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	<title>Helmut Dau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-10-05T12:10:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Helmut Dau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. September]] [[1926]] in [[Geesthacht|Düneberg]]; † [[6. November]] [[2010]] in [[Bad Bevensen]]) war ein deutscher [[Jurist]], [[Rechtsbibliothekar]] und [[Bibliograf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Helmut Dau.jpg|mini|hochkant|Grabstätte auf dem [[Friedhof Heerstraße]]]]&lt;br /&gt;
Helmut Dau wurde als Sohn des [[Industriekaufmann]]s und Abteilungsleiters Otto Dau (1895–1977) und dessen Ehefrau Alma Dau (1899–1965) in Düneberg geboren. Er war das letztere von zwei Kindern und der Neffe von [[Herbert Dau]]. Nach dem Umzug der Familie nach [[Leverkusen]] und seinem Dienst als [[Luftwaffenhelfer]] und Soldat im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] machte er im Oktober 1946 sein [[Abitur]] am Carl-Duisberg-Gymnasium in Leverkusen. Da es ihm nicht sofort gelang, einen Studienplatz zu erhalten, folgte eine Buchhändlerlehre, die er 1948 mit der Gehilfenprüfung abschloss. Es folgten die ersten Berufsjahre in Kölner und Düsseldorfer Buchhandlungen. 1950 begann er sein juristisches Studium an der [[Universität zu Köln|Kölner Universität]], welches er 1954 mit dem [[Staatsexamen]] und 1959 mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Doktor der Rechtswissenschaften|Dr. jur.]] abschloss. Im Jahr 1958 heiratete er Ilse Lehmann (1928–1982). Mit ihr bekam er drei Kinder (Burkard, Anke und Volkmar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1955–64 war er als [[Verlagsbuchhandel|Verlagsbuchhändler]] und -jurist in den Verlagen [[Verlag Dr. Otto Schmidt|Dr. Otto Schmidt]], [[Carl Heymanns Verlag|Carl Heymann]] und [[C.F. Müller Verlag|C. F. Müller]] tätig. Oft war er auch für die verlagsseitige Vorbereitung juristischer [[Festschrift]]en zuständig. So war für ihn der Gedanke naheliegend, selbst eine bis dahin nicht vorhandene &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliographie]] juristischer Festschriften und Festschriftenbeiträge&amp;#039;&amp;#039; herauszubringen. Der erste Band erschien 1962.&amp;lt;ref&amp;gt;Erst nach Veröffentlichung der Bände 1-3 der Bibliographie lernte Dau den Verleger Arno Spitz kennen, der ihm die Veröffentlichung weiterer Bände im Berlin-Verlag Spitz ermöglichte.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begann 1964 als juristischer Fachreferent der [[Staatsbibliothek zu Berlin|Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz]], Dienststelle Berlin,&amp;lt;ref&amp;gt;Der Hauptsitz dieser Bibliothek befand sich damals noch in Marburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; und zog mit der Familie nach [[Berlin]], wo er bis 1985 wohnte. 1969 wurde er zum Bibliotheksrat ernannt, 1971 zum Bibliotheksoberrat und 1973 zum Bibliotheksdirektor befördert. Unter seiner Leitung wurde das [[Sondersammelgebiet]] Rechtswissenschaft der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]] (DFG) bei der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz gezielt ausgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Raimund-Ekkehard Walter (Daus Nachfolger): &amp;#039;&amp;#039;Das Sondersammelgebiet Rechtswissenschaft bei der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz: Aufbau und Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Im Dienste des Rechts und der Rechtsliteratur. Festschrift für Helmut Dau.&amp;#039;&amp;#039; S. 335–346. – Dau war 1969–1977 im Nebenamt [[Redakteur]] der &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; – Er gehörte zu den Gründern der [[Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliotheks- und Dokumentationswesen]] ([[Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliotheks- und Dokumentationswesen|AjBD]]). 1974–1976 war er Vorsitzender und anschließend zwei Jahre Stellvertretender Vorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralph Lansky: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der juristischen Bibliotheken.&amp;#039;&amp;#039; Deutsches Bibliotheksinstitut, Berlin 1993, ISBN 3-87068-437-2, S. 273 und 302.&amp;lt;/ref&amp;gt; – Im Jahre 1978 übernahm er die Leitung des Wissenschaftlichen Dienstes (Bibliothek und Dokumentation) des [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgerichts]] in Berlin. Er widmete sich auch mit großem Interesse dem Aufbau von [[juris]], dem Juristischen Informationssystem für die Bundesrepublik Deutschland.  Mit Ablauf des Jahres 1988 ging er in den Ruhestand.&amp;lt;ref&amp;gt;Henriette Althoff (Daus Nachfolgerin): &amp;#039;&amp;#039;Dr. Helmut Dau im Ruhestand.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Recht, Bibliothek, Dokumentation&amp;#039;&amp;#039; 19 (1989), {{ISSN|0935-2538}}, S. 102–103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode seiner ersten Frau im Jahr 1982 heiratete er 1986 Christel Gottschalk (1925–2008), mit der er 1989 nach [[Hitzacker (Elbe)|Hitzacker an der Elbe]] zog. In den folgenden Jahren widmete er sich dem Schreiben verschiedener anderer Bücher, die er größtenteils im [[Eigenverlag]] veröffentlichte. Eine Ausnahme bildet dabei das Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Jeetzel erzählt&amp;#039;&amp;#039;. 2008 starb seine zweite Frau. Er zog in eine Altenresidenz in [[Bad Bevensen]], wo er am 6. November 2010 im Alter von 84 Jahren verstarb. Dau ist auf dem [[Friedhof Heerstraße]] in Berlin beerdigt. Die Grabstätte liegt in Abteilung 18 L, direkt neben der [[Grethe Weiser]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Urheberrechtsreform und Grundgesetz. Die Vereinbarkeit der „Einschränkungen des Verwertungsrechts“ und der „Gesetzlichen Nutzungsrechte“ nach dem Referentenentwurf eines Urheberrechtsgesetzes vom 15. März 1954 mit dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949.&amp;#039;&amp;#039; Diss. jur. Köln 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie juristischer Festschriften und Festschriftenbeiträge. Deutschland, Schweiz, Österreich.&amp;#039;&amp;#039; [Ab 1977 auch englischer Titel] &amp;#039;&amp;#039;Bibliography of legal Festschriften. Titles and contents. Germany, Switzerland, Austria.&amp;#039;&amp;#039; Band 0: 1864/1944 ff. – [1945/61] C. F. Müller, Karlsruhe; [1962/66. 1967/74] Runge in Komm., Bielefeld; [1864/1944. 1975/79-1994/56] Berlin-Verlag Spitz, Berlin; [1997/99] Berliner Wissenschafts-Verlag (BWV), Berlin 1962 ff, {{ISSN|0931-7686}}.&amp;lt;ref&amp;gt; Bisher (2011) sind von dieser Bibliographie elf Bände erschienen und zwar die Bände 0-10. Teilweise erfolgte eine nachträgliche Bandzählung durch den Berlin-Verlag. Von den Bänden 1-3 erschienen 1982 Nachdrucke im Berlin-Verlag. Die Bände 8 und 9 sind auch auf CD-ROM erhältlich, {{ZDB|2552118-4}}. Berichtszeitraum und Erscheinungsjahr der einzelnen Bände: [0:] 1864/1944 (1984); [1:] 1945/61 (1962); [2:] 1962/66 (1967); [3:] 1967/74 (1977); [4:] 1975/79 (1981); 5: 1980/84 (1987); 6: 1985/87 (1989); 7: 1988/90 (1992); 8: 1991/93 (1995); 9: 1994/96 (1998); 10:  1997/99 (2006). Die ersten zehn Bände (0-9) stammen von Helmut Dau aus den Jahren 1962–1998. In Band 0 S. 11–19 finden sich einleitende Betrachtungen von Dau: &amp;#039;&amp;#039;Die juristische Festschrift. Betrachtungen und kritische Anmerkungen über eine alte und moderne Literaturform aus bibliothekarischer Sicht.&amp;#039;&amp;#039; – Der 2006 veröffentlichte Band 10 wurde von Dietrich Pannier und Anja Aulich bearbeitet und enthält auch ein Festschriftenregister 1864–1999, ISBN 3-8305-0229-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [Zusammen mit Alfred Kritzer] &amp;#039;&amp;#039;Fachliteratur für den Betriebs- und Volkswirt. Studium und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Mayr, Würzburg 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Katalog der Bestände zum anglo-amerikanischen Recht.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet im Fachreferat Rechtswissenschaft. Leitung der Redaktion: Helmut Dau, Joachim Schwietzke. Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, Berlin 1976, ISBN 3-88053-003-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis rechtswissenschaftlicher Zeitschriften und Serien (VRZS) in ausgewählten Bibliotheken der Bundesrepublik Deutschland einschließlich Berlin (West). Union list of legal serials in selected libraries of the Federal Republic of Germany including Berlin (West). Zugleich Nachtrag zum „Zeitschriftenverzeichnis der juristischen Max-Planck-Institute (ZVJM)“.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, Berlin. Bearbeitet im Fachreferat Rechtswissenschaft. Bearbeiter: Helmut Dau, Eleonore Müller-Zahrt, Raimund-Ekkehard Walter. Saur, München 1978, ISBN 3-598-07079-9.&amp;lt;ref&amp;gt;Es handelt sich hierbei um die 1. Auflage. Zuletzt wurde 2000 eine 4. Auflage in drei Bänden beim [[K. G. Saur Verlag]] (jetzt:  De Gruyter Saur) veröffentlicht, ISBN 978-3-598-11427-4. Damit Erscheinen eingestellt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften aus den Jahren 2002-2007.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedrich – Ein Märchen (Nicht nur für Kinder)&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Der verlorene Hase  – oder: Der verlorene Sohn. Ein Märchen – nicht nur für Kinder.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vor vielen hundert Jahren. Geschichten und Gedichte für große und kleine Kinder.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Rita G. Fischer. Edition, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-8301-0989-1, S. 32–34, 35–38. (Autorenwerkstatt. 98.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Jeetzel erzählt.&amp;#039;&amp;#039; R. G. Fischer, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-8301-9883-3.&amp;lt;ref&amp;gt;Für Kinder übermittelt durch Helmut Dau. Mit Zeichnungen von Julia Sindermann. Bei der „[[Jeetzel]]“ (im Quellgebiet in Sachsen-Anhalt „Jeetze“ genannt) handelt es sich um einen Fluss, der bei Hitzacker (Niedersachsen) in die Elbe fließt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ralph Lansky]], [[Raimund-Ekkehard Walter]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Dienste des Rechts und der Rechtsliteratur. In the service of law and legal literature. Festschrift für Helmut Dau zum 65.&amp;amp;nbsp;Geburtstag am 30. September 1991&amp;#039;&amp;#039;. Berlin-Verlag Spitz, Berlin 1992, ISBN 3-87061-393-9.&amp;lt;ref&amp;gt;Biographisches S. 9–14, Bibliographie S. 347–356. [https://swbplus.bsz-bw.de/cgi-bin/result_katan.pl?item=bsz02702203xinh.htm Inhaltsverzeichnis.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119052539}}&lt;br /&gt;
* [https://wendland-net.de/post/die-jeetzel-erzaehlt-helmut-dau-laesst-den-fluss-sprechen-14420 „Die Jeetzel erzählt“: Helmut Dau lässt den Fluss sprechen] auf wendland.net&lt;br /&gt;
* [https://bibliothek.univie.ac.at/fb-rewi/festschriftendokumentation.html Bibliographie juristischer Festschriften und Festschriftenbeiträge Band 0–9 in der Universitätsbibliothek Wien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119052539|LCCN=n/81/089880|VIAF=44742029}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dau, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsbibliothekar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Lüchow-Dannenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten &lt;br /&gt;
|NAME=Dau, Helmut &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN= &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. September 1926 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Düneberg (heute [[Geesthacht]]) &lt;br /&gt;
|STERBEDATUM= 6. November 2010 &lt;br /&gt;
|STERBEORT= [[Bad Bevensen]] &lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grundausstattung</name></author>
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