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	<title>Helmut Bantz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T22:57:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Bantz&amp;diff=167947&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-10-08T03:30:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Bantz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. September]] [[1921]] in [[Speyer]]; † [[3. Oktober]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hinweis auf das richtige Todesdatum 3.10.2004 durch den Sohn Rainer Bantz, Pulheim-Brauweiler, im Sommer 2017 im persönlichen Gespräch. – Das in diversen Presseartikeln, einschlägigen Fachlexika und anderen Medien unisono genannte Todesdatum 4.10.2004 ist falsch und somit zu revidieren.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[2004]] in [[Brauweiler (Pulheim)|Pulheim-Brauweiler]]) war ein deutscher Turner. Er gewann bei den Olympischen Spielen 1956 die Goldmedaille im Pferdsprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bantz wuchs in Speyer auf. Ursprünglich wollte er Fußballprofi werden, aber sein Vater – selbst Vorsitzender des Turnvereins Speyer – überredete ihn zum Turnsport. Nachdem er am 2. Februar 1941 bereits 12. im Einzelmehrkampf bei den Deutschen Turnmeisterschaften in Karlsruhe&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Turnzeitung]], Berlin 9. Februar 1941 (Folge 6/86. Jahrgang), S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde und im November 1941 die Einzelwertung im [[Drei-Städte-Turnen Berlin-Hamburg-Leipzig]] gewann,&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Bantz: &amp;#039;&amp;#039;So weit war mein Weg.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1958, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; gelang ihm 1942 der Durchbruch als Spitzenturner, er schnitt beim [[Turnländerkampf Deutschland-Italien-Ungarn]] am 15. März als bester Einzelturner ab und gewann in Breslau die deutsche Turnmeisterschaft im Einzelmehrkampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bantz beantragte am 22. April 1941 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. Juli desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 8.747.455).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/1390277&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Armin Jäger | url=https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/sport/deutsche-sporthelden-nsdap-cilly-aussem-hans-guenter-winkler-e309720/ | titel=Die deutsche Geschichte lässt niemanden los | werk=[[sueddeutsche.de]] | datum=2024-03-13 |abruf=2024-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Wehrdienstes geriet er 1944 in englische Kriegsgefangenschaft. Als Kriegsgefangener durfte er 1948 die englische Turnmannschaft bei den [[Olympische Sommerspiele 1948|Olympischen Sommerspielen in London]] trainieren. Deutschland durfte damals an den Sommerspielen noch nicht teilnehmen. Nach seiner Entlassung kehrte er – trotz einiger Angebote englischer Turnvereine – nach Deutschland zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals aktiv nahm Bantz [[Olympische Sommerspiele 1952|1952 in Helsinki]] an Olympischen Spielen teil. Hier wurde er im Mehrkampf Siebter. 1953 wurde er beim internationalen Jahn-Gedächtnisturnen auf der [[Berliner Waldbühne]] vor 12.000 Zuschauern Zweiter.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Turnen. Erfolg Josef Stalders beim Jahn-Gedächtnisturnen in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dies und Das – Hausblatt der [[Justizvollzugsanstalt Lenzburg|Kantonalen Strafanstalt Lenzburg]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. Jahrgang, Nr. 11, 18. Juli 1953, S. 3. ([https://www.archiv1864.ch/data/dokumente/national/Dies%20und%20das%2011_18-07-1953.pdf PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt; 1954 belegte er bei der Weltmeisterschaft in [[Rom]] den 2. Platz im Pferdsprung und am Reck. 1955 wurde er in [[Frankfurt am Main]] Europameister am Barren. 1956 schließlich gewann er bei den [[Olympische Sommerspiele 1956|Olympischen Sommerspielen in Melbourne]] zusammen mit dem Russen [[Walentin Muratow]] die Goldmedaille im Pferdsprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Olympische Sommerspiele 1960|Olympischen Spielen 1960 in Rom]] war Bantz zwar dabei, kam aber als Ersatzmann nicht zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach beendete er seine aktive Laufbahn. Er arbeitete noch von 1970 bis 1986 als Oberturnwart im [[Rheinischer Turnerbund|Rheinischen Turnerbund]], bis 1992 war er Beisitzer im Präsidium. 1992 ernannte der Verband ihn zum Ehrenmitglied. Unter Meistertrainer [[Hennes Weisweiler]] arbeitete Bantz auch als Konditionstrainer beim Fußball-Bundesligisten [[Borussia Mönchengladbach]]. Immer wieder wurde er – auch danach – auf dem [[Bökelberg]] gesehen. Mit insgesamt 18 deutschen Meisterschaften, vier EM- und drei WM-Medaillen gehörte er zu den erfolgreichsten deutschen Turnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Lebensunterhalt verdiente Bantz als Diplom-Sportlehrer. Er unterrichtete mehrere Jahre lang – bis 1984 – an der [[Deutsche Sporthochschule Köln|Deutschen Sporthochschule]] in [[Köln]]. Zu seinen Schülern gehörten beispielsweise [[Erich Ribbeck]], [[Jupp Heynckes]] und [[Günter Netzer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele bedeutende Ehrungen wurden ihm zuteil. So erhielt er 1982&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.turnverband.koeln/wir-ueber-uns/vorsitzende-ab-1946/1977-1991-helmut-bantz Helmut Bantz] auf turnverband.koeln&amp;lt;/ref&amp;gt; das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]], 1986 den [[Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf |text=Verdienstordenträgerträger seit 1986 |wayback=20191010184619}} auf der Website der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Walter-Kolb-Plakette des [[Deutscher Turner-Bund|DTB]] und 1998 den [[Georg von Opel-Preis]]. 2008 wurde Helmut Bantz in die [[Hall of Fame des deutschen Sports]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
In seiner Geburtsstadt Speyer wurde eine Leichtathletikanlage nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt lebte Helmut Bantz in [[Brauweiler (Pulheim)|Pulheim-Brauweiler]]. Er war verheiratet (Erika) und hatte zwei Töchter (Sabine und Susanne) und einen Sohn (Rainer). Schwere Krankheiten musste er durchstehen: 1981 Herzinfarkt, 1984 Rückenoperation, 1994 Beinamputation wegen Durchblutungsstörungen, später verlor er auch das zweite Bein. 2004 starb er nach langer Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Bantz: &amp;#039;&amp;#039;So weit war mein Weg.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1958.&lt;br /&gt;
* R. Streppelhoff: &amp;#039;&amp;#039;Vom Gefangenen zum Lehrmeister.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Olympisches Feuer&amp;#039;&amp;#039; (2008) 4–5, S. 82–85.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|104678593}}&lt;br /&gt;
* {{Hall of Fame des deutschen Sports}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|30230}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gymmedia.de/Geraetturnen/Heute-vor-10-Jahren-starb-Olympiasieger-Helmut-Bantz Helmut Bantz] Nachruf auf gymmedia.de&lt;br /&gt;
* [https://www.abendblatt.de/archiv/1954/article202828847/Diplomat-in-Weiss.html Menschlich gesehen – Diplomat in Weiß] in: Hamburger Abendblatt vom 27. April 1954.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Olympiasieger im Pferdsprung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104678593|VIAF=112811937}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bantz, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiasieger (Turnen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europameister (Turnen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Turnen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Deutsche Sporthochschule Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hall of Fame des deutschen Sports]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silbernen Lorbeerblattes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Speyer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bantz, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Turner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. September 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Speyer]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Oktober 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brauweiler (Pulheim)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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