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	<title>Helmut Augustin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-30048-22 am 25. Oktober 2025 um 20:33 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Hugo Alfred Augustin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Januar]] [[1912]] in [[Leipzig]]; † [[7. Dezember]] [[1952]] in [[Merseburg]]) war ein [[deutsche]]r [[evangelisch-lutherisch]]er [[Pfarrer]] und Opfer von Menschenversuchen als [[KZ-Häftling|Häftling]] im [[KZ Dachau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Augustin erlangte nach dem Besuch der [[Volksschule|Volks]]- und einer weiterführenden Schule die [[Hochschulreife]] und studierte [[Evangelische Theologie]]. Nach seiner [[Ordination]] war er als Pfarrer in [[Störmthal]] bei Leipzig tätig. Er schloss sich der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] (BK) an und fiel der [[Gestapo]] durch regimekritische Äußerungen auf. Daraufhin wurde er verhaftet und zu einer [[Gefängnisstrafe]] verurteilt, die er in Leipzig absaß. Nach dem Ende seiner Haftzeit wurde er am 2. Januar 1942 in das KZ Dachau eingeliefert und erhielt die [[Häftlingsnummer]] 28.982. In Dachau wurde er als [[Versuchsperson]] in die [[Malaria]]-Station des Münchner [[Epidemiologie|Epidemiologen]] [[Claus Schilling]] überstellt, der an Tausenden von Häftlingen medizinische Experimente durchführte, an denen viele starben. Augustin überlebte diese Qualen und kam im Zusammenhang mit der Entlassung von zahlreichen Pfarrern am 3. April 1945 aus dem KZ frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustin ging nach [[Sachsen]] zurück und übernahm die Pfarrstelle von [[Trebsen/Mulde|Altenhain]] bei [[Grimma]]. Im Juli 1945 gab er den „Grimmaer Nachrichten“ ein Interview, in dem er über die Grausamkeit und Menschenverachtung im KZ berichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;Grimmaer Nachrichten. Verordnungsblatt aller Behörden für den Landkreis Grimma, Nr. 10 vom 25. Juli 1945&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1950 wechselte er in den Dienst der [[Kirchenprovinz Sachsen]] und wurde Pfarrer an St. Matthäus und Matthias zu [[Schnellroda]] sowie an St. Magnus in [[Albersroda]].&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Ulrich: {{Webarchiv|url=http://www.kirche-lge.com/kisp/schnell-1/schnell-2_Pfarr/schnell-2_pfarr.html |wayback=20160122220833 |text=&amp;#039;&amp;#039;Pfarrer in: St. Matthäus und Matthias bzw. St. Magnus&amp;#039;&amp;#039;.}} Evangelisches Kirchspiel Langeneichstädt und Evangelische Kirchengemeinde Schnellroda-Albersroda, 18. Januar 2016, abgerufen am 2. September 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Mit nur 40 Jahren verstarb er an den Folgen der im KZ erlittenen Gesundheitsschäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Augustin war verheiratet mit Anneliese Petermann und war Vater von zwei Söhnen und einer Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichung ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Morgen- u. Abendgebete&amp;#039;&amp;#039;, Bad Blankenburg (Thüringerwald) : Harfe-Verl. u. Druckerei, [1948] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=166961230|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-02-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Augustin, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Augustin, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Augustin, Helmut Hugo Alfred (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=evangelischer Geistlicher und Mitglied der Bekennenden Kirche&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Januar 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Dezember 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Merseburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-30048-22</name></author>
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