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	<title>Helmut Aris - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T22:14:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Aris&amp;diff=2502261&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pessottino am 18. Oktober 2024 um 07:18 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-18T07:18:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-B0711-0005-013, Oberstes Gericht, Globke-Prozess, Aussage, Helmut Aris.jpg|mini|Helmut Aris (1963)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Aris&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Mai]] [[1908]] in [[Dresden]]; † [[22. November]] [[1987]] ebenda) war Präsident des [[Verband der Jüdischen Gemeinden in der DDR|Verbandes der Jüdischen Gemeinden in der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Gertrud und Helmut Aris, Neuer Jüdischer Friedhof Dresden.JPG|mini|hochkant|Grab von Helmut Aris]]&lt;br /&gt;
Aris wurde in Dresden-[[Striesen]] als Sohn des aus [[Ostpreußen]] stammenden Metallwarenfabrikanten Julius Aris und dessen aus Hessen stammender Frau Recha Aris geb. Stein geboren. Nach dem Besuch des [[König-Georg-Gymnasium]]s nahm er 1925 eine Lehre als Textilkaufmann bei Hirsch &amp;amp; Co. auf und war dort bis 1929 als Angestellter tätig. Aus seiner 1933 mit Susanne Reinfeld geschlossenen Ehe gingen die Kinder [[Heinz-Joachim Aris|Heinz-Joachim]] und [[Renate Aris|Renate]] hervor. Im November 1938 wurde Aris inhaftiert, aber wegen seiner christlichen Ehefrau wieder freigelassen. Nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit musste er von 1940 bis 1945 [[Zwangsarbeit]] leisten. Sein Vater starb 1940 in Dresden, seine Mutter wurde 1942 nach [[Rigaer Ghetto|Riga]] deportiert und dort ermordet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;shalom&amp;quot; /&amp;gt; Seine für den 16. Februar 1945 vorgesehene Deportation kam wegen der [[Bombardierung Dresdens]] nicht mehr zustande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aris trat 1945 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei, die 1946 mit der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] in der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] aufging. Er arbeitete zunächst als Geschäftsführer in verschiedenen Industriebetrieben und war bis 1965 Verwaltungsdirektor im Institut für Chemieanlagen in [[Dresden]]. Er gehörte zu den ersten Mitgliedern der wieder errichteten [[Jüdische Gemeinde Dresden|Jüdischen Gemeinde zu Dresden]] und wurde 1953 in der Nachfolge von [[Leon Löwenkopf]] bzw. [[Hans Ogrodek]] zum Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Dresden gewählt. Er war 1952 Mitbegründer des Verbandes der Jüdischen Gemeinden der DDR; 1954 bis 1956 wurde er als [[inoffizieller Mitarbeiter]] IM „Lanus“ beim [[Ministerium für Staatssicherheit|MfS]] geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/helmut-aris |titel=Aris, Helmut |titelerg= |werk= |hrsg= |datum= |seiten= |format= |sprache= |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2023-06-07 |abruf-verborgen= |kommentar= |zitat=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1958 bis 1962 war er Vizepräsident, ab Juni 1962 als Nachfolger [[Hermann Baden]]s Präsident des Verbandes der Jüdischen Gemeinden in der DDR. Aris war 1962 bis 1987 Mitglied des Präsidiums des Nationalrates der [[Nationale Front (DDR)|Nationalen Front]]. Des Weiteren war er Mitglied des [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Komitees für die [[Kampfdekade gegen Rassismus]], der Zentralleitung des [[Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer|Komitees der Antifaschistischen Widerstandskämpfer]], des Präsidiums der [[Liga für die Vereinten Nationen]] sowie des Präsidiums des [[Friedensrat der DDR|Friedensrats der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aris wurde 1964 mit der [[Verdienstmedaille der DDR]], 1969 mit der [[Ernst-Moritz-Arndt-Medaille]] der Nationalen Front, 1978 mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] und 1983 mit der Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden sowie der [[Deutsche Friedensmedaille|Deutschen Friedensmedaille]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Aris starb am 22. November 1987 in Dresden und wurde auf dem [[Neuer Jüdischer Friedhof (Dresden)|Neuen Jüdischen Friedhof]] beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;shalom&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.juden-in-mittelsachsen.de/shalom/oeffentlichkeit.html  |titel=Helmut Aris |titelerg= |werk=juden-in-mittelsachsen.de |hrsg= |datum= |seiten= |format= |sprache= |offline= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131103015307/http://www.juden-in-mittelsachsen.de/shalom/oeffentlichkeit.html |archiv-datum= |abruf=2023-06-07 |abruf-verborgen= |kommentar=Kurzbiografie |zitat=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=helmut-aris|lemma=Aris, Helmut|autor=Jan Wielgohs, [[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=68}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1026110270|VIAF=267554776}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aris, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aris, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann, Präsident des Verbandes der Jüdischen Gemeinden der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Mai 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. November 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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