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	<title>Helmshagen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:06:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmshagen&amp;diff=1889905&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (Schreibt sich im Original mit Deppenapostroph, daher auch hier).</title>
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		<updated>2025-11-24T14:22:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (Schreibt sich im Original mit Deppenapostroph, daher auch hier).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmshagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Weitenhagen (bei Greifswald)|Weitenhagen]] im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]]. Der Ort liegt südlich von [[Greifswald]] an der Landesstraße&amp;amp;nbsp;35 (ehemals [[Bundesstraße 96]]). Er ist unterteilt in &amp;#039;&amp;#039;Helmshagen I&amp;#039;&amp;#039; östlich und &amp;#039;&amp;#039;Helmshagen II&amp;#039;&amp;#039; westlich der Landesstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Helmshagen wurde erstmals 1274 in einer Urkunde als &amp;#039;&amp;#039;Helmerichshagen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot;&amp;gt;Manfred Niemeyer: &amp;#039;&amp;#039;Ostvorpommern&amp;#039;&amp;#039;. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 2: Festland. (= Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Bd.&amp;amp;nbsp;2), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. S.&amp;amp;nbsp;51&amp;lt;/ref&amp;gt; Herzog [[Barnim I. (Pommern)|Barnim I.]] von Pommern hatte der Stadt Greifswald das Dorf geschenkt und es wurde damit das erste Landgut in Stadtbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gut lag innerhalb der Besitzungen des [[Kloster Eldena (Vorpommern)|Klosters Eldena]], das daher für einen Landausgleich entschädigt werden musste. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurden alle Gebäude zerstört. 1637 wurde Helmshagen an Jacob Krüger verpachtet. Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nutzten die Betreiber der [[Greifswalder Saline]] auf dem Gutsland einen [[Torfstich]] zur Brennstoffgewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Straße von Greifswald nach [[Gützkow]] und [[Jarmen]] befand sich im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eine [[Wegzoll|Wegegeld]]-Hebestelle in dem dortigen Chausseehaus. Bis 1842 bestand der Ort aus nur einem Gutshof und der Landarbeiterkatenzeile, dann wurde das Areal in das eigentliche [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] und zwei westlich des Hauptortes gelegene Nebenhöfe unterteilt, die getrennt verpachtet wurden. Die landwirtschaftlichen Erträge des Gutes lagen im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert unter dem Durchschnitt des [[Landkreis Greifswald|Landkreises]]. Südlich des Vorwerks befindet sich der Helmshagener Forst, für den 1843 ein eigener Holzwärter angestellt wurde. 1862 hatte Helmshagen 125 Einwohner, 1865 waren es 99.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das pommersche Landgut Helmshagen, ein Vorwerk der Stadt Greifswald, hatte in der Zeit zwischen 1715 und dem Ende des Zweiten Weltkriegs insgesamt achtundvierzig Pächter. Darunter auch Oberstleutnant a. D. Fritz von Steuben, langjähriger Vorsitzender des ersten von Steubenschen Familienverbandes. Im Greifswalder Stadtarchiv ist er vom 24. Juni 1919 bis zum 24. Juni 1943 als Pachtbesitzer ausgewiesen. Nach seiner Heirat mit der Lausitzer Gutsbesitzerstochter Herta Schulz von Borkowski wollte sich der Berufsoffizier mit dem Landsitz einen adäquaten gesellschaftlichen Rahmen sowie einen landwirtschaftlichen Nebenerwerb schaffen. Vermittelt wurde ihm das Anwesen durch seinen Schwager Wilhelm Schulz von Borkowski, der als Oberleutnant bei den „92ern“ (Infanterieregiment 92) in der Greifswalder Graf Schwerin - Kaserne diente. Während seine Gattin dauerhaft in Helmshagen lebte, hielt sich Steuben jedoch überwiegend in Berlin auf, wo er als Generalstabsoffizier berufsbedingt stationiert war. Nach Flucht und Vertreibung verbrachte das Ehepaar seine letzten Jahre in Neuhaus am Schliersee (Bayern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Güter-Adreßbuches 6 für den Landkreis Greifswald hatte das Gut Helmshagen eine Gesamtgröße von 193 Hektar. Davon 162 Hektar Ackerland und Gärten, 16 Hektar Wiesen, 10 Hektar Weiden sowie 5 Hektar Hofgelände, Wege und Brachland. Der Viehbestand umfasste 24 Pferde und Fohlen, 110 Rinder (davon 60 Milchkühe), 350 Schafe und 100 Schweine. Zum Maschinenpark gehörte unter anderem auch ein  moderner Lanz-Bulldog. Die landwirtschaftliche Produktion bestand aus Markenmilch, Saatzucht, Getreide, der Zucht von Karakul-Schafen und veredelten Landschweinen. Der Personalbestand umfasste neben dem Gutsinspektor, dem Schmied und dem Kutscher fünf  Hausangestellte und 32 Landarbeiter. Der [[Einheitswert]] des Gutes betrug 158 600 Reichsmark, der Pachtzins ist nicht mehr fest-stellbar. Die Grundsteuer betrug 4492 Reichsmark pro Jahr.&amp;lt;ref&amp;gt;Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter Adressbücher, Band 1, Seite 70 ff; Chronik der Familie von Steuben (www.steuben.de)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem nördlich des Dorfes gelegenen Jölekenberg befand sich eine Bockwindmühle und noch weiter nördlich an der Straße nach Greifswald ein ebenfalls zu Helmshagen gehörende Holländerwindmühle. Unweit davon befand sich bis nach 1920 lt. MTB die Helmshagener Ziegelei, die über eine Feldbahn verfügte, die bis in das Waldgebiet südlich von Helmshagen führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weitenhagen Helmshagen-II Wasserwerk-Hohenmühl Gebäude May-2009 SL272605.JPG|miniatur|Wasserwerk Hohenmühl; im Hintergrund eine der Windkraftanlagen]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet von Helmshagen I ist hauptsächlich von Land- und Forstwirtschaft geprägt, in Helmshagen II befindet sich ein Gewerbegebiet. Nördlich von Helmshagen II wurde 2000 ein [[Windpark]] mit 14 [[Windenergieanlage]]n und einer installierten Leistung von 8,58&amp;amp;nbsp;Megawatt errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wallenborn-gruppe.com/de/referenzen/windkraftanlagen/referenzliste-wp.html |titel=Referenzliste Windparks |hrsg=Wallenborn Gruppe |zugriff=2016-06-23 |archiv-datum=2016-06-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160623185102/http://www.wallenborn-gruppe.com/de/referenzen/windkraftanlagen/referenzliste-wp.html |offline=ja |archiv-bot=2025-06-22 21:45:59 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Nordwesten betreibt die Stadt Greifswald das Wasserwerk Hohenmühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen&amp;#039;&amp;#039;. Teil 4, Bd. 1, Dietze, Anklam 1866, S. 519f. ([http://books.google.de/books?id=_tQAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA519 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV SWW|Helmshagen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=54.051666|EW=13.381064|type=landmark|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weitenhagen (bei Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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