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	<title>Helminghausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helminghausen&amp;diff=1696981&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bubo bubo: Einwohnerzahl aktualisiert</title>
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		<updated>2026-04-22T18:46:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Helminghausen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Marsberg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Helminghausen COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.383153&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.729736&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 344&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.19&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 164&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.marsberg.de/de-wAssets/docs/downloads/bauen-wohnen/Einwohnerentwicklung-Ortsteile-ab-1988.pdf |titel=Einwohnerentwicklung in den Orten der Stadt Marsberg |werk=marsberg.de |datum= |format=PDF |sprache=de |abruf=2026-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34431&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02963&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = 02991&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = DiemelseeHelminghausen.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Helminghausen mit Ausgleichsweiher und Staumauer des Diemelsees&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath. Kirche Helminghausen.jpg|miniatur|Katholische Kirche „St. Maria von der Immerwährenden Hilfe“]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helminghausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Marsberg]] im [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] [[Hochsauerlandkreis]]. Wirtschaftlich wird das Dorf aufgrund des nahen [[Diemelsee]]s vom Tourismus und Fremdenverkehr geprägt. Es hat etwa 180&amp;amp;nbsp;Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Helminghausen liegt im Südwesten des Stadtgebiets von Marsberg nahe der südlich verlaufenden Landesgrenze zu [[Hessen]]. Es befindet sich etwas unterhalb der Staumauer des [[Diemelsee]]s auf etwa {{Höhe|344|DE-NN|link=true}}. Umgeben ist das Dorf neben dem &amp;#039;&amp;#039;Ausgleichsweiher&amp;#039;&amp;#039; des Stausees (beide von der [[Diemel]] durchflossen) unter anderem vom Marsberger [[Eisenberg (Marsberg)|Eisenberg]] ({{Höhe|594.6}}) im Südosten und vom auf der Grenze von Marsberg und [[Brilon]] gelegenen &amp;lt;!--gleichnamigen--&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eisenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|561.0}}) im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zur Entstehung des Ortsnamens Helminghausen sind etliche Varianten bekannt. Ursprünglich besteht der Name aus einer Zusammensetzung von „inghūsen“ und „Helmo“, das auf den Wortstamm HELMA (zu altsprachlich ‘Helm’ &amp;lt; germ. *helma ‘Helm’) zurückgeführt wird. In der Literatur wird dazu die Deutung: ‘bei den Häusern der Leute des *Helmilo’ gegeben. Die Existenz mehrerer Orte mit ähnlicher Namensentwicklung ist dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MF_OndHsK&amp;quot;/&amp;gt; Auf diesem Hintergrund ist die einwandfreie Identifizierung des Ortes in Urkunden auf den Kontext angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helminghausen gehörte zur [[Grafschaft Padberg|Grafschaft]] beziehungsweise zur Herrschaft Padberg. An der Stelle des Dorfs wird für 1325 eine Mühle &amp;#039;&amp;#039;Helmelinchusen&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Diese war sowohl für das [[Kloster Bredelar]] wie auch für die [[Padberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Padberg]] tätig. Offenbar war Mühle und nahe liegende Ländereien zu dieser Zeit in der Hand eines Ritters von Horhusen. Dieser schenkte die Einnahmen dem Kloster Bredelar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618–1648) wurde das Dorf zerstört und geplündert. Um 1680 hat &amp;#039;&amp;#039;Rabe Josias von Padberg&amp;#039;&amp;#039; im Ort das [[Gut Helminghausen]] erbauen lassen. Dieser wurde zum Stammsitz einer neuen Linie des Hauses Padberg. Am Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde das Gut verkauft. Es gehörte danach der Familie Isphording.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Phase unter [[Großherzogtum Hessen-Darmstadt|hessen-darmstädtischer Herrschaft]] seit 1803 kam Helminghausen 1816 an [[Preußen]]. Im Jahr 1843 wurde die Gemeinde Helminghausen gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seit 1906/07 wurde eine Kapelle in der Ortschaft gebaut, die aber weiter der Pfarrei Padberg-Beringhausen unterstellt war. Von 1912 bis 1923 wurde die nahe Diemeltalsperre errichtet und somit entwickelte sich schon etwas nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] (1914–1918) der Fremdenverkehr. Seit dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bis zum [[Holocaust]] lebten Juden in Helminghausen und in der Herrschaft der [[Padberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Padberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] (1939–1945) fielen 13&amp;amp;nbsp;Helminghauser als Soldaten, davon die meisten an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. 1955, Ehrentafel Abschnitt Helminghausen, S.&amp;amp;nbsp;223.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Staumauer des Diemelsees wurde mehrmals angegriffen. Im Dorf lag eine [[Flugabwehrkanone|Flak]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;abteilung mit [[Sperrballon]]s. Beim Angriff in der Nacht vom 15.&amp;amp;nbsp;zum 17.&amp;amp;nbsp;Mai 1943 wurden drei britische [[Avro Lancaster|Lancaster]]-Bomber beim Dorf abgeschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. 1955, Abschnitt Helminghausen, S.&amp;amp;nbsp;97–98.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur von der [[Waffen-SS]] geplanten Sprengung der Mauer am Kriegsende kam es nicht, weil US-Truppen das Dorf (1.&amp;amp;nbsp;April) und die Seeumgebung besetzt hatten. Schon im April wurden sie durch belgische Soldaten abgelöst und diese wiederum im Juni durch britische. Bei Einzelgehöften der Gemeinde kam es zu einigen Überfällen durch ehemalige Gefangene.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. 1955, Abschnitt Helminghausen, S.&amp;amp;nbsp;97–98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde Helminghausen in die neue Stadt Marsberg eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=332}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber (Weiß) schwebendes aufrechtes blaues [[Wolkenfeh]] (Wolkenschnitt) in Form eines Kahns.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde abgeleitet vom Wappen der Herren von [[Padberg]], die 1680/81 in Helminghausen einen Gutshof anlegen ließen. Sie führten zwei Reihen schwebendes Wolkenfeh im Wappen, welches die beiden Flüsse [[Diemel]] und [[Rhene]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmäler in Marsberg]]&amp;#039;&amp;#039; sind für Helminghausen sechs [[Baudenkmal]]e aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Carl von Padberg]] (1775–1829), Offizier, Drost, Kammerdirektor und waldeckischer Abgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Louis von Padtberg]] (1810–1873), Rittergutsbesitzer und waldeckischer Abgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Carl von Stockhausen]] (1804–1889), deutscher Verwaltungsjurist und Regierungschef in Waldeck-Pyrmont&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939–1945 – Erlebnisberichte vieler Mitarbeiter aus dem ganzen Kreisgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Josefs-Druckerei, Bigge 1955.&lt;br /&gt;
* Michael Flöer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Hochsauerlandkreises&amp;#039;&amp;#039;, herausgeben im &amp;#039;&amp;#039;Westfälischen Ortsnamensbuch (WOB)&amp;#039;&amp;#039;, Band 6, von  Kirstin Casemir, Jürgen Udolph, Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld, 2013, 608 Seiten. {{Webarchiv | url=https://rep.adw-goe.de/bitstream/handle/11858/00-001S-0000-0023-9B0C-3/WOB%206%20Die%20Ortsnamen%20des%20Hochsauerlandkreises.pdf?sequence=1| wayback= 20190504063822 | text=(online-PDF 1,8 MB)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MF_OndHsK&amp;quot;&amp;gt;Michael Flöer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Hochsauerlandkreises&amp;#039;&amp;#039;, Seiten 229 bis 230 (eingesehen am 4. Mai 2019). &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.helminghausen.net/ Helminghausen.net]&lt;br /&gt;
* [http://www.touristik-marsberg.de/hauptseite/pdf/sehenswuerdigkeiten/Ortsteil_Helminghausen.pdf Sehenswürdigkeiten in Helminghausen] (PDF-Datei; 115&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Marsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Marsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hochsauerlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1325]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bubo bubo</name></author>
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