<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Helme</id>
	<title>Helme - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Helme"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helme&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-29T22:23:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helme&amp;diff=157629&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;1234qwer1234qwer4: Kommaregeln der deutschen Sprache#Infinitivgruppe (via JWB)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helme&amp;diff=157629&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-06T21:15:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Kommaregeln_der_deutschen_Sprache#Infinitivgruppe&quot; title=&quot;Kommaregeln der deutschen Sprache&quot;&gt;Kommaregeln der deutschen Sprache#Infinitivgruppe&lt;/a&gt; (via JWB)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Fluss Helme; zu anderen Bedeutungen siehe [[Helme (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Helme&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| SORTNAME= Helme&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/5648&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Deutschland]], [[Thüringen]], [[Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Elbe&lt;br /&gt;
| FLUSSGEBIETSEINHEIT= &lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Unstrut//Saale//Elbe//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 1318.1&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref name=&amp;quot;GKZ&amp;quot;&amp;gt;Thüringer Landesanstalt für Umwelt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gebiets- und Gewässerkennzahlen&amp;#039;&amp;#039; (Verzeichnis und Karte). Jena 1998. 26S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Je nach Definition zuzüglich 51,1 km² für den oberhalb mündenden Nebenarm &amp;#039;&amp;#039;Kleine Helme&amp;#039;&amp;#039;!&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE= 81.2&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gpsies.com/map.do?fileId=qjffoxlwwafzyebk stromaufwärts gezeichneter GPS-Track]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PEGEL1= Bennungen/27.5/902/0.830/25.07.1960/2.09/7.53/38.9/168/10.02.1946&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= 1941–2015&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= {{GeoQuelle|DE-ST|GKJB-15|182}}&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| QUELLE= Der Helmespring bei [[Stöckey]] im [[Landkreis Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= [[Unstrut]] bei [[Kalbsrieth]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 51.3401&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 11.3306&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-ST&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= &lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= &lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= [[Speicher Schiedungen]], [[Talsperre Kelbra]]&lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= &lt;br /&gt;
| HÄFEN= &lt;br /&gt;
| ANMERKUNGEN= &lt;br /&gt;
| KARTE= &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= Einzugs- und Flussgebietskarte Helme.png&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Einzugsgebiet der Helme; hervorgehoben ist auch die [[Zorge (Fluss)|Zorge]] als hydrologischer Haupt-Quelllauf.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein gut 81&amp;amp;nbsp;km langer, linker und nördlicher [[Nebenfluss|Zufluss]] der [[Unstrut]]. Die oberen 40&amp;amp;nbsp;km und untersten 6&amp;amp;nbsp;km des Flusslaufs liegen in [[Thüringen]], die übrigen 35&amp;amp;nbsp;km im thüringisch geprägten Teil [[Sachsen-Anhalt]]s. Der obere Teil des von der Mündung am weitesten entfernten Zuflusses, die [[Ichte|Steina-Ichte]] mit ihrer Quelle am Westhang des [[Stöberhai]]s, befindet sich in [[Niedersachsen]], ebenso die oberen Teile der Zuflüsse [[Wieda (Fluss)|Wieda]] und [[Zorge (Fluss)|Zorge]]. Die Helme entwässert den südlichen [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]], die [[Goldene Aue]], den Osthang des [[Silkeroder Hügelland|Silkeröder Hügellandes]] und den Nordhang der Höhenzüge von [[Windleite]] und [[Kyffhäuser]]. Bundesweit bekannt wurde der Fluss durch – infolge des [[Weihnachtshochwasser 2023/2024|Weihnachtshochwassers 2023/2024]] – ganz oder teilweise überflutete Ortschaften, drohende Deichbrüche und die [[Talsperre Kelbra]], welche Gefahr lief überzulaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Erstmals schriftlich erwähnt wird die &amp;#039;&amp;#039;Helme&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 976 (&amp;#039;&amp;#039;Helmana ulterior&amp;#039;&amp;#039;). Der Name könnte mit dem [[Dänische Sprache|dänischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;haelm&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;still, ruhig&amp;#039; urverwandt sein oder genau gegenteilig mit dem [[Urgermanische Sprache|germanischen]] Wortstamm &amp;#039;&amp;#039;*helma-&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;schallend&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|217|Helme}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Quellgebiet ===&lt;br /&gt;
Der Fluss entspringt in Thüringen südlich des [[Harz (Mittelgebirge)|Harzes]] im [[Landkreis Eichsfeld]] in den Nordausläufern des [[Ohmgebirge]]s zwischen [[Weißenborn-Lüderode]] und [[Stöckey]]. Der bekannte „Helmespring“ ist nicht seine oberste Quelle und befindet sich ungefähr 30 Meter südlich des Helmebaches. Dieser wird von drei Quellarmen gebildet, die an der [[Elbe-Weser-Wasserscheide]] liegen: einen südwestlichen Arm (vom Konrädchenhai kommend), einen westlichen Arm &amp;#039;&amp;#039;Die Bucht&amp;#039;&amp;#039; (vom Heuberg kommend) und dem nordwestlichen Quellarm &amp;#039;&amp;#039;Schmerbach&amp;#039;&amp;#039; (vom Brandkopf und Franzenberg kommend).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den entferntesten Punkt von der Helmemündung (90,3 km) bildet das Quellgebiet des [[Ichte|Steinaer Bachs]], der auch Steina genannt wird, und im späteren Verlauf Ichte heißt. Dieses Quellgebiet befindet sich zwischen der Südwestflanke des [[Stöberhai]]s bzw. dem Südhang des Jagdkopfes im Harz an der [[Elbe-Weser-Wasserscheide]] 1 km östlich der [[Odertalsperre]]. Der Steinaer Bach fließt Richtung Südwesten durch das Steinatal, biegt langsam nach Süden, durchquert den Ort [[Steina (Bad Sachsa)|Steina]], verläuft dann Richtung Südosten durch den Ort [[Nüxei]], ändert ab der Einmündung des [[Hellegrundbach]]s seinen Namen in Ichte, überquert die ehemalige [[Innerdeutsche Grenze]], fließt südlich direkt an der Ortslage von [[Mackenrode (Hohenstein)|Mackenrode]] vorbei und vereinigt sich nordöstlich der Ortslage von [[Pützlingen]] mit der Helme. Der mittlere Bachlauf versickert in den Sommermonaten oft im [[Karst|karstigen]] Untergrund der Südharzregion und führt erst wieder ab Mackenrode Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
Bereits in [[Stöckey]] münden drei kleine Bäche in die Helme, unter anderem die Pinte und der Rinnebach. Die Helme fließt weiter ostwärts über die Gemeinde [[Schiedungen]], wo sie den [[Speicher Schiedungen]] speist und dann durch [[Pützlingen]], wo sie sich mit der [[Ichte]] vereint, dem eigentlichen Hauptstrom. Dann führt sie südlich an [[Günzerode]] sowie [[Kleinwechsungen]] vorbei und durchströmt [[Hesserode (Nordhausen)|Hesserode]], dreht am südlichen Stadtrand von [[Nordhausen]] in Richtung Südosten und fließt durch [[Sundhausen (Nordhausen)|Sundhausen]] und [[Uthleben]] weiter nach [[Heringen/Helme|Heringen]]. Nordöstlich von [[Heringen/Helme|Heringen]] nimmt die Helme das Wasser der aus dem Harz kommenden [[Zorge (Fluss)|Zorge]] auf. Nun fließt sie durch den Weiler [[Aumühle (Görsbach)|Aumühle]], welcher zwischen den beiden Dörfern [[Görsbach]] und [[Auleben]] liegt. In Aumühle zweigt der nördliche Umlaufgraben um den [[Talsperre Kelbra|Kelbraer Stausee]] zur weiter abwärtsfließenden [[Thyra (Fluss)|Thyra]] ab, während der Hauptstrom nach etwa 2,7 km das Einlaufbauwerk des Stausees nordwestlich des [[Kyffhäuser]]-Gebirges passiert und bespeist. Zu gleichem Stausee gehört auch das sich oberhalb (westlich) anschließende Hochwasserrückhaltebecken, welches sich bis zur Straße Aumühle-Auleben hin erstreckt. Nach dem Auslaufbauwerk des Stausees – nun in Sachsen-Anhalt – kommt von Norden aus dem Harz der wichtige Nebenfluss Thyra mit dem Helmewasser vom nördlichen Umlaufgraben zur Helme. Weiter ostwärts fließt die Helme über [[Kelbra (Kyffhäuser)|Kelbra]], [[Roßla]], [[Bennungen]], [[Hohlstedt (Wallhausen)|Hohlstedt]], zwischen [[Wallhausen (Helme)|Wallhausen]] und [[Brücken (Helme)|Brücken]], dann durch [[Martinsrieth]], zwischen [[Oberröblingen]] und [[Edersleben]], bis [[Katharinenrieth]], wonach sie nach Süden abschwenkt und wieder Thüringen erreicht, dann durch [[Mönchpfiffel-Nikolausrieth]] und [[Heygendorf]], bis sie zwischen [[Ritteburg]] und [[Kalbsrieth]] südöstlich von [[Artern]] in die [[Unstrut]] mündet. Ab Brücken ist sie durch Kanäle mit der Kleinen Helme (Gewässerzahl 5647-6) untrennbar miteinander verbunden, welche zwischen Artern und Ritteburg die Unstrut erreicht. Früher war dieses Gebiet, also die gesamte untere Goldene Aue, ein See, welcher sich im Laufe der Geschichte zu einem Sumpfgebiet entwickelte und dann im Mittelalter trockengelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässergüte der Helme ===&lt;br /&gt;
Die Helme wird im gesamten Flussverlauf von den Zuständigen Landesämtern in Thüringen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.tlug-jena.de/uw_raum/umweltregional/thueringen/maps/gewaesserguete_06.pdf |text=Gewässergüte Fließgewässer 2006 |wayback=20160305095238}}, auf tlug-jena.de&amp;lt;/ref&amp;gt; und Sachsen-Anhalt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lhw.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/Landesbetriebe/LHW/neu_PDF/5.0_GLD/Karten/Karte_Guete_2004.pdf Gewässergütekarte Sachsen-Anhalt 2004], auf lhw.sachsen-anhalt.de&amp;lt;/ref&amp;gt; als &amp;#039;&amp;#039;mäßig belastet&amp;#039;&amp;#039; ([[Gewässergüteklasse]] II) eingestuft. Hauptverschmutzungsursachen sind die Landwirtschaft, sowohl Düngemittel als auch [[Pflanzenschutzmittel]]reste. Viele Ortschaften haben in den vergangenen Jahren entsprechende zentrale [[Kläranlage|Abwasserbehandlungsanlagen]] erhalten. Einige Dörfer an kleinen Zuflüssen der oberen Helme reinigen ihr Abwasser noch mit veralteten [[Kleinkläranlage]]n ohne biologische Reinigungsstufe. Das dadurch unzureichend gereinigte Abwasser trägt zu einem Nährstoffüberschuss bei. Bis in das Jahr 2030 sollen beispielsweise alle Ortsteile der Gemeinden [[Hohenstein (Thüringen)|Hohenstein]] und [[Werther (Thüringen)|Werther]] zentral an Kläranlagen angeschlossen werden. Seit 2020 liefen Kanalbauarbeiten z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Kleinwechsungen]] und [[Hochstedt (Nordhausen)|Hochstedt]]. Beide Orte leiten ihre Abwässer seither in das Nordhäuser Klärwerk ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
Die Bilder sind flussabwärts geordnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;135&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Helme bei Pützlingen.jpg|Helme bei [[Pützlingen]]&lt;br /&gt;
 Helme Kleinwechsungen.jpg|Die Helme in Kleinwechsungen&lt;br /&gt;
 Helme in Hesserode.jpeg|Helme in Hesserode&lt;br /&gt;
 HelmeHeringen1.jpg|Die Helme in Heringen&lt;br /&gt;
 Helme bei Kelbra (Kyffhäuser) mit Weidenmühle. .jpg|Die Helme mit der Weidenmühle bei Kelbra&lt;br /&gt;
 OberroeblingerWehr.jpg|Wehr in Oberröblingen&lt;br /&gt;
 Helme bei Katharinenrieth.JPG|Die Helme bei Katharinenrieth&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuflüsse ==&lt;br /&gt;
Wie aus der nachfolgenden Liste zu ersehen, ergeben die [[Zorge (Fluss)|Zorge]] mit Oberlauf (Großer) Wolfsbach und die [[Ichte]] mit Oberlauf Steinaer Bach Fließwege bis zur Mündung in die Unstrut, die länger sind als der von den Quellen der Helme selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Stellen und Zuflüsse, stromaufwärts mit Stationierung ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abstände in Kilometern – IV von der Helmemündung, V von einer Mündung in die Helme (I wäre die Elbmündung, II die Saalemündung, III die Mündung der Unstrut)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vor den Namen stehen [[Gewässerkennzahl (Deutschland)|Gewässerkennzahlen]], hinter den Namen Gewässerlängen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zuflüsse eines Zuflusses stehen eingerückt unter diesem.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: IV: 5,64 links: 56488 [[Rohne (Helme)|Rohne]]&lt;br /&gt;
: IV: 16,32 links: 56486 [[Gonna (Helme)|Gonna]] (bei Sangerhausen)&lt;br /&gt;
: IV: 27,06 u. Hauptmündung 27,84 links: 564856 [[Leine (Helme)|Leine]]&lt;br /&gt;
: IV: 36,9 links: 56484 [[Thyra (Fluss)|Thyra]] ← [[Lude (Thyra)|Lude]] 25,4&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
: &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;V: 20,06 links: Große Wilde ← Schmale Lude, 3,84&amp;amp;nbsp;km, Quelle–IV: 23,9&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
: &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;VI: 0,03 (= V: 20,09) links: Sprachenbach, 2,55&amp;amp;nbsp;km, Quelle–IV: 22,64&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
: &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;V: 21,9 rechts: Klippenwasser, 4,44&amp;amp;nbsp;km, Quelle–IV: 26,34&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
: IV: 36,98 bis 39,36 (Seeachsen) bzw. bis 39,07 (gerade Linie) [[Talsperre Kelbra]]&lt;br /&gt;
: IV: 45,26 links: 56482 [[Zorge (Fluss)|Zorge]] ← Wolfsbach ← Großer Wolfsbach, 39,62&amp;amp;nbsp;km, Quelle–IV: 84,88&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
: &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;V: 0,33 links: 548292 [[Krummbach (Zorge)|Krummbach]]&lt;br /&gt;
: &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;V: 16,82 links: 54824 [[Bere (Zorge)|Bere]]&lt;br /&gt;
: &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;V: 18,05 rechts: 54822 [[Wieda (Zorge)|Wieda]]&lt;br /&gt;
: IV: 51,4 rechts: 564818 [[Riedgraben (Helme)|Riedgraben]] (Bach aus Steinbrücken)&lt;br /&gt;
: IV: 56,71 links: 5648176 [[Salza (Helme)|Salza]]&lt;br /&gt;
: IV: 60,3 links: 5648174 [[Herreder Bach]]&lt;br /&gt;
: IV: 61,07 rechts: 5648172 [[Röstegraben]]&lt;br /&gt;
: IV: 63,18 rechts 564816 [[Haferbach (Helme)|Haferbach]]&lt;br /&gt;
: IV: 68,0 links: 564812 [[Ichte]] ← Steinaer Bach, 22,3 km, Quelle–IV: 90,3 km&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gpsies.com/map.do?fileId=yfzzichqbcdflelx GPS-Track Ichte ← Steinaer Bach]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;V: 9,05 rechts: Hellegrundbach, 1,95 km&lt;br /&gt;
: IV: 70,2 rechts: 5648134 [[Bliedebach (Helme)|Bliedebach]]&lt;br /&gt;
: IV: 70,9 links: 5648132 [[Sete (Helme)|Sete]]&lt;br /&gt;
: IV: 71,28 [[Speicher Schiedungen]] mit Umfluter&lt;br /&gt;
: IV: 72,3 rechts in den als Hauptlauf klassifizierten Umfluter: 564812 [[Ohe (Helme)|Ohe]]&lt;br /&gt;
: IV: 76,68 rechts [[Rinnebach (Helme)|Rinnebach]]&lt;br /&gt;
: IV: 78,7 rechts: Helmspring (30 m bis zur vorbeifließenden Helme)&lt;br /&gt;
: IV: 81,2 Beginn der Helme in einem feuchten Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stromabwärts, nach Seite gruppiert ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width = &amp;quot;200&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linke Zuflüsse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| width = &amp;quot;200&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rechte Zuflüsse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Die Bucht (Helme)|Die Bucht]]&lt;br /&gt;
* [[Pinte (Helme)|Pinte]]&lt;br /&gt;
* [[Sete (Helme)|Sete]]&lt;br /&gt;
* [[Ichte]]&lt;br /&gt;
* [[Steinbach (Helme)|Steinbach]]&lt;br /&gt;
* [[Hochstedter Bach]]&lt;br /&gt;
* [[Ostergraben (Helme)|Ostergraben]]&lt;br /&gt;
* [[Herreder Bach]]&lt;br /&gt;
* [[Salza (Helme)|Salza]]&lt;br /&gt;
* [[Zorge (Fluss)|Zorge]]&lt;br /&gt;
* [[Urbach (Helme)|Urbach]]&lt;br /&gt;
* [[Lohbach (Helme)|Lohbach]]&lt;br /&gt;
* [[Thyra (Fluss)|Thyra]]&lt;br /&gt;
* [[Niefe]]&lt;br /&gt;
* [[Leine (Helme)|Leine]]&lt;br /&gt;
* [[Gonna (Helme)|Gonna]]&lt;br /&gt;
* [[Rohne (Helme)|Rohne]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Rinnebach (Helme)|Rinnebach]]&lt;br /&gt;
* [[Ohe (Helme)|Ohe]]&lt;br /&gt;
* [[Bliedebach (Helme)|Bliedebach]]&lt;br /&gt;
* [[Haferbach (Helme)|Haferbach]]&lt;br /&gt;
* [[Röstegraben]]&lt;br /&gt;
* [[Riedgraben (Helme)|Riedgraben]]&lt;br /&gt;
* [[Goldbornbach (Helme)|Goldbornbach]]&lt;br /&gt;
* [[Flutgraben (Helme)|Flutgraben]]&lt;br /&gt;
* [[Solgraben (Helme)|Solgraben]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzugsgebiet der Helme ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet der Helme und Kleiner Helme.jpg|mini|Das Einzugsgebiet der Helme]]&lt;br /&gt;
Die Helme (Gewässerkennzahl: 5648) entwässert ein Einzugsgebiet von 1318,1 km², die kleine Helme (5647.6) eines von 51,1&amp;amp;nbsp;km²,&amp;lt;ref name=&amp;quot;GKZ&amp;quot; /&amp;gt; Wobei unterhalb (östlich) der Straße Hackpfüffel-Brücken beide Einzugsbereiche miteinander verschmelzen, da sie durch mehrere Gräben miteinander verbunden sind. Bilden daher ein gemeinsames Einzugsgebiet mit zwei Ausläufen in die Unstrut und haben somit eine Gesamtfläche von 1369,2 km². Das gesamte Einzugsgebiet zieht sich an der Südflanke des Harzes von West-Nord-West Richtung Ost-Süd-Ost, bildet den nördlichsten Teil des [[Unstrut]]-Einzugsbereiches (564), welche wiederum ein Teileinzugsbereich der [[Saale]] (56), und diese der [[Elbe]] (5) darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste Punkt des Einzugsgebietes bildet der [[Stöberhai]] auf der nordwestlichen Wasserscheide mit einer Höhe von etwa 720 m NHN; der tiefste Punkt befindet sich an der Helmemündung in die Unstrut bei Kalbsrieth im äußersten Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nördliche Teil des Einzugsgebiets der Helme ist in etwa mit dem geografischen &amp;#039;&amp;#039;Südharz&amp;#039;&amp;#039; identisch, südlich davon schließt sich der vorgelagerte [[Südharzer Zechsteingürtel]] an. Die Mitte des Einzugsgebietes bildet die dicht besiedelte [[Goldene Aue]]; während der Süden durch unterschiedliche kleinere Höhenzüge gebildet wird: Im Westen zwischen ist es der Osthang des [[Silkeroder Hügelland|Silkeröder Hügelland]], im Südwesten ein Teil des [[Nordthüringer Hügelland]]es, mit dem nördlichen Abschnitt des Forstes bei [[Königsthal (Bleicherode)|Königsthal]], dem [[Fronderode|Fronderöder]] &amp;#039;&amp;#039;Hölzchen&amp;#039;&amp;#039; und des [[Butterberg (Werther)|Butterberges]] im Waldgebiet &amp;#039;&amp;#039;Tiefenbach&amp;#039;&amp;#039; zwischen [[Mörbach]] und [[Großwerther]]. Der mittlere Süden des Einzugsbereiches wird vom Nordhang der [[Windleite]], den Numburger Bergen und des [[Kyffhäusergebirge]] gebildet. Der Süd-Süd-Osten umfasst den Nord und Osthang des Hutdeckels und Weinberges bei [[Artern]]. Das Helme-Einzugsgebiet wird im äußersten Westen von der [[Elbe-Weser-Wasserscheide]] begrenzt: im Harz zwischen dem [[Stöberhai]] und [[Osterhagen]], dann quer durch die Ortslage Osterhagen, durch den [[Mackenröder Wald]] und den östlichen Kuppen des [[Silkeroder Hügelland]] westlich von [[Limlingerode]], [[Stöckey]] und [[Epschenrode]]. Der äußersten Osten des Helme-Einzugsgebiets wird vom Südwesthang des [[Hornburger Sattel]] und der Höhen nordöstlich der Ortschaften von [[Bornstedt (bei Eisleben)|Bornstedt]] und [[Sittichenbach]] und den Nord- und Westhang des [[Ziegelrodaer Forst]] gebildet. Die Orte Osterhagen (im Nordwesten) und [[Blankenheim (Landkreis Mansfeld-Südharz)|Blankenheim]] (im Nordosten) liegen direkt auf der Wasserscheide. Der östlichste Punkt befindet sich zwischen [[Rothenschirmbach]] (innerhalb) und [[Hornburg (Mansfelder Land)|Hornburg]] (bereits außerhalb des Einzugsgebiets), beide südlich Eislebens gelegen. Dieser Pass wird auch Hornburger Sattel genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodennutzung im Einzugsgebiet ===&lt;br /&gt;
Die Ränder des Einzugsgebietes sind waldreichː Im Norden mit dem Südharz und dem anschließenden Zechsteingürtel, im Westen mit dem [[Silkeroder Hügelland|Silkeröder Hügelland]], im Südwesten mit dem Nordthüringer Hügellandes, im  Süden mit den Nordhängen von [[Windleite]] und [[Kyffhäuser]], im Osten mit dem [[Hornburger Sattel]] und [[Ziegelrodaer Forst]]. Der zentrale Teil wird von der Goldenen Aue bestimmt, welche vollständig waldfrei ist, relativ dicht besiedelt mit zahlreichen kleineren Ortschaften und den Kreisstädten Nordhausen und Sangerhausen. Offene Flächen werden von Ackerbau, Wiesen und Feuchtgebieten genutzt. Auch gibt es zahlreiche Seenː Hier befindet sich der [[Speicher Schiedungen]], die [[Talsperre Kelbra]] mit dem [[Ramsar-Schutzgebiet]] 176 und zahlreiche Kiesbänke und deren renaturierten und touristisch genutzten [[Baggersee]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlich genutzte Hänge und somit Bodenerosions – Problemgebiete gibt es in spezifischen Flächen in den Übergangsgebieten zwischen dem Tiefland der Goldenen Aue und den Hängen der umliegenden bewaldeten Höhenː dem Zechsteingürtel, dem Silkeröder Hügelland, Nordthüringer Hügelland, Windleite, Kyffhäuser, Hutdeckel bei Edersleben, Weinberg bei Artern,  Hornburger Sattel und Ziegelrodaer Forst, ebenso wie in der Mitte der Goldenen Aue befindlichen Hügellandes des [[Brücken (Helme)|Brückener]] Hölzchens (Brücksche Heide). In all diesen hügeligen Übergangsgebieten um die Goldene Aue herum gibt es auch zahlreiche Streuobstwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichtliches ===&lt;br /&gt;
Etwa 3/4 des Einzugsgebiets der Helme sind identisch mit dem alten thüringischen [[Helmegau]] (westlich des Sachsgrabens, welcher zwischen Wallhausen und Sangerhausen gelegen ist) und das untere östliche Viertel ist in etwa identisch mit dem historischen sächsischen Gau das [[Friesenfeld]] (östlich des Sachsgrabens). Wallhausen befindet sich im Helmegau und Sangerhausen im Friesenfeld; beide Gaue zusammen bilden in etwa das Einzugsgebiet der Helme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Ortschaften im Einzugsgebiet ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Ortschaften sind die [[Universitätsstadt|Hochschulstadt]] [[Nordhausen]] sowie die Kreisstadt [[Sangerhausen]], die ehemalige Kreisstadt [[Artern]] und die Kleinstädte [[Bad Sachsa]], [[Ellrich]], [[Heringen/Helme|Heringen]], [[Stadt Stolberg (Harz)|Stolberg]], [[Kelbra (Kyffhäuser)|Kelbra]] und [[Allstedt]]. Für den Tourismus bedeutende Orte liegen hauptsächlich im Südharz. Zum Beispiel: die &amp;#039;&amp;#039; [[Historischer Stadtkern|Historische]] [[Europastadt]]&amp;#039;&amp;#039; [[Stadt Stolberg (Harz)|Stolberg]], [[Steina (Bad Sachsa)|Steina]], [[Walkenried]], [[Zorge (Walkenried)|Zorge]], [[Wieda]], [[Hohegeiß]], [[Sophienhof (Harztor)|Sophienhof]], [[Rothesütte]], [[Ilfeld]], [[Neustadt/Harz|Neustadt am Harz]], [[Rodishain]], [[Dietersdorf (Südharz)|Dietersdorf]], [[Uftrungen]], [[Questenberg (Südharz)|Questenberg]], [[Großleinungen]], [[Morungen]] oder [[Grillenberg (Sangerhausen)|Grillenberg]]. Aber auch die im Süden an der Nordflanke von Windleite und Kyffhäuser befindlichen Orte, wie [[Hamma]] das [[Auleben|Europadorf Auleben]], Kelbra mit dem [[Talsperre Kelbra|Helme Stausee]]; und [[Tilleda (Kyffhäuser)|Tilleda]] mit der [[Reichsburg Kyffhausen]] und seiner [[Pfalz Tilleda|Kaiserpfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dialekte im Helme-Einzugsgebiet ===&lt;br /&gt;
Im gesamten Helme-Einzugsgebiet wird [[Nordthüringisch]] gesprochen, östlich von Sangerhausen und Allstedt (im ehemaligen Friesenfeld) auch [[Nordostthüringisch]]. Die Wasserscheide im Norden (über dem Harz) und im Westen (über das Silkeröder Hügelland) ist gleichzeitig auch die Nordgrenze der [[Mitteldeutsche Dialekte|Mitteldeutschen Dialekte]], hier dem [[Thüringischer Dialekt|Thüringischen]]. Dahinter wird [[Ostfälisch]] gesprochen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Produktionsflächen von Schlick für den Stausee Kelbra.jpg|mini|Erosionsgefährdete Flächen (rot) im oberen und mittleren Einzugsgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick über den Kelbraer Staudamm im Winterstau .jpg|mini|Der Kelbraer Staudamm im Winterstau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Randlage des Einzugsgebietes Helme zwischen den Bundesländern.jpg|mini|Die Randlage und somit politisch-administrative Zersplitterung des Einzugsgebietes Helme zwischen den Bundesländern Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Probleme im Helme-Einzugsgebiet ===&lt;br /&gt;
# &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://swat.tamu.edu/ |titel=Soil &amp;amp; Water Assessment Tool |werk=Texas A&amp;amp;M University, Texas A&amp;amp;M Agrilife Research, USDA Agricultural Research Service |hrsg=Texas A&amp;amp;M University, Texas A&amp;amp;M Agrilife Research, USDA Agricultural Research Service |sprache=en |abruf=2024-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rückgang der Bevölkerung: starke [[Talentabwanderung]] (Brain Drain): In fast sämtlichen Ortschaften ist ein Rückgang der Bevölkerung zu beobachten, selbst die Kreisstädte Nordhausen (48.028 (1994) – 41.791 (2018)), Sangerhausen (33.466 (1984) – 20.178 (2018)) und Artern (7.280 (1989) – 5.418 (2017)) verzeichnen bemerkenswerten Bevölkerungsschwund: Hier erkennt man die hohe Marginalitätsrate der Region. Auf den Dörfern und Kleinstädten des Einzugsgebietes ohne Kreisstadtstatus ist die Bevölkerungsabnahme noch wesentlich stärker. Die Abwanderung betrifft vor allem junge, kreative und gut ausgebildete Menschen.&lt;br /&gt;
# Die zunehmende Degradierung der Böden ([[Bodenkontamination]], [[Bodenerosion]])&lt;br /&gt;
# Ansammlung von [[Sedimentation|Sedimenten]] in den verschiedenen Gewässern, besonders in Talsperren, Seen, Teichen, aber auch in Flüssen und Kanälen; besonders hier im [[Speicher Schiedungen]] und vor allem in der [[Talsperre Kelbra]]. Die Talsperre Kelbra wurde 1962–66 errichtet, um die regelmäßigen Frühjahrshochwässer in der dichtbesiedelten unteren Goldenen Aue zu verhindern und einen Wasserspeicher für Dürrejahre im Einzugsgebiet zu haben. Die Speicherkapazität und somit Lebensdauer dieses wichtigen Stausees nimmt rasant ab durch das vom Klimawandel verursachte verstärktes Auftreten von Starkniederschlägen und dem Fehlen von angepassten Bodenschutzmaßnahmen im oberen Einzugsgebiet, einschließlich dem Fehlen der entsprechenden Infrastruktur des Einzugsgebietsmanagements, um diesen Prozess aufhalten zu können.&lt;br /&gt;
# Es gibt kein multidisziplinäres [[Management von Wassereinzugsgebieten]] in Deutschland: Die Verwaltung der Naturressourcen verläuft aktuell nach politischen Grenzen (Bundesländer) statt nach natürlichen Einzugsgebieten, und verletzt somit die von der Europäischen Union vorgegebene [[Richtlinie 2000/60/EG (Wasserrahmenrichtlinie)|Wasserrahmenrichtlinie 2000/60/EG]] geforderte Verwaltung nach natürlichen Flusseinzugsgebieten Die Helme ist politisch in 4 Teile auf 3 Bundesländer aufgeteilt worden: [[Niedersachsen]] (127,618 km² = 9,35 %), [[Thüringen]] (598,684 km² = 43,88 %) und [[Sachsen-Anhalt]] (638,166 km² = 46,77 %) und stellt somit ein unbedeutendes und vor allem unvollständiges Randgebiet aller drei Länder dar. Diese wiederum beanspruchen ihre Hoheitsrechte und haben volle Souveränität im Bereich Naturressourcen (Wasser-, Land-, Forstwirtschaft, Naturschutz, Regionalentwicklung). Die natürlichen Vorgänge laufen aber in vernetzter Form innerhalb des Einzugsgebietes ab, und somit ist eine Verwaltung der Naturressourcen nach dieser unabkömmlich. Das hatte man selbst in der DDR eingesehen und 1972 das [[Ministerium für Umweltschutz und Wasserwirtschaft der DDR|Ministerium für Umweltschutz und Wasserwirtschaft (MUW)]] gebildet, dem die seit 1958 bestehenden [[Wasserwirtschaftsdirektion]]en unterstellt wurden, welche zentral und nach Flusseinzugsgebieten organisiert wurden und unabhängig von den [[Bezirk (DDR)|DDR-Bezirken]] war. Dieser Prozess war nötig, um die Effizienz der Verwaltung der natürlichen Ressourcen zu verbessern. Der gesamte auf DDR-Gebiet befindlichen, ohne den oberen zu Niedersachsen gehörenden Teil des Helmeeinzugsgebietes kam zur WWD (IV) Saale / Werra mit Sitz in Halle.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Van der Wall, R. A. Kraemer 1991; Die Wasserwirtschaft in der DDR; FFU rep 91-1; Forschungsstelle umweltpolitik; FFU Berlin, Ja. 1991.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Wiedervereinigung wurden, diese effizient nach Einzugsbereichen aufgebauten Wasserwirtschaftsdirektionen nicht neu geordnet und auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet, sondern diese Struktur wurde aufgegeben. Mit der Neugründung der Bundesländer wurden sämtliche wasserwirtschaftlichen Belange auf diese zurückgegeben, die Flusseinzugsgebiete vor allem hier im Mitteldeutschen Raum wieder wie ein „Scherbenhaufen zerstückelt“, welches auch im krassen Widerspruch zur [[Richtlinie 2000/60/EG (Wasserrahmenrichtlinie)|Europäischen Wasserrahmenrichtlinie]] 2000/60/EG steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliches gilt auch für das einst flächendeckende [[Melioration]]swesen, welches zwar auch nach politischen Grenzen ausgerichtet war, aber flächendeckend agierte, sozusagen als Dienstleister für die Landwirtschaft. Unzureichend war bei den Meliorationskombinaten und -genossenschaften, dass man sich dabei nur auf Bewässerungs- und Entwässerungssysteme und dem Wirtschaftswegebau fixierte, aber den langfristigen Bodenschutz und die vielseitigen Wechselwirkungen zwischen Landwirtschaft und ökologischer Diversität unterschätzte. Diese hätte man eigentlich gemeinsam mit der Wasserwirtschaft nach natürlichen Einzugsgebieten verwalten, und auf das gesamte Bundesgebiet ausweiten können&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Gemeinschaft, Amtsblatt 327 der Europäischen Gemeinschaft, Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik; in: Europäische Gemeinschaft, Dokument 32000 L 0060.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=UNO |url=https://www.un.org/waterforlifedecade/iwrm.shtml |titel=Integrated Water Resources Management |hrsg=United Nations |datum=2014-11-24 |sprache=en |abruf=2021-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Hoheitsrechte für sämtliche Naturressourcen bekamen die Neuen Bundesländer, so auch die Wasserwirtschaft, wobei das Meliorationswesen (Bodenverbesserung, Bodenschutz) vollständig abgeschafft wurde, statt dieses System zu verbessern und zu bereichern und verwaltungsmäßig mit der Land-, Forst- und Wasserwirtschaft zu verschmelzen. Es wurde ein System der Wasser- und Bodenverbände eingeführt, welches einseitig die Interessengruppe der Landeigentümer vertritt, alle anderen Interessengruppen ausschließt und außerdem nicht flächendeckend ist, in weiten Gebieten gar nicht existiert und weitgehend ohne fachlich qualifizierte Assistenz abläuft. Hauptaufgaben sind Be- und Entwässerung von Landwirtschaftsflächen, aber auch Flussregulierung und Hochwasserschutz sind eingeschlossen. Örtliche Arbeiten auf der Basis des freiwilligen Zusammenschlusses einzelner Landeigentümer werden aber durch das [[Wasserverbandsgesetz]] reguliert. Ihre Anwesenheit im Helme-Einzugsgebiet ist nicht belegt, und es gibt bundesweit kein Register.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Monsees, 2004 |Hrsg=TU Berlin, Institute for landscape and Environmental Planning |Titel=The German Water and Soil Associations – Self-Governance for Small and Medium Scale Water and Land Ressources Management; 10/2004. |Sammelwerk=Working Paper on Management in Environmental Planning 10/2004, Zeitschrift für Bewässerungswirtschaft; Journal of Applied Irrigation Science. |Band=Vol. 39 |Nummer=1 |Ort=Berlin |Datum=2004 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist außerdem anzunehmen, dass die Landeigentümer in weiten Teilen des ehemaligen DDR-Gebietes keine Landwirte sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine flächendeckende an der Gesellschaft insgesamt orientierte technische Assistenz für die Landwirte im Bezug auf der Anwendung von Pflanzenschutzmittel und der Durchführung von effizienten den klimatischen Umständen angepassten Bodenschutzmaßnahmen, einschließlich Wasserspeicherungsstrategien und deren Kontrolle, um eine flächendeckend nachhaltige Landwirtschaft im gesamten Einzugsbereich zu gewährleisten, sind nicht bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=López Cadenas, Fernández T., Gómez M., Segura G., Almansa L., Alonso F., Baratech T., Bartolomé N., Cocero A., Delgado S., Del Pozo M., Gonzalez R., Montalvo M., Nicolas R., Rabade B., Tejera G., Torrente P., Tourne W. |Hrsg=TRAGSA, TRAGSATEC |Titel=Restauración Hidrológico Forestal de Cuencas y Control de Erosión |Verlag=Ed. Mundi Prensa |Ort=Madrid, España |Datum=1994 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arnold, Williams, Srinivasan, King, Griggs |Hrsg= |Titel=Soil and Water Assessment Tool (SWAT) |Verlag=United States Department of Agriculture (USDA), Agriculture Research Service |Ort=Temple, Texas, USA |Datum=1994 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://swat.tamu.edu/ |titel=SWAT, Soil and Water Assessment Tool |werk=Texas A&amp;amp;M University, Texas A&amp;amp;M Agrilife Research, USDA Agricultural Research Service |hrsg=Texas A&amp;amp;M University, Texas A&amp;amp;M Agrilife Research, USDA Agricultural Research Service |sprache=en |abruf=2024-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Medina Mendoza |Titel=Conservación de agua y suelo en el manejo integral de cuencas. Un enfoque metodolögico |Sammelwerk=International Symposium Integrated Management of Watersheds of Multiple Use |Ort=Morelia, Michoacán, Mexiko |Datum=1990-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flusslandschaft der Jahre 2012/13 ==&lt;br /&gt;
Von den Naturfreunden Deutschlands wurde die Helme für den Aktionszeitraum 2012/2013 zur „[[Flusslandschaft des Jahres]]“ ausgerufen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Helme ist die Flusslandschaft des Jahres&amp;#039;&amp;#039; in Thüringer Allgemeine vom 10. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Flusssystem der Saale]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Helme (Germany)|Helme}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4450093-2}}&lt;br /&gt;
* [https://www.harzlife.de/harzrand2/helme.html Harzlife – Die Helme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Flusslandschaft des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4450093-2|VIAF=238758621}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fließgewässer im Landkreis Mansfeld-Südharz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Nordhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Kyffhäuserkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Nordhausen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;1234qwer1234qwer4</name></author>
	</entry>
</feed>