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	<title>Helmar Weseslindtner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T20:43:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;S.K.: BK</title>
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		<updated>2022-11-20T07:14:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BK&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmar Weseslindtner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Mai]] [[1940]] in [[Ried im Innkreis]], Oberösterreich; † [[9. April]] [[2008]] in [[Wien]]) war ein österreichischer [[Maschinenbau]]-Ingenieur und Professor an der TU Wien. Als Fachmann für rechnergeführte Fertigung und [[Werkzeugbau]] war er Innovator und wissenschaftlicher Berater bei Kooperationen mit zahlreichen Industriefirmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Matura an der [[Höhere Technische Lehranstalt|HTL]] Wien/Schellinggasse studierte Weseslindtner 1960–1965 Maschinenbau und Betriebstechnik an der [[TH Wien]], promovierte 1969 mit Auszeichnung und habilitierte sich 1974 für [[Mechanische Technologie]] mit besonderer Berücksichtigung der [[Werkzeugmaschine]]n. Ab 1978 entwickelte er in den [[Vereinigte Staaten|USA]] bei der American GFM Corporation in Virginia computergesteuerte Maschinen und Prozesse und wechselte später zu [[Dörries Scharmann Technologie|Scharmann &amp;amp; Co]] in [[Mönchengladbach]], wo er Systeme zur rechnergeführten, verketteten [[Fertigung]] entwickelte. 1982 kehrte er an die (nunmehrige) [[TU Wien]] zurück und wurde 1986 zum [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für Rechnergeführte Fertigung berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier entstanden weitere Entwicklungen in Zusammenarbeit mit namhaften Herstellern der österreichischen und deutschen Werkzeugmaschinenindustrie wie Scharmann, Deckel, Hüller Hille, Maho und Heid. Um das Verhalten komplexer Fertigungssysteme auch bei [[Betriebsstörung|Störungen]] vorherzusagen, setzte Weseslindtner auf die computergestützte [[Simulation]]. Eines der internationalen [[Forschungsprojekt]]e fand im Rahmen des EU-Projekts „Forecast“ statt, dessen Ziel Mechanismen und Normen für Industriebetriebe der Fertigungs- und Verfahrenstechnik war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weseslindtner gründete um 1985 ein Versuchslabor für [[Industrieroboter]] und beteiligte sich am [[Mikroelektronik]]-Förderungsprogramm der Regierung (mit Kapsch, Schrack, Siemens und Philips), sowie am internationalen „Joint Coordinating Forum for the International Advanced [[Robotik|Robotics]] Programme“. Schwerpunkt der Folgejahre war die Integration der Fertigung mit den vorgelagerten Bereichen [[Computer-aided design|CAD]], [[computer-aided planning|CAP]] und [[Produktionsplanung und -steuerung|PPS]]. Mit den Computerhersteller IBM, Nixdorf und DEC wurde das erste [[Computer-integrated manufacturing|CIM]]-Labor aufgebaut und 1991 das „Interuniversitäre Zentrum für Computer Integrated Manufacturing“ ([[IUCCIM]]) als Zusammenschluss mehrerer Institute der TU und der [[Wirtschaftsuniversität Wien]] gegründet. Weseslindtner leitete IUCCIM bis 1997 und konnte durch seine Industriekontakte viele Investitionen in die beteiligten Institute lenken. Der gegenseitige Wissenstransfer Universität-Industrie mündete in mehrere [[Hochschullehrgang|Hochschullehrgänge]] für Führungskräfte, internationale Forschungsprojekte und in einen „[[EUREKA]] Lillehammer Award“ für innovative Produktentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1990er-Jahre rückte technologische Auftragsforschung in den Vordergrund, etwa zu Werkzeugoptimierung, Beurteilung von Kühlschmierstoffen und Verfahrenstechnik, Schneidwerkzeugen und im medizinischen Knochenbohren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weseslindtner verfasste zahlreiche Veröffentlichungen im Bereich [[Fertigungstechnik]] und [[Computer-aided manufacturing|CAM]] und fungierte als langjähriger Vorsitzender des Ausschusses für [[Arbeitsvorbereitung|Arbeitstechnik]] an der Bundeswirtschaftskammer. Seine Vorlesungen waren gern besucht, er betrachtete die Studenten als „Kunden“ und band sie oft in die Forschung ein. Zu seinem rhetorischen Talent meinte er humorvoll, er gehöre „zu den Menschen, die sich gerne selbst reden hören“. Sein &amp;#039;&amp;#039;Institut für Fertigungstechnik&amp;#039;&amp;#039; ließ erstmals in Österreich den Lehrbetrieb nach [[ISO 9001]] zertifizieren, was das fruchtbare Arbeitsklima belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmar Weseslindtner war seit 1969 mit seiner Frau Karin verheiratet und hatte zwei Kinder (* 1976 und 1981). Er wurde am [[Dornbacher Friedhof]] in Wien bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://afa.or.at/nachruf.htm Nachruf Prof. Helmar Weseslindtner, „Arbeitstechnik“ 2008]&lt;br /&gt;
* [http://www.cast-tyrol.com/news/forms/programm121004.pdf Workshop Mechatronik, 2004] (PDF; 448&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=80597089|GND=136213286}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weseslindtner, Helmar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieurwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ottakring)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weseslindtner, Helmar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weseslindtner, Helmar Wolf&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Physiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Mai 1940&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ried im Innkreis]], Oberösterreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. April 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;S.K.</name></author>
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