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	<title>Hellmuth Schindler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2021-10-14T16:35:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hellmuth Schindler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Jänner]] [[1912]] in [[Floridsdorf|Wien-Floridsdorf]]; † [[22. November]] [[2009]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Botaniker]] und [[Pflanzenphysiologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hellmuth Schindler, Sohn des Eisenbahnkonstrukteurs Wilhelm Schindler und seiner Gattin Gisela, geborene Loschek, besuchte nach 5 Klassen Volksschule das [[Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Franklinstraße 21|BRG Wien XXI]]. Im Garten seines Vaters begeisterte er sich schon früh für Pflanzen und erwarb so bereits in jungen Jahren eine umfangreiche Pflanzenkenntnis und praktische Erfahrung im Gartenbau. Ab 1932 studierte er an der [[Universität Wien]] Botanik und Zoologie sowie das Lehramt für Naturgeschichte und Geographie und wurde dort im Sommersemester 1936 als [[Demonstrator]] angestellt. 1938 wurde er zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]], am 1. Oktober 1938 wurde er als „Hochschulassistent dritter Klasse“ ans [[Pflanzenphysiologie|Pflanzenphysiologische Institut]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die akademische Laufbahn wurde am 1. April 1940 durch die Einberufung zur [[Wehrmacht]] unterbrochen. Im August 1941 wurde Schindler an die Ostfront abkommandiert, wo er am [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Vormarsch in Südrussland (Krim)]] teilnahm. Für das [[Afrikakorps]] bestimmt, erkrankte er in [[Saloniki]] an der Ruhr, was einen Lazarettaufenthalt und die vorübergehende Versetzung zur Reserve in der Heimat notwendig machte. Dort war es Schindler möglich, neben seinem Kriegseinsatz und den Tätigkeiten für das Institut, 1943 zu habilitieren. 1944 wurde Schindler zum Dozenten ernannt und der Philosophischen Fakultät der Universität Wien zugewiesen. Er wurde erneut an die Ostfront verlegt, wo er in der letzten Phase des Kriegs in sowjetische Gefangenschaft geriet. Er überlebte dort zweieinhalb Jahre Zwangsarbeit als Bergmann unter Tag in einem Kohlenbergwerk im [[Donezbecken|Donez-Becken]] und kehrte – gesundheitlich beeinträchtigt – am 20. Dezember 1947 aus der Kriegsgefangenschaft nach Wien zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schindler wurde nach seiner Rückkehr wieder als Hochschulassistent ans Pflanzenphysiologische Institut bestellt. 1949 wurde ihm erneut die 1945 sistierte Lehrbefugnis für Anatomie und Physiologie der Pflanzen verliehen. Neben Lehrtätigkeit und Forschung betreute er den Versuchsgarten [[Augarten]]. Sein Interesse widmete er auch der gärtnerischen Praxis, den angewandten pflanzenphysiologischen Themen, wie dem Einsatz von Insektiziden, dem Einfluss von Kunstlicht oder der [[Nematoden]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;bekämpfung. Er schrieb darüber zahlreiche Artikel und setzte damit die für den Erwerbsgartenbau so wichtige Tätigkeit des österreichischen Pflanzenphysiologen [[Hans Molisch]] fort. 1954 wurde er Abteilungsvorstand (Laboratoriumsvorstand) an der [[Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau|Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Schönbrunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wiener Internationalen Gartenschau [[WIG 64]] im Donaupark wurde Schindler ins Preisrichterbüro berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.schoenbrunner-av.at/_docs/Unser_Blatt_1-2010.pdf|titel=Unser Blatt 1/2010 vom März 2010, S. 12–13|hrsg=Mitteilungen des Absolventenverbandes Höherer Gartenbaulehranstalten|sprache=de|zugriff=2012-10-19|format=PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB|offline=ja|archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304103709/http://www.schoenbrunner-av.at/_docs/Unser_Blatt_1-2010.pdf|archiv-datum=2016-03-04|archiv-bot=2018-04-14 13:05:06 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1964 bis 1992 war er Ausschussmitglied der [[Zoologisch-Botanische Gesellschaft|Zoologisch-Botanischen Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wintersemester 1964/65 erhielt Schindler einen Lehrauftrag für Allgemeine Botanik an der Universität Wien und wurde zum [[Professur#Universitätsprofessoren|außerordentlichen Professor]] für Anatomie und Physiologie der Pflanzen ernannt. Am 1. Juni 1972 wurde er Ordentlicher Universitätsprofessor für „Anatomie und Physiologie der Pflanzen II“ ernannt. Ab 1974 war er Institutsvorstand und trieb die Renovierung des veralteten Versuchgartens im [[Augarten]] voran. Am 30. September 1982 wurde er emeritiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schindler ist auf dem [[Jedleseer Friedhof|Friedhof Jedlesee]] in Gruppe 3, Reihe 10, Grab 1 bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Für sein wissenschaftliches Lebenswerk wurde Schindler vielfach geehrt und ausgezeichnet. Die wichtigsten sind&lt;br /&gt;
* 1976 Goldenes Ehrenzeichen der [[Österreichische Gartenbaugesellschaft|Österreichischen Gartenbaugesellschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tötungsart und Absterbebild.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Der Alkalitod der Pflanzenzelle.&amp;#039;&amp;#039;; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Der Säuretod der Pflanzenzelle.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Univ. Wien, 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Protoplasmatod durch Schwermetallsalze. I. Kupfersalze.&amp;#039;&amp;#039; Habilitationsschrift Univ. Wien, 1943.&lt;br /&gt;
* Mit H. Wilflinger: &amp;#039;&amp;#039;Topfpflanzen. Eine Kulturanleitung für die gebräuchlichsten Gewächshaus- und Zimmerpflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Österr. Agrarverlag, Wien 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wolfgang Punz: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zobodat.at/biografien/Schindler_Hellmuth_Bio.pdf „Pflanzenphysiologie als Theorie der Gärtnerei“. Hellmuth Schindler 1912–2009] (PDF; 458&amp;amp;nbsp;kB)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins zur Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntnisse.&amp;#039;&amp;#039; 148–150 (2012), S. 167–179.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126182663|VIAF=15755223}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schindler, Hellmuth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenbauwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenphysiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schindler, Hellmuth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Botaniker und Pflanzenphysiologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Januar 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Floridsdorf|Wien-Floridsdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. November 2009&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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