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	<title>Hellmuth Matiasek - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:56:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hellmuth_Matiasek&amp;diff=611245&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Privatleben */ ausdr.</title>
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		<updated>2023-08-09T15:58:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Privatleben: &lt;/span&gt; ausdr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hellmuth Matiasek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmuth Matiasek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Matiasek_Diss_1958&amp;quot;&amp;gt;Helmuth Matiasek: &amp;#039;&amp;#039;Die Komik der Clowns&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation. Universität Wien, Wien 1958, [http://katzoom.onb.ac.at/DB2/nkn/m001/z081/h065/b0806406.gif ONB];&amp;lt;br /&amp;gt;Helmuth Matiasek (et al.): &amp;#039;&amp;#039;Schönbrunner Schloßtheater (…) Mittwoch, den 25. Juni 1952 (…) Freitag, den 27. Juni 1952 (…) Festvorstellung zum 100jähr(igen) Bestand der Schauspielschule Glück, Missbrauch und Rückkehr oder Das Geheimnis des grauen Hauses (…)&amp;#039;&amp;#039;. Bildliche Darstellung. Elbemühl, Wien 1952. – [http://media.obvsg.at/AC10636166-4201 Image online].&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[15. Mai]] [[1931]] in [[Wien]]; † [[7. April]] [[2022]] in [[Rosenheim]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/nachrichten/kultur/muenchner-theatermann-hellmuth-matiasek-gestorben,T2RVN7p Münchner Theatermann Hellmuth Matiasek gestorben] Website des Bayerischen Rundfunks, Redaktion BR24, Meldung vom 8. April 2022, abgerufen am 9. April 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;), war ein [[österreich]]ischer [[Regisseur]] und [[Intendant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Matiasek studierte Regie und Schauspiel am [[Max-Reinhardt-Seminar]] der [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien|Akademie für Musik und darstellende Kunst Wien]] sowie [[Theaterwissenschaft]], [[Musikwissenschaft]], [[Germanistik]] und [[Philosophie]] an der [[Universität Wien]] und schloss sein Studium 1958&amp;lt;ref name=&amp;quot;Matiasek_Diss_1958&amp;quot;/&amp;gt; mit der Promotion zum [[Doktor|Dr.&amp;amp;nbsp;phil.]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theaterarbeit ==&lt;br /&gt;
1953 gründete Matiasek das avantgardistische Theater &amp;#039;&amp;#039;Kaleidoskop&amp;#039;&amp;#039; in Wien, das heutige &amp;#039;&amp;#039;[[Ateliertheater]]&amp;#039;&amp;#039;, und agierte als dessen Leiter. 1955 war er als Regisseur am [[Salzburger Landestheater]] und 1960 unter der Leitung von [[Oscar Fritz Schuh]] an den Städtischen Bühnen Köln tätig. Von 1962 bis 1964 übernahm er die Intendanz des Salzburger Landestheaters. 1964 wechselte er auf den Posten des Generalintendanten am [[Staatstheater Braunschweig|Staatstheaters Braunschweig]] und war dort bis 1967 tätig, 1978–1983 war er in gleicher Position an den [[Wuppertaler Bühnen]] engagiert und 1983–1996 leitete er als Intendant das [[Staatstheater am Gärtnerplatz]] in [[München]]. 1997–2008 war Matiasek Künstlerischer Leiter der Festspiele &amp;#039;&amp;#039;[[Carl Orff-Festspiele Andechs|Orff]] in [[Andechs]]&amp;#039;&amp;#039;, 2000–2003 zugleich Präsident der [[Bayerische Theaterakademie August Everding|Bayerischen Theaterakademie August Everding]]. In seinem künstlerischen Fokus ist über die Jahre eine Abkehr vom Provokativen festzustellen: „Galt Matiasek seinem Braunschweiger Publikum noch als Bürgerschreck, der brave Theaterbesucher mit der Kritischen Theorie [[Theodor W. Adorno|Adornos]] versorgte […], so präsentierte er sich bei seinem Einstand am Gärtnerplatz ‚geläutert‘: ‚Auch die Provokation ist ein künstlerisches Mittel. Da bin ich dankbar, daß dies vielleicht an der Frankfurter Oper geschieht, das muß nicht unbedingt am Gärtnerplatztheater sein.‘“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christoph Kammertöns]], Art. &amp;#039;&amp;#039;Matiasek, Hellmuth&amp;#039;&amp;#039;, in: Elisabeth Schmierer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Oper&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Laaber, Laaber 2002, ISBN 978-3-89007-524-2, S. 145 (unter Einschluss eines Zitats aus: [[Opernwelt]] 24 [1983], Jahrbuch, S. 63).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen festen Engagements inszenierte Matiasek als Gastregisseur bisher an zahlreichen Bühnen im In- und Ausland, unter anderem an der [[Hamburgische Staatsoper|Hamburgischen Staatsoper]], dem [[Deutsches Schauspielhaus|Deutschen Schauspielhaus Hamburg]], dem &amp;#039;&amp;#039;Theater am [[Kurfürstendamm]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Komödie am Kurfürstendamm&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin]], dem [[Bayerisches Staatsschauspiel|Bayerischen Staatsschauspiel München]], den [[Münchner Kammerspiele]]n, der [[Staatstheater Stuttgart|Staatsoper Stuttgart]], dem [[Badisches Staatstheater Karlsruhe|Badischen Staatstheater Karlsruhe]], dem [[Theater Bremen|Bremer Theater]], dem [[Burgtheater|Burgtheater Wien]], sowie bei den [[Salzburger Festspiele|Salzburger]] und den [[Bregenzer Festspiele]]n. Zu seinen Tätigkeiten im Ausland zählten Gastengagements in [[Basel]], [[Bern]], [[Stockholm]], [[Zagreb]] und [[Barcelona]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrtätigkeiten, Ämter und Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Matiasek war von 1972 bis 1978 Direktor der [[Otto-Falckenberg-Schule]] in München und von 2000 bis 2003 Präsident der [[Bayerische Theaterakademie August Everding|Bayerischen Theaterakademie]]. Er engagierte sich außerdem im [[Deutscher Bühnenverein|Deutschen Bühnenverein]], beim Deutschen Zentrum des [[Internationales Theaterinstitut|Internationalen Theaterinstituts]] (ITI), war Mitglied des Kuratoriums der [[Akademie Schloss Solitude]] und lehrte als Dozent an mehreren Universitäten und Hochschulen. Matiasek saß außerdem in der Abschluss-Prüfungskommission der [[Athanor Akademie]]. Zudem war er Mitglied der Jury des [[Internationaler Gesangswettbewerb Neue Stimmen|Internationalen Gesangswettbewerbs Neue Stimmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Matiasek gewann 1963 den Österreichischen Theaterdirektoren-Preis, bekam 1992 das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz I. Klasse]] verliehen und erhielt 1993 das [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst|Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst]]; 1996 wurde ihm der [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerische Verdienstorden]] verliehen; 2003 erhielt er den [[Oberbayerischer Kulturpreis|Oberbayerischen Kulturpreis]] und 2008 die Auszeichnung [[Pro meritis scientiae et litterarum]] des Freistaats Bayern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Augsburger Allgemeine|Titel=Frau Schilling, ganz ausgezeichnet!|Sammelwerk=Augsburger Allgemeine|Online=http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Frau-Schilling-ganz-ausgezeichnet-id4314321.html|Abruf=2017-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatleben ==&lt;br /&gt;
Matiasek war seit 1967 in zweiter Ehe mit der Schauspielerin [[Cornelia Froboess]] verheiratet. Aus der Ehe gingen die Tochter Agnes und der Sohn Kaspar hervor, aus einer anderen Beziehung stammt die Tochter Katarina. Hellmuth Matiasek starb am 7. April 2022 im Alter von 90 Jahren in [[Rosenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks/Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123541980|TYP=Medien von und über}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0559030}}&lt;br /&gt;
* {{filmportal|9c933383b29e459b8f16607aeafa0c9a}}&lt;br /&gt;
* [http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.m/m303184.htm Kurzbiografie im Österreich-Lexikon]&lt;br /&gt;
* [https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/12504/nr-065-vom-08-04-2022.html Kunstminister Markus Blume zum Tod von Hellmuth Matiasek: Verlust eines großen Bühnen-Universaltalents]. Pressemitteilung vom 8. April 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123541980|LCCN=n2009006904|VIAF=50138006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Matiasek, Hellmuth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Intendant (Gärtnerplatztheater)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wuppertaler Bühnen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Matiasek, Hellmuth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Matiasek, Helmuth&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Regisseur und Intendant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Mai 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. April 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rosenheim]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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