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	<title>Hellmuth Mäder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T17:59:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hellmuth_M%C3%A4der&amp;diff=1425646&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Godihrdt: Eigenschreibweise angepasst (DER SPIEGEL → Der Spiegel)</title>
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		<updated>2025-02-11T08:49:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eigenschreibweise angepasst (DER SPIEGEL → &lt;a href=&quot;/index.php/Der_Spiegel&quot; title=&quot;Der Spiegel&quot;&gt;Der Spiegel&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hellmuth Oskar Walter Mäder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juli]] [[1908]] in [[Rotterode]]; † [[12. Mai]] [[1984]] in [[Koblenz]]) war [[Generalmajor]] der [[Wehrmacht]] und später [[Generalleutnant]] des [[Heer (Bundeswehr)|Heeres]] der [[Bundeswehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polizei und Wehrmacht ==&lt;br /&gt;
Am 1. April 1928 trat Mäder als [[Offizieranwärter|Offiziersanwärter]] dem Polizeidienst bei, besuchte die Landespolizeischule Bonn, die Landespolizeischule für Waffendienst und Körperschulung in Spandau bei Berlin, die höhere Landespolizeischule Eiche sowie die Schule für Technik und Verkehr in Berlin-Tempelhof. Am 1. April 1933 wurde er zum Polizeileutnant befördert und genau ein Jahr später zum Polizeioberleutnant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bradley&amp;quot;&amp;gt;Dermot Bradley (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die militärischen Werdegänge der Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3, ISBN 978-3-7648-2382-5, S. 156ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1935 trat Mäder als Oberleutnant in die Wehrmacht ein. Zwischen August und Dezember 1939 diente er als [[Ordonnanzoffizier]] in der [[34. Infanterie-Division (Wehrmacht)|34. Infanterie-Division]], anschließend absolvierte er einen dreimonatigen [[Generalstab]]slehrgang an der [[Kriegsakademie Dresden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bradley&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mai 1940 führte er die 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 522. Im Winter 1940 wurde er Kommandeur des III. Bataillons des Infanterie-Regiments 522. Im März 1942 wurde Mäder zum [[Major]] befördert, am 3. April 1942 erhielt er das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] (952. Verleihung). Im Juli 1942 wurde er mit der Führung des Infanterie-Regiments 522 beauftragt und im September zu dessen Kommandeur ernannt. Mäders Regiment wurde im [[Schlacht von Stalingrad|Januar 1943 in Stalingrad]] vernichtet, er selbst wurde rechtzeitig ausgeflogen. Im Mai 1943 erhielt er das Kommando über das neu aufgestellte Grenadierregiment 522. Am 1. Oktober 1943 erfolgte die Beförderung zum Oberst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bradley&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1944 kurzzeitig in die [[Führerreserve]] versetzt, wurde Mäder noch im Januar Kommandeur der „Eingreifbrigade Narwa“, bevor er im April zum Kommandeur der Heeresgruppenwaffenschule Männiku und der „Lehrbrigade Nord“ bestellt wurde. Ab 24. Juli war er [[Kampfkommandant]] von [[Schaulen]] und kurzzeitig Kommandeur der Kampfgruppe Mitte. Am 27. August wurde Mäder das Eichenlaub zum Ritterkreuz verliehen (560. Verleihung). Im September kommandierte er die [[Kampfgruppe Mäder|litauischen Freiwilligenverbände]] und von Oktober bis Dezember führte er die [[7. Panzer-Division (Wehrmacht)|7. Panzer-Division]], woran sich ein vierwöchiger Divisionsführerlehrgang in Hirschberg anschloss. Am 24. Dezember 1944 erhielt er das Kommando über die [[Führer-Grenadier-Division|Führer-Grenadier-Brigade]] und nahm mit ihr an der [[Ardennenoffensive]] teil. Ende Januar 1945 wurde Mäder zum Generalmajor befördert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Samuel W. Mitcham]] |Titel=German Order of Battle: 291st-999th Infantry divisions, named infantry divisions, and special divisions in World War II |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Stackpole Books |Ort= |Datum=2007 |ISBN=9780811734370 |Seiten=213 |Online=https://books.google.de/books?id=W12nzCN9DK4C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq= |Abruf=2019-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und zum Kommandeur der zu gleichen Zeitpunkt umgegliederten Führer-Grenadier-Division (ehemals Brigade) ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Samuel W. Mitcham |Titel=German Order of Battle: 291st-999th Infantry divisions, named infantry divisions, and special divisions in World War II |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Stackpole Books |Ort= |Datum=2007 |ISBN=9780811734370 |Seiten=211 |Online=https://books.google.de/books?id=W12nzCN9DK4C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq= |Abruf=2019-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. April 1945 erhielt Mäder die Schwerter zum Eichenlaub (143. Verleihung). Im Mai geriet er in sowjetische [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er im Oktober 1955 entlassen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bradley&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Details zur „Führergrenadierbrigade“ in [[Georg Tessin]]: &amp;#039;&amp;#039;Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;, Band 14, ISBN 978-3-7648-1111-2; S. 76 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bundeswehr ==&lt;br /&gt;
Im September 1957, zwei Jahre nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft, trat Mäder in die Bundeswehr ein, wo er bis 1960 als Kommandeur der [[Infanterieschule]] [[Hammelburg]] war. Am 21. Februar 1958 erfolgte die Beförderung zum Brigadegeneral.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bradley&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1960 wurde Mäder zum Generalmajor befördert und Amtschef des Truppenamtes Köln, wo er bis zu seiner Pensionierung mit Ablauf des September 1968 wirkte. Im April 1968 wurde Mäder zum Generalleutnant befördert, er erhielt das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]], und im September ging er in den Ruhestand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bradley&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pensionär ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden aus der Bundeswehr war Mäder für den [[Bell Helicopter|amerikanischen Hubschrauber-Produzenten Bell]] und die deutsche [[Rheinmetall]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45794034.html Goldener Oktober]&amp;#039;&amp;#039;, Der Spiegel 8/1969&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1976 wurde Mäder von der 8. Großen Strafkammer des Kölner Landgerichts wegen Betrugs und fortgesetzter Bestechlichkeit zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren ohne Bewährung verurteilt, musste die Strafe jedoch nicht antreten. Zudem verlor er seinen Rang als Generalleutnant und Teile seiner Pension. Mäder hatte als Chef des Kölner Truppenamtes den Bund um etwa 17.000 DM [[Trennungsgeld]] betrogen, und vom Chef einer Reparaturwerkstatt, die in geschäftlicher Beziehung zur Bundeswehr stand, erhebliche Zuwendungen angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bradley&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13509410.html GESTORBEN: Hellmuth Mäder]&amp;#039;&amp;#039;, Der Spiegel 21/1984, S. 124&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Einzelheiten zum Prozess in: &amp;#039;&amp;#039;General A.d. hat den Bund betrogen. Zwei Jahre Haft für Hellmuth Mäder&amp;#039;&amp;#039;, [[Hamburger Abendblatt]] Nr. 246, Jahrgang 29, 21. Oktober 1976, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mäder war verheiratet und hatte zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Dermot Bradley]], Heinz-Peter Würzenthal, [[Hansgeorg Model]] |Titel=Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1999 – Die militärischen Werdegänge |Band=Band 3, Laegeler – Quiel |Reihe=Deutschlands Generale und Admirale |BandReihe=Teil VIb |HrsgReihe=Dermot Bradley |Verlag=Biblio-Verlag |Ort=Bissendorf |Datum=2005 |ISBN=978-3-7648-2382-5|Seiten=157–158}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Clemens Range]] |Titel=Kriegsgedient – Die Generale und Admirale der Bundeswehr |Verlag=Translimes Media Verlag |Ort=Müllheim-Britzingen |Datum=2013 |ISBN=978-3-00-043646-8 |Seiten=322–323}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Heeresamt#Amtschefs|Amtschefs des Heeresamtes]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1960–1968&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Hellmuth Reinhardt]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Hubert Sonneck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1119762502|VIAF=6759148037717288350006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mader, Hellmuth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur eines Infanterie-Regiments (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur eines Grenadier-Regiments (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Panzer-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtschef des Heeresamtes der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mäder, Hellmuth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mäder, Hellmuth Oskar Walter (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Wehrmacht und der Bundeswehr&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juli 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rotterode]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Mai 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Koblenz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Godihrdt</name></author>
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