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	<title>Hellmuth Gommlich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T07:39:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hellmuth_Gommlich&amp;diff=1695545&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mike Krüger: /* Zeit des Nationalsozialismus */typo</title>
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		<updated>2026-03-15T19:46:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zeit des Nationalsozialismus: &lt;/span&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hellmuth Max Johann Gommlich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Juli]] [[1891]] in [[Plauen (Dresden)|Plauen bei Dresden]]; † [[3. April]] [[1945]] in [[Meiningen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[SS-Sturmbannführer]], Polizeirat von [[Zella-Mehlis]], [[Oberregierungsrat]] im Innenministerium in [[Thüringen im Nationalsozialismus|Thüringen]] sowie [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] in [[Landkreis Meiningen|Meiningen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Gommlich, Sohn eines Bankbeamten, besuchte das [[Annenschule (Dresden)|Annenrealgymnasium]] in Dresden. Noch vor dem [[Abitur]] brach er seine Schullaufbahn ab und begann 1908 auf einem Segelschulschiff des [[Norddeutscher Lloyd|Norddeutschen Lloyd]] eine Ausbildung zum Seemann. An der Seefahrtsschule in [[Bremen]] schloss er nach einjähriger Ausbildung im Februar 1913 die Ausbildung zum Steuermann auf großer Fahrt ab. Anschließend wurde er [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]] bei der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] und nahm als [[Marinesoldat]] auf Torpedobooten an mehreren Kriegseinsätzen während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] teil. Als [[Marineoffizier (Deutschland)|Marineoffizier]] erreichte er den Rang eines [[Oberleutnant zur See|Oberleutnants zur See]]. Nach Kriegsende wurde er Ende 1919 als Offizier der Reserve aus der Marine entlassen. Gommlich, seit 1917 verheiratet, wurde Vater dreier Kinder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moczarski&amp;quot;&amp;gt;[[Norbert Moczarski]]: &amp;#039;&amp;#039;Landrat Hellmuth Gommlich nationalsozialistische Karriere&amp;#039;&amp;#039;  {{Webarchiv|text=(pdf; 338&amp;amp;nbsp;kB) |url=http://www.meiningen.de/media/custom/888_2893_1.PDF |wayback=20141009004421 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Anfang 1920 begann er bei der Bremer Staatspolizei eine Ausbildung zum Polizisten. Gommlich wurde aufgrund seiner guten Leistungen bereits 1921 jüngster Polizeikommissar in [[Bremerhaven]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moczarski&amp;quot;/&amp;gt; Am 1. Mai 1924 wechselte Gommlich zu seinem alten Arbeitgeber, der Norddeutschen Lloyd, und wurde dort Leiter der Wachabteilung, die auf den firmeneigenen Schiffen den Alkohol- und Drogenschmuggel eindämmen und &amp;#039;&amp;#039;Blinde Passagiere&amp;#039;&amp;#039; aufspüren sollte. Durch wirtschaftlichen Misserfolg musste der Norddeutsche Lloyd die Wachabteilung aufgeben. Gommlich trat daraufhin am 1. September 1926 in den thüringischen Polizeidienst ein. Bereits im Dezember 1926 war er als Kriminalobersekretär tätig und wurde 1930 Polizeirat in Zella-Mehlis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gräfe546f&amp;quot;&amp;gt;Marlis Gräfe, Bernhard Post und Andreas Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheime Staatspolizei im NS-Gau Thüringen 1933 – 1945. Quellen zur Geschichte Thüringens&amp;#039;&amp;#039;, S. 546 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Bereits zum 1. Dezember 1931 trat Gommlich der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 861.768)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/11481687&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DWS&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dws-xip.pl/reich/biografie/numery/numer107.html Gommlich – Mitgliedsnummern der NSDAP und SS] auf www.dws-xip.pl&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde in diesem Zeitraum auch Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gräfe546f&amp;quot;/&amp;gt; Von dort wechselte er im April 1934 in die [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 107.054)&amp;lt;ref name=&amp;quot;DWS&amp;quot;/&amp;gt;, wo er bis 1940 zum SS-Sturmbannführer aufstieg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee192&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gommlich wurde auch Angehöriger des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stein307&amp;quot;&amp;gt;Harry Stein, Gedenkstätte Buchenwald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager Buchenwald 1937 – 1945&amp;#039;&amp;#039;, Begleitband zur ständigen historischen Ausstellung, Göttingen 1999, S. 307.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den thüringischen Innenminister [[Fritz Wächtler]] wurde Gommlich Mitte Mai 1935 zum Leiter der Polizeiabteilung im Innenministerium berufen, nachdem er dort zuvor bereits ab 1934 als kommissarischer Referent tätig war. Als ranghöchster Polizeibeamter war er als Oberregierungsrat für die kommunalen Polizeidienststellen in Thüringen zuständig und führte die Dienstaufsicht über die Gestapo in Weimar und die ihr angegliederten Außenstellen. Zudem war er maßgeblich an der von [[Fritz Sauckel]] forcierten [[Arisierung]] des Fahrzeug- und Waffenunternehmens [[Simson (Unternehmen)|Simson]] beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gräfe546f&amp;quot;/&amp;gt; Auf Empfehlung des seit Anfang Februar 1936 amtierenden thüringischen Innenminister [[Walter Ortlepp]] wurde Gommlich zum [[SS-Untersturmführer]] befördert. Als Sonderbeauftragter des [[Reichsführer SS|Reichsführers SS]] [[Heinrich Himmler]] war er auf Befehl von Sauckel für die Errichtung des [[KZ Buchenwald]] verantwortlich und führte die entsprechen Verhandlungen mit [[Theodor Eicke]] und [[Oswald Pohl]] direkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Harry Stein, Gedenkstätte Buchenwald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager Buchenwald 1937 – 1945&amp;#039;&amp;#039;, Begleitband zur ständigen historischen Ausstellung, Göttingen 1998, S. 26f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Juli 1938 wurde er, zunächst kommissarisch und ab 1. April 1939 offiziell, Landrat in Meiningen und verblieb in dieser Funktion bis Anfang April 1945.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gräfe546f&amp;quot;/&amp;gt; Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] versuchte er mehrmals vergeblich um Verwendung bei der [[Kriegsmarine]] der [[Wehrmacht]], wurde aber aufgrund seiner Unabkömmlichkeitsstellung nicht eingezogen. Gommlich war zudem Kurdirektor der Staatsbad AG Thüringen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee192&amp;quot;/&amp;gt; und [[Deutsches Rotes Kreuz|DRK-Kreisführer]]. Im Sommer 1942 entging Gommlich auf Fürsprache Sauckels einem Strafverfahren wegen Verstößen gegen die Kriegswirtschaftsordnung, obwohl er mehrmals in seiner Funktion als Kurdirektor ohne Essensmarken in [[Bad Salzungen]] zu Tisch war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moczarski&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor dem Einmarsch der [[United States Army|US-Army]] nahm sich Gommlich gemeinsam mit seiner Frau, Tochter und Mutter durch Gift das Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Pocher: &amp;#039;&amp;#039;Weiße Fahnen über Meiningen&amp;#039;&amp;#039;, Stadtarchiv Meiningen 2000, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit akuten Vergiftungserscheinungen wurde die Familie im komatösen Zustand ins [[Georgenkrankenhaus|Landeskrankenhaus]] eingeliefert, wo alle vier Familienmitglieder schließlich den Folgen ihrer Vergiftung in den frühen Morgenstunden des 3. April 1945 erlagen. Die Leichen der Verstorbenen wurden am 13. April 1945 in einem [[Massengrab]] auf dem [[Parkfriedhof Meiningen]] beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moczarski&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich: Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8.&lt;br /&gt;
* Marlis Gräfe, [[Bernhard Post]] und Andreas Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheime Staatspolizei im NS-Gau Thüringen 1933 – 1945. Quellen zur Geschichte Thüringens.&amp;#039;&amp;#039; II. Halbband, herausgegeben von: [[Landeszentrale für politische Bildung Thüringen]], unveränderte Neuauflage 2005, ISBN 3-931426-83-1. [https://www.lzt-thueringen.de/files/uellenbd_gestapo-2.pdf (PDF)]&lt;br /&gt;
* [[Norbert Moczarski]]: &amp;#039;&amp;#039;Hellmuth Gommlich – Aufstieg und Fall des letzten NS-Landrates von Meiningen.&amp;#039;&amp;#039; In: Jahrbuch 2005 des Hennebergisch-Fränkischen Geschichtsvereins, S. 251–276, Kloster Veßra-Meiningen-Münnerstadt 2005.&lt;br /&gt;
* Harry Stein, Gedenkstätte Buchenwald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager Buchenwald 1937 – 1945&amp;#039;&amp;#039;, Begleitband zur ständigen historischen Ausstellung, Wallstein Verlag, Göttingen 1999, ISBN 978-3-89244-222-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Norbert Moczarski]]: &amp;#039;&amp;#039;Landrat Hellmuth Gommlich nationalsozialistische Karriere&amp;#039;&amp;#039; [http://www.meiningen.de/media/custom/888_2893_1.PDF (PDF; 338&amp;amp;nbsp;kB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136846491|VIAF=81124173}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gommlich, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant zur See (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsches Rotes Kreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Meiningen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gommlich, Hellmuth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gommlich, Hellmuth Max Johann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Sturmbannführer und Landrat in Meiningen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juli 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Plauen (Dresden)|Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meiningen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mike Krüger</name></author>
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