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	<title>Hellmuth Cuno - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T17:50:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hellmuth_Cuno&amp;diff=2668891&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grubenhagener am 29. Juli 2025 um 13:01 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-29T13:01:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Frankfurt, Hauptfriedhof, Grab J 1011-1012 Cuno.JPG|mini|Familiengrabstätte Cuno, Hauptfriedhof Frankfurt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hellmuth Cuno&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. August]] [[1867]] in [[Xanten]]; † [[5. Mai]] [[1951]] in [[Frankfurt am Main]]; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Hellmuth Robert Julius Cuno&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Architekt]] und Industrie-[[Manager (Wirtschaft)|Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hellmuth Cuno wurde nach zwei Schwestern und einem Bruder als viertes Kind des Architekten und Gelderner Kreisbaurats [[Carl Cuno]] und seiner Ehefrau Natalie von Ziemietzky (1843–1912) in Xanten geboren. Da sein Vater 1869 Kreisbaurat in [[Koblenz]] wurde, wuchs er zunächst dort auf, wurde aber während des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] mit seinen Geschwistern vorübergehend bei der Tante in seinem Geburtsort Xanten in Sicherheit gebracht. In Koblenz besuchte er die [[Elementarschule]], bis er 1875 nach Frankfurt am Main umzog, wo sein Vater Postbaurat geworden war. 1884 war er vorübergehend herzleidend und bekam später [[Rheuma]]tismus wie sein Vater. So war er wie dieser zwar häufig erkrankt, sollte aber trotzdem 83 Jahre alt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh zeichnete er gern und gut. Dieses Erbe beider Eltern wurde im [[Städelsches Kunstinstitut|Städelschen Institut]] bei [[Heinrich Hasselhorst]] ausgebildet. Nach dem Besuch des Frankfurter Gymnasiums besuchte er zwei Semester die [[Technische Universität Berlin|Technische Hochschule Charlottenburg]] und trat 1888 der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Germania Berlin&amp;#039;&amp;#039; bei,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt; der er zeitlebens angehören sollte. Im Wintersemester 1889 wechselte er an die [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technische Hochschule Hannover]]. Er war unter anderem Schüler von [[Conrad Wilhelm Hase]]. Dort ließ er sich zum Privatarchitekten ausbilden und ging zum Leidwesen seines Vaters 1892 ohne Examen von der Hochschule ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem krankheitsbedingt verkürzten Militärdienst als [[Einjährig-Freiwilliger]] arbeitete er 1893 zunächst als Mitarbeiter im gemeinsamen Büro der Frankfurter Architekten [[Ludwig Neher]] und [[Aage von Kauffmann]]. 1900 leitete er das gemeinsame Baubüro der Architekten [[Franz von Hoven]] und Neher im [[Römer (Frankfurt am Main)|Frankfurter Römer]]. Bei der Einweihung des von ihm nach eigenem Entwurf gebauten Verbindungshauses der [[Burschenschaft Alemannia Marburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Cuno: &amp;#039;&amp;#039;Nachricht von dem Geschlecht und Herkommen der Cunoen (1672–1957).&amp;#039;&amp;#039; (hrsg. von Reiner Stephany) Monsenstein und Vannerdat, Münster 2012, S. 130&amp;lt;/ref&amp;gt; lernte er im Jahre 1900 mit seinem Bruder die beiden Töchter Boeckmann aus der Schweiz kennen, die sie später heirateten. Ina Boeckmann (1870–1942) gebar ihm fünf Kinder. Drei kamen in der Türkei zur Welt. Eine Tochter starb 1932 mit 26, ein Sohn 1933 mit 33 Jahren. Die Burschenschaft Alemannia Marburg ernannte Cuno für die Errichtung ihres Verbindungshauses im Jahr 1899 zum [[Alter Herr (Studentenverbindung)|Alten Herrn]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 trat Cuno in die Bauunternehmung &amp;#039;&amp;#039;[[Philipp Holzmann]]&amp;#039;&amp;#039; in Frankfurt am Main ein. Er wurde beim Bau der [[Anatolische Eisenbahn|Anatolischen Eisenbahn]] eingesetzt und zog deshalb 1905 mit seiner Familie nach Moda bei [[Konstantinopel]], wo sie bis zum Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] lebten. Nach der Rückkehr nach Frankfurt übernahm Cuno in der Zentralverwaltung der Bauunternehmung Philipp Holzmann die Gesamtleitung des Hochbaus, der Steinmetz- und Bildhauerei-Abteilung sowie der Baufabrik&amp;lt;!--was soll das sein?--&amp;gt; für das In- und Ausland. Ab 1917 war er Vorstandsmitglied des Unternehmens, bis er 1932 in den Aufsichtsrat wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und dem Tod seiner Frau heiratete Hellmuth Cuno 1945 seine ehemalige Sekretärin, die 28 Jahre jüngere Leonie Pfeiffer. Er starb 1951 und fand nach einer von vielen Menschen besuchten großen Trauerfeier am 12.&amp;amp;nbsp;Mai 1951 seine letzte Ruhestätte auf dem [[Hauptfriedhof (Frankfurt am Main)|Frankfurter Hauptfriedhof]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Burschenschaft Alemannia Marburg Aussenansicht.jpg|mini|1899: Verbindungshaus der [[Burschenschaft Alemannia Marburg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten und Entwürfe ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;als Mitarbeiter der Architekten von Hoven und Neher:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1900: Beteiligung an der künstlerischen Leitung des Erweiterungsbaus des Frankfurter Römers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;in selbständiger Berufsausübung bzw. als leitender Mitarbeiter der Bauunternehmung &amp;#039;&amp;#039;Philipp Holzmann&amp;#039;&amp;#039;:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1899: Verbindungshaus der [[Burschenschaft Alemannia Marburg]]&lt;br /&gt;
* 1904 begonnen: Geschäftshaus für das Textileinzelhandelsunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Schwarzschild &amp;amp; Ochs&amp;#039;&amp;#039; in Frankfurt am Main, Rossmarkt&lt;br /&gt;
* 1904 begonnen: Geschäftshaus „Zu den drei Hasen“ in Frankfurt am Main, Theaterplatz&lt;br /&gt;
* 1904: Wettbewerbsentwurf (Motto „Ruth“) für eine Synagoge in Frankfurt am Main (Ankauf)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Zentralblatt der Bauverwaltung]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. Jahrgang 1904, Nr. 83 (vom 15. Oktober 1904), S. 520.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905–1908: Anatolische Eisenbahn mit dem Bahnhofsempfangsgebäude [[Bahnhof Haydarpasa|Haydarpasa]] und Getreidesilos in Konstantinopel-[[Kadıköy|Moda]] (in Zusammenarbeit mit dem Architekten [[Otto von Kühlmann]])&lt;br /&gt;
* 1923: Bankgebäude der Adriatischen Bank in Belgrad&lt;br /&gt;
* 1946: erfolglose Beteiligung an der Ausschreibung für die Wiederherstellung der Frankfurter Paulskirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Pohl (Ökonom)|Manfred Pohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Philipp Holzmann. Geschichte eines Bauunternehmens 1849–1999.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck Verlag, München 1999, ISBN 3-406-45339-2.&amp;lt;!--S. 265–269 (Foto auf S. 267). – Das kann nach einem vorliegenden Inhaltsverzeichnis des Buches wohl nicht stimmen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johannes Cuno: &amp;#039;&amp;#039;Nachricht von dem Geschlecht und Ergehen der Cunoen (1672–1957).&amp;#039;&amp;#039; (Erg. und hrsg. von Reiner Stephany). Monsenstein und Vannerdat, Münster 2012, ISBN 978-3-86991-554-8 ([[Book-on-Demand|book on demand]]), insbesondere S. 69–147.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://glass-portal.homepage.t-online.de/hs/a-f/cuno_hellmuth.htm Eintrag zu &amp;#039;&amp;#039;Hellmuth Cuno&amp;#039;&amp;#039;] in der Datenbank &amp;#039;&amp;#039;Architekten und Künstler mit direktem Bezug zu Conrad Wilhelm Hase (1818–1902)&amp;#039;&amp;#039;, zuletzt abgerufen am 20. Juni 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034675923|VIAF=303246580}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cuno, Hellmuth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baurat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriemanager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cuno, Hellmuth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Cuno, Hellmuth Robert Julius (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Industrie-Manager&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. August 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Xanten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Mai 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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