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	<title>Hellmut Kalbitzer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T18:25:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hellmut_Kalbitzer&amp;diff=154244&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Histho: /*Einzelnachweis*/ URL zum Garten der Frauen aktualisiert, weil Relaunch.</title>
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		<updated>2025-09-02T09:52:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweis: &lt;/span&gt; URL zum Garten der Frauen aktualisiert, weil Relaunch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hellmut Kalbitzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. November]] [[1913]] in [[Hamburg]]; † [[4. Februar]] [[2006]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] Politiker der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Hellmut Kalbitzer wurde 1913 als Sohn eines Hamburger Zigarrenfabrikanten geboren. Nach dem Abitur an der [[Lichtwarkschule]] absolvierte er eine Lehre als Industriekaufmann (Zigarrenkaufmann) in [[Elbing]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmuth Kalbitzer: Widerstehen oder Mitmachen, VSA:Verlag, Hamburg 1987, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er arbeitete im Betrieb seines Vaters und pflegte auf Geschäftsreisen die Kontakte zu politisch Gleichgesinnten. Seit 1934 stand Kalbitzer als Mitglied einer Hamburger Gruppe des [[Internationaler Sozialistischer Kampfbund|Internationalen Sozialistischen Kampfbundes]] (ISK) im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. 1936 wurde er von der [[Gestapo]] verhaftet und wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zwei Jahre im [[Konzentrationslager Fuhlsbüttel]] inhaftiert. Nach seiner Freilassung betätigte er sich im Widerstand: &amp;#039;&amp;#039;Wir haben allerdings der Versuchung widerstanden, uns den fremden militärischen Geheimdiensten zur Verfügung zu stellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmuth Kalbitzer: Widerstehen oder Mitmachen, VSA:Verlag, Hamburg 1987, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 war Kalbitzer zunächst an der Gründung der [[Sozialistische Freie Gewerkschaft|Sozialistischen Freien Gewerkschaft]] (SFG) beteiligt und wurde zu einem von fünf Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes gewählt, nach der Auflösung der SFG beteiligte er sich am Aufbau des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]] in Hamburg.  1954 gründete er mit ehemaligen sozialdemokratischen Widerstandskämpfern die [[Die Neue Gesellschaft (Hamburg)|Neue Gesellschaft]] in Hamburg. Später war er als Entwicklungshelfer in [[Kenia]] engagiert. Hellmut Kalbitzer war verheiratet mit der Bürgerschaftsabgeordneten [[Emmi Kalbitzer]] und hatte drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hellmut und Emmi Kalbitzer wurden auf dem [[Friedhof Blankenese|Blankeneser Friedhof]] beigesetzt, Grablage: Quartier K Nr. 106–107.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://garten-der-frauen.de/friedhoefe/emilie-kalbitzer/ Grabsteinabbildung Emmi und Hellmut Kalbitzer] bei &amp;#039;&amp;#039;garten-der-frauen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Schon als junger Mann wurde Kalbitzer Mitglied des [[Internationaler Sozialistischer Kampfbund|Internationalen Sozialistischen Kampfbundes]] (ISK). Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war er zunächst in Gespräche zur Gründung einer vereinigten sozialistischen Partei gemeinsam mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] involviert und nach der Auflösung des ISK im Herbst 1945 mit seiner Frau wesentlich an der Wiederbegründung der SPD in Hamburg beteiligt. Er gehörte viele Jahre lang dem SPD-Landesvorstand in der Hansestadt an. Auch beim Wiederaufbau der deutschlandweiten SPD unter [[Kurt Schumacher]] betätigte er sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Kalbitzer war 1948/49, von 1966 bis 1970 und von 1978 bis 1982 Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]]. Er gehörte seit der [[Bundestagswahl 1949|ersten Wahl 1949]] bis 1965 dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] an, in den er 1949 und [[Bundestagswahl 1953|1953]] über die [[Landesliste]], danach im Wahlkreis [[Bundestagswahlkreis Hamburg I|Hamburg&amp;amp;nbsp;I]] direkt gewählt wurde. Kalbitzer engagierte sich im Parlament vor allem für die [[Entwicklungspolitik]]. Bei den Haushaltsberatungen für 1956 gelang es ihm, gemeinsam mit dem CDU-Abgeordneten [[Paul Leverkuehn]], den Haushaltsansatz zur „Förderung wirtschaftlich unterentwickelter Länder“ von 3,5 auf 50 Millionen DM zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 27. Februar 1958 bis zum 22. Januar 1964 war er auch Mitglied des [[Europaparlament]]s, dessen Vizepräsident er von März 1958 bis März 1962 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsländer und Weltmächte.&amp;#039;&amp;#039; Europäische Verlags-Anstalt, 1961&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Widerstehen oder Mitmachen. Eigensinnige Ansichten und sehr persönliche Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; VSA-Verlag, Hamburg 1987, ISBN 3-87975-438-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Ditt]]: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokraten im Widerstand. Hamburg in der Anfangsphase des Dritten Reiches.&amp;#039;&amp;#039; VSA, Hamburg 1984.&lt;br /&gt;
* Hellmut Kalbitzer: &amp;#039;&amp;#039;Widerstehen und Mitgestalten. Ein Querdenker erinnert sich.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Christiane Rix und Thomas John. Hamburg 1997.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S.&amp;amp;nbsp;402.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118829432}}&lt;br /&gt;
* [https://www.olafscholz.hamburg/main/pages/index/p/2/527 &amp;#039;&amp;#039;Zum 90. Geburtstag Kalbitzers – Rückblick auf ein bewegtes Leben.&amp;#039;&amp;#039;] Website von [[Olaf Scholz]], 17.&amp;amp;nbsp;November 2003&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv| url=http://www.abendblatt.de/daten/2006/02/08/531542.html| text=&amp;#039;&amp;#039;Trauer um Hellmut Kalbitzer.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Abendblatt, 8. Februar 2006| wayback=20070927234447}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118829432|LCCN=n89673148|VIAF=121857815}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kalbitzer, Hellmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland vor 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ISK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kalbitzer, Hellmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdHB, MdB, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. November 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Februar 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Histho</name></author>
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