<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hellmut_Grashey</id>
	<title>Hellmut Grashey - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hellmut_Grashey"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hellmut_Grashey&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T20:21:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hellmut_Grashey&amp;diff=1832032&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hellmut_Grashey&amp;diff=1832032&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-08T13:08:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hellmut Christian Ludwig Grashey&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Mai]] [[1914]] in [[Nürnberg]]; † [[12. Januar]] [[1990]] in [[Murnau am Staffelsee|Murnau]]-Westried) war ein [[Generalmajor]] des [[Heer (Bundeswehr)|Heeres]] der [[Bundeswehr]] und bis Ende 1969 [[Stellvertretender Inspekteur des Heeres]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung in der Reichswehr ===&lt;br /&gt;
Grashey wurde als Sohn eines [[Oberstudiendirektor]]s geboren. Nach dem Besuch des [[Ludwigsgymnasium (München)|Ludwigsgymnasiums München]] trat er 1933 in die [[Reichswehr]] ein. Er war [[Offiziersanwärter]] im [[19.&amp;amp;nbsp;(Bayerisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)]] in München und besuchte die Infanterieschule in Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienst in der Wehrmacht ===&lt;br /&gt;
1935 erfolgte die Leutnantsbeförderung. Er diente in der [[Wehrmacht]] u.&amp;amp;nbsp;a. als Zugführer und Kompaniechef im Infanterie-Regiment Augsburg, im Gebirgsjäger-Regiment 99 der [[1. Gebirgs-Division (Wehrmacht)|1. Gebirgs-Division]] in Füssen und als Lehroffizier an der Infanterieschule in Döberitz. Grashey nahm am Polen- und Frankreichfeldzug (u.&amp;amp;nbsp;a. 1943 als [[Generalstabsoffizier]] der [[1. Skijäger-Division (Wehrmacht)|1. Skijäger-Brigade]]) teil und wurde dann nach einer Verwundung als Adjutant an der Heeres-Hochgebirgsschule verwendet. Nach der [[Generalstab]]sausbildung erhielt er 1943 die Beförderung zum [[Major]] i.&amp;amp;nbsp;G. und 1944 schließlich zum Oberstleutnant i.&amp;amp;nbsp;G. Er war im [[Oberkommando des Heeres]] und als [[Erster Generalstabsoffizier]] einer Division eingesetzt. Er wurde mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] I.&amp;amp;nbsp;Klasse ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übernahme in die Bundeswehr ===&lt;br /&gt;
Grashey war zunächst als Kaufmann tätig. Von etwa 1949 bis 1955 war er Angehöriger der [[Organisation Gehlen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/bebc0bc3-d406-44e1-9dcd-aa9226667d21/ |titel=Personalakten von Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, BND, PERS 101/100381 |werk=bundesarchiv.de |abruf=2024-07-17 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Aufstellung der [[Bundeswehr]] wurde er als [[Oberst]] wiedereingestellt und kommandierte als Erster vom 15. November 1957 bis zum 15. Mai 1959 die [[Panzergrenadierbrigade 22|Gebirgskampfgruppe B8]] in [[Mittenwald]]. Nach weiteren Verwendungen übernahm [[Generalmajor]] Grashey schließlich vom 1. April 1966 bis zum 30. September 1968 das Kommando über die [[4. Panzergrenadierdivision (Bundeswehr)|4. Panzergrenadierdivision]] in [[Regensburg]]. Nach diesem Truppenkommando wurde er in das [[Bonn]]er [[Bundesministerium der Verteidigung]] versetzt, wo er unter dem [[Inspekteur des Heeres]], dem gerade eingesetzten [[Generalleutnant]] [[Albert Schnez]], ab November 1968 als dessen [[Führungsstab des Heeres#Stellvertretender Inspekteur des Heeres|Stellvertreter und Chef des Stabes]] des Führungsstabs des Heeres diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Gesellschaftskritik durch die [[68er-Bewegung]] vertrat eine wachsende Anzahl konservativer Offiziere die Meinung, das Militär müsse auf die politischen und sozialen Angriffe auf ihren Berufsstand reagieren. So wurde u.&amp;amp;nbsp;a. eine stärker „traditionelle“ Traditionspflege gefordert.&amp;lt;ref&amp;gt;Donald Abenheim: &amp;#039;&amp;#039;Bundeswehr und Tradition. Die Suche nach dem gültigen Erbe des deutschen Soldaten&amp;#039;&amp;#039;. München 1989, S. 175 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 1969 wurde eine geheime, von Schnez in Auftrag gegebene und von Grashey mit bearbeitete, Studie mit dem Titel „Gedanken zur Verbesserung der inneren Ordnung des Heeres“ bekannt. Sie wurde hiernach als „Schnez-Studie“ bekannt, die noch vom vormaligen [[Liste der Verteidigungsminister (Bundesrepublik Deutschland)|Verteidigungsminister]] [[Gerhard Schröder (Politiker, 1910)|Gerhard Schröder]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) in Auftrag gegeben worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird als offener Konfliktausbruch der kriegsgedienten Soldatengeneration gesehen, die die Prinzipien der [[Innere Führung|Inneren Führung]] als für das Militär zu eng ansahen. Die Studie beklagte den „fehlenden Verteidigungswillen im Volk“ und forderte „eine Reform an Haupt und Gliedern, an Bundeswehr und Gesellschaft“, um die gesunkene Kampfkraft des Heeres entscheidend zu heben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Fleckenstein Bernhard |url=https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/29038/50-jahre-bundeswehr/ |titel=50 Jahre Bundeswehr {{!}} 50 Jahre Bundeswehr |datum=2005-05-18 |sprache=de |abruf=2026-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem monierte die Studie eine „übertriebene parlamentarische Kontrolle“ des Militärs.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.imi-online.de/download/Skandalkalender.pdf Die Bundeswehr: Eine rechtskonforme Parlamentsarmee?] (PDF; 144&amp;amp;nbsp;kB) imi-online.de; abgerufen am 19. März 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; So stellte sie weitreichende Forderungen an die Zivilgesellschaft, darunter auch Änderungen des [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetzes]], um die Autorität des Militärs in Krisen und Krieg zu stärken.&amp;lt;ref&amp;gt;Donald Abenheim: &amp;#039;&amp;#039;Bundeswehr und Tradition. Die Suche nach dem gültigen Erbe des deutschen Soldaten&amp;#039;&amp;#039;. München 1989, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren sollte sich die Bundeswehr auf die Werte einer „Kampf-, Schicksals- und Notgemeinschaft“ besinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Detlef Bald, Johannes Klotz, Wolfram Wette: &amp;#039;&amp;#039;Mythos Wehrmacht. Nachkriegsdebatten und Traditionspflege&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2001, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Grashey forderte zudem, dass die Bundeswehr endlich die „Maske“ der Inneren Führung ablegen und zu alten soldatischen Werten zurückkehren müsse. Er hielt die Position des [[Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages|Wehrbeauftragten]] für eine verfehlte Konzession an die SPD.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Empfindlicher Körper |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1969-04-27 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/empfindlicher-koerper-a-9651f75e-0002-0001-0000-000045589643 |Abruf=2026-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Offiziere des 20. Juli fanden vor ihm keine Gnade.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=ZEIT (Archiv) |Titel=Grasheys Abgang |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=1969-11-28 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/1969/48/grasheys-abgang |Abruf=2026-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnez blieb trotz Rücktrittsforderungen bis zu seiner Pensionierung am 30. September 1971 an der Spitze des Heeres. Grashey selbst trat jedoch zum 31. Dezember 1969 in den Ruhestand, nachdem er eine Versetzung durch den neuen Verteidigungsminister [[Helmut Schmidt]] abgelehnt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Von 1973 bis 1981 war Grashey Leiter des Regionalkreises Bayern der [[Clausewitz-Gesellschaft]]. Er war verheiratet und hatte drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Führungsakademie der Bundeswehr/Absolventen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Dermot Bradley]], Heinz-Peter Würzenthal, [[Hansgeorg Model]] |Titel=Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge |Band=Band 2, Teilband 1, Gaedcke – Hoff |Reihe=Deutschlands Generale und Admirale |BandReihe=Teil VIb |HrsgReihe=Dermot Bradley |Verlag=Biblio-Verlag |Ort=Osnabrück |Datum=2000 |ISBN=3-7648-2562-6 |Seiten=103–105}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000012340|Hellmut Grashey||in &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 34/1970 vom 10. August 1970}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/e2cf7d0f-0f7f-42c1-baf0-a8b99a3b1911/ Nachlass Bundesarchiv N 993]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stellvertretende Inspekteure des Heeres&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kommandeure der 4. Panzergrenadierdivision (Bundeswehr)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grashey, Hellmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 22 (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Inspekteur des Heeres (Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur der 4. Panzergrenadierdivision (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Organisation Gehlen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant im Generalstab (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Clausewitz-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grashey, Hellmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Grashey, Hellmut Christian Ludwig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=stellvertretender Inspekteur des Heeres der Bundeswehr&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Mai 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Januar 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Murnau am Staffelsee|Murnau-Westried]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>