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	<title>Hellmut Flashar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hellmut_Flashar&amp;diff=1034949&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2024-10-07T06:03:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hellmut Flashar.jpg|miniatur|Hellmut Flashar (2013)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hellmut Flashar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Aussprache (IPA) {{IPA|[ˈflashaɐ̯]}}, * [[3. Dezember]] [[1929]] in [[Hamburg]]; † [[17. August]] [[2022]] in [[Bochum]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter von Möllendorff]]: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hellmut-flashar-gestorben-aristotelische-dialoge-18256353.html &amp;#039;&amp;#039;Geglücktes.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|faz.net]], 19. August 2022, abgerufen am 20. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Klassische Philologie|Klassischer Philologe]], der als Professor für Klassische Philologie an den Universitäten Bochum (1965–1982) und München (1982–1997) sowie als [[Geschichte der Medizin|Medizinhistoriker]] wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Flashar wuchs in [[Berlin]] auf, besuchte ab 1940 die [[Wald-Oberschule]] und studierte nach dem Abitur 1948 Klassische Philologie und [[Philosophie]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität]] und an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] (bis 1950) und in [[Eberhard-Karls-Universität Tübingen|Tübingen]] (bis 1954). Dort wurde er 1954 bei [[Wolfgang Schadewaldt]] mit einer Dissertation  über den &amp;#039;&amp;#039;Dialog [[Ion (Platon)|Ion]] als Zeugnis [[Platon|platonischer]] Philosophie&amp;#039;&amp;#039; promoviert und wirkte anschließend (bis Herbst 1956) als Wissenschaftlicher Angestellter im [[Platon-Archiv]] in [[Hinterzarten]]. 1955 legte er in Berlin das Staatsexamen ab und war 1959–61 Assistent an der Universität Tübingen, wo er sich 1961 mit einer Arbeit über die pseudoaristotelischen &amp;#039;&amp;#039;Problemata Physica&amp;#039;&amp;#039; habilitierte. Anschließend wirkte er als Dozent in Tübingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 folgte er einem Ruf an die neu gegründete [[Ruhr-Universität Bochum]]. Dort war er im akademischen Jahr 1970/71 Dekan der Philosophischen Fakultät. Von 1982 bis zu seiner [[Emeritierung]] 1997 war er Professor an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]], wo er auch 1992–93 das Dekanat bekleidete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 bis 1994 hielt er zusätzlich Veranstaltungen an der [[Universität Leipzig]] ab. 2003 war er Gastprofessor am Institut für Theaterwissenschaft der [[Universität Wien]]. Seit 2012 lebte er wieder in Bochum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klassische Archäologe [[Martin Flashar]] ist sein Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Flashar war von 1970 bis 1976 Präsident der [[Mommsen-Gesellschaft]] und war Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Beiräten. Er war korrespondierendes Mitglied der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]] und des [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Instituts]] (ab 1979). 1994 wurde ihm das [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande verliehen, 1998 der [[Ausonius-Preis]] der [[Universität Trier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungstätigkeit ==&lt;br /&gt;
In seiner Forschungsarbeit beschäftigte sich Flashar mit weiten Bereichen der antiken Literatur. Zu seinen Schwerpunkten zählte früh die [[griechische Philosophie]], insbesondere die des [[Platon]] und des [[Aristoteles]]. Seit den 1960er Jahren war er Mitarbeiter der [[Aristoteles (Gesamtausgabe)|Aristoteles-Gesamtausgabe in deutscher Sprache]], die unter der Aufsicht der [[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften|Berliner Akademie der Wissenschaften]] erscheint. Seit 1967 fungierte Flashar als Herausgeber der Gesamtausgabe. Außerdem war er verantwortlicher Herausgeber des Standardwerks &amp;#039;&amp;#039;Die Philosophie der Antike&amp;#039;&amp;#039; (Basel: Schwabe), für das er selbst den Band 3 (ältere Akademie, Aristoteles, [[Peripatos]]) verfasste. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt Flashars war die [[griechische Tragödie]], deren Bedeutung und Wirkung er von der Antike bis in die Theater- und Musikgeschichte der Neuzeit verfolgte. Neben grundlegenden Monographien veröffentlichte Flashar auch eigene Übersetzungen und gab die Übersetzungen seines Lehrers Schadewaldt heraus. Weitere Forschungsschwerpunkte Flashars waren antike [[Geschichtsschreibung]], [[Medizingeschichte]], [[Wissenschaftsgeschichte]] und [[Wissenschaftstheorie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
;Monographien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Dialog Ion als Zeugnis platonischer Philosophie&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation. Tübingen 1954. (Überarbeitete Fassung: (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Sektion für Altertumswissenschaft&amp;#039;&amp;#039; 14). Berlin 1958)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Melancholie und Melancholiker in den medizinischen Theorien der Antike&amp;#039;&amp;#039; (Habilitationsschrift Berlin 1965). Berlin 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Epitaphios des Perikles. Seine Funktion im Geschichtswerk des Thukydides&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Philosophie der Antike. Band 3: Ältere Akademie – Aristoteles – Peripatos&amp;#039;&amp;#039;. Basel 1983.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Inszenierung der Antike. Das griechische Drama auf der Bühne der Neuzeit 1585–1990&amp;#039;&amp;#039;. München 1991, 2. erweiterte Auflage 2009. [https://books.google.de/books?id=Aq4mL-2ZFxoC&amp;amp;pg=PA1 Auszüge]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sophokles. Dichter im demokratischen Athen&amp;#039;&amp;#039;. München 2000.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Felix Mendelssohn-Bartholdy und die griechische Tragödie. Bühnenmusik im Kontext von Politik, Kultur und Bildung&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart/Leipzig 2001.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aristoteles. Lehrer des Abendlandes&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-64506-8.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wie liefen die Diskussionen im Lykeion?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Juli 2013, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hippokrates. Meister der Heilkunst. Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2016, ISBN 978-3-406-69746-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lust und Pflicht. Wege zum geglückten Leben.&amp;#039;&amp;#039; [[Passagen Verlag]], Wien 2019, ISBN 978-3-709203521.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hellenistische Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; Passagen Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-709204078.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Platon. Philosophieren im Dialog.&amp;#039;&amp;#039; Passagen Verlag, Wien 2021, ISBN 978-3-7092-0452-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Kleine Schriften&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eidola. Ausgewählte kleine Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Berlin / Amsterdam 1989. (mit Bild und Schriftenverzeichnis)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spectra. Kleine Schriften zu Drama, Philosophie und Antikerezeption&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Classica Monacensia&amp;#039;&amp;#039; 29). Tübingen 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Übersetzungen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aristoteles, Problemata physica.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ernst Grumach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aristoteles. Werke in deutscher Übersetzung.&amp;#039;&amp;#039; Band 19. Berlin (und Darmstadt) 1962, S. 295–384.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Platon: Ion. Griechisch und deutsch&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;[[Sammlung Tusculum|Tusculum-Bücherei]]&amp;#039;&amp;#039;). München 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aristoteles: Werke in deutscher Übersetzung. Band 18: Opuscula. Teil 2: Mirabilia&amp;#039;&amp;#039;. 2., berichtigte Auflage. Berlin 1981.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Platon: Ion. Griechisch und deutsch&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1988. (Bibliographisch ergänzte Ausgabe 2002 (&amp;#039;&amp;#039;[[Reclams Universal-Bibliothek]]&amp;#039;&amp;#039; 8471))&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aristoteles: Werke in deutscher Übersetzung. Band 20: Fragmente. Teil 1&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2006.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Euripides: Elektra&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Antike, Frankfurt am Main 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Herausgeberschaft&lt;br /&gt;
* mit [[Konrad Gaiser]]: &amp;#039;&amp;#039;Synusia. Festgabe für Wolfgang Schadewaldt zum 15. März 1965&amp;#039;&amp;#039;. Pfullingen 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Antike Medizin&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Wege der Forschung]].&amp;#039;&amp;#039; Band 221). Darmstadt 1971.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Problem von Grammatik und Sprachausbildung&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Der altsprachliche Unterricht.&amp;#039;&amp;#039; 1). Stuttgart 1973.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geisteswissenschaft als Aufgabe. Kulturpolitische Perspektiven und Aspekte&amp;#039;&amp;#039;. Berlin / New York 1978.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Philologie und Hermeneutik im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Griechisches Lesebuch&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1987.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altertumswissenschaft in den 20er Jahren. Neue Fragen und Impulse&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1995.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tragödie. Idee und Transformation&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Colloquium Rauricum.&amp;#039;&amp;#039; 5). Stuttgart 1997.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Griechische Welt. Klassische Autoren Griechenlands&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main / Leipzig 1997.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Médecine et morale dans l’antiquité: dix exposés suivis de discussions&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118950908}}&lt;br /&gt;
* [https://www.klassphil.uni-muenchen.de/personen/in-memoriam/flashar/index.html Hellmut Flashar beim Institut für Klassische Philologie der LMU München]&lt;br /&gt;
* [http://hellmutflashar.wordpress.com/ Hellmut Flashars Blog]&lt;br /&gt;
* [https://www.sueddeutsche.de/kultur/hellmut-flashar-altphilologe-nachruf-1.5642634 Süddeutsche Zeitung vom 21. August 2022: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Hellmut Flashar: Eine Antike für die heutige Zeit, von Thomas Meyer&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Klassische Philologie in Bochum&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Klassische Philologie in München&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118950908|LCCN=n/85/175694|VIAF=264068938}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Flashar, Hellmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker der Klassischen Philologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Altgriechischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruhr-Universität Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Flashar, Hellmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Dezember 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. August 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bochum]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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