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	<title>Hellmitzheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T19:47:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hellmitzheim&amp;diff=1007460&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Linkfix nach Umwandlung Weiterleitung HONB in BKS</title>
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		<updated>2026-01-11T10:40:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Linkfix nach Umwandlung Weiterleitung &lt;a href=&quot;/index.php?title=HONB&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;HONB (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HONB&lt;/a&gt; in BKS&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Iphofen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.668686&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10.325496&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 314&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 387&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2013&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.roedelsee.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Seite_Downloads/2016/ILEKKitzingen_Text_2015-12-02.compressed.pdf#page=66 |titel=Integrierte ländliche Entwicklung – Entwurf ILEK, Stand Dez. 2015 |werk=roedelsee.de |seiten=54 |format=PDF; 13,8 MB |abruf=2025-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 97346&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09326&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Iphofen Hellmitzheim.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Hellmitzheim (fett) im Iphöfer Gemeindegebiet&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hellmitzheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Ostfränkische Dialekte|fränkisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Hälmsa&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;W. D. Ortmann: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Scheinfeld&amp;#039;&amp;#039;, S. 71. Dort nach den Regeln des [[Historisches Ortsnamenbuch von Bayern|HONB]] folgendermaßen transkribiert: „hęlmsa“.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Stadt]] [[Iphofen]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Kitzingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=71775642460 |objekt=Stadt Iphofen |abruf=2025-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Hellmitzheim hat eine Fläche von 9,917&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 852 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 11639,42&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/091222 |titel= Gemarkung Hellmitzheim (091222) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2025-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile [[Bruckhof (Iphofen)|Bruckhof]], [[Obere Dorfmühle|Dorfmühle (obere)]], [[Untere Mühle (Iphofen)|Mühle (untere)]], [[Seehof (Iphofen)|Seehof]] und [[Waldhof (Iphofen)|Waldhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/rSSWC |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2025-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Großes Grundlos.JPG|mini|Großes Grundlos]]&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] liegt auf freier Flur am [[Kirchbach (Breitbach)|Kirchbach]], einem rechten Zufluss des [[Breitbach (Main)|Breitbaches]]. Sein Quellgebiet liegt östlich des Ortes am Beginn einer schmalen, von der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;8]] durchzogenen Flurbrücke ins östlich benachbarte obere [[Bibart (Fluss)|Bibarttal]] und im umgebenden Wald unter anderem des &amp;#039;&amp;#039;Mönchsondheimer Holzes&amp;#039;&amp;#039;. Er fließt an der [[Grundlos|Gipskarstquelle Grundlos]] vorbei und verlässt den Ort wieder in westlicher Richtung, wo er dann zwei zum Ort gehörende Mühlen in Einödlage antreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des Ortes verläuft die [[Bahnstrecke Fürth–Würzburg]]. Die [[Liste der Staatsstraßen in Unterfranken#St 2418|Staatsstraße 2418]] führt zur B&amp;amp;nbsp;8  (1,1&amp;amp;nbsp;km nördlich) bzw. nach [[Dornheim (Iphofen)|Dornheim]] (1,7&amp;amp;nbsp;km südlich). Eine [[Gemeindeverbindungsstraße]] führt nach [[Mönchsondheim]] zur [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Kitzingen#KT 1|Kreisstraße KT&amp;amp;nbsp;1]] (3,3&amp;amp;nbsp;km nordwestlich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/hLcLJ |titel=Ortskarte 1:10.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2025-06-14|kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hellmitzheimer Bucht ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hellmitzheimer Bucht}}&lt;br /&gt;
Nach dem Ort Hellmitzheim ist das Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Hellmitzheimer Bucht&amp;#039;&amp;#039; benannt. Diese nahezu ebene Stufenrandbucht ist von fruchtbarem Ackerland bedeckt, wird auf drei Seiten von den bewaldeten Höhenzügen des Steigerwaldes eingerahmt und öffnet sich an der vierten westwärts zum [[Main]]tal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IllFdmarktEhm&amp;quot; details=&amp;quot;8&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Ortner |Hrsg=Markt Markt Einersheim |Titel=Illustrierter Führer durch Markt Einersheim und seine Geschichte |Verlag=Druckerei Hügelschäffer |Ort=Mainbernheim |Datum=1986}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bucht wird zur Untereinheit [[Steigerwaldvorland]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bfn.de/0311_landschaft.html?&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Blandschaft%5D=234&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Bbundesland%5D=2&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5BbackPid%5D=13857&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Baction%5D=show&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Bcontroller%5D=Landschaft&amp;amp;cHash=ff4638ed3ae35bcc04d1a7a81cf7deaa |text=BfN-Landschaftssteckbrief Steigerwaldvorland |wayback=20150613034140 |archiv-bot=2018-04-14 12:59:22 InternetArchiveBot}} Bundesamt für Naturschutz, abgerufen am 11. Juni 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheit [[Mainfränkische Platten]] gerechnet, einer weitgehend unbewaldeten Landschaft, die weit in den westlichen Steigerwald hineinreicht, der selbst schon zur höheren Mittelkeuperstufe des [[Südwestdeutsches Schichtstufenland|Südwestdeutschen Schichtstufenlandes]] gehört. In der Hellmitzheimer Bucht steht [[Gipskeuper]] an, in den tieferen Teilen auch [[Unterkeuper]]. An der in östlichem Bogen umschließenden Waldgrenze setzt dann der überlagernde Sandsteinkeuper ein&amp;lt;ref name=&amp;quot;IllFdmarktEhm&amp;quot; details=&amp;quot;8, 9&amp;quot; /&amp;gt; und zugleich das [[Landschaftsschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;LSG innerhalb des Naturparks Steigerwald (ehemals Schutzzone)&amp;#039;&amp;#039; [[Liste der Landschaftsschutzgebiete im Landkreis Kitzingen|LSG-00569.01]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{WDPA|396119|LSG innerhalb des Naturparks Steigerwald (ehemals Schutzzone)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die höchsten Erhebungen der umgebenden Waldgebiete sind im Norden der [[Schwanberg (Steigerwald)|Schwanberg]] ({{Höhe|456|DE-NHN}}) und der [[Scheinberg (Steigerwald)|Scheinberg]] ({{Höhe|498.4|DE-NHN}}), die höchsten Lagen in der Bucht selbst liegen auf wenig über {{Höhe|330|DE-NHN}}. Abseits der Talmulden liegt das Terrain nirgends unter {{Höhe|290|DE-NHN}}. Der die Bucht entwässernde [[Breitbach (Main)|Breitbach]] entspringt an ihrem Südrand und verlässt sie in seiner Talmulde auf etwa {{Höhe|240|DE-NHN}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf wurde erstmals 1225 in den Quellen erwähnt. Gegründet wurde es jedoch vermutlich wesentlich früher. Typische [[Gräberfeld|Reihengräberfelder]] aus der [[Merowinger]]zeit, die im &amp;#039;&amp;#039;Gräberfeld von Hellmitzheim&amp;#039;&amp;#039; in Ortsnähe entdeckt wurden, deuten darauf hin, dass Hellmitzheim schon im Zuge der [[Fränkische Landnahme|Fränkischen Landnahme]] im 6. oder 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert besiedelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Lüdemann: &amp;#039;&amp;#039;Zwei neue Grabfunde aus dem merowingerzeitlichen Gräberfeld von Hellmitzheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das archäologische Jahr in Bayern (1992).&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 128–130.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gräberfeld gilt als der „(...) wichtigste Friedhof des frühen Mittelalters“ in der Region.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Brombierstäudl: &amp;#039;&amp;#039;Iphofen&amp;#039;&amp;#039;, S. 359.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 14. Jahrhundert stieg Hellmitzheim zu einem Zentrum auf, als das [[Zentgericht]] des Hochstifts Würzburg hierher verlegt wurde. Im Jahr 1414 teilten die Herren von Limpurg und die [[Castell (Adelsgeschlecht)|Grafen zu Castell]] das Dorf auf. Nach dem Verzicht der Casteller blieb das Dorf von 1435 bis 1803 in den Händen der  [[Schenken von Limpurg|Grafen von Limpurg-Speckfeld]]&amp;lt;ref&amp;gt;H. Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Kitzingen&amp;#039;&amp;#039;, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt; und später, mit dem Tod der letzten Schenken 1705 und 1713, im Besitz der [[Grafen von Rechteren-Limpurg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde die evangelisch-lutherische Pfarrei schwer in Mitleidenschaft gezogen. Im Jahr 1628 überfiel der Iphöfer [[Amtskeller]] Johann Ott mit einigen Soldaten die Dörfer Hellmitzheim, Possenheim und Einersheim. Er vertrieb alle lutherischen Pfarrer und die Lehrer aus den Dörfern. Allerdings blieb Hellmitzheim beim neuen Glauben.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Brombierstäudl: &amp;#039;&amp;#039;Iphofen&amp;#039;&amp;#039;, S. 359.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 kam Hellmitzheim schließlich zum [[Königreich Bayern]]. Im Rahmen des [[Gemeindeedikt]]s (frühes 19. Jahrhundert) wurde der [[Steuerdistrikt]] Hellmitzheim gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;/&amp;gt; Zu diesem gehörten [[Bruckhof (Iphofen)|Bruckhof]], [[Obere Dorfmühle|Dorfmühle (obere)]], [[Untere Mühle (Iphofen)|Mühle (untere)]], [[Seehof (Iphofen)|Seehof]] und [[Waldhof (Iphofen)|Waldhof]]. Zugleich entstand die [[Ruralgemeinde]] Hellmitzheim, die deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt war. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem [[Herrschaftsgericht Markt Einersheim]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rezatkreis 1820|SEITE = 90}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Finanzverwaltung dem [[Rentamt Scheinfeld]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;/&amp;gt; nach dessen Auflösung im Jahr 1818 dem [[Rentamt Iphofen]]. 1849 kam Hellmitzheim an das [[Landgericht Markt Bibart]]. Für die Verwaltung war ab 1862 das [[Bezirksamt Scheinfeld]] zuständig (1939 in [[Landkreis Scheinfeld]] umbenannt) und für die Finanzverwaltung ab 1879 das [[Rentamt Markt Bibart]] (1919–1929: [[Finanzamt Markt Bibart]], seit 1972: [[Finanzamt Kitzingen]]). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Markt Bibart, mit dessen Auflösung übernahm diese 1879 das [[Amtsgericht Scheinfeld]]. Die Gemeinde Hellmitzheim hatte eine Gebietsfläche von 9,927&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Reichstagswahlkampf 1932 führte der aus Lauf stammende [[Neustadt an der Aisch|Neustädter]] Kaufmann Richard Schwab mit dem Nürnberger Stadtrat und späteren SS-Sturmbannführer Hans Bäselsöder im Auftrag des Bezirks Scheinfeld der NSDAP einen Propagandamarsch von Hellmitzheim nach Iphofen an.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Mück: &amp;#039;&amp;#039;NS-Hochburg in Mittelfranken: Das völkische Erwachen in Neustadt an der Aisch 1922–1933.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp Schmidt, 2016 (= &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter aus der Heimatgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Sonderband 4). ISBN 978-3-87707-990-4, S. 240.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden große Teile des alten Dorfes zerstört, die Kirche brannte bis auf die Grundmauern nieder, Rathaus, Pfarrhaus und Kirchenburg wurden vollständig vernichtet. Die [[United States Air Force]] hatte am 11.&amp;amp;nbsp;April 1945 Bomben auf das Dorf geworfen. Der Wiederaufbau wurde in der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] vorangetrieben und 1967 mit dem Prädikat „Schönstes Dorf des Landkreises Scheinfeld“ belohnt.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Brombierstäudl: &amp;#039;&amp;#039;Iphofen&amp;#039;&amp;#039;, S. 360.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1972 wurde Hellmitzheim im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] nach Iphofen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-406-09669-7|Seite=565}} &amp;lt;!--Volkert--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki.genealogy.net/Iphofen#Politische_Einteilung |titel=Iphofen &amp;gt; Politische Einteilung |werk=wiki.genealogy.net |hrsg= [[Verein für Computergenealogie]] |abruf=2025-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.9em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Hellmitzheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
| 1818 || 1840 || 1852 || 1855 || 1861 || 1867 || 1871 || 1875 || 1880 || 1885 || 1890 || 1895 || 1900 || 1905 || 1910 || 1919 || 1925 || 1933 || 1939 || 1946 || 1950 || 1952 || 1961 || 1970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
| 448 || 465 || 520 || 509 || 504 || 514 || 503 || 504 || 524 || 553 || 538 || 526 || 475 || 454 || 437 || 447 || 426 || 425 || 398 || 400 || 459 || 463 || 427 || 422&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als &amp;#039;&amp;#039;Feuerstellen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, 1840 als &amp;#039;&amp;#039;Häuser&amp;#039;&amp;#039; und 1836 und von 1871 bis 1987 als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 89 || 89 || || || || || 98 || || || 99 || 98 || || 101 || || || || 98 || || || || 75 || || 92 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818|SEITE = 38}} Für die Gemeinde Hellmitzheim zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Bruckhof (S. 13), Seehof (S. 85) und Waldhof (S. 99).&amp;lt;/ref&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1846&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846|SEITE = 269}} Im &amp;#039;&amp;#039;Historischen Gemeindeverzeichnis&amp;#039;&amp;#039; werden hiervon abweichend 460 Einwohner für die Gemeinde Hellmitzheim angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953|SEITE = 183}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot;&amp;gt;{{Topographisches Verzeichnis Bayern 1867|SPALTE = 1082}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1867|SEITE = 173}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875|SPALTE = 1249}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1879|SEITE = 68}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1882|SEITE = 196}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885|SPALTE = 1181 |SPALTE_BIS=1182}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1892|SEITE = 198}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900|SPALTE = 1253}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1911|SEITE = 198}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925|SPALTE = 1291}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950|SPALTE = 1118}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE = 819}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970|SEITE =188}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ort Hellmitzheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
| {{0|00}}1818 || {{0|00}}1836 || {{0|00}}1840 || {{0|00}}1861 || {{0|00}}1871 || {{0|00}}1885 || {{0|00}}1900 || {{0|00}}1925 || {{0|00}}1950 || {{0|00}}1961 || {{0|00}}1970 || {{0|00}}1987 || {{0|00}}2013&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
| 422 || 403 || 419 || {{FN|*}}479 || 462 || 520 || 414 || 385 || 403 || 384 || 384 || 339 || 387&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 86 || 86 || 84 || 55 || || || 94 || 96 || 93 || 70 || 83 || || 94 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Quelle&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyer Rezatkreis 1837|SEITE = 216}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1846&amp;quot; /&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot; /&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot; /&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot; /&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot; /&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot; /&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot; /&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt; ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot; /&amp;gt; ||&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE =364}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|inklusive [[Obere Dorfmühle|Dorfmühle (obere)]] und [[Untere Mühle (Iphofen)|Mühle (untere)]]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Hellmitzheim.JPG|mini|Die Kirche in Hellmitzheim]]&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
In Hellmitzheim gibt es elf [[Baudenkmäler]]:&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayLADenkm|675139|Iphofen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Kirche (Hellmitzheim)]]. Der Chorturm mit seinen Schießscharten geht wahrscheinlich auf das 15. Jahrhundert zurück, das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] wurde im 16. Jahrhundert angebaut. Die Kirche wurde mitsamt der sie umgebenden [[Kirchenburg]] im Jahr 1945 nahezu vollständig zerstört. Die alte Ausstattung verbrannte während des Beschusses und wurde durch moderne Stücke ersetzt. Das [[Kruzifix|Holzkruzifix]] im Chor entstammt dem Jahr 1953. Auch die Kirchenburg, die das Gebäude früher umgab, wurde nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
* [[Mönchsondheimer Straße 8 (Hellmitzheim)|Mönchsondheimer Straße 8]] (früher Haus-Nummer 85): Bürgerhaus Hellmitzheim. Das Wohnstallhaus gilt als das schönste Fachwerkhaus in Hellmitzheim. Es wurde vermutlich Ende des 16. Jahrhunderts gebaut. Im Obergeschoss ist die Originalausstattung aus der deutschen Renaissance noch fast vollständig vorhanden. Der gewachsene Gipssteinboden im Erdgeschoss und der aus dem massiven Stein geschlagene Gewölbekeller sind ebenfalls noch erhalten. 1987 wollte der damalige Besitzer das Haus abreißen. Daraufhin gründete sich am 21. April 1988 der &amp;#039;&amp;#039;Förderverein zum Erhalt eines denkmalgeschützten Bauernhauses&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Im April 1995 konnte das historische Fachwerkhaus nach einer umfassenden Sanierung als &amp;#039;&amp;#039;Bürgerhaus&amp;#039;&amp;#039; feierlich an die Hellmitzheimer übergeben werden.&lt;br /&gt;
* Mehrere sogenannte [[Wohnstallhaus|Wohnstallhäuser]] prägen das Dorf. Sie entstanden zumeist im 18. oder 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Ein Jägerhaus der Grafen von Limpurg-Speckfeld, ein Brunnenhaus des 18. Jahrhunderts und eine schlichte Steinbrücke über den Kirchbach haben sich ebenfalls erhalten.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Iphofen#Hellmitzheim|titel1=Liste der Baudenkmäler in Hellmitzheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Hellmitzheim Pfarrhaus.JPG|Pfarrhaus Hellmitzheim&lt;br /&gt;
 Kirche Hellmitzheim von Osten.jpg|Kirche Hellmitzheim von Osten&lt;br /&gt;
 Hellmitzheim Helmboldstraße.JPG|Helmboldstraße Hellmitzheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Nordöstlich von Hellmitzheim stoßen die als [[Naturdenkmal]] ausgewiesenen Karstquellen Grundlos aus dem Gipskeuper auf. Beide Quellen und Teile des Bachlaufes stehen unter [[Naturschutz]]. Die Quelle ist vom [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerischen Landesamt für Umwelt]] als Geotop 675Q001 ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=675Q001 Geotop: Gipskarstquellen Kleines und Großes Grundlos] (Abgerufen am 10. Juni 2015; PDF; 291&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sage ===&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in Geiselwind existiert auch in Hellmitzheim eine Erzählung über die einstige Größe des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Sage]] in Hellmitzheim spielt auf die ehemalige Größe von Hellmitzheim an. Demnach soll das Dorf einst eine eigenständige Stadt mit allen [[Stadtrecht|Rechten]] gewesen sein. Insbesondere im Westen des heutigen Dorfes hätten große Teile der Stadt gelegen, heute befindet sich dort nur noch die Obere Dorfmühle. Die Stadt soll während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] geplündert und niedergebrannt worden sein. Wahrscheinlich geht die Sage auf die lange Siedlungsgeschichte des Dorfes zurück. So grub man immer wieder Artefakte vergangener Zeiten aus.&amp;lt;ref&amp;gt;J. L. Klarmann u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Sagen und Skizzen aus dem Steigerwald&amp;#039;&amp;#039;, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Geiselwind (Geiselwind)#Die frühere Größe|titel1=Stadtsage in Geiselwind}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
In Hellmitzheim gibt es mehrere Gesangvereine und Blaskapellen (Posaunenchor Hellmitzheim, Hellmsemer Dorfmusikanten, Kirchenchor, Kinderchor „Musikalische Flummies“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der 1974 gegründete Sportverein ASV Hellmitzheim verfügt über Sport-, Fußball- und Tennisplätze und ein Sportheim mit Fitness- und Gymnastikraum. In [[Iphofen]] gibt es ein Hallenbad, im benachbarten [[Markt Einersheim]] ein Freibad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* ASV Hellmitzheim&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Hellmitzheim&lt;br /&gt;
* Soldatenkameradschaft Hellmitzheim&lt;br /&gt;
* Evangelische Landjugend&lt;br /&gt;
* Förderverein zum Erhalt eines denkmalgeschützten Bauernhauses&lt;br /&gt;
* Freundeskreis Hellmitzheim-Antau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell am ersten Sonntag im Oktober findet die Kirchweih mit einem Umzug der Ortsburschen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinden des [[Evangelisch-Lutherisches Dekanat Markt Einersheim|Evangelisch-Lutherischen Dekanats Markt Einersheim]], zu dem die Pfarrstelle Hellmitzheim gehört, haben zum Teil eine Kirchengeschichte, die bis in die [[Reformation]]szeit zurückreicht. Hellmitzheim gehörte zur Grafschaft Limpurg-Speckfeld. Dort wurde die evangelische Lehre zwischen 1540 und 1555 eingeführt. Während der Gegenreformation wurden die Pfarreien im März 1627 wieder katholisch. Die Bevölkerung blieb größtenteils evangelisch. Die Pfarrei Hellmitzheim betreute Dornheim karitativ mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Bahnstrecke Nürnberg–Würzburg tangiert das nördliche Ortsende. Bis 1982 hatte Hellmitzheim einen Haltepunkt an dieser Strecke, der im Zuge der damaligen Ausbaumaßnahmen aufgelassen wurde. Seitdem besteht die &amp;#039;&amp;#039;Überleitstelle Hellmitzheim&amp;#039;&amp;#039; im Mönchsondheimer Holz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reichen Gipsvorkommen, insbesondere im Bereich zwischen Bahnstrecke und Bundesstraße, wurden mit Beginn des 20. Jahrhunderts im Tagebau abgebaut. Beginnend auf Höhe des ehemaligen Bahnhofs bis, knapp hundert Jahre später, nahe dem östlich liegenden Wald &amp;#039;&amp;#039;Mönchsondheimer Holz&amp;#039;&amp;#039;, wurden die Flächen ausgebeutet und später wieder renaturiert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Florian Heller |Titel=Geologische Untersuchungen im Bereich des fränkischen Grundgipses |Sammelwerk=Abhandlungen der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg |Band=23 |Datum=1929 |Seiten=45–114 |Online={{ZOBODAT/URL| pdf/Abh-Naturhist-Ges-Nuernberg_23_0045-0114.pdf}} |KBytes=5000 |Abruf=2023-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bis in die 1960er Jahre war nördlich des Ortes ein Gipswerk in Betrieb, das die örtlichen Gipsvorkommen ausbeutete und verarbeitete. Nach Übernahme durch die Gips- und Baustofffirma [[Knauf Gips KG]] wurde das Werk stillgelegt und später abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den noch verbliebenen landwirtschaftlichen Betrieben sind Handwerksbetriebe wie Tischlerei, Schmiede und ein Sägewerk ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort besitzt einen zweigruppigen Kindergarten und zwei Gaststätten, die zum Teil täglich geöffnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Crellius]] (1590–1633), Theologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
* Georg Wilke († 1933), Pfarrer und Lehrer, Wilke wirkte zwischen 1890 und 1906 als Pfarrer in Hellmitzheim und begann mit der Erforschung der vorgeschichtlichen Denkmäler im Umland, später Gymnasialprofessor in Hof&amp;lt;ref&amp;gt;o. A.: &amp;#039;&amp;#039;Kalendarium&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Im Bannkreis des Schwanbergs 1963. Heimat-Jahrbuch für den Landkreis Kitzingen&amp;#039;&amp;#039;. Würzburg 1963, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Otto Stapf (General)|Otto Stapf]] (1890–1963), deutscher General der Infanterie&lt;br /&gt;
* [[Otto Weigand]] (1891–1968), Beamter und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Wilke]] (1891–1969), Politiker, Oberbürgermeister von Kitzingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Hans Bauer (Heimatforscher)|Hans Bauer]] |Titel=Landkreis Kitzingen. Ein Kunst- und Kulturführer |Ort=Marktbreit |Datum=1993}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Andreas Brombierstäudl]] |Titel=Iphofen. Eine fränkische Kleinstadt im Wandel der Jahrhunderte |Ort=Iphofen |Datum=1983}}&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Stichwort= Helmitzheim |Band=2 |Sp=565 |SpBis=566}}&lt;br /&gt;
* {{Hojer Landkreis Scheinfeld|SEITE = 86 |SEITE_BIS = 88}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Matthias Simon |Titel=[[Historischer Atlas von Bayern]] |TitelErg=Kirchliche Organisation, die evangelische Kirche |Verlag=Kommission für Bayerische Landesgeschichte |Ort=München |Datum=1960}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Johann Ludwig Klarmann, Karl Spiegel |Titel=Sagen und Skizzen aus dem Steigerwald. Nachdruck der Ausgabe 1912 |Ort=Neustadt an der Aisch |Datum=1982}}&lt;br /&gt;
* {{Ortmann Landkreis Scheinfeld|SEITE=71|SEITE_BIS=74}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Wolfgang Osiander |Titel=Die Reformation in Franken |TitelErg=Andreas Osiander und die fränkischen Reformatoren |Verlag=Schrenk-Verlag |Ort=Gunzenhausen |Datum=2008 |ISBN=978-3-924270-55-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
*  https://www.hellmitzheim.de&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.iphofen.de/vor-ort/stadtteile/hellmitzheim.html |titel=Hellmitzheim: Wie in einer Bucht |werk= iphofen.de |abruf=2025-06-14}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID= ODB_S00003757 |objekt= Hellmitzheim |abruf=2025-06-14}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae|Name=Hellmitzheim |Gemeinde=Iphofen Stadt |Landkreis=Kitzingen |Regierungsbezirk=Unterfranken |Bundesland=Bayern|Abruf=2025-06-14}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Hellmitzheim |val=HELEIMJN59DQ|abruf=2025-06-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Iphofen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4545670-7|VIAF=244283333}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kitzingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Kitzingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Iphofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1225]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Kitzingen]]&lt;/div&gt;</summary>
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