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	<title>Helligkeit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T09:48:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helligkeit&amp;diff=47818&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wassermaus: /* Physikalische und Physiologische Definition */ &quot;Siehe auch&quot; zum Thema hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-02-08T16:05:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Physikalische und Physiologische Definition: &lt;/span&gt; &amp;quot;Siehe auch&amp;quot; zum Thema hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Dunkelheit|Zum Film siehe [[Tatort: Dunkelheit]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:LightningVolt Deep Blue Sea.jpg|mini|Abnahme der Helligkeit mit der Wassertiefe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helligkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Oberbegriff subjektiver Eindrücke und objektiver [[Messgröße]]n für die Stärke einer [[Visuelle Wahrnehmung|visuellen Wahrnehmung]] von – sichtbarem – [[Licht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Helligkeit als Sinnesempfindung ==&lt;br /&gt;
Die Worte &amp;#039;&amp;#039;Helligkeit&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dunkelheit&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Finsternis&amp;#039;&amp;#039; werden meist für die subjektive Lichtempfindung benutzt, wie sie auf das [[Auge]] des Beobachters wirkt&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Lit.: Schober, 1957/1964&amp;lt;/ref&amp;gt; – Dunkelheit ist in diesem Sinne ein niedrigerer Grad an Helligkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begrifflich ist ein Helligkeitsgrad durch zwei Konzepte fassbar,&lt;br /&gt;
* als das gesamte Licht, das ins Auge einfällt und die Netzhaut beleuchtet, auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Beleuchtung]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Lichtverhältnisse&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, und&lt;br /&gt;
* als die von einer &amp;#039;&amp;#039;[[Lichtquelle]]&amp;#039;&amp;#039; ausgestrahlte Lichtmenge, unabhängig davon, ob sie selbstleuchtend Licht [[Spontane Emission|emittiert]] oder beleuchtet Licht nur [[Reflexion (Physik)|reflektiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele tierische Lebewesen haben ein [[visuelles System]] entwickelt, bei dem sich zwei Teilsysteme unterscheiden lassen, die in verschiedenen Helligkeitsbereichen aktiviert werden:&lt;br /&gt;
* Bei den &amp;#039;&amp;#039;tagsüber&amp;#039;&amp;#039; herrschenden Lichtverhältnissen, im &amp;#039;&amp;#039;photopischen Bereich&amp;#039;&amp;#039;, werden die Sinneszellen ([[Zapfen (Auge)|Zapfenzellen]]) der einen Komponente angesprochen &amp;#039;&amp;#039;(Tagsehen)&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
* bei den &amp;#039;&amp;#039;nachtsüber&amp;#039;&amp;#039; herrschenden, im &amp;#039;&amp;#039;skotopischen Bereich&amp;#039;&amp;#039;, nur die Sinneszellen ([[Stäbchen (Auge)|Stäbchenzellen]]) der anderen Komponente &amp;#039;&amp;#039;(Nachtsehen)&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
* im &amp;#039;&amp;#039;mesopischen&amp;#039;&amp;#039; Übergangsbereich bei &amp;#039;&amp;#039;Dämmerlicht&amp;#039;&amp;#039; noch beide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Sehschwelle des skotopischen Bereichs wird mit dem Auge nichts mehr wahrgenommen, es herrscht Finsternis – auch wenn die Licht- bzw. [[Beleuchtungsstärke]] noch nicht Null ist ([[Restlicht]]). Die Farbwahrnehmung funktioniert nur mit genügend Licht, darunter werden nur Grautöne wahrgenommen, darüber nur „Weiß“. Übermäßige Helligkeit führt zu [[Blendung (Überbelichtung) |Blendung]], der Sehsinn versagt. Die physiologischen Schwellen des Sehsinns sind bei allen Lebewesen recht unterschiedlich, auch beim Menschen schwanken sie relativ deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Objektivierung der Helligkeit ==&lt;br /&gt;
Die Sinnesempfindung der Helligkeit ist etwa dem [[Logarithmus]] des [[Reiz]]es proportional – sie folgt wie viele andere neurologische Prozesse dem &amp;#039;&amp;#039;[[Weber-Fechner-Gesetz]]&amp;#039;&amp;#039;. Dabei kann die Helligkeitsempfindung bei verschiedenen [[Person]]en oder auch bei beiden Augen etwas unterschiedlich sein. Insbesondere hängt sie von der [[Lichtspektrum|spektral]]en Empfindlichkeit der [[Fotorezeptor|Sehzellen]] für das Tagessehen (photopisches Sehen) bei mittleren Wellenlängen ab, die bei den meisten [[Mensch]]en im Bereich um 555&amp;amp;nbsp;nm Wellenlänge (gelbgrün) am höchsten ist, etwa entsprechend dem Maximum der [[Sonnenstrahlung]]. Bei vielen Tieren ist dieses Maximum der Wahrnehmung für Helligkeit bei anderen Wellenlängen, mithin bei anderen Farben, wie bei [[Katzen]] oder [[Bienen]] festgestellt wurde. Die genauere Verteilung der Helligkeitsempfindlichkeit des menschlichen Sehapparats in Abhängigkeit von der spektralen Licht[[farbe]] beschreibt die [[V-Lambda-Kurve]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Auge arbeitet in einem sehr großen Helligkeitsbereich, der Lichtintensitäten von 1&amp;amp;nbsp;:&amp;amp;nbsp;10&amp;amp;nbsp;Milliarden entspricht. Die Sehschwelle liegt bei 10&amp;lt;sup&amp;gt;−13&amp;lt;/sup&amp;gt; [[Lumen (Einheit)|Lumen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gottfried Gerstbach: &amp;#039;&amp;#039;Auge und Sehen - der lange Weg zu digitalem Erkennen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sternenbote&amp;#039;&amp;#039;. Heft 11/99, p.142-157, Wien 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dennoch können wir verschiedene Helligkeiten als unterschiedlich wahrnehmen, sobald sich ihre Lichtmenge um mehr als 10 % unterscheidet. Darauf beruht die &amp;#039;&amp;#039;fotometrische Stufenmethode&amp;#039;&amp;#039; für [[scheinbare Helligkeit]]en, die der Astronom [[Friedrich Argelander]] um 1840 entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll Helligkeit objektiv bestimmt werden, sind zwei Effekte besonders zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
# Die [[Individuum|individuellen]] Eigenschaften des Auges.&lt;br /&gt;
# Gleichzeitige Strahlung im sichtbaren Wellenlängenbereich und im anschließenden [[Infrarot]]- gegebenenfalls [[Ultraviolettstrahlung|Ultraviolettbereich]], was beispielsweise auch zu [[Fluoreszenz]]en führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Helligkeit&amp;#039;&amp;#039; versteht sich allgemeiner als [[Intensität (Physik)|Intensität]] der auf einen Beobachter oder [[Sensor]] wirkenden Strahlung, die räumlich und über ein [[Frequenzband]] mit benachbarter elektromagnetischer Strahlung gemittelt wird.&lt;br /&gt;
* In der [[Astronomie]] ist diese [[Mittelung]] von Bedeutung, wenn die &amp;#039;&amp;#039;relativen ([[Scheinbare Helligkeit|scheinbaren]])&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Absolute Helligkeit|absoluten]] Helligkeiten&amp;#039;&amp;#039; von [[Stern]]en oder anderen astronomischen Objekten ermittelt werden. Die je nach vorherrschender [[Lichtfarbe]] unterschiedliche &amp;#039;&amp;#039;visuelle&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Photometrie|fotografische]] Helligkeit&amp;#039;&amp;#039; wird hierbei deshalb durch einen [[Farbindex]] ergänzt.&lt;br /&gt;
* In der [[Farblehre]] ist die &amp;#039;&amp;#039;[[farbmetrische Helligkeit]]&amp;#039;&amp;#039; auf eine Vergleichsfarbe, etwa ein [[Referenzweiß]] oder ein Schwarz oder Grau bezogen, um die Effekte von Hintergrundbeleuchtung (Umgebungs[[kontrast]]) und Gesamtlichteinfall (wie der [[Adaptation (Auge)|Adaptation des Auges]] daran) auszuschalten und in einem dreidimensionalen [[Farbraum]] arbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physikalische und Physiologische Definition ==&lt;br /&gt;
Für eine Definition der Helligkeit muss man festlegen, ob allein die übertragene elektromagnetische Energie maßgeblich sein soll ([[Radiometrie]]), oder ob man zusätzlich die spektrale Empfindlichkeit des menschlichen Auges berücksichtigen will ([[Photometrie]]). Die [[Strahlungsleistung]] ist die Energie pro Zeitspanne, gemessen in [[Watt (Einheit)|Watt]]. Sie spielt bei technischen Sensoren eine Rolle; in der Astronomie nennt man sie [[bolometrische Helligkeit]]. Für den visuellen Eindruck muss man die spektrale Empfindlichkeit des menschlichen Auges (V-Lambda-Kurve) berücksichtigen. Die entsprechende Größe heißt [[Lichtstrom]], gemessen in [[Lumen (Einheit)|Lumen]]. In der Astronomie spricht man von [[Visuelle Helligkeit|visueller Helligkeit]]. Mit  „Leuchtkraft“ kann beides gemeint sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im  Alltag ist vor allem die physiologische (photometrische) Betrachtung maßgebend. Man muss dabei zwischen der Helligkeit einer Lichtquelle und der Helligkeit der Beleuchtung unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Lichtquelle gibt die [[Lichtstärke (Photometrie)|Lichtstärke]] an, welchen Lichtstrom sie in einen gegebenen [[Raumwinkel]] ausstrahlt. Die Lichtstärke wird in der Maßeinheit [[Candela]] (cd) gemessen: {{nowrap|1=1 cd = 1 lm/[[Steradiant|sr]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Helligkeitseindruck ist aber auch maßgebend, wie sehr die Lichtstärke auf einen räumlichen Bereich in der Lichtquelle konzentriert ist: Eine kleine Glühbirne, die die gleiche Lichtstärke aufweist wie eine großflächige Lichtquelle, erscheint heller („gleißender“). Die maßgebliche Größe ist hier die [[Leuchtdichte]] (Lichtstärke durch aussendende Fläche), gemessen in cd/m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fotometrie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Helligkeitseindruck einer beleuchteten Fläche ist entscheidend, über welche Fläche sich der Lichtstrom verteilt. Das Verhältnis von Lichtstrom zu beleuchteter Fläche ist die [[Beleuchtungsstärke]], gemessen in Lux&amp;amp;nbsp;(lx): {{nowrap|1=1 lx = 1 lm/m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;.}} Überdies wirkt sich dabei aus, welchen Anteil an Licht die beleuchtete Fläche zurückstrahlt – ob z.&amp;amp;nbsp;B. weiß, grau, farbig oder schwarz ist.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Photometrische Größen und Einheiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schober]]: &amp;#039;&amp;#039;Das [[Sehen]]&amp;#039;&amp;#039;. Band I (z.&amp;amp;nbsp;T. Band II). [[VEB Fachbuchverlag Leipzig]], 1957 und 1964.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Westphal: &amp;#039;&amp;#039;Physik. Ein Lehrbuch&amp;#039;&amp;#039;. 22.–24. Auflage, 713 p., Kapitel IX (Optik, Lichtmessung, § 262 ff) und § 394 (Helligkeit und Leuchtkraft der Sterne), Springer-Verlag, Berlin-Göttingen-Heidelberg 1963.&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Gerstbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Auge und Sehen – der lange Weg zu digitalem Erkennen&amp;#039;&amp;#039;. [[Sternenbote]] Heft 43/8, p.&amp;amp;nbsp;142–157, Wien 2000.&lt;br /&gt;
* [[Albert Schödlbauer|A.Schödlbauer]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Geodätische Astronomie]] – Grundlagen und Konzepte&amp;#039;&amp;#039;. 634 p., [[De Gruyter]], Berlin 2000.&lt;br /&gt;
* J.Bennett, M.Donahue, N.Schneider, M.Voith: &amp;#039;&amp;#039;Astronomie (Kapitel 5 und 6)&amp;#039;&amp;#039;. Herausgeber Harald Lesch, 5. Auflage (1170 S.), Pearson-Studienverlag, München-Boston-Harlow-Sydney-Madrid 2010.&lt;br /&gt;
* [[A. Roger Ekirch]]: &amp;#039;&amp;#039;In der Stunde der Nacht. Eine Geschichte der Dunkelheit.&amp;#039;&amp;#039; Lübbe, Bergisch Gladbach 2006, ISBN 978-3785722466, kulturgeschichtliche Abhandlung über die Dunkelheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Brightness|Helligkeit}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;fotometrie&amp;quot;&amp;gt;[https://www.filmscanner.info/Fotometrie.html Fotometrie: Zahlenmäßige Beschreibung von Licht]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4226160-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sehen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Photometrische Größe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wassermaus</name></author>
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