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	<title>Heller-Altar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T01:12:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-03-22T08:59:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Weblinkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
|bilddatei=HMF Duerer Gruenewald Harrich Heller-Altar DSC 6312.jpg&lt;br /&gt;
|titel=Heller-Altar (Rekonstruktion)&lt;br /&gt;
|künstler=[[Albrecht Dürer]], [[Matthias Grünewald]], [[Jobst Harrich]]&lt;br /&gt;
|jahr=1507–11 (Dürer und Grünewald)&amp;lt;br /&amp;gt;etwa 1614–17 (Harrich)&lt;br /&gt;
|technik=[[Tempera]] auf [[Tannenholz]] (Dürer und Grünewald) / Tempera auf [[Lindenholz]] (Harrich)&lt;br /&gt;
|höhe=190&lt;br /&gt;
|breite=260&lt;br /&gt;
|museum=&lt;br /&gt;
[[Historisches Museum Frankfurt]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Städelsches Kunstinstitut|Städel]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Staatliche Kunsthalle Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|ort=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heller-Altar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein von [[Albrecht Dürer]] und [[Matthias Grünewald]] gemaltes [[Triptychon]]. Der Altar entstand zwischen 1507 und 1511 im Auftrag des [[Patrizier]]s [[Jakob Heller]] für die [[Dominikanerkloster Frankfurt am Main|Dominikanerkirche]] in [[Frankfurt am Main]]. Der Hauptteil ist nur als Kopie des 17. Jahrhunderts von [[Jobst Harrich]] erhalten. Die Altartafeln verteilen sich heute auf mehrere Museen in Frankfurt und Karlsruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Objektgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Albrecht Dürer 038.jpg|miniatur|links|Der Stifter des Heller-Altars, Jakob Heller, auf dem unteren linken Innenflügel]]&lt;br /&gt;
Seit Ende des 15. und im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts erhielt das [[Dominikanerkloster Frankfurt am Main|Dominikanerkloster]] in [[Frankfurt am Main]] eine umfangreiche, zeitgenössische Neuausstattung von den besten Künstlern dieser Zeit, darunter [[Hans Holbein d.Ä.]], dem [[Meister von Frankfurt]] und [[Hans Baldung Grien]]. Für das südliche Langhaus der Kirche gab der Frankfurter Ratsherr und Kaufmann [[Jakob Heller]] für sich und seine Frau Katharina 1507 ein [[Triptychon]] in Auftrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Mitteltafel, den Innenflügeln sowie dem linken und rechten ersten Außenflügel betraute er den in [[Nürnberg]] arbeitenden [[Albrecht Dürer]]. Einzig vier Tafeln für den linken und rechten zweiten Außenflügel überließ Heller – obwohl diese ebenso wie die ersteren in der besonders schwierigen [[Grisaille]]-Technik ausgeführt werden sollten – dem damals vermutlich in [[Aschaffenburg]] ansässigen [[Matthias Grünewald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jobst Harrich - Heller-Altar Selbstbildnis Duerers - copy.jpg|miniatur|Selbstporträt Dürers mit dem Datum der Ablieferung auf Jobst Harrichs Kopie des Mittelbildes]]&lt;br /&gt;
Ihren Anteil an der Arbeit sandte Dürers Werkstatt im August 1509 nach Frankfurt, wie ein als Staffagefigur platziertes Selbstbildnis des Meisters mit Inschrifttafel überliefert. Die Arbeiten Matthias Grünewalds lassen sich dagegen nur ungefähr auf den Zeitraum 1509–11 eingrenzen, so dass der Altar spätestens 1511 an seinem Bestimmungsort zusammengesetzt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1614 [[Herzog]] [[Maximilian I. (Bayern)|Maximilian von Bayern]] die Mitteltafel Dürers für seine Kunstsammlung erwarb, wurde bis spätestens 1617 von dem Nürnberger Maler [[Jobst Harrich]] eine Kopie für den in Frankfurt verbleibenden Altar gefertigt. Dies stellte sich im Nachhinein als außerordentlicher Glücksfall heraus, da das Original etwa ein Jahrhundert später beim Brand der [[Münchner Residenz]] 1724 verloren ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Säkularisation]] wurden die Kunstschätze des Dominikanerklosters in alle Welt verstreut, darunter auch der Heller-Altar. Mittlerweile befindet sich das spät[[mittelalter]]liche Gemeinschaftswerk jedoch wieder zum größten Teil in Frankfurt. Das [[Historisches Museum Frankfurt|Historische Museum]] zeigt eine Rekonstruktion der Innenseite mit der Kopie Jobst Harrichs im Zentrum und den noch aus Dürers Hand respektive Werkstatt stammenden Flügelinnenseiten. Drei von vier Tafeln der Außenflügel befinden sich ebenso hier, wenn auch nicht in der gegenwärtigen Dauerausstellung. Eine vierte Tafel, der obere Teil des linken ersten Außenflügels mit einer [[Anbetung der Könige]], gilt als verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinhin als weit qualitätvoller betrachtete Anteil Grünewalds am Altar – vier Heilige – ist dagegen zur Hälfte als Dauerleihgabe des Historischen Museums im [[Städelsches Kunstinstitut|Städel]], nämlich die männlichen Heiligen, die andere Hälfte mit den weiblichen Heiligen in der [[Staatliche Kunsthalle Karlsruhe|Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildmotiv ==&lt;br /&gt;
=== Innenseite (Feiertagsseite) von Dürer ===&lt;br /&gt;
Auf der Mitteltafel ist die [[Mariä Aufnahme in den Himmel|&amp;#039;&amp;#039;Himmelfahrt und Krönung Mariens&amp;#039;&amp;#039;]] zu sehen. Die Krönung wird von [[Jesus]] und [[Gott]] vorgenommen. Über der Krone von Maria ist eine [[Tauben|Taube]] zu sehen, die den [[Heiliger Geist|Heiligen Geist]] symbolisiert. Umringt wird der Krönungsakt von zahlreichen musizierenden [[Putto|Putten]]. Die Szene wird von den [[Apostel]]n beobachtet. Fast im Zentrum des Bildes, aber im Hintergrund steht der Maler Albrecht Dürer, leicht angelehnt an eine Tafel auf der sich seine Signatur und das Fertigstellungsjahr befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der linken Seite ist im oberen Teil das &amp;#039;&amp;#039;Martyrium des [[Jakobus der Ältere|Jakobus]]&amp;#039;&amp;#039; zu sehen. Im unteren Teil sieht man den Stifter Jakob Heller mit seinem Wappen. Auf dem rechten Flügel ist das &amp;#039;&amp;#039;Martyrium der [[Katharina von Alexandrien]]&amp;#039;&amp;#039; zu sehen. Auf dem unteren Teil sieht man die Frau des Stifters: Katharina von Melem mit ihrem Wappen. Die Namen der Heiligen und die des Stifterehepaars beziehen sich aufeinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als Zeichnung bekannten &amp;#039;&amp;#039;[[Betende Hände|Betenden Hände]]&amp;#039;&amp;#039; finden sich bei dem sich am rechten Rand der Mitteltafel befindenden Apostel im roten Mantel wieder. Auch für andere Apostel und Körperteile, z.&amp;amp;nbsp;B. die Fußsohlen des vorderen rechten Apostels, sind Vorzeichnungen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob Heller errichtete 1519 ein umfangreiches Testament, das wesentliche Erkenntnisse über seine Motive für die Stiftung ermöglicht. Darüber hinaus ist seine Korrespondenz mit [[Albrecht Dürer]] erhalten, so dass sich die Entstehung des Retabels detailliert erschließen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Albrecht Dürer 037.jpg|Linker Flügel oben, Martyrium des [[Jakobus der Ältere|Hl. Jakobus]]&lt;br /&gt;
Albrecht Dürer 038.jpg|Linker Flügel unten, der Stifter [[Jakob Heller]] mit Wappen&lt;br /&gt;
Albrecht Dürer 039.jpg|Rechter Flügel oben, Martyrium der [[Katharina von Alexandrien|Hl. Katharina]]&lt;br /&gt;
Albrecht Dürer 040.jpg|Rechter Flügel unten, die Stifterin Katharina Heller, geb. [[Johann von Melem|von Melem]] mit Wappen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenseite (Werktagsseite) von Grünewald und Dürer ===&lt;br /&gt;
Auf der Außenseite von Grünewald und Dürer, die aus insgesamt acht Tafeln besteht, sind in [[Grisaille]] weitere Heiligenszenen dargestellt. Von Grünewald stammen dabei vier Bilder, von denen sich zwei – die [[Cyriacus (Heiliger)|Cyriacus]] und [[Laurentius von Rom|Laurentius]] – im Städel und zwei – die [[Elisabeth von Thüringen]] und eine Märtyrerin, möglicherweise [[Lucia von Syrakus|Lucia]] – in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bilder von Grünewald ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Matthias Gruenewald-Heller-Altar-Heiliger Cyriakus.jpg|Hl. [[Cyriacus (Heiliger)|Cyriacus]] heilt die Tochter des [[Diokletian]] von der Besessenheit, Mathias Grünewald&lt;br /&gt;
Matthias Gruenewald-Heller-Altar-Heilige Elisabeth.jpg|Hl. [[Elisabeth von Thüringen]], Mathias Grünewald&lt;br /&gt;
Matthias Gruenewald-Heller-Altar-Heiliger Laurentius.jpg|Hl. [[Laurentius von Rom|Laurentius]], Mathias Grünewald&lt;br /&gt;
Matthias Gruenewald-Heller-Altar-unbekannte Heilige.jpg|Hl. [[Lucia von Syrakus|Lucia (?)]], Mathias Grünewald&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bilder von Dürer ====&lt;br /&gt;
Auf den Bildern von Dürer sind jeweils zwei Heilige abgebildet: [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]], [[Christophorus]] mit [[Thomas von Aquin]] und zwei [[Heilige Drei Könige|Heilige Könige]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Altgraf zu Salm]]: &amp;#039;&amp;#039;Grünewalds Flügel zum Helleraltar&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst&amp;#039;&amp;#039; 2, 1951, S. 118–123.&lt;br /&gt;
* Gregory Bryda: &amp;#039;&amp;#039;The Trees of the Cross: Wood as Subject and Medium in Late Medieval Germany&amp;#039;&amp;#039;. Yale University Press, New Haven 2023, S. 78–129.&lt;br /&gt;
* Annette Pfaff: &amp;#039;&amp;#039;Studien zu Albrecht Dürers Heller-Altar&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Nürnberger Werkstücke zur Stadt- und Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; Bd. 7). Korn u. Berg, Nürnberg 1971. Dissertation der Universität Würzburg 1971.&lt;br /&gt;
* Bernhard Decker: &amp;#039;&amp;#039;Dürer und Grünewald. Der Frankfurter Heller-Altar. Rahmenbedingungen der Altarmalerei.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-596-11580-9.&lt;br /&gt;
* Rainhard Riepertinger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Rätsel Grünewald. Katalog zur Bayerischen Landesausstellung 2002/03, Schloss Johannisburg, Aschaffenburg, 30. November 2002 bis 28. Februar 2003.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1715-7.&amp;lt;!-- Bitte Seitenzahl nachtragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Jochen Sander]], Johann Schulz: &amp;#039;&amp;#039;„Wil ich noch etwaß machen das nit viel leut khönnen machen.“ Dürer und der Heller-Altar&amp;#039;&amp;#039;. In: Jochen Sander (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dürer. Kunst – Künstler – Kontext&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellungskatalog Städel Museum 2013–2014, Prestel, München/London/New York 2013, ISBN 978-3-7913-5318-0, S. 219–233.&lt;br /&gt;
* Johann Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht Dürer und der Heller-Altar. Ein Retabel und seine überregionalen Beziehungen zwischen Nürnberg und Köln&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Retabel in Hessen&amp;#039;&amp;#039; 1). Heidelberg 2013 ([https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/2214/ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Franziska Siedler: &amp;#039;&amp;#039;„Nicht von einer Hand. Fallbeispiele der künstlerischen Zusammenarbeit in der Gemäldeproduktion vom 17. bis 19. Jahrhundert“&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation Universität Trier 2013, S. 40–49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heller Altarpiece|Heller-Altar}}&lt;br /&gt;
* Vanessa Tron: [https://stories.staedelmuseum.de/de/bild-des-monats-der-heller-altar-von-albrecht-durer &amp;#039;&amp;#039;Der „Heller-Altar“ von Albrecht Dürer&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Städel Stories&amp;#039;&amp;#039;, Städel Museum, Frankfurt am Main 18.&amp;amp;nbsp;November 2013, abgerufen am 22.&amp;amp;nbsp;März 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4409624-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altarbild von Albrecht Dürer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde von Matthias Grünewald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde des Städelschen Kunstinstituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatliche Kunsthalle Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triptychon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Museum Frankfurt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rilegator</name></author>
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