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	<title>Hellenisten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T12:19:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hellenisten&amp;diff=309795&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:810D:1800:674:648C:D795:6C3A:FF38: /* Mission */</title>
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		<updated>2024-04-21T14:22:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mission&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{QS-Christentum}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hellenisten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden in der [[Neues Testament|neutestamentlichen Exegese]] die Griechisch sprechenden [[Judenchristen]] bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hellenisten in der Apostelgeschichte ==&lt;br /&gt;
„Hellenist“ ({{grcS|Ἑλληνιστής|Hellēnistḗs}}) ist in der [[Apostelgeschichte]] die Bezeichnung für Griechisch sprechende Personen, und zwar Judenchristen ({{B|Apg|6|1}}), Juden ({{B|Apg|9|29}}) und [[Nichtjude]]n ({{B|Apg|11|20}}). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Geschichte des [[Urchristentum]]s wurde besonders die erste Belegstelle herangezogen. Hier erfährt der Leser von zwei Gruppen unter den Jerusalemer Christen, den Griechisch und den Hebräisch bzw. [[Aramäische Sprachen|Aramäisch]] Sprechenden. Zwischen ihnen war ein Konflikt in der gemeindlichen Armenversorgung entstanden; die Hellenisten fühlten sich benachteiligt. [[Rudolf Pesch]] vermutet: „Die Hellenisten waren zur Anfangsgemeinde der Hebräer hinzugekommen und hatten als sozial besser Gestellte wahrscheinlich viel zur gemeinsamen Kasse beigetragen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Pesch: &amp;#039;&amp;#039;Die Apostelgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (EKK), Studienausgabe, Neukirchen-Vluyn 2012, S. 231.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Konflikt wurde dadurch entschärft, dass dieser Gemeindeteil organisatorisch selbständig wurde: eigene Armenversorgung, eigene Mahlfeiern und dann wohl auch eigene Gottesdienste. Lukas hält aber, so Pesch, am Ideal einer einträchtigen Urgemeinde fest, indem er das Leitungsgremium der Hellenisten (sieben Männer) dem Leitungsgremium der [[Apostel]] zu- und unterordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab {{B|Apg|6|8}} tritt [[Stephanus]] aus dem Siebenergremium hervor. Er gerät in Konflikt mit hellenistischen Juden, der Gruppe, der er früher selber angehörte; diese haben ihre eigenen Synagogen in der Stadt. „Stephanus kann im Streitgespräch nicht überwunden werden, weil er in überlegener Weisheit (vgl. 6,3), der Kunst der Schriftauslegung, der am Gesetz geschulten theologischen Rede, und in der von [[Jesus]] selbst verheißenen Inspiration des [[Heiliger Geist|heiligen Geistes]] … redete.“&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Pesch: &amp;#039;&amp;#039;Die Apostelgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (EKK), Studienausgabe, Neukirchen-Vluyn 2012, S. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stephanus stirbt als erster christlicher [[Märtyrer]]; die „Hellenisten“ werden aus Jerusalem vertrieben, während die „Hebräer“ unbehelligt bleiben ({{B|Apg|8|1}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
Namentlich bekannt sind Stephanus, [[Philippus (Diakon)|Philippus]], [[Prochorus]], [[Nikanor (Diakon)|Nikanor]], [[Timon (Diakon)|Timon]], [[Parmenas]] und [[Nikolaus (Diakon)|Nikolaus]], die als Sieben-Männer-Gremium der Gemeinde vorstanden und als die „[[Sieben Diakone]]“ in die Geschichte eingingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus könnte man auch [[Paulus von Tarsus|Paulus]] und [[Barnabas (Apostel)|Barnabas]] zu dieser Gruppe zählen, auch wenn sie ursprünglich wohl [[Hebräische Sprache|hebräische]] Namen trugen. Paulus Mitarbeiter [[Timotheus (Bischof)|Timotheus]] und [[Lukas (Evangelist)|Lukas]] gehören auf jeden Fall dazu, sein Mitarbeiter [[Titus (Bibel)|Titus]] ist offenbar Heidenchrist, und damit kein Hellenist im eigentlichen Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bekannter Hellenist ist auch [[Apollos]], der zwar mit Paulus kooperierte, sonst aber ein eigenständiger Theologe war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theologie ==&lt;br /&gt;
Kritik an Tempel und [[Tora]] kamen bei Stephanus zusammen mit der Aussage, dass Gottes Gegenwart nicht an das Heilige Land gebunden sei {{Bibel|Apg|7|7–34.44–48}}. Für die [[Jüdische Diaspora|Diasporajuden]] waren das aber gerade die Glaubensinhalte, die zu ihrer Übersiedlung nach Jerusalem geführt hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Pesch: &amp;#039;&amp;#039;Die Apostelgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (EKK), Studienausgabe, Neukirchen-Vluyn 2012, S. 240.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mission ==&lt;br /&gt;
Die „Hebräer“ hielten sich als messianische, toraobservante Gruppe in Jerusalem und im Tempelverband des Judentums. Die „Hellenisten“ aber hatten nach ihrer Vertreibung aus Jerusalem gute Voraussetzungen für die Missionsarbeit in der nichtjüdischen Welt: An die Stelle des Tempels und des Heiligen Landes trat die christliche Gemeinde selbst; die Kulttora konnte aufgegeben werden. „Der Weg zur Welt-[[Mission (Christentum)|Mission]] wurde geebnet.“&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Pesch: &amp;#039;&amp;#039;Die Apostelgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (EKK), Studienausgabe, Neukirchen-Vluyn 2012, S. 240.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zentren waren [[Samarien|Samaria]], [[Antiochia am Orontes|Antiochia]], später auch [[Rom]], [[Ephesos|Ephesus]] und [[Alexandria]] sowie viele weitere Städte des Mittelmeerraumes. Grund für ihren Erfolg war die sprachliche und kulturelle Angepasstheit an die Umwelt, die konsequente Nutzung der modernen Kommunikationsmittel wie [[Post]]wesen und [[Handelsweg|Handelsrouten]], [[Philosophenschulen der Antike|Philosophenschulen]] und [[Synagoge]]n, [[Symposion|Symposien]] und [[Rhetorik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren in Antiochia die ersten, die als [[Christ]]en bezeichnet wurden. Sie wurden zur prägenden Kraft der [[Urchristentum|frühesten Kirche]], während die palästinischen [[Judenchristen]] immer mehr an Einfluss verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Hellenismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kraus (Theologe)|Wolfgang Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Jerusalem und Antiochia. Die „Hellenisten“, Paulus und die Aufnahme der Heiden in das endzeitliche Gottesvolk&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1999, ISBN 3-460-04791-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personengruppe (Neues Testament)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische jüdische Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Bewegung (Alte Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hellenismus]]&lt;/div&gt;</summary>
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