<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hellefeld</id>
	<title>Hellefeld - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hellefeld"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hellefeld&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T09:21:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hellefeld&amp;diff=783178&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: /* Ortscharakter */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hellefeld&amp;diff=783178&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-18T08:56:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ortscharakter&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Hellefeld&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Sundern (Sauerland)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Hellefeld.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.331443&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.085774&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 353 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 350&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 500&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 689&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2015-10-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 59846&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02934&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Sundern-Hellefeld FFSN-4286.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftaufnahme (2014)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hellefeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Stadtteil]] der Stadt [[Sundern (Sauerland)]] und ein ehemaliges [[Kirchspiel]] im [[Sauerland]], [[Deutschland]]. Seit der [[Sauerland/Paderborn-Gesetz|kommunalen Neugliederung]] von 1975 ist Hellefeld ein Stadtteil von Sundern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage und Deutung der Ortsbezeichnung ===&lt;br /&gt;
Der Ort liegt auf 351 bis 500 m über NN und hatte Ende Oktober 2015 689 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt; s. Internetseite &amp;#039;&amp;#039;sundern.de&amp;#039;&amp;#039;, Ortsporträt Hellefeld unter der Rubrik &amp;#039;&amp;#039;leben-in-sundern&amp;#039;&amp;#039; (abgefragt am 14. September 2021)&amp;lt;/ref&amp;gt; Hellefeld liegt im Tal zwischen den Naturparks [[Naturpark Arnsberger Wald|Arnsberger Wald]] und [[Naturpark Sauerland-Rothaargebirge|Sauerland-Rothaargebirge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ältesten Aufzeichnungen wird das Dorf unter verschiedenen Schreibarten erwähnt, wie zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;hyleuelden&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;heliuelde&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;heluelde&amp;#039;&amp;#039;. Da diesen Begriffen die Silben &amp;#039;&amp;#039;hele&amp;#039;&amp;#039; (Höhe) und &amp;#039;&amp;#039;feld&amp;#039;&amp;#039; (Feld) zugeordnet werden können, dürfte der Name Hellefeld als „Feld an der Höhe“ zu deuten sein. Es befand sich am Abhang der hele (Höhe) ein ebener Bereich, der für Siedlungszwecke geeignet erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Beitrag &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Dörfer des Alten Testaments&amp;#039;&amp;#039;, in: 1100 Jahre Kirchspiel Hellefeld „Altes Testament“, herausgegeben vom Arbeitskreis 1100 Jahre Kirchspiel Hellefeld, Sundern 1985, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortscharakter ===&lt;br /&gt;
Der Ort war bis in die jüngste Vergangenheit überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Er hat seinen ländlichen Charakter weitgehend bewahrt und ist seit den 1970er Jahren anerkannter [[Erholungsort]]. Lediglich am Ortsrand haben sich neben dem [[Steinbruch Hellefeld]] weitere industrielle und gewerbliche Betriebe angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Kirchspiel Altes Testament ===&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde Hellefeld in dem [[Kloster Werden|Werdener]] [[Urbar (Verzeichnis)|Urbaren]] im Jahr 886. Ausgehend von einzelnen Bauernhöfen entwickelte sich im [[Hochmittelalter]] rund um eine Kirche eine dörfliche Ansiedlung. Ein erster Pfarrer ist für 1179 belegt. Als Stammpfarrei wurde der Ort kirchlicher Mittelpunkt für die umliegenden Ortschaften. Das Kirchspiel Hellefeld wird von der Bevölkerung auch als „Altes Testament“ bezeichnet, da es analog zu den zwölf Stämmen Israels zwölf Ansiedlungen umfasst. Dazu gehören außer Hellefeld die Orte: Altenhellefeld, Bainghausen, Frenkhausen, Herblinghausen, Linnepe, Meinkenbracht, Schnellenhaus, Selschede, Visbeck, Weninghausen und Westenfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;s. auch Beitrag &amp;#039;&amp;#039;Wie das Kirchspiel Hellefeld zu seiner 1100-Jahr-Feier im Jahre 1986 kam&amp;#039;&amp;#039;, in: 1100 Jahre Kirchspiel Hellefeld Altes Testament, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in weltlicher Hinsicht wurde Hellefeld für einige Orte zu einem zentralen Ort. Seit 1321 war er Sitz eines Gerichts der damaligen Landesherren den [[Grafschaft Arnsberg|Grafen von Arnsberg]]. Auch nach dem 1368 erfolgten Übergang dieses Gebietes an [[Kurköln]] war Hellefeld im [[Herzogtum Westfalen]] Gerichtsort. Die Grenzen des Gerichtsbezirks entsprachen dabei denen des Kirchspiels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tradition spiegelte sich in der seit 1827 bestehenden Bürgermeisterei Hellefeld wider. Dabei umfasste dieser Bezirk nicht nur das Gebiet des Kirchspiels, sondern auch die Freiheit Sundern und die Stadt [[Grevenstein]]. Beide Orte erhielten allerdings nach kurzer Zeit wieder ihre Selbstständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung des Kirchspiels orientierte sich im Laufe der Zeit zunehmend nach Sundern und Hüsten. Maßgeblich hierfür war die Entwicklung Sunderns Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Industrieort mit Bahnanschluss. So wurde Westenfeld auf eigenen Wunsch im Jahr 1952 in das Amt Sundern eingegliedert. Im Zuge der umfassenden [[Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen#Sauerland/Paderborn-Gesetz|kommunalen Neugliederung]] wurden zum 1. Januar 1975 auch Hellefeld mit den übrigen Gemeinden des alten Kirchspiels Ortsteile von Sundern. Ausnahme war Visbeck, das aufgrund seiner Lage der Stadt Meschede zugeordnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung, Wirtschaft und Siedlung im Kirchspiel Hellefeld seit dem 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, in: 1100 Jahre Kirchspiel Hellefeld Altes Testament, S.  35, 36&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche St. Martinus ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Martinus (Hellefeld)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte [[Romanik|romanische]] [[St. Martinus (Hellefeld)|Kirche]] wird etwa auf die Wende zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert datiert. Aus dieser Zeit stammt auch das als besonderes Kunstdenkmal zu bezeichnende romanische [[Taufbecken]]; es wurde 1889 mit einem neuen Sandsteinsockel versehen und befindet sich im Kirchturm (Taufkapelle) des Nachfolgebaus.&amp;lt;ref&amp;gt; Beitrag: &amp;#039;&amp;#039;Kunstschätze der Pfarrei St. Martinus Hellefeld&amp;#039;&amp;#039;, in: 1100 Jahre Kirchspiel Hellefeld Altes Testament, S. 83&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert erwies sich die Kirche als baufällig, wurde abgerissen und in den Jahren 1874 bis 1877 nach den Plänen des [[Dombaumeister]]s [[Arnold Güldenpfennig]] durch einen [[Neugotik|neugotischen]] Neubau ersetzt. Der alte Turm blieb auf der Nordseite des Neubaus erhalten. In den Jahren 1971 bis 1976 wurde eine Gesamtrestaurierung der Kirche erforderlich. Diese umfasste im Wesentlichen die Erweiterung der Sakristei, innere und äußere Restaurierungen am alten Turm und Schaffung eines neuen Zugangs vom Innenschiff, die Erneuerung der Kirchenfenster und der technischen Einrichtungen und Renovierung der Orgelbühne u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. im Einzelnen &amp;#039;&amp;#039;Gesamtrestaurierung der St. Martinus-Pfarrkirche in Hellefeld in den Jahren 1971 bis 1976&amp;#039;&amp;#039;, in: 1100 Jahre Kirchspiel Hellefeld Altes Testament, S. 81&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem bereits erwähnten romanischen Taufbecken zählen auch ein romanisches Weihrauchgefäß aus Bronze und eine Bronzeglocke (Inschrift Jahr 1432) zu den besonderen Kunstschätzen der Kirche.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dehio]], unter wissenschaftlicher Leitung von Ursula Quednau: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Nordrhein-Westfalen II Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. [[Deutscher Kunstverlag]], Berlin/München 2011, ISBN 978-3-422-03114-2, S. 1069,1070&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bebilderte Dokumentation und Beschreibung der Kirchenfenster, des Grundrisses und der Innenansicht der Kirche befinden sich auf der Internetseite der Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jahrhunderts e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;bebilderte Dokumentation Kirchenfenster [http://www.glasmalerei-ev.net/pages/b5142/b5142.shtml]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kirchenfenster über dem Eingangsportal ist der Erinnerung an den bekannten, aus Hellefeld stammenden Bischof [[Hugo Aufderbeck]], gewidmet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sundern-Hellefeld Kirche.jpg|St.-Martinus-Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Hellefeld Altar.jpg|Altar in der Kirche Hellefeld&lt;br /&gt;
Datei:Hellefeld Martinus 8.jpg|Orgel in der Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Hellefeld Martinus 3.jpg|Statue des Heiligen Martinus&lt;br /&gt;
Datei:Taufbecken Hellefeld.jpg|Taufbecken im Turm der Kirche Hellefeld&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
| [[Datei:Wappen Hellefeld.svg|100px|Wappen der ehemaligen Gemeinde Hellefeld]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Blau ein silberner Baum, darunter eine silberne Waage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben gehen auf die früheren Landesherren, die Grafen von Arnsberg, zurück. Das Wappen sowie ein entsprechendes Siegel wurden seit Anfang des 20. Jahrhunderts ohne amtliche Genehmigung geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Belke, Alfred Bruns, Helmut Müller: Kommunale Wappen des Herzogtums Westfalen, Arnsberg 1986, S. 152 ISBN 3-87793-017-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Ernst Plassmann]] SJ (1817–1864), römisch-katholischer Theologe, Jesuit und Thomist sowie Rektor des Campo Santo Teutonico&lt;br /&gt;
* [[Hugo Aufderbeck]] (1909–1981), römisch-katholischer Theologe, Bischof und Apostolischer Administrator im Bischöflichen Amt Erfurt-Meiningen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Das Alte Testament im Sauerland. Arnsberg, o.&amp;amp;nbsp;J. [ca. 2005]&lt;br /&gt;
* 1100 Jahre Kirchspiel Hellefeld-Altes Testament-Herausgegeben vom Arbeitskreis 1100 Jahre Kirchspiel Hellefeld &amp;quot;Altes Testament&amp;quot;, Sundern 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sundern.de/leben-in-sundern/ortschaften/hellefeld Ortsporträt Internetseite Sundern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Sundern (Sauerland)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4255517-6|VIAF=248178431}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Sundern (Sauerland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hochsauerlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
	</entry>
</feed>