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	<title>Hellbrunner Allee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T20:31:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hellbrunner_Allee&amp;diff=878807&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas-2801: HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 1610er Jahren</title>
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		<updated>2025-10-05T12:18:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_1610er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 1610er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 1610er Jahren&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hellbrunner Allee in Salzburg.JPG|miniatur|Hellbrunner Allee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hellbrunner Allee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der [[österreich]]ischen Stadt [[Salzburg]] wurde 1615 im Auftrag von [[Fürstbischof|Fürsterzbischof]] [[Markus Sittikus von Hohenems (Salzburg)|Markus Sittikus von Hohenems]] angelegt. Sie ist heute die älteste erhaltene herrschaftliche [[Allee]] [[Mitteleuropa]]s und vermutlich die weltweit älteste ihrer Art. Die 2,5 km lange&amp;lt;ref&amp;gt;Messung SAGIS vom 8. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; geradlinige Allee führt vom Ostportal des [[Schloss Hellbrunn|Schlosses Hellbrunn]] zum [[Schloss Freisaal]] und bildet heute mit dem umgebenden Grünraum heute eine sehr beliebte Erholungsachse für Fußgänger und Radfahrer und. Für den Kraftfahrzeugverkehr ist sie gesperrt. Ihre nördliche Fortsetzung Richtung Altstadt führt als Fuß- und Radweg vorbei an Schloss Freisaal durch den Geschützten Landschaftsteil Freisaal in Richtung Altstadt. An der historischen Straße liegen etliche herrschaftliche Ansitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Allee in der Stadt Salzburg ist seit 1933 ein Naturdenkmal und seit 1986 ein &amp;#039;&amp;#039;Geschützter Landschaftsteil&amp;#039;&amp;#039;. Sie bildet das Kernstück des den Hellbrunner Schlosspark umgebenden [[Landschaftsgarten Hellbrunn|Landschaftsgartens Hellbrunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Das Wort „Allee“ wird im Deutschen vereinzelt im Rheingebiet schon im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert verwendet, eine weitere Verbreitung fand das Wort seit Anfang des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch des Deutschen&amp;#039;&amp;#039;, erarbeitet unter der Leitung von Wolfgang Pfeifer, 7. Auflage, dtv, München 2007, ISBN 3-423-32511-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde im Zuge der Ausbreitung der [[Französischer Garten|französischen Gartenbaukunst]] außerhalb Frankreichs von dem französischen Wort „allée“ = umsäumter oder baumbeschatteter Gehweg im architektonischen Garten (eigentl.: das Gehen, der Gang; von „aller“ = gehen) übernommen. Dieses selbst wird allgemein auf das [[latein]]ische „ambulare“ (= (zwanglos) umhergehen, spazieren) zurückgeführt. Die Ausdehnung der großen aristokratischen Schlossgärten in die Landschaft samt Anlage von Landschaftsgärten durch axiale, baumgesäumte Wege in jener Zeit führte zur heutigen allgemeinen Bedeutung des Wortes „Allee“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nähere Bezeichnung „Hellbrunner“ bezieht sich auf die Zugehörigkeit der Allee als Teil des erweiterten Schlossgartens Hellbrunn. Gleichzeitig verweist der Name (historisch auch Hellbrunner Fürstenweg) auf die Lage der Allee, die in Freisaal nächst der Salzburger Altstadt beginnt und zum Landschaftsraum [[Hellbrunn]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau- und Kunstgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Hellbrunner Allee wurde von 1613 bis 1615 im Zuge des von Fürsterzbischof Markus Sittikus in Auftrag gegebenen und im Geiste der Spätrenaissance ausgeführten Baus des [[Schloss Hellbrunn|Lustschlosses Hellbrunn]] samt der zugehörigen großzügigen Gartenanlage angelegt. Der innere [[Schlossgarten]] besteht aus drei Teile: dem geometrischen Lustgarten im Norden, dem großen Jagdgarten samt dem [[Hellbrunner Berg]] und dem naturnahen sakralen Garten im Süden. Diesen von einer Mauer umgebenen inneren Gartenanlage schloss bzw. schließt als weiterer Garten der [[Landschaftsgarten Hellbrunn]] mit drei Achsen an:&lt;br /&gt;
* der Schlossachse (mit dem Fürstenweg, der wohl weltweit ältesten erhaltenen herrschaftlichen [[Linden (Botanik)|Lindenallee]])&lt;br /&gt;
* der großen Gartenachse (mittige Achse durch den Lustgarten über die [[Salzach]] nach [[Schloss Goldenstein]])&lt;br /&gt;
* der Hellbrunner Allee in der Achse nach [[Schloss Freisaal]] (gemeinsam mit dem Fürstenweg die wohl weltweit älteste herrschaftliche Allee)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Allee war ein repräsentativer Zufahrtsweg mit einem weit ausgreifenden Landschaftsgarten entlang des fürstlichen, baumbestandenen Weges. Hellbrunn besitzt die besterhaltenen [[Renaissance]]-Wasserspiele nach italienischem Vorbild. Der Grünraum beiderseits der Allee mit dem Hellbrunnerbach im Westen und dem (heute trocken gefallenen) Eschenbach im Osten ist heute der weitaus besterhaltene Renaissance-Landschaftsgarten Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Fronburg-14.jpg|mini|Hellbrunner Allee auf Höhe des Schlosses Frohnburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hellbrunner Allee und ihrem Landschaftsgarten liegt eine Reihe von Herrensitzen:&lt;br /&gt;
* [[Schloss Emslieb]] (Hellbrunnerallee Nr. 65), zeitweise auch &amp;#039;&amp;#039;Villa Strongfort&amp;#039;&amp;#039; genannt mit seinem Meierhof,&lt;br /&gt;
* [[Schloss Emsburg]] (Hellbrunner Allee Nr. 52), zeitweise auch &amp;#039;&amp;#039;Kreuzhof&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ritterhof&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Lambergschloss&amp;#039;&amp;#039; genannt – ebenfalls mit einem stattlichen Meierhof,&lt;br /&gt;
* [[Schloss Frohnburg|Frohnburg]] (Hellbrunner Allee 53), auch &amp;#039;&amp;#039;Schloss Kuenburg&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Grafenauerhof&amp;#039;&amp;#039; genannt (wobei auch die Frohnburg  einen Meierhof besitzt) und die&lt;br /&gt;
* [[Kayserburg]] (Hellbrunner Allee 48).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In nächster Nähe der alten Allee stehen zudem&lt;br /&gt;
* das [[Schloss Freisaal]], ein alter Landsitz der Erzbischöfe am nördlichen Beginn der Allee,&lt;br /&gt;
* der [[Lasserhof]] (Morzgerstr. 31) mit dem zugehörigen Meierhof (Hellbrunner Allee 50),&lt;br /&gt;
* das [[Schloss Herrnau]], auch &amp;#039;&amp;#039;Christanihof&amp;#039;&amp;#039; (nach den früheren Besitzern [[Hieronymus Cristani von Rall|Freiherren Christani di Rallo]]) genannt und&lt;br /&gt;
* [[Schloss Montfort (Salzburg)|Schloss Montfort]] im Süden der Morzger Hügel.&lt;br /&gt;
* Als Gründerzeit-Villa befinden sich zudem das [[Maria-Theresien-Schlössl (Salzburg)|Maria-Theresien-Schlössl]] und die [[Villa Swoboda]] nächst der Allee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hellbrunner Allee, Untersberg.jpg|mini|Hellbrunner Allee und [[Untersberg]] auf Höhe der Frohnburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte dieser Herrenschlösser, welche die Umgebung in der Regel  durch in die Landschaft ausgreifende Seitenalleen mit kleinwüchsigen Bäumen  einbeziehen, ist mit dem Erbauer der Allee Markus Sittikus bzw. mit den Fürsterzbischöfen vielfach verquickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hellbrunner Allee ist als repräsentative Verbindung zwischen Schloss Hellbrunn und der Stadt Salzburg bzw. dem nahe gelegenen Schloss Freisaal gedacht; sie liegt als architektonische [[Achse (Verkehrsweg)|Achse]] zwischen Schloss Freisaal und dem [[Schloss Anif|Wasserschloss Anif]]. Die Allee führt dabei nicht direkt zum unmittelbaren Schlossbereich, sondern zum Ostportal des Schlossgartens. Das Schloss selbst ist so nur über einen Knick erreichbar, was den im Geiste des [[Manierismus]] konzipierten Überraschungseffekt beim Betreten des Schlossvorplatzes unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Christian Holzer, Karin Wimmeder: &amp;#039;&amp;#039;Hellbrunn. Orte und Quellen der Inspiration.&amp;#039;&amp;#039; Edition Tandem, Salzburg 2011, ISBN 978-3-902606-64-8, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ende der Allee und der ummauerte Schlossbereich sind heute allerdings durch einen an diesem Ort störenden Besucherparkplatz voneinander getrennt. (Eine Umgestaltung wäre technisch problemlos möglich.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bestand der Hellbrunner Allee ist auch kunsthistorisch bemerkenswert:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Neben der Altstadt ist die Hellbrunner Allee mit ihrem im Großen und Ganzen noch intakten Bestand mächtiger alter Bäume, daran aufgereiht die einzigartige Kette von Schlössern und Schlösschen schlechterdings das Wertvollste, was Salzburg überhaupt besitzt.|[[Hans Sedlmayr]] (aus &amp;quot;Stadt ohne Landschaft&amp;quot;, Verlag Müller, 1970)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
Bei der Anlage der Hellbrunner Allee wurden [[Schwarzpappel]]n, [[Stieleiche]]n und [[Rotbuche]]n gesetzt. Noch heute besteht der Weg aus zahlreichen, mehrhundertjährigen Eichen und stellt zudem den größten und wertvollsten Altholzbestand des Landes Salzburg dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Salzburg: [http://www.stadt-salzburg.at/internet/wirtschaft_umwelt/natur/naturschutz_354403/schutzgebiete_378851/geschuetzte_landscha_356639/hellbrunner_allee_356675.htm Geschützte Landschaftsteile – Hellbrunner Allee], abgerufen am 19. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Allee besitzt besonders für [[Fledermaus|Fledermäuse]], hochbrütende [[Vögel]] und holzbewohnende [[Käfer]] eine herausragende Bedeutung. Eine Vielzahl der hier nachgewiesenen Käferarten ist heute mitteleuropaweit gefährdet. Von Naturschutzseite werden zu ihrer Erhaltung entsprechende Maßnahmen gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hellbrunner Allee bildet zusammen mit dem ebenfalls als aristokratische Achse angelegen Fürstenweg vom Schloss Hellbrunn nach Osten zur Salzach führend einen naturschutzfachlich und kulturhistorischen äußerst bedeutenden Baumbestand. Sie bilden zusammen auch den größten Altholzbestand des Landes Salzburgs. Die Alleen mit einer Fläche von 9,9&amp;amp;nbsp;ha wurden daher 1986 zum &amp;#039;&amp;#039;Geschützten Landschaftsteil&amp;#039;&amp;#039; erklärt, gleichzeitig wurde das Naturdenkmal „Hellbrunnerallee“ (bis dahin eines der ältesten Naturdenkmäler des Landes, das seit dem Jahr 1933 bestanden hatte) aufgehoben. Die neuen Bestimmungen des Naturschutzgesetzes hatten damals einen Weiterbestand als Naturdenkmal – nun definiert als Einzelschöpfung der Natur – nicht zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhard Medicus: &amp;#039;&amp;#039;Die Hellbrunner Allee und ihre Umgebung. Zur Geschichte der Allee und ihrer Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]].&amp;#039;&amp;#039; Band 146, Salzburg 2006, S. 405–426 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/MGSL_146_0405-0426.pdf}}).&lt;br /&gt;
* Reinhard Medicus: &amp;#039;&amp;#039;Salzburgs Stadtberge und Stadtgärten im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Anton Pustet Verlag, Salzburg 2021, ISBN 978-3-7025-1005-3.&lt;br /&gt;
* Hans Sedlmayr: &amp;#039;&amp;#039;Stadt ohne Landschaft. Salzburgs Schicksal morgen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Müller, Salzburg 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allee in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Manierismus in Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morzg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hellbrunn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allee in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1615]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas-2801</name></author>
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