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	<title>Hellbrunn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hellbrunn&amp;diff=499892&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maclemo am 9. November 2025 um 15:11 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-09T15:11:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Architekten und Ratsbaumeister siehe [[Johann Georg Hellbrunn]].}}&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:stadtteil hellbrunn.jpg|270px|mini|Der Salzburger Landschaftsraum Hellbrunn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hellbrunn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Landschaftsraum im Süden der österreichischen Stadt [[Salzburg]], der im Norden durch den Fürstenweg, im Westen durch die Mauer des Hellbrunner Schlosses, im Osten durch die [[Salzach]] und im Süden durch den östlichsten Ausläufer des [[Anif]]er Siedlungssplitters &amp;#039;&amp;#039;[[Mühlei]]&amp;#039;&amp;#039; begrenzt wird. Die westlich beim Zoo vor der Mauer liegende Ansiedlung gehört ebenfalls zur Gemeinde Anif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzburger Landschaftsraum Hellbrunn gliedert sich in zwei Teile: den &amp;#039;&amp;#039;Schlosspark Hellbrunn&amp;#039;&amp;#039; und die östlich anschließende &amp;#039;&amp;#039;Hellbrunner&amp;amp;nbsp;Au&amp;#039;&amp;#039;. Nur ein halbes Dutzend Einfamilien-Wohnhäuser sind, sämtlich entlang des &amp;#039;&amp;#039;Fürstenweges&amp;#039;&amp;#039; gelegen, in diesem Landschaftsraum zu finden. Der Anifer Teil, die Ortslagen &amp;#039;&amp;#039;Anif-Hellbrunn&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Am&amp;amp;nbsp;Hellbrunner Park&amp;#039;&amp;#039;, sowie an &amp;#039;&amp;#039;Hellbrunner Straße&amp;#039;&amp;#039; (nach Anif) und &amp;#039;&amp;#039;Keltenallee&amp;#039;&amp;#039; (nach [[Gneis&amp;amp;nbsp;Süd]]/[[Eichet (Gemeinde Grödig)|Eichet]]), umfasst etwa 25&amp;amp;nbsp;Adressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der Häuser, die zu Anif gehören, liegt das Gebiet in der [[Katastralgemeinde]] Morzg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlosspark Hellbrunn ==&lt;br /&gt;
Innerhalb des Landschaftsraums befindet sich das [[Schloss Hellbrunn]] samt seinem großen Schlosspark, in dem sich ganz im Norden das geometrisch angelegte Wasserparterre mit den bekannten [[Wasserspiele Hellbrunn|Wasserspielen]] befindet. Südlich davon schließt der [[Hellbrunner Berg]] mit dem [[Monatsschlössl]] und dem Steintheater an. Als Gegenpol zum geometrisch angelegten [[Manierismus|manieristischen]] Garten befindet sich ganz im Süden der einst religiös motivierte Wildnisgarten. Zum historischen Schlossgarten gehört auch der [[Zoo Salzburg|Salzburger&amp;amp;nbsp;Zoo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten archäologischen Fundstätten dieses Gebiets liegen am Hangfuß des Hellbrunner Berges und zählen zu den bedeutendsten Fundstätten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hellbrunn 1.jpg|Schloss Hellbrunn&lt;br /&gt;
Monatsschlössl.JPG|Das Monatsschlössl&lt;br /&gt;
Hellbrunn Steintheater 03.jpg|Das Steintheater&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anif-Hellbrunn ==&lt;br /&gt;
[[Datei:12-11-01-anif-by-RalfR-03.jpg|mini|Landschaftsraum Anif-Hellbrunn mit Hellbrunner Berg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigstes Bauwerk vor den Schlossmauern ist die &amp;#039;&amp;#039;[[Villa Swoboda]]&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich der Mayerhof des Schlosses, heute &amp;#039;&amp;#039;Casa Austria&amp;#039;&amp;#039;, Wohnsitz von [[Karl Habsburg-Lothringen]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Rest der Häuser entstand im Laufe der Jahre vor dem Haupteingang des Zoos bis hinunter zum &amp;#039;&amp;#039;Anifer Thörl&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hellbrunner Au ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Danreiter G 0501 I 05.jpg|mini|350px|[[Franz Anton Danreiter]]: „Die Gartenprospect von Helbrun“ &amp;lt;!--sic--&amp;gt; (um 1735) – mit der Gartenachse Richtung Schloss Goldenstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Landschaftsraum zwischen der östlichen Schlossmauer und der Salzach bildet die Hellbrunner Au. Zwei historische Achsen von Schloss Hellbrunn, unter [[Markus Sittikus von Hohenems (Salzburg)|Markus Sittikus von Hohenems]] angelegt, sind dabei bedeutsam:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Lindenallee in der Schlossachse, die heute die [[Alpenstraße]] (eine mehrspurige Ausfallstraße von Salzburg Richtung Süden) quert und im Auwald als sogenannter „Durchstich“ zur Salzach führt. Sie bildet den Ostteil des Fürstenweges.&lt;br /&gt;
* die große Gartenachse, die über die Salzach zu dem in [[Elsbethen]] gelegenen [[Schloss Goldenstein]] hin führt. Auch diese Achse, die als Waldschneisen sichtbar sind (oder sichtbar sein sollten), quert die Alpenstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Kultur- und Naturraum ist durch die geplante Erweiterung des dortigen Gewerbesplitters der Firmen Maco und Porsche, der aus einem kleinen militärisch genutzten Barackenlager aus der NS-Zeit entstand, und die rechtlich problematische teilweise Aufhebung des Landschaftsschutzgebiets „Salzburg-Süd“ (früher „Landschaftsschutzgebiet Hellbrunn“ genannt) gefährdet. Der einzigartige naturnahe Landschaftsgarten von Hellbrunn weicht damit zunehmend einem Gewerbegebiet. Vom geplanten Gewerbegebiet betroffen ist auch der anschließende Nahbereich des [[Anifer Alterbach]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Fürstensitz“ Hellbrunn ==&lt;br /&gt;
Auf einem rund 70&amp;amp;nbsp;m hohen Inselberg im Schlosspark Hellbrunn wurden Besiedlungsspuren gefunden, die bis in das 3.&amp;amp;nbsp;Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr. zurückreichen. In der [[Hallstattzeit]], und zwar in der Periode HaD (650 bis 450&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.), dürfte sich hier der Sitze eines Fürsten befunden haben. In einer Abfallhalde am Fuße einer Felswand fand man zahlreiche Geräte und Schmuckobjekte aus Bronze, Eisen, Bein und Glas. Allein an Tongefäßen wurden Bruchstücke von über 1.600 Artefakten entdeckt, davon eine große Anzahl Trinkgefäße. Anhand der Fundobjekte konnte eine enge Beziehung zum südwestdeutschen Raum – beispielsweise zur [[Heuneburg]] –, in die [[Krain]] und zur [[Este-Kultur]] der [[Poebene]] festgestellt werden. Eine dem Fürstensitz zugeordnete Talsiedlung wurde bisher lediglich durch Streufunde lokalisiert, ein wahrscheinlich vorhandenes Gräberfeld ist noch unentdeckt geblieben. Der Fürstensitz war vermutlich auf Grund seiner verkehrsgünstigen Lage ein Umschlagplatz für das Salz aus dem nahegelegenen [[Dürrnberg#Keltische Zeit|Dürrnberg]] und für die Versorgung des Bergbaugebietes. Zu Beginn der [[Latènezeit]] brach die Besiedlung des Hellbrunnerberges ab und das wirtschaftliche Zentrum verlagerte sich auf den Dürrnberg selbst. Dafür entstand an der Westseite des Berges eine kleine Talsiedlung, die sich im Lauf der Zeit derart vergrößerte, dass sie bis in das Gebiet des heutigen Anif reichte. Aus der [[Mittellatènezeit]] stammen zwei Körpergräber in der Talsiedlung, davon ein Frauengrab von 250&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. mit reichen Grabbeigaben. Im 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. entstand im Siedlungsareal ein römischer Gutshof (&amp;#039;&amp;#039;[[villa rustica]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Moosleitner: &amp;#039;&amp;#039;Neue Funde der Latèneperiode aus Hellbrunn bei Salzburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Salzburg Archiv.&amp;#039;&amp;#039; 27, 2001, S.&amp;amp;nbsp;31&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Susanne Sievers]], [[Otto Helmut Urban]], Peter C. Ramsl: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Keltischen Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; (= Mitteilungen der prähistorischen Kommission. Band 73). [[Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]], Wien 2012, ISBN 978-3-7001-6765-5, S.&amp;amp;nbsp;1640.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Stöllner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hallstattzeit und der Beginn der Latènezeit im Inn-Salzach-Raum.&amp;#039;&amp;#039; (= Archäologie in Salzburg. 3.1). Amt der Salzburger Landesregierung (Landesarchäologie), 2002, ISBN 3-901014-37-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Holzer, Karin Wimmeder: &amp;#039;&amp;#039;Hellbrunn. Orte und Quellen der Inspiration.&amp;#039;&amp;#039; Edition Tandem, Salzburg 2011, ISBN 978-3-902606-64-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Salzburger Nachrichten|wiki|titel=Hellbrunn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hellbrunn| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anif]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maclemo</name></author>
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