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	<title>Heliodor (Label) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T18:14:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heliodor_(Label)&amp;diff=1233624&amp;oldid=prev</id>
		<title>2001:A61:A15:8501:F1F6:85A8:7071:F793 am 31. Dezember 2024 um 04:34 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-31T04:34:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Plattenlabel&lt;br /&gt;
|Name       = Heliodor&lt;br /&gt;
|Logo       = Heliodor Schriftzug 002.svg&lt;br /&gt;
|Mutter     = [[Deutsche Grammophon]]&lt;br /&gt;
|Aktiv      = 1953/1954–1963/1964&lt;br /&gt;
|Gründer    = &lt;br /&gt;
|Sitz       = &lt;br /&gt;
|Website    = &lt;br /&gt;
|Labelcode  = 00765&lt;br /&gt;
|Sublabel   = &lt;br /&gt;
|Vertrieb   = &lt;br /&gt;
|Genre      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heliodor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[Plattenlabel]], das zur &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Grammophon|Deutschen Grammophon Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039; gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heliodor 450 301 A Udo Jürgens.jpg|miniatur|Heliodor-Single von Udo Jürgens, 1958]]&lt;br /&gt;
Die Deutsche Grammophon Gesellschaft mit Sitz in [[Hannover]] ließ sich die Rechte für den Namen &amp;#039;&amp;#039;Heliodor&amp;#039;&amp;#039; bereits am 29. Juli 1914 sichern. Um 1953/1954 wurde das Label neu gegründet. Es diente zunächst vor allem dazu, um Titel von unbekannteren Nachwuchskünstlern zu einem günstigeren Verkaufspreis als beim Schwesterlabel [[Polydor]] auf dem Markt zu bringen. Die Aufnahmen entsprachen technisch denen der Polydor und zahlreiche Interpreten konnten später dort oder bei anderen [[Tonträgerunternehmen|Schallplattenfirmen]] Karriere machen. So standen unter anderem [[Erni Bieler]] (als &amp;#039;&amp;#039;Kitty Sisters&amp;#039;&amp;#039;), [[Udo Jürgens]], [[Lolita (Sängerin)|Lolita]] (als &amp;#039;&amp;#039;Ditta Zusa&amp;#039;&amp;#039;), [[Jimmy Makulis]], [[Danny Marino]] und das [[Hazy Osterwald|Hazy-Osterwald-Sextett]] bei Heliodor unter Vertrag. Die Orchesterbegleitung stammte von namhaften Musikern wie [[Johannes Fehring]], [[Bert Kaempfert]] (als &amp;#039;&amp;#039;Bob Parker&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Hugo Strasser]], die zur gleichen Zeit oder später ebenfalls für Polydor arbeiteten. Auf sogenannten [[Extended Play|EPs]] von Heliodor erschienen außerdem kabarettistische Lieder von [[Wolfgang Neuss]] und [[Wolfgang Müller (Schauspieler, 1922)|Wolfgang Müller]] aus den Filmen &amp;#039;&amp;#039;[[Das Wirtshaus im Spessart (1958)|Das Wirtshaus im Spessart]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Wir Wunderkinder]]&amp;#039;&amp;#039; (beide 1958).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr gelang es der Deutschen Grammophon die deutschen Vertriebsrechte einiger US-amerikanischer Labels zu erwerben. Unter den Künstlern befanden sich einige [[Rock ’n’ Roll|Rock-’n’-Roll]]- und [[Popmusik]]er, deren [[Single (Musik)|Singles]] in Deutschland bis dahin teilweise auf dem Label &amp;#039;&amp;#039;[[London Records|London]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Teldec]] erschienen waren. Seit Ende 1953 besaß die Deutsche Grammophon Lizenzen der US-amerikanischen Labels &amp;#039;&amp;#039;[[Brunswick Records|Brunswick]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Coral Records|Coral]]&amp;#039;&amp;#039;. Da eine Veröffentlichung des neuen Materials auf diesen Labels aus rechtlichen Gründen nicht möglich war, erschienen die Aufnahmen ab Juni mit eigener Seriennummer unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;USA Production&amp;#039;&amp;#039; auf Heliodor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heliodor 453 116 A Ray Peterson.jpg|miniatur|Heliodor-Single aus der Serie &amp;#039;&amp;#039;USA Production&amp;#039;&amp;#039; von Ray Peterson, 1960]]&lt;br /&gt;
Dank namhafter [[Rock ’n’ Roll|Rock-’n’-Roll]]- und [[Popmusik]]-Interpreten wie [[Frankie Avalon]], [[The Chordettes]], [[The Everly Brothers]], [[Fabian (Sänger)|Fabian]], [[Johnny and the Hurricanes|Johnny &amp;amp; The Hurricanes]], [[Ray Peterson]], [[Del Shannon]] oder [[Johnny Tillotson]] entwickelte sich Heliodor insbesondere bei Teenagern und sogenannten [[Halbstarker|Halbstarken]] zu einer beliebten Marke. Für das Ausland besaß die Deutsche Grammophon teilweise zusätzliche Lizenzen, die dort ebenfalls auf dem Heliodor-Label herausgebracht wurden. Darunter befanden sich Aufnahmen von [[Fats Domino]], [[Ricky Nelson]] und [[April Stevens]]. Gleichzeitig stellte man die Veröffentlichung deutscher Titel auf Heliodor weitgehend ein. Die entsprechenden Künstler wurden größtenteils von Polydor übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Markt für englischsprachige Musik in Deutschland Ende der 1950er Jahre noch klein war, wurden die Singles bei Heliodor in wesentlich geringeren Stückzahlen produziert als die des Schwesterlabels Polydor. Zahlreiche US-amerikanische Titel, die in Deutschland auf Heliodor erschienen, entwickelten sich erst durch deutschsprachige [[Coverversion]]en von Polydor-Stars wie [[Ted Herold]], den [[Honey Twins]] oder [[Peter Kraus]] zu Verkaufserfolgen. Die wenigen englischsprachigen Titel, die eine Platzierung in den Hitparaden versprachen, erschienen weiterhin bei Polydor. Dementsprechend selten gelangten Schallplatten des kleineren Schwesterlabels in die Verkaufscharts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Hit entwickelte sich der Instrumentaltitel &amp;#039;&amp;#039;Chi Chi&amp;#039;&amp;#039; der Studio-Band [[John Buck &amp;amp; His Blazers]]. Das Stück gelangte am 30. Januar 1960 für insgesamt neun Wochen in die [[Musikcharts|Top Ten]] und erreichte den siebten Platz. Die deutschsprachige Version &amp;#039;&amp;#039;Tränen in deinen Augen&amp;#039;&amp;#039; von [[Ralf Paulsen]] wurde nicht weniger erfolgreich auf Polydor veröffentlicht. Johnny &amp;amp; The Hurricanes erreichten mit &amp;#039;&amp;#039;Down Yonder&amp;#039;&amp;#039; Platz 32. Im Februar 1961 kletterte Ray Peterson mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Corinna, Corinna&amp;#039;&amp;#039; auf den sechsten Platz, der besten Chartposition einer Heliodor-Single. Wenig später erreichte Johnny Tillotson mit &amp;#039;&amp;#039;Poetry in Motion&amp;#039;&amp;#039; Rang 38 in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Singles der Heliodor ausschließlich der Veröffentlichung von Popmusik dienten, vertrieb die Deutsche Grammophon auf [[Musikalbum|Musikalben]] unter diesem Namen, jedoch mit anderem Logo, vorwiegend LPs mit [[Klassische Musik|klassischer Musik]]. Bis in die zweite Hälfte der 1970er Jahre brachte Heliodor vorwiegend ältere Aufnahmen der Deutschen Grammophon auf den Markt. Anfangs bestand das Angebot auch aus Produktionen osteuropäischer Plattenfirmen. Später erschienen Aufnahmen der amerikanischen Plattenfirma &amp;#039;&amp;#039;Westminster&amp;#039;&amp;#039; auf Heliodor in einer eigenen Serie mit eigenen Bestellnummern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Einzug britischer [[Beatmusik]] in die deutschen Charts, stellte die Deutsche Grammophon 1963/1964 die Produktion von Singles bei Heliodor gänzlich ein. Englischsprachige Popmusik aus Lizenzverträgen erschien ab 1965 vorwiegend auf dem Polydor-Label.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rüdiger Blomeke: &amp;#039;&amp;#039;Roll over Beethoven. Wie der Rock ’n’ Roll nach Deutschland kam.&amp;#039;&amp;#039; Hannibal-Verlag, 1996. ISBN 3-85445-122-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.rocknroll-schallplatten-forum.de/attachments/Heliodor%201%20RnR%20Magazin%20pdf.pdf Heliodor Teil 1 von Harald Bluschke und Dieter Moll] (PDF-Datei; 73&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.rocknroll-schallplatten-forum.de/attachments/Heliodor%202%20RnR%20Magazin.pdf Heliodor Teil 2 von Harald Bluschke und Dieter Moll] (PDF-Datei; 110&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Musiklabel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major-Sublabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2001:A61:A15:8501:F1F6:85A8:7071:F793</name></author>
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