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	<title>Helike - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;An-d: genauer</title>
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		<updated>2026-03-14T14:48:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Helike-coin.jpg|mini|Münze aus Helike]]&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=38.2220 |EW=22.1318 |type=city |region=GR-J|map=right|article=DMS|name=Helike}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helike&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Ἑλίκη}}) war eine bedeutende Stadt im [[Antikes Griechenland|antiken Griechenland]] und die führende Macht im frühen [[Achaiischer Bund|Achaiischen Bund]] aus zwölf griechischen Stadtstaaten. Sie lag im Norden der [[Peloponnes]], am [[Golf von Korinth]], in der Nähe des heutigen [[Egio]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schon während des [[Frühhelladikum]]s (Frühe Bronzezeit, ca. 3000–2000 v. Chr.) war das Gebiet von Helike besiedelt. Funde von Wertgegenständen lassen auf einen gewissen Wohlstand der Stadt schließen. Doch auch dieses frühgeschichtliche Helike fiel wie sein klassisch-griechisches Pendant einem Erdbeben und anschließender Flutwelle zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Griechische Kolonisation|griechischen Kolonisation]] gründete Helike Kolonien in Kleinasien ([[Priene]]) und in Süditalien ([[Sybaris]]). Im 4. Jahrhundert v. Chr. war es die führende Stadt im Achaiischen Bund. Schutzgott der Stadt war [[Poseidon]], der Tempel des [[Poseidon|Poseidon Helikonios]] war laut [[Pausanias]] das „heiligste Heiligtum der [[Ionier]]“. Ironischerweise habe Poseidon, der Gott des Meeres und der Erdbeben, die Stadt untergehen lassen, „weil die Bürger Schutzsuchende vom Heiligtum ferngehalten und getötet hatten“, so Pausanias.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pausanias]]: &amp;#039;&amp;#039;Reisen in Griechenland&amp;#039;&amp;#039;: 7,24,13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergang ==&lt;br /&gt;
Im Winter des Jahres [[373 v. Chr.]] erschütterte ein schweres Erdbeben Helike und ließ sämtliche Gebäude zusammenfallen. Kurz darauf überschwemmte eine riesige Flutwelle die Stadt sowie zehn Kriegsschiffe aus [[Sparta]], die im Hafen vor Anker lagen. Das Wasser der Flut ging nicht zurück, sondern bildete für mehrere Jahrhunderte eine Art [[Lagune]]. So berichten mehrere antike Autoren (u.&amp;amp;nbsp;a. Pausanias und [[Ovid]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ovid, &amp;#039;&amp;#039;[[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen]]&amp;#039;&amp;#039; 15,293–295&amp;lt;/ref&amp;gt;), dass die Ruinen von Helike noch zu ihrer Zeit (1./2. Jahrhundert n.&amp;amp;#160;Chr.) von der Wasseroberfläche aus zu sehen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Überlegungen, wonach der Untergang von Helike den Zeitzeugen [[Platon]] zu seiner Erzählung über [[Atlantis]] inspiriert haben soll. Zwar ging bei dem Erdbeben weder eine Großinsel noch eine Zivilisation unter, aber es handelte sich immerhin um eine der schwersten und opferreichsten Naturkatastrophen der Region seit der [[Minoische Eruption|Minoischen Eruption]] der Vulkaninsel [[Santorin|Thera]] zu Beginn des [[Minoische Kultur#Chronologie und Periodisierung|Spätminoikums]]. (Siehe dazu: [[Lokalisierungshypothesen zu Atlantis]], unter: [[Lokalisierungshypothesen zu Atlantis#Helike-Hypothese|Helike-Hypothese]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgenossen brachten das Erscheinen des [[Großer Komet von 373 vor Christus|Großen Kometen von 373 vor Christus]] mit der Katastrophe in Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Helikeausgrabungen.jpg|mini|Reste einer ehemaligen Färberei]]&lt;br /&gt;
Nach dem Auffinden der Hafenanlagen im Meer 1988 gräbt seit 1991 ein griechisch-amerikanisches Forscherteam unter der Leitung von [[Steven Soter]] und [[Dora Katsonopoulou]] in der Ebene von Eliki. Man begann mit mehreren Bohrungen und Untersuchungen mit dem [[Magnetometer]], bis man den genauen Ort der nach Erdbeben, Bodenverflüssigung und Überflutung versunkenen Stadt in der mittlerweile verlandeten Lagune lokalisiert hatte. 2000 und 2001 fand man schließlich die Überreste des 373 v. Chr. untergegangenen Helike.&amp;lt;ref&amp;gt;Dora Katsononpoulou, Paul Kronfield und Iain Steward in: &amp;#039;&amp;#039;Ancient Apocalypse - Helike.&amp;#039;&amp;#039; Ein Film von Nicky Bolster. Recherche Alexandra Bota, Katya Johnston und Simon Cerf. [[ZDFinfo]], Synchronfassung ZDF/ZDF Enterprises 2021, Minute 20 bis 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2003 fand man weitere Spuren von Besiedlung aus älterer Zeit bis ins 3. Jahrtausend v. Chr. Die Ausgrabungen sind nicht abgeschlossen und werden 2026 fortgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.helikeproject.gr/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Adalberto Giovannini: &amp;#039;&amp;#039;Peut-on démythifier l’Atlantide?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Museum Helveticum]]&amp;#039;&amp;#039; 42 (1985), S. 151–156 ([[doi:10.5169/seals-32623]]).&lt;br /&gt;
* Dora Katsonopoulou: &amp;#039;&amp;#039;Helike and her Territory in Historical Times.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Pallas (Zeitschrift)|Pallas]]&amp;#039;&amp;#039; 58 (2002), S. 175–182.&lt;br /&gt;
* Yves Lafond: &amp;#039;&amp;#039;Die Katastrophe von 373 v. Chr. und das Versinken der Stadt Helike in Achaia.&amp;#039;&amp;#039; In: Eckart Olshausen und Holger Sonnabend (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Naturkatastrophen in der antiken Welt&amp;#039;&amp;#039; (= Stuttgarter Kolloquium zur historischen Geographie des Altertums 6). Stuttgart 1998, S. 118–123.&lt;br /&gt;
* Spyridon N. Marinatos: &amp;#039;&amp;#039;Helike. A submerged town of classical Greece.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archaeology]]&amp;#039;&amp;#039; 13 (1960), S. 186–193.&lt;br /&gt;
* Holger Sonnabend: &amp;#039;&amp;#039;Naturkatastrophen in der Antike.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart &amp;amp; Weimar 1999, ISBN 3-476-01548-3, S. 1–8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.eliki.writernetwork.com/index.html Das antike Helike auf der Peloponnes]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.helike.org/ |text=Website der Helike Foundation |wayback=20150801141847}} (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.helikeproject.gr/ Website des Helike Projekts] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.bbc.co.uk/science/horizon/2001/helike.shtml BBC Reportage „Helike – The Real Atlantis“] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz auf dem Peloponnes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike griechische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultort des Poseidon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Egialia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versunkene Stätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Griechische Antike)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;An-d</name></author>
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