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	<title>Helias Putschius - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T09:49:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-14T15:00:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helias Putschius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Elias von Putschen&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Elias van Putschen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Elias von Putsch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Elias von Putz&amp;#039;&amp;#039; und verschiedene weitere ähnliche Namensformen (* [[6. November]] [[1580]] in [[Antwerpen]]; † [[9. März]] [[1606]] in [[Stade]]) war ein niederländischer Dichter, [[Philologie|Philologe]] und [[Historiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Leistungen ==&lt;br /&gt;
Helias Putschius entstammte einer Kaufmannsfamilie, sein Vater kam aus [[Augsburg]] nach Antwerpen. Aufgrund der politischen Umstände ging die Familie 1583 nach [[Emden]], 1588 nach Stade. Seine Eltern schickten ihn nach [[Hamburg]], wo er [[Französische Sprache|Französisch]] lernen sollte. 1593 begann er auf Initiative eines Freundes der Familie, [[Johann Philipp Stamler]], bei [[Petrus Carpentarius]]  mit dem [[Latein]]unterricht. Nachdem Carpentarius nach [[Nortwieck]] und später [[Rotterdam]] gegangen war, folgte ihm Putschius. 1598 begann er mit dem Studium der [[Rechtswissenschaften]] an der [[Universität Leiden]]. In Leiden stand er [[Joseph Justus Scaliger]] nahe. 1601 führten ihn Studienaufenthalte an die [[Universität Jena]], 1602 oder 1603 nach [[Universität Leipzig|Leipzig]]. In Leipzig freundete er sich mit [[Gottfried Jungermann]] an. 1603 weilte er mit Jungermann zu weiteren Aufenthalten in [[Frankfurt am Main]] und [[Heidelberg]], wo auf [[Jan Gruter]] traf. 1604 beendete er seine Studien in Leipzig und hielt sich in Hamburg, Stade und wieder länger in Heidelberg auf. In Heidelberg trat er dieses Mal nicht nur mit Jan Gruter, sondern auch mit [[Marquard Freher]] und [[Jacques Bongars]] zusammen, die ihn förderten. Auch 1605 führte ihn eine längere Reise wieder nach [[München]], [[Ingolstadt]], [[Nürnberg]], [[Altorf]] Hamburg und Stade. Bei Vorbereitungen für eine Reise nach Frankreich und England starb er im folgenden Jahr. Putschius wurde in der [[Nikolaikirche (Stade)|Nikolaikirche]] von Stade bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh konnte sich Putschius einen Namen mit kleineren lateinischen Gelegenheitsdichtungen machen, die als stilsicher galten. Die erste bedeutende Veröffentlichung war eine Herausgabe der Schriften des [[Sallust]] im Jahr 1602, die im weiteren Verlauf des Jahrhunderts mehrfach neu aufgelegt wurde. Drei Jahre später veröffentlichte er mit einer Zusammenstellung der antiken lateinischen [[Grammatik]]er sein bedeutendstes Werk: &amp;#039;&amp;#039;Grammaticae latinae autores antiqui&amp;#039;&amp;#039;. Für manche Schriften war es die erste gedruckte Publikation. Für das Werk nutzte er ausschließlich Handschriften, gab ihm aber nur einen kleinen [[Textkritischer Apparat|wissenschaftlichen Apparat]] zur Nutzung bei. Die 1400 Seiten mussten im 19. Jahrhundert bei Neuauflagen auf mehrere Teilbände verteilt werden. In einer weiteren Schrift wollte er seine eigenen philologischen Leistungen in einem Kommentar näher erläutern. Dazu kam es jedoch aufgrund des frühen Todes im Alter von 25 nicht mehr. In seinem kurzen Leben konnte Putschius dennoch eine nennenswerte wissenschaftliche Leistung vorweisen. Putschius&amp;#039; Werk steht am Übergang zweier Rezeptionsformen. Bis zu seiner Arbeit wurden die antiken lateinischen Grammatiker als Autoritäten für die lateinische Sprache angesehen, seit Putschius wird sich aktiv mit ihren Schriften auseinandergesetzt. Bis zur Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Grammatici Latini&amp;#039;&amp;#039; durch [[Martin Hertz]] und [[Heinrich Keil]] in sieben Bänden zwischen 1855 und 1880 war Putschius&amp;#039; Schrift für mehr als 250 Jahre das Referenzwerk in seinem Bereich. [[Conrad Bursian]] bezeichnete Putschius&amp;#039; Werk als &amp;#039;&amp;#039;ein für das Studium der lateinischen Sprache und ihrer Geschichte epochemachendes Werk, das ihm für alle Zeiten einen Ehrenplatz in der Geschichte der Philologie gesichert hat&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Conrad Bursian: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der classischen Philologie in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; München, Leipzig 1883, S. 277–278.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Postum]] erschienen einige Schriften von [[Johannes Sleidanus]], die Putschius zusammengestellt hatte. Ferner erschien 1607 noch &amp;#039;&amp;#039;Notae in Jul. Caesarem&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;C. Crispi Sallustii Opera omnia quæ extant.&amp;#039;&amp;#039; Ex officina Plantiniana Raphelengii, Leiden 1602&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;M. Valerii Probi Grammatici de notis Romanorum interpretandis libellus. Notae juris antiqui de legibus et Plebiscitis.&amp;#039;&amp;#039; Hanau 1603.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grammaticae Latinae Auctores Antiqui. Charisius, Diomedes, Priscianus, Probus, Magno, P. Diaconus, Phocas, Asper, Donatus, Servius, Sergius, Cledonius, Victorinus, Augustinus, Consentius, Alcuinus, Eutyches, Fronto, Vel. Longus, Caper, Scaurus, Agroetius, Cassiodorus, Beda, Terentianus, Victorinus, Plotius, Caesius Bassus, Fortunatianus, Rufinus, Censorinus, Macrobius, Incerti. Cum Indicibvs locupletissimis.&amp;#039;&amp;#039; Hanau 1605 [https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10218502.html Digitalisat].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johannis Sleidani Opvscvla Qvaedam, Qvorvm Ipse Partim Avctor, partim Interpres. I, De quatuor Summis Imperiis Lib. III. II, Cl. Sesellii de Repub. Gallorum &amp;amp; regum officiis, libri II. Latine redditi. III, Summa doctrinae Platonis De Rep. &amp;amp; legibus. IV. Orationes duae: una ad Carolum V. Caesarem; altera ad Germaniae Principes &amp;amp; Ordines Imperii. Omnia nunc primum simul ita iuncta opera &amp;amp; studio Heliae Putschii. Accesserunt seorsum Commentarii &amp;amp; Notae Guil. Xylandri in libros de IV. Monarchiis, nunc primum in lucem editi.&amp;#039;&amp;#039; Hanau 1608 [https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10033819.html Digitalisat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|26|747|748|Putschius, Helias|[[Richard Hoche]]|ADB:Putschius, Helias}}&lt;br /&gt;
* {{DNP|Suppl. 6|1020|1022|Putschius, Helias|[[Jürgen Leonhardt]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://kalliope.staatsbibliothek-berlin.de/cgi-bin/kalliope_pnd.pl?100981380 Eintrag] bei [[Kalliope (Datenbank)|Kalliope]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100981380|LCCN=nr/2001/44362|VIAF=90636116}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Putschius, Helias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Neulatein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1580]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1606]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Putschius, Helias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Putschen, Elias von; Putschen, Elias van; Putschen, Helias; Putsche, Helias; Putschäus, Elias; Putsch, Helias; Putschius, Elias; Putzsch, Elias; Putsch, Elias; Putz, Helias; Putz, Elias; VanPutschen, Helias&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niederländischer Dichter, Philologe und Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. November 1580&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Antwerpen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. März 1606&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stade]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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