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	<title>Heliaia - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:46:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heliaia&amp;diff=1401798&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Divus.Homerus: Stil geglättet</title>
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		<updated>2026-04-24T17:12:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stil geglättet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heliaia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heliaea&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|ἠλιαία}}&amp;lt;ref&amp;gt;Schreibweise ohne [[Spiritus asper]], da dieses Zeichen in den Inschriften fehlt, vgl. [[Michael Hillgruber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die zehnte Rede des Lysias&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur antiken Literatur und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 29). Einleitung, Text und Kommentar mit einem Anhang über die Gesetzesinterpretationen bei den attischen Rednern. de Gruyter, Berlin u. a. 1988, ISBN 3-11-011556-5, [http://books.google.com/books?id=pKRTINnpSbQC&amp;amp;pg=PA68&amp;amp;lpg=PA68&amp;amp;dq=Heliaia&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=e6PozxD_Le&amp;amp;sig=Q9EMIniESpxZqVlEGt5d5V5ZeRw&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;resnum=3&amp;amp;ct=result#PPA67,M1 S. 67], (Zugleich: Köln, Universität, Dissertation, 1986/1987).&amp;lt;/ref&amp;gt;) war das oberste Gericht des antiken [[Athen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Gerichts geht nach einer Version auf das griechische Verb {{lang|grc|ἡλιάζεσθαι|de=sich versammeln}} zurück; nach einer anderen Version kommt er daher, dass das Gericht unter der Sonne ({{lang|grc|ἥλιος}}), also im Freien tagte. Die Heliaia wurde auch „große [[Ekklesia (Antike)|Ekklesia]]“ genannt.&lt;br /&gt;
Die Richter wurden als &amp;#039;&amp;#039;Heliasten&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|ἡλιασταί}}) oder &amp;#039;&amp;#039;Dikasten&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|δικασταί}}) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Institution und Zusammensetzung der Heliaia ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AGMA Pinakia.jpg|miniatur|Bronze-Plaketten, Ausweis der Heliasten (5.–2. Jahrhundert v. Chr., Agora-Museum Athen)]]&lt;br /&gt;
Es ist nicht geklärt, ob die Heliaia von [[Kleisthenes von Athen|Kleisthenes]] oder von [[Solon]] eingeführt wurde; letzterer soll ihr die Funktion eines Berufungsgerichts gegen Maßnahmen der [[Archon (Athen)|Archonten]] verliehen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aristoteles]], [[Athenaion politeia|&amp;#039;&amp;#039;Der Staat der Athener&amp;#039;&amp;#039;]], {{Webarchiv|url=https://ebooks.adelaide.edu.au/a/aristotle/athenian/ |wayback=20160304233209 |text=91 |archiv-bot=2022-11-14 01:14:04 InternetArchiveBot }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Gericht bestand aus 6.000 Richtern, die jährlich aus den über 30 Jahre alten männlichen Bürgern ausgelost wurden;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://ebooks.adelaide.edu.au/a/aristotle/athenian/ |wayback=20160304233209 |text=Aristoteles, &amp;#039;&amp;#039;Der Staat der Athener&amp;#039;&amp;#039;, 24 und 62.1 |archiv-bot=2022-11-14 01:14:04 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgeschlossen war, wer Schulden bei der Staatskasse hatte oder entrechtet war, insbesondere die Bürgerrechte durch die erniedrigende Bestrafung mit der [[Atimie]] ({{lang|grc|ἀτιμία}}) verloren hatte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staat der Athener 63.3&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://ebooks.adelaide.edu.au/a/aristotle/athenian/ |wayback=20160304233209 |text=Aristoteles, &amp;#039;&amp;#039;Der Staat der Athener&amp;#039;&amp;#039;, 63.3 |archiv-bot=2022-11-14 01:14:04 InternetArchiveBot }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; ferner wer unter geistigen oder körperlichen Mängeln litt, soweit diese daran hinderten, den Gang des Verfahrens voll zu verfolgen. Wenn eine ungeeignete Person Mitglied eines Gerichts war, wurde Mitteilung gemacht und er wurde vor die Heliaia gebracht. Wurde er überführt, konnte das Gericht eine Strafe oder Buße festsetzen, die es für angemessen hielt. War es eine Geldbuße, hatte der Delinquent ins Gefängnis zu gehen, bis er sowohl die Schuld, die Gegenstand der gegen ihn vorgebrachten Mitteilung war, als auch das ihm vom Gericht auferlegte zusätzliche Bußgeld bezahlt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staat der Athener 63.3&amp;quot; /&amp;gt; Die Richter wurden entlohnt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aristophanes]], &amp;#039;&amp;#039;[[Die Wespen]]&amp;#039;&amp;#039;, [http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text.jsp?doc=Perseus:text:1999.01.0044:card=650 662] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; sie erhielten je Sitzungstag einen [[Obolus]], später auf [[Kleon (Athen)|Kleons]] Veranlassung hin (425 vor Chr.) drei Obolen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AGMA Kleroterion.jpg|miniatur|links|[[Kleroterion|Maschine zur Auslosung]] der Heliasten (Agora-Museum Athen)]]&lt;br /&gt;
Die 6.000 Richter wurden aus den 10 [[Phyle]]n ausgelost, wobei jede Phyle 600 Heliasten stellte, und dann in Spruchkörper (Abteilungen) mit jeweils 600 Mitgliedern aufgeteilt, von denen 500 oder 501 ständige Mitglieder waren, die übrigen Ersatzleute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auslosung hatten die Heliasten einmal jährlich den Heliasteneid zu schwören. Nach der Vereidigung erhielten sie einen Ausweis aus Buchsbaumholz mit ihren Namen, dem ihres Vaters und ihrer [[Demos|Deme]] und einem der zehn ersten Buchstaben des Alphabets (Alpha bis Kappa).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staat der Athener 63.3&amp;quot; /&amp;gt; In einem detailliert geregelten Verfahren, bei dem auch eine [[Kleroterion|Losmaschine]] verwendet wurde, wurde an den einzelnen Sitzungstagen die Zusammensetzung der Spruchkörper ausgelost und ihnen die zu verhandelnden Fälle zugelost.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://ebooks.adelaide.edu.au/a/aristotle/athenian/ |wayback=20160304233209 |text=Aristoteles, &amp;#039;&amp;#039;Der Staat der Athener&amp;#039;&amp;#039;, 64 |archiv-bot=2022-11-14 01:14:04 InternetArchiveBot }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Je nach der zu behandelnden Angelegenheit tagten die Spruchkörper mit 201 bis 501 bzw. 1001 bis 1501 Heliasten. In besonderen Angelegenheiten tagte das Gericht als Plenum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Gerichtsbarkeit der Heliaia darauf beschränkt, über Klagen gegen Archonten und andere Träger öffentlicher Ämter zu entscheiden. [[Ephialtes von Athen|Ephialtes]] ließ durch Beschluss der Volksversammlung (Ekklesia) 461 dem [[Areopag]] ({{lang|grc|Ἄρειος πάγος}}), der als Bollwerk der Oligarchen galt, die meisten Kompetenzen entziehen, die an die Heliaia abgegeben wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Plutarch]], &amp;#039;&amp;#039;Perikles&amp;#039;&amp;#039; [http://www.perseus.tufts.edu/cgi-bin/ptext?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0182&amp;amp;query=chapter%3D%23154&amp;amp;layout=&amp;amp;loc=Per.%208.1/ 9] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Lediglich in der Blutgerichtsbarkeit ([[Mord]] und [[Brandstiftung]])&amp;lt;ref&amp;gt;[[Demosthenes]], &amp;#039;&amp;#039;Kranzrede&amp;#039;&amp;#039; [http://www.perseus.tufts.edu/cgi-bin/ptext?doc=Perseus:text:1999.01.0072&amp;amp;query=section%3D%23353/ 18,133] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; und auf sakralem Gebiet behielt der Areopag seine Zuständigkeiten, während die Heliaia für fast alle Zivil- und Strafsachen zuständig wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=https://ebooks.adelaide.edu.au/a/aristotle/a8po/book2.html, |text=Aristoteles, &amp;#039;&amp;#039;Politika&amp;#039;&amp;#039;, 2.1274a |archivebot=2018-04-14 12:22:59 InternetArchiveBot}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Man unterschied zwei Typen von Klagen: öffentliche Klagen ({{lang|grc|γραφαί}}) und Zivilklagen ({{lang|grc|ἴδιαι δίκαι}}). Eine öffentliche Klage konnte jeder Bürger einreichen, wenn gegen das Interesse der Allgemeinheit verstoßen worden war. Bei der Zivilklage dagegen konnte nur der Geschädigte die Klage erheben, und in erster Instanz entschied ein ausgeloster Schiedsrichter; nur bei Einspruch kam die Angelegenheit vor die Heliaia. Öffentliche Klagen waren zum Beispiel Hochverrat, Volksbetrug, [[Asebie]], Hybris, [[Dokimasia]], aber auch schwerer Diebstahl, Schädigung der Eltern, Waisen und [[Epikleros|Erbtöchter]], Ehebruch und Kuppelei.&lt;br /&gt;
An Stelle des [[Areopag]]s übernahm die Heliaia insbesondere auch die Zuständigkeit für die [[Graphe paranomon]] und damit für die Kontrolle der Entscheidungen der Volksversammlung (Ekklesia).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfahren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heliaia at the Ancient Agora of Athens.jpg|mini|Vermutete Sitzungsstätte der Heliaia auf der [[Agora (Athen)|Agora]] in Athen]]&lt;br /&gt;
Die Heliaia tagte an allen Arbeitstagen, ausgenommen die drei letzten Tage des Monats und die Tage, an denen die Volksversammlung (Ekklesia) tagte. Die Sitzungen fanden unter freiem Himmel in einem abgegrenzten Bereich statt, Zuhörer standen außerhalb.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.perseus.tufts.edu/cgi-bin/ptext?layout=;doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0072;query=section%3D%23416;loc=18.195 Demosthenes, &amp;#039;&amp;#039;Kranzrede&amp;#039;&amp;#039; 18,196] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorsitzende Beamte ({{lang|grc|ἡγεμών|hegemon}}) war für die Erfassung der Klagen verantwortlich. Nach einer Voruntersuchung hatte er die Parteien des Rechtsstreits und die Zeugen vorzuladen. Am Morgen des Sitzungstages bestimmte er durch das Los den für die einzelnen Fälle zuständigen Spruchkörper und den Sitzungsort. Er legte die Ergebnisse seiner Voruntersuchung vor. Danach wurden Kläger, Beklagter und die Zeugen angehört. Die Parteien plädierten selbst, ohne Unterstützung eines Rechtskundigen; allerdings hatten sie sich oft die Plädoyers von [[Logograph (Recht)|Logographen]] verfassen lassen. Die Redezeit wurde mit einer [[Wasseruhr]] ([[Klepsydra]], {{lang|grc|κλεψύδρα}}) kontrolliert. Bei öffentlichen Klagen durfte jede Partei drei Stunden sprechen, weil nur ein Fall auf der Tagesordnung stand und der ganze Tag zur Verfügung stand. Bei Zivilklagen konnten für einen Tag vier Fälle vorgesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die zu fällenden Entscheidungen wurde ohne Beratung geheim abgestimmt. Allerdings konnten sich die Richter während des Abstimmungsvorgangs untereinander besprechen und sie konnten durch Rufe Zustimmung oder Ablehnung zu den Äußerungen der Parteien bekunden. Bei der Abstimmung legten die Heliasten ihre Stimmsteine aus Bronze in Urnen. Bei Stimmengleichheit war die Klage abgewiesen. Über das Strafmaß wurde erforderlichenfalls in einer zweiten Abstimmung entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urteile ==&lt;br /&gt;
Die Heliasten konnten Geldstrafen (in Zivil- und Strafsachen) oder Körperstrafen (nur in Strafsachen) wie die Todesstrafe oder die [[Atimia]] ({{lang|grc|ἀτιμία}}, den Verlust der Bürgerrechte), bisweilen in Verbindung mit Enteignung und die [[Verbannung]] ({{lang|grc|ἀειφυγία}}) verhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer öffentlichen Klage fiel die Geldbuße oder der strittige Besitz der Staatskasse zu, wenn der Angeklagte den Prozess verlor, wobei auch der Kläger am konfiszierten Vermögen beteiligt wurde. Bei einer Zivilklage stand dem Prozessgewinner die verhängte Geldbuße bzw. das Gut, um das geklagt worden war, zu. Dadurch wurden die Bürger angeregt, Gesetzwidrigkeiten vor Gericht zu bringen. Allerdings musste der Ankläger ein Gerichtsgeld hinterlegen, das er nur bei Verurteilung des Angeklagten zurückerstattet erhielt. Außerdem wurde der Ankläger sogar bestraft, wenn nicht mindestens ein Fünftel der Richter für seine Klage stimmte. Damit war eine Sicherung gegen unangebrachte Klagen eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Verfahren vor der Heliaia ==&lt;br /&gt;
=== Der Prozess des Sokrates ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sokrates#Unbeugsam in Prozess und Tod|titel1=Sokrates: Unbeugsam in Prozess und Tod}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Socrates Louvre.jpg|mini|hochkant=0.3|Sokrates]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sokrates]] wurde im Jahre 399 vor Chr. von [[Meletos (Ankläger des Sokrates)|Meletos]], [[Anytos (Sohn des Anthemion)|Anytos]] und [[Lykon (Ankläger)|Lykon]] der [[Asebie]] (Gottlosigkeit) angeklagt. Das Gericht befand ihn mit 281 zu 220 Stimmen schuldig und verurteilte ihn in einer weiteren Abstimmung mit 361 Stimmen zum Tode.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=The Socrates trial |url=http://www.law.umkc.edu/faculty/projects/ftrials/socrates/socratesaccount.html |wayback=20080802231340 |archiv-bot=2018-04-14 12:22:59 InternetArchiveBot }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Prozess des Perikles ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Perikles#In gerichtlicher Bedrängnis|titel1=Perikles: In gerichtlicher Bedrängnis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bust Pericles Chiaramonti.jpg|mini|hochkant=0.3|Perikles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehreren Gefolgsleuten des [[Perikles]], insbesondere [[Anaxagoras]] und [[Phidias]], wurde der Prozess gemacht. Auch die einflussreiche Frau von Perikles, [[Aspasia (Antike)|Aspasia]], wurde angeklagt. Mit knapper Mehrheit der Richterstimmen wurde sie freigesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt A. Raaflaub]]: &amp;#039;&amp;#039;Den Olympier herausfordern? Prozesse im Umkreis des Perikles.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Leonhard Burckhardt]], [[Jürgen von Ungern-Sternberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Große Prozesse im antiken Athen.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2000, ISBN 3-406-46613-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [[Plutarch]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.perseus.tufts.edu/cgi-bin/ptext?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0182;query=chapter%3D%23177;layout=;loc=Per.%2031.1/ Plutarch, &amp;#039;&amp;#039;Perikles&amp;#039;&amp;#039; 32.1 und 35.1] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; war Perikles zwei Mal unter Anklage gestellt, zuerst nach Ausbruch des [[Peloponnesischer Krieg|Peloponnesischen Krieges]], sodann während des ersten Kriegsjahres, als er mit einer Geldstrafe in Höhe von fünf oder 15 [[Talent (Einheit)|Talenten]] belegt wurde. Vor dem Krieg war auf Antrag des Drakontides ein Gesetz verabschiedet worden, wonach Perikles über die öffentlichen Gelder Rechnung legen sollte und die Richter über seinen Fall mit Stimmzetteln entscheiden sollten, die auf den Altar der Göttin auf der Akropolis niedergelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übersichtsdarstellungen in Handbüchern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jochen Bleicken, Die athenische Demokratie, 2. völlig überarb. u. erw. Aufl. Paderborn 1994, S. 203–228.&lt;br /&gt;
* Mogens Herman Hansen, Die Athenische Demokratie im Zeitalter des Demosthenes. Struktur, Prinzipien und Selbstverständnis, übers. v. Wolfgang Schuller (Antike in der Moderne), Berlin 1995, S. 184–232.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzeluntersuchungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alan L. Boegehold, The Lawcourts at Athens. Sites, Buildings, Equipment, Procedure, and Testimonia (Agora 28), Princeton 1995.&lt;br /&gt;
* Victor Bers, Just Rituals. Why the Rigmarole of Fourth-Century Athenian Lawcourts?, in: Pernille Flensted-Jensen/Thomas Heine Nielsen/Lene Rubinstein (Hrsg.), Polis &amp;amp; Politics. Studies in Ancient Greek History Presented to Mogens Herman Hansen on his 60th Birthday, Kopenhagen 2000, 553—562.&lt;br /&gt;
* Mogens Herman Hansen, The Athenian Heliaia from Solon to Aristotle, C&amp;amp;M 33, 1981-82, 9—47, neu in: ders., The Athenian Ecclesia, 2. A Collection of Articles, 1983—1989, Kopenhagen 1989, 219—262.&lt;br /&gt;
* Karl Wilhelm Welwei, Athen. Vom neolithischen Siedlungsplatz zur archaischen Großpolis, Darmstadt 1992, neu 2., bibl. aktualis. u. m.e. neuen Vorw. vers. Aufl. in:, in:&amp;lt;!-- ?sic? --&amp;gt; ders., Athen. Von den Anfängen bis zum Beginn des Hellenismus, Darmstadt 2011, S. 187—192 (zu den solonische Reformen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Aiakeion (Athens)|Heliaia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tetraktys.org/subchoises/ellinousia/arthra/atheniandemo06.htm Giannis Panagiotopoulos, Die Athenische Demokratie] (griechisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Institution (Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Attisches Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gericht (Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agora (Athen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Divus.Homerus</name></author>
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