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	<title>Helgaud von Fleury - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T05:23:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helgaud_von_Fleury&amp;diff=953216&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2023-09-11T20:26:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helgaud&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war Mönch der [[Benediktiner]]abtei von [[Fleury (Abtei)|Fleury]], er lebte zu Zeiten [[Robert II. (Frankreich)|Roberts&amp;amp;nbsp;II.]] (972–1031) und war mit diesem wohl auch näher bekannt. In der &amp;#039;&amp;#039;Vita de Gauzlini&amp;#039;&amp;#039; rühmt ihn [[Andreas von Fleury]] als Vorsänger des Klosters und nennt ihn 1041 an letzter Stelle seines Schriftstellerkatalogs.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Manitius: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der lateinischen Literatur des Mittelalters. Von der Mitte des zehnten Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Kampfes zwischen Kirche und Staat.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, (ND der Fassung von 1923) München 1976, S. 367.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epitoma Vitae Regis Rotberti Pii ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Robert le Pieux Orléans.jpg|miniatur|rechts|Robert der Fromme in einer Darstellung von [[Jean Fouquet]] aus den [[Grandes Chroniques de France]]. (15. Jahrhundert, Bibliothèque nationale de Paris)]]&lt;br /&gt;
Er beschrieb in seiner &amp;#039;&amp;#039;Epitoma Vitae Regis Rotberti Pii&amp;#039;&amp;#039; König [[Robert II. (Frankreich)|Robert II.]], genannt &amp;#039;&amp;#039;Robert den Frommen&amp;#039;&amp;#039; als Heiligen. Im Gegensatz zu anderen Quellen über Robert nennt er ausschließlich dessen heilige Seiten und betont insbesondere dessen [[Psalmodie]]rung, sprich „die ständige Praxis, die [[Vergilie]]n der großen Feste in der Kirche zu verbringen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Hoops, Heinrich Beck: &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, Band 4&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, völlig neu bearbeitete und stark erweiterte 2. Auflage Berlin 1981, S. 549.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;zum Beispiel&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Robert vergibt seinen Feinden&lt;br /&gt;
* er speist die Armen und lässt sich von diesen bestehlen, ohne dass er etwas dagegen unternimmt&lt;br /&gt;
* er ist sehr milde, fast gönnerhaft Kleinverbrechern gegenüber&lt;br /&gt;
* große Versöhnungsbereitschaft im Falle von Verschwörern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen guten Taten beschreibt Helgaud jedoch auch [[Thaumaturgie|Wundertaten des Königs]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert ist mit einigen Begleitern auf der [[Reise]] und kommt an einen großen Fluss, den er überqueren muss. Die Menschen steigen also mit ihren [[Hauspferd|Pferden]] in einen [[Kahn]] und ein Pferd verursacht fast einen Schiffbruch, was Robert aber durch ein lautes [[Gebet]] abwenden kann (das Pferd beruhigt sich wieder wie durch Gottes Hand geleitet) und die Gefährten kommen heil an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese spezielle Situation eines durch ein Pferd fast hervorgerufenen Schiffbruchs, der durch einen Heiligen abgewendet wird, kommt auch in anderen [[Hagiographie]]n vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Wundertat ist die Heilung von Kranken. So soll er in seiner [[Paris]]er [[Königspfalz]] einen Blinden durch Besprengen mit Wasser von seinen Leiden geheilt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Zeichen und Wunder bei Guibert de Nogent : Kommunikation, Deutungen und Funktionalisierungen von Wundererzählungen im 12. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. R. Oldenbourg, München 2008. S. 146f. [https://perspectivia.net/publikationen/phs/fuchs_guibert-de-nogent Online perspectivia.net]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt zeichnete Helgaud ein überaus positives Bild von Robert II.:&lt;br /&gt;
:„Keine Beleidigung konnte ihn zur Rache reizen(;) er liebte die Einfachheit und benahm sich auf liebenswerte, leutseelige, für alle gleich zugängliche Weise (...) . Er war sanft, freundlich, von einer höflichen und eleganten Geisteshaltung, wohltätigem Handeln mehr zugetan als schmeichelnden Worten“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach: C. Stephen Jaeger: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung höfischer Kultur: vom höfischen Bischof zum höfischen Ritter&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Erich Schmidt, Berlin 2001, S. 269.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch schlugen all seine Bemühungen, Robert zu einer [[Heiligsprechung]] zu verhelfen, fehl, sein Werk wurde im [[Mittelalter]] fast überhaupt nicht rezipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wird die Formulierung „Le Roi empereur de France“ von Helgaud von Fleury erstmals hier verwendet und später immer wieder aufgegriffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eric Bournazel: &amp;#039;&amp;#039;Robert, Charles et Denis. &amp;quot;Le Roi empereur de France&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Droits savants et pratiques françaises du pouvoir (XIe-XVe siècles)&amp;#039;&amp;#039;. Sous la direction de Jaques Krynen et Albert Rigaudière, Bordeaux 1992, Presses Universitaires de Bordeaux, S. 69–77. ISBN 2-86781-135-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
* Helgaud von Fleury: &amp;#039;&amp;#039;Vie de Robert le pieux. Epitoma vitae regis Rotberti pii&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von R.-H. Bautier und G. Labory, Paris 1965&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Tietz: &amp;#039;&amp;#039;Rex humillimus. Heiligkeit bei Helgaud von Fleury&amp;#039;&amp;#039;. In: «Hagiographica», 4 (1997), S. 113–32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102491933|VIAF=121927574}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Helgaud #Fleury}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Mittellatein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 10. oder 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Helgaud von Fleury&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Helgaud&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Benediktinermönch&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Jahrhundert oder 11. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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