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	<title>Helga Tiemann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T11:53:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helga_Tiemann&amp;diff=1552409&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HG5855: Typografische Anführungszeichen korrigiert</title>
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		<updated>2022-12-19T21:33:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografische Anführungszeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Helga Tiemann.jpeg|miniatur|Helga Tiemann (2008)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helga Tiemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Oktober]] [[1917]] in [[Remscheid]]; † [[13. Oktober]] [[2008]] in [[Köln]]) war eine deutsche [[Malerin]] des traditionellen Realismus und [[Bildhauer]]in. Sie wurde über Jahrzehnte die Porträtistin bedeutender Zeitgenossen aus Politik, Wirtschaft und Kultur in der damaligen [[Bundeshauptstadt]] Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Das schicksalshafte  Leben von Helga Tiemann zwischen Bombenkrieg in Berlin bis zum Wiederaufbau nach dem Untergang von 1945 im Rheinland spiegelt sich auch im künstlerischen Schaffen.&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur studierte Helga Tiemann an den [[Kölner Werkschulen]] Malerei und figürliches Zeichnen bei den Prof. Seuffert und Meyer und wechselte dann an die [[Universität der Künste Berlin]]. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] porträtierte sie hauptsächlich russische Soldaten und Offiziere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Köln, wo auch ihren Eltern wohnten, schuf sie das Werbeplakat für [[Persil]] mit der weißen Dame. Im Auftrag der Firma Ford Deutschland schuf sie ein [[Porträt]] vom damaligen Bundespräsidenten [[Theodor Heuss]]. Nach diesem Erfolg porträtierte sie viele Persönlichkeiten, zum Beispiel [[Walter Scheel]], [[Aenne Burda]], [[Ronald Reagan]], [[Hermann Josef Abs]] und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erstellte auch Kinderbildnisse, Landschaftsbilder, Pferde unter anderem, die sie als Pastelle, Tusche- und Rötelzeichnungen sowie Radierungen und Lithografien ausarbeitete. Die internationale Kunst-Edition Marco (Bonn-Paris) war dabei der wichtigste Vermittler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Malerin der Bonner Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
In der Bundeshauptstadt Bonn gehörte Helga Tiemann seit [[Konrad Adenauer]] zur Gesellschaft. Der kunstsinnige Bundeskanzler wurde von ihr mehrmals porträtiert. Dies verschaffte ihr Zugang zu weiteren „höchsten Kreisen“. Bekannt mit [[Mildred Scheel]], unterstützte sie die von der Frau des damaligen Bundespräsidenten gegründete [[Deutsche Krebshilfe]] bei Kunstaktionen. Befreundet auch mit Adenauers Protokoll-Chefin [[Erica Pappritz]], wurde sie in den „Wirtschaftswunderjahren“ der Bundesrepublik zur „Malerin der Bonner Gesellschaft“. Auch Diplomaten aus vielen Ländern und der bayerische Ministerpräsident [[Franz Josef Strauß]] gehörten zu ihren Modellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alterswerk ==&lt;br /&gt;
Die künstlerischen Leistungen und ein beachtliches Alterswerk von Helga Tiemann waren begleitet von zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland sowie von Ehrungen.&lt;br /&gt;
Anlässlich ihres 80. Geburtstages richtete das private [[Museum Europäischer Kunst|Museum Arno Breker]] in [[Nörvenich]] im Jahre 1997 eine große Werkschau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im hohen Alter von 87 Jahren schuf sie eine lebensgroße [[Konrad-Adenauer-Denkmal (Berlin)|Skulptur Konrad Adenauers]], die am 19. April 2005 auf dem [[Adenauerplatz (Berlin)|Adenauerplatz]] in Berlin-Charlottenburg von der damaligen CDU-Vorsitzenden und späteren Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
Eine Auswahl von Ausstellungen im In- und Ausland:&lt;br /&gt;
* 1939 Schloss Salzburg, Salzburg&lt;br /&gt;
* 1940 Haus der Kunst, Berlin&lt;br /&gt;
* 1941, 1943 und 1944, München ([[Große Deutsche Kunstausstellung]])&lt;br /&gt;
* 1943 Hradschin, Prag&lt;br /&gt;
* 1947 Rathaus der Stadt, Wiehl&lt;br /&gt;
* 1962 La Redoute, Bonn-Bad Godesberg und folgende Jahre&lt;br /&gt;
* 1966 Galerie Bernheim, Faubourg St Honoré, Paris&lt;br /&gt;
* 1967 Akademie der bildenden Künste, Berlin&lt;br /&gt;
* 1971 Steigenberger Hotel Bonn-Center&lt;br /&gt;
* 1976 Galerie Geiselgasteig, München&lt;br /&gt;
* 1979 Kunsthalle Kassel und Kunsthalle Darmstadt&lt;br /&gt;
* 1980 Galerie Marco Bonn: „Blumen der Liebe“&lt;br /&gt;
* 1985 Museum Europäische Kunst Schloss Nörvenich&lt;br /&gt;
* 1986 Haus Wedell, Hamburg&lt;br /&gt;
* 1987 Westdeutsche Kunstmesse, Köln&lt;br /&gt;
* 1987 Deutsche Parlamentarische Gesellschaft, Bonn&lt;br /&gt;
* 1989 Art 202, Paris&lt;br /&gt;
* 1990 Museum of European Art, N.Y. USA&lt;br /&gt;
* 1994 Galerie TV Novosti, Moskau&lt;br /&gt;
* 1997 Kunst Museum Schloss Nörvenich, NRW&lt;br /&gt;
* 2000 Deutsche [[Parlamentarische Gesellschaft]], Berlin&lt;br /&gt;
* 2001 Akademie der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]]&lt;br /&gt;
* 2002 Bayerische Staatskanzlei München und Stadt-Museum Erlangen&lt;br /&gt;
* 2006 Galerie Villa Bösenberg, Leipzig&lt;br /&gt;
* 2007 Bezirksregierung Köln,  Konrad-Adenauer-Stiftung Berlin u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
* 2008 Marco Edition Bonn: „Erinnerung an Helga Tiemann“&lt;br /&gt;
* 2011 Museum Europäische Kunst, [[Schloss Nörvenich]] (NRW), Originalgraphik.&lt;br /&gt;
* 2017 Helga Tiemann zum 100. Geburtstag: Blumen-Bilder – Die vier Jahreszeiten, Rittersaal Schloss Nörvenich (NRW).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erinnerungen: „Zwischen Kunst und Politik“, Hrsg. Paul B. Wink, (Bouvier-Verlag Bonn, 2007) ISBN 978-3-416-03229-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* John G. Bodenstein: Helga Tiemann, Grafik im Spiegel meines Lebens (Bonn 1997) ISBN 3-925176-13-6&lt;br /&gt;
* Paul B. Wink; Helga Tiemann: Zwischen Kunst und Politik (2007) ISBN 978-3-416-03229-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123990882|LCCN=n/2008/77535|VIAF=934919}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tiemann, Helga}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tiemann, Helga&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Malerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Oktober 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Remscheid]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Oktober 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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