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	<title>Helga Schuchardt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helga_Schuchardt&amp;diff=147134&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ewald Grothe (ADL) am 10. Januar 2026 um 10:42 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F052015-0012, Kiel, FDP-Bundesparteitag, Schuchardt.jpg|mini|Helga Schuchardt auf dem FDP-Bundesparteitag 1977]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helga Schuchardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Meyer&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. August]] [[1939]] in [[Hannover]]), ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Politiker]]in ([[parteilos]], bis 1982 [[Freie Demokratische Partei|FDP]]). Sie war von 1972 bis 1983 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Als Parteilose war sie von 1983 bis 1987 [[Hamburg]]er Kultursenatorin und von 1990 bis 1998 [[Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur|niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur]], jeweils in [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-geführten Regierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruf und Privatleben ==&lt;br /&gt;
Als Tochter eines Kaufmanns, der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallen war, wuchs Schuchardt in [[Aumühle]] bei Hamburg auf. Sie besuchte ein Gymnasium und eine Höhere Handelsschule. Anschließend war Schuchardt zweieinhalb Jahre lang als [[physikalisch-technische Assistentin]] in [[Lübeck]] tätig, ehe sie 1964 an der [[Private Berufsfachschule PTL Wedel|Physikalisch-Technischen Lehranstalt Wedel]] das Staatsexamen zur Ingenieurin für [[technische Physik]] erlangte. Danach arbeitete Schuchardt von 1965 bis zu ihrer Wahl in den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] 1972 als Ingenieurin bei der [[Lufthansa]] in [[Hamburg]]. Seit 1968 war sie mit dem Juristen Wolfgang Schuchardt verheiratet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-40616131&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=40616131 |Autor= |Titel=Helga Schuchardt, Otto Graf Lambsdorff, Holger Börner, Henry Miller, Walter Scheel |Jahr=1978 |Nr=34 |Datum=21.&amp;amp;nbsp;August 1978 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der unter anderem von 1975 bis 1978 als Pressesprecher des Hamburger Justizsenators [[Ulrich Klug]] arbeitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-40941952&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=40941952 |Autor= |Titel=Endlich Bürger |Jahr=1977 |Nr=10 |Datum=28.&amp;amp;nbsp;Februar 1977 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Zeit als Hamburger Kultursenatorin begann Schuchardt eine Beziehung mit der damaligen Pressereferentin Inge Volk.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OUT&amp;quot;&amp;gt;Axel Schock, Karen-Susan Fessel: &amp;#039;&amp;#039;OUT! – 800 berühmte Lesben, Schwule und Bisexuelle&amp;#039;&amp;#039;, Querverlag, Berlin 2004, ISBN 3-89656-111-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach ihrem Ausscheiden aus dem Senatorenamt kehrte Schuchardt im Januar 1988 mit einem Honorarvertrag zu ihrem früheren Arbeitgeber, der Lufthansa, zurück und beriet das Unternehmen in „Fragen des kulturellen Engagements“ (Sponsoring). Im selben Jahr gründete sie gemeinsam mit Inge Volk die &amp;#039;&amp;#039;Cultur-Consortium GmbH&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg, eine Agentur für Kulturveranstaltungen. Nach ihrer Ernennung zur niedersächsischen Ministerin zog sie in [[Hannover]] mit Volk zusammen. Helga Schuchardt hat ihre Lebensgefährtin Inge Volk nie verschwiegen, aber auch nie öffentlich über sie gesprochen. Im Jahre 1992 „[[Outing|outete]]“ die &amp;#039;&amp;#039;[[Bild am Sonntag]]&amp;#039;&amp;#039; das Paar mit der Schlagzeile „Deutsche Ministerin liebt eine Frau“ als erste lesbische Spitzenpolitikerin.&amp;lt;ref&amp;gt;Miriam Hollstein: [https://www.welt.de/wams_print/article1007814/Warum-sich-lesbische-und-schwule-Politiker-selten-outen.html &amp;#039;&amp;#039;Warum sich lesbische und schwule Politiker selten outen&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; vom 8. Juli 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Karriere ==&lt;br /&gt;
Schuchardt trat 1965 der FDP bei und besetzte bald verschiedene Posten im Landes- und Bundesvorstand der Jugendorganisation [[Geschichte der Jungdemokraten|Deutsche Jungdemokraten]] (1969 stellvertretende Bundesvorsitzende). Von 1970 bis 1982 gehörte Schuchardt dem [[FDP-Bundesvorstand]] an, von 1975 bis 1980 war sie Landesvorsitzende der [[FDP Hamburg]]. Von 1972 bis 1983 war sie [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Sie war die bildungspolitische und entwicklungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion, Mitglied des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Vorsitzende des Unterausschusses für humanitäre Hilfe, Mitglied des Ausschusses für Bildung und Wissenschaft. Von 1978 bis 1982 war sie Mitglied des Beirats der [[Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit|Friedrich-Naumann-Stiftung]]. Schuchardt war von 1981 bis 1983 Präsidentin des [[Kurator]]iums der [[Internationale Weiterbildung und Entwicklung|Deutschen Stiftung für Internationale Entwicklung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehörte zum linksliberalen Flügel der FDP und lud gemeinsam mit [[Theo Schiller]] ab Ende 1981 zum „[[Freiburger Kreis (Forum)|Sylter Kreis]]“ ein, der sich zu den sozialliberalen [[Freiburger Thesen]] bekannte und die von [[Otto Graf Lambsdorff]] und [[Hans-Dietrich Genscher]] verfolgte Rechtswende der Partei ablehnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Budich, Thilo Schelling: &amp;#039;&amp;#039;Die Linksliberalen in den Jahren von 1981–1983. Die Entfremdung zwischen Basis und Establishment.&amp;#039;&amp;#039; In: Roland Appel, Michael Kleff: &amp;#039;&amp;#039;Grundrechte verwirklichen, Freiheit erkämpfen. 100 Jahre Jungdemokrat*innen.&amp;#039;&amp;#039; Academia, Baden-Baden 2019, S. 925–926.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der innerparteilichen Auseinandersetzungen über den [[Bonner Wende|Koalitionswechsel der FDP]] in der [[Bundestag#Neunter Bundestag (1980–1983)|neunten Legislaturperiode]] des Deutschen Bundestages trat sie Ende 1982 aus der FDP aus. Sie erwog in dieser Zeit, gemeinsam mit [[Günter Verheugen]] und [[Andreas von Schoeler]] der SPD beizutreten, entschied sich dann jedoch, [[Parteiloser|parteilos]] zu bleiben. Die Gründung einer neuen, linksliberalen Partei lehnte sie aufgrund der „Gefahr des Sektierertums“ ab.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/14355297 Liberale: Now or never.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 47/1982, S. 23–25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedoch wurde sie Vorsitzende des Bundesverbandes der &amp;#039;&amp;#039;Liberalen Vereinigung&amp;#039;&amp;#039;, eines parteiunabhängigen Zusammenschlusses von Liberalen, sowie Mitherausgeberin der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Liberale Drucksachen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1983 bis 1987 war Schuchardt Kultursenatorin von [[Hamburg]] in den SPD-geführten Senaten [[Senat von Dohnanyi II|von Dohnanyi II]] und [[Senat von Dohnanyi III|III]]. Sie hat sich als Kultursenatorin für die Gründung des [[Museum der Arbeit|Museums der Arbeit]] eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nach 16 Jahren: Das Museum der Arbeit ist eröffnet – Helga Schuchardt: Nicht nur das Leben des Bürgertums betrachten!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039; vom 4./5. Januar 1997, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom 21. Juni 1990 bis 30. März 1998 war sie [[Niedersachsen|niedersächsische]] [[Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur|Ministerin für Wissenschaft und Kultur]] in den rot-grünen Kabinetten [[Kabinett Schröder I (Niedersachsen)|Schröder I]] und [[Kabinett Schröder II (Niedersachsen)|II]]. Zudem gehörte Schuchardt von 1992 bis 2002 dem Kuratorium der [[Volkswagenstiftung]] an, ab 1994 war sie dessen Vorsitzende. Sie ist [[Beirat]]smitglied der [[Humanistische Union|Humanistischen Union]] (HU), Mitbegründerin der ifu (Internationale Frauenuniversität), Vorsitzende des [[Hochschulrat (Deutschland)|Hochschulrates]] der [[Hochschule für Musik und Theater Hannover]] und Vorsitzende des [[Stiftungsrat]]es der [[Hochschule Osnabrück]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{IDW-online|ID=432361 |Titel=Manfred Hülsmann berät Hochschule Osnabrück. Stiftungsrat konstituiert sich neu unter Vorsitz von Helga Schuchardt |Autor=Ralf Garten |Institution=Hochschule Osnabrück |Datum=8. Juli 2011 |Abruf=2019-06-18}}&amp;lt;!-- (Link nicht abrufbar) Hochschule Osnabrück: [http://www.hs-osnabrueck.de/722+M57da51119a9.html &amp;#039;&amp;#039;Stiftungsrat konstituiert sich neu unter Vorsitz von Helga Schuchardt&amp;#039;&amp;#039;] vom 7. Juli 2011. Abgerufen am 22. Juli 2011. --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnung ==&lt;br /&gt;
* 1998 Ehrenbürgerin der Hansestadt [[Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* mit [[Lieselotte Berger]], [[Lenelotte von Bothmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Frauen ins Parlament? Von den Schwierigkeiten, gleichberechtigt zu sein&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;rororo&amp;#039;&amp;#039;, Band 1946). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1976, ISBN 3-499-11946-3.&lt;br /&gt;
* als Herausgeberin mit [[Günter Verheugen]]: &amp;#039;&amp;#039;Das liberale Gewissen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;rororo&amp;#039;&amp;#039;, Band 5127). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1982, ISBN 3-499-15127-8.&lt;br /&gt;
* als Herausgeberin mit [[Björn Engholm]], [[Michael Müller (Politiker, 1948)|Michael Müller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kultur im Alltag. Neue Formen der kommunalen Kulturpolitik.&amp;#039;&amp;#039; VSA-Verlag, Hamburg 1985, ISBN 3-87975-313-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|108364534}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000013513}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=108364534|LCCN=n82127845|VIAF=92546036}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schuchardt, Helga}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister für Wissenschaft und Kultur (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Senator (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Jungdemokraten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Lüneburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der FDP Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Beirat der Friedrich-Naumann-Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schuchardt, Helga&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meyer, Helga (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (FDP, parteilos), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. August 1939&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ewald Grothe (ADL)</name></author>
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