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	<title>Helga Keller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T11:27:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Si! SWamP: /* Filmografie (Auswahl) */</title>
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		<updated>2025-06-25T22:24:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helga Keller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Mai]] [[1921]] in [[Darmstadt]]; † [[1. März]] [[2013]] in [[Tel Aviv]]) war eine deutsch-[[israel]]ische [[Filmeditor]]in, die zunächst unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helga Cranston&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; arbeitete, und in ihrem späteren Leben als [[Medienwissenschaft]]lerin tätig war. Sie war verheiratet mit dem aus den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] stammenden [[Jazz]]-[[Saxophon]]isten [[Mel Keller]] und hatte eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren wurde Helga Keller als Tochter des Organisten der [[Liberale Synagoge (Darmstadt)|Liberalen Synagoge]] in Darmstadt, [[Siegfried May]], Inhaber eines Geschäftes für feine Stoffe und Theatermaterialien, und der Malerin Anna May, geb. Haas. Die Familie pflegte enge Verbindungen zum [[Hessisches Staatsarchiv Darmstadt#Haus der Geschichte|Darmstädter Theater]]. Helga besuchte von 1927 bis 1931 die Hermannschule, eine Grundschule in Darmstadt. Das Gymnasium besuchte Helga Keller bis zur Isolierung der jüdischen Schülerinnen im Frühjahr 1936 an der [[Viktoriaschule (Darmstadt)]]. Die Erlebnisse der frühen [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] schilderte sie in ihrem 1996 erschienenen autobiografischen Buch. Mithilfe von Freunden gelang es der vierköpfigen Familie mit ihrer Schwester Gerda, 1939 in das [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Königreich]] auszuwandern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort erhielt Helga Keller eine Ausbildung zur Filmeditorin. Der zweite Film, bei dem sie den [[Filmschnitt|Schnitt]] ausführte, war 1948 [[Laurence Olivier]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Hamlet (1948)|Hamlet]]&amp;#039;&amp;#039;, der vier [[Oscarverleihung 1949|Oscars]] (bei insgesamt sieben Nominierungen) gewann. Bei &amp;#039;&amp;#039;[[Richard III. (1955)|Richard III.]]&amp;#039;&amp;#039; (1955) arbeitete sie erneut mit Olivier, der Film erntete den [[Silberner Bär]] in Berlin sowie den [[Golden Globe]] für den besten ausländischen Film. Zusätzlich wurde Olivier als bester Schauspieler für den Oscar nominiert. Danach arbeitete sie mit [[Otto Preminger]] an &amp;#039;&amp;#039;[[Die heilige Johanna]]&amp;#039;&amp;#039; (1957) und &amp;#039;&amp;#039;[[Bonjour Tristesse (1958)|Bonjour Tristesse]]&amp;#039;&amp;#039; (1958).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 übersiedelte sie nach Israel mit dem Ziel, die dortige Filmindustrie mit aufzubauen. Die ersten Jahre drehte sie eine Reihe von dokumentarischen Kurzfilmen und arbeitete kontinuierlich als Editorin. Hierzu zählten unter anderem &amp;#039;&amp;#039;There were 10&amp;#039;&amp;#039; (1961), Regie [[Baruch Diener]], &amp;#039;&amp;#039;Joseph the dreamer&amp;#039;&amp;#039; (1962), Regie [[Alina Gross]] und [[Yoram Gross]] sowie &amp;#039;&amp;#039;The Simhon Family&amp;#039;&amp;#039; (1964) unter der Regie von [[Joel Zilberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren begann Keller, sich aus dem aktiven Filmgeschäft zurückzuziehen und unterrichtete als Medienwissenschaftlerin an der [[Universität Tel Aviv]]. Danach wechselte sie in das Erziehungsministerium und baute dort den filmwissenschaftlichen Zweig auf. 1975 veröffentlichte sie auf [[Ivrit]] das Buch &amp;#039;&amp;#039;Screen World&amp;#039;&amp;#039;, in welchem Artikel über und Interviews mit den großen Regisseuren erschienen, unter anderem [[Ingmar Bergman]], [[François Truffaut]], [[Federico Fellini]], [[Luis Bunuel]] und [[Michelangelo Antonioni]]. 1992 schied sie aus dem Erziehungsministerium aus, nachdem sie zuvor wesentlich die Curricula im Bereich Medienwissenschaft für israelische Schulen entwickelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Keller nach eigenen Angaben Deutschland nach der Vertreibung/Flucht nie mehr besuchen wollte, brachten sie ihre schriftlichen Erinnerungen der Jahre von 1933 bis 1939 mit dem versöhnlichen Grundton erneut in Kontakt mit ihrer einstigen Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2010 hat der Filmschaffende [[Christian Gropper]] ein Video mit Helga Keller gedreht, das in die Erinnerungsstätte der Liberalen Synagoge Darmstadt integriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl)==&lt;br /&gt;
* 1948: [[Hamlet (1948)|Hamlet]] &lt;br /&gt;
* 1954: Diamanten&lt;br /&gt;
* 1955: [[Richard III. (1955)|Richard III.]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Die heilige Johanna (Film)|Die heilige Johanna]] &amp;#039;&amp;#039;(Saint Joan)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1958: [[Bonjour Tristesse (1958)|Bonjour Tristesse]]&lt;br /&gt;
* 1966: Sands of Beersheba&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Farbig in Moll&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt – Berlin. 1933–1939. Roether Darmstadt 1996, ISBN 3-792-90223-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0186508}}&lt;br /&gt;
* [http://www.haaretz.com/culture/arts-leisure/helga-keller-leading-israeli-film-editor-and-educator-dies.premium-1.507283 haaretz.com: &amp;#039;&amp;#039;Helga Keller, leading Israeli film editor and educator, dies&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://archive.today/2013.04.12-070322/http://www.echo-online.de/nachrichten/kunstundkultur/Versoehnt-mit-Darmstadt;art1161,3731689 echo-online.de: &amp;#039;&amp;#039;Versöhnt mit Darmstadt. Nachruf – Helga Keller ist im Alter von 91 Jahren in Israel verstorben&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.darmstadt.de/fileadmin/bilder/Standort/Gedenkstätten/Erweiterung_Audioterminal.pdf darmstadt.de: &amp;#039;&amp;#039;Zeitzeugenberichte am Audioterminal&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 37&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://mathilde-frauenzeitung.de/pages/000-inhalt.html mathilde-frauenzeitung.de: &amp;#039;&amp;#039;Helga Keller: „Ich gehörte nicht mehr dazu“&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1097242749|LCCN=nr/95/33628|VIAF=97952823}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Keller, Helga}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmeditor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Keller, Helga&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Cranston, Helga&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-israelische Filmeditorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Mai 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Darmstadt]], Deutsches Reich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. März 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tel Aviv]], Israel&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Si! SWamP</name></author>
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