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	<title>Helga Ginevra - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T04:57:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helga_Ginevra&amp;diff=1592085&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 19. Juni 2025 um 16:39 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-19T16:39:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helga Ginevra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, mit bürgerlichem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helga Weidenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1938]] in [[Weißenfels]] als &amp;#039;&amp;#039;Helga Melges&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kai Agthe]]: [https://www.mz.de/kultur/cce-galerie-in-leuna-ein-leben-in-bildern-3066630 &amp;#039;&amp;#039;cCe-Galerie in Leuna: Ein Leben in Bildern.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. September 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[1996]] in [[Berlin]]), war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Maler]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schon als Kind künstlerisch veranlagt, begann Helga Weidenbach seit ihrem 11. Lebensjahr zu malen und zu zeichnen. Von 1960 bis 1968 arbeitete sie in der elterlichen [[Goldschmied]]ewerkstatt Melges in Weißenfels. Nebenbei war sie in den Jahren 1961 bis 1968 Leistungssportlerin im [[Wasserski]], wobei sie mehrfach den Titel der [[DDR-Meisterschaft im Wasserski|Deutschen Meisterin]] errang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Claudia (1969) heiratete sie 1970 den Maler [[Dieter M. Weidenbach|Dieter Weidenbach]]. Bis 1980 arbeitete sie daraufhin als unabhängige freischaffende Malerin in Weißenfels. In den Jahren 1977 bis 1979 war sie Meisterschülerin der &amp;#039;&amp;#039;[[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste der Deutschen Demokratischen Republik]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Ost-Berlin]] in der Klasse von [[Wieland Förster]]. 1977/1978 war sie auf der VIII. [[Kunstausstellung der DDR]] in Dresden vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1979 unternahm sie eine Studienreise in die [[Sowjetunion]] und besuchte dabei unter anderem [[Moskau]], [[Sankt Petersburg|Leningrad]] und den [[Kaukasus]]. 1980 wurde Ginevra erstmals eine Studienreise ins sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Nichtsozialistisches Wirtschaftsgebiet|nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet]]&amp;#039;&amp;#039; genehmigt, sie reiste daraufhin nach [[Wien]], von wo sie nicht in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] zurückkehrte. Stattdessen zog sie nach [[West-Berlin]], wo sie bis zu ihrem Tode 1996 wohnen blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;.1983&amp;quot;&amp;gt;D. Lancelot Buhre: &amp;#039;&amp;#039;Helga Ginevra Weidenbach: Bilder und Zeichnungen 1981 bis April 1983&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1983.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;.1992&amp;quot;&amp;gt;Gisela Breitling u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Resultate: Der Blick der Künstlerin. Werkschau Helga Ginevra&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1992, ISBN 3-929482-00-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof Lichterfelde (Moltkestraße) an der Stelle V-2.WR.-3.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Helga Ginevra Weidenbach, Lichterfelde (Moltkestraße) Berlin.jpg|mini|Grab Helga Ginevra Weidenbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerisches Schaffen ==&lt;br /&gt;
Generell sind die Bilder Ginevras durch große Formate und den Einsatz von kräftigen, aber meist düsteren Farben in einer [[Mischtechnik]] eigenen Stils geprägt. Die Inhalte sind oft [[Feminismus|feministischer]] Natur, ein Großteil des Schaffens besteht aus [[Porträt|Frauenporträts]] und weiblichen [[Akt (Kunst)|Akten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hommage à Goya ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1987 und 1990 entstanden einige Werke, welche die Künstlerin ihrer Verehrung [[Francisco de Goya|Goya]]s, des bekanntesten Malers Spaniens, widmete. Dabei bezog sich Ginevra vor allem auf die [[Los Caprichos|Capricen]] Goyas, welche als [[Radierung]]en eine [[Satire|satirische]] Kritik am spanischen Gesellschaftsleben darstellten.&lt;br /&gt;
Dabei entstanden aus den kleinformatigen zeichnerischen Darstellungen Goyas bei Ginevra großflächige Gemälde aus kräftigen, düsteren Farben. Vor allem die Konfrontation der weiblichen Figuren mit ins [[Groteske]] überzeichneten männlichen Widersachern haben es der Malerin angetan. Sie zeichnet dabei „den passionellen Weg des Weiblichen durch die Geschichte unserer Zeit nach“.&amp;lt;ref&amp;gt;André Stoll: &amp;#039;&amp;#039;Olympia 2000. Einblicke in Helga Ginevras Hommage à Goya.&amp;#039;&amp;#039; In: Breitling u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phantasmen ===&lt;br /&gt;
Unter diesem Namen entstand ein Zyklus, in dem Ginevra ihre persönlichen Träume und &amp;#039;&amp;#039;[[Phantasma|Phantasmen]]&amp;#039;&amp;#039; einer sehr weiblichen Welt auf die Leinwand brachte. Dabei mischen sich ältere und neuere Stilrichtungen wie [[Kubismus]], [[Realismus (Kunst)|Realismus]] und [[Surrealismus]] miteinander. In ihren Bildern verbinden sich weibliche Erotik und Bedrohung auf einzigartige Weise miteinander. Die Frauen sind (ganz im [[Feminismus|feministischen]] Sinne) sehr selbstbewusst, oft schön und würdevoll dargestellt. Männer kommen in den Bildern nur sehr selten vor, wenn doch, sind sie negativ und gewalttätig dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Punker mit Mädchen&amp;#039;&amp;#039; ([[Acrylfarbe|Acryl]] auf Leinwand)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kiss&amp;#039;&amp;#039; (Acryl auf Leinwand)&lt;br /&gt;
* o. T. / Z&amp;#039;&amp;#039;wei Kinder auf dem Balkon&amp;#039;&amp;#039; (1972; [[Schloss Neu-Augustusburg|Museum Schloss Neu-Augustusburg]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://nat.museum-digital.de/object/732759 |titel=Gemälde Kinderportraits, Helga Ginevra, Helga Weidenbach, 1972 |werk=museum-digital.de |sprache=de |abruf=2025-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Böhmische Landschaft&amp;#039;&amp;#039; (1977, Öl, [[Tempera]], 76 × 63 cm; [[Galerie Neue Meister]] Dresden)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin; Weidenbach Würker |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/32003261/df_hauptkatalog_0188180 |werk=deutschefotothek.de |titel=Böhmische Landschaft |datum=1977 |abruf=2023-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gelbes Kleid, Torse Vilma M.&amp;#039;&amp;#039; (1981, [[Mischtechnik]] auf Leinen)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Steve Biko|Biko]], oh Biko&amp;#039;&amp;#039; (1985, Mischtechnik auf Leinen)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwei Mädchen und kleine Hyäne&amp;#039;&amp;#039; (1987, Mischtechnik auf Leinen)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Portrait Claudia&amp;#039;&amp;#039; (1987, Mischtechnik auf Leinen)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Tafel und die Zeit&amp;#039;&amp;#039; (1989, Mischtechnik auf Leinen)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ins Ungewisse&amp;#039;&amp;#039;, 1990 (Mischtechnik auf Leinen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* D. Lancelot Buhre: &amp;#039;&amp;#039;Helga Ginevra Weidenbach: Bilder und Zeichnungen 1981 bis April 1983&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1983.&lt;br /&gt;
* [[Gisela Breitling]] u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Resultate: Der Blick der Künstlerin. Werkschau Helga Ginevra&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1992, ISBN 3-929482-00-2.&lt;br /&gt;
* Oda  Beuschel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine Malerfreundschaft 1962–1980: „... und verbirg Deinen Schmerz ...“&amp;#039;&amp;#039;. Weißenfels 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11907060X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11907060X|VIAF=47563568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ginevra, Helga}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgenössischer Künstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weißenfels)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ginevra, Helga&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weidenbach, Helga (wirklicher Name); Melges, Helga (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Malerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weißenfels]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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