<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Helga_Deen</id>
	<title>Helga Deen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Helga_Deen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helga_Deen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T08:10:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helga_Deen&amp;diff=211827&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wieggy: Quelle: Sprache und Herausgeber detailiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helga_Deen&amp;diff=211827&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-19T16:34:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Quelle: Sprache und Herausgeber detailiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Helga deen.jpg|mini|hochkant|Helga Deen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helga Deen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[6. April]] [[1925]] in [[Stettin]]; gestorben [[16. Juli]] [[1943]] im [[Vernichtungslager Sobibor]]) war eine deutsche [[Judentum|Jüdin]], die mit 18 Jahren von den Nationalsozialisten [[Holocaust|ermordet]] wurde. Ihre Aufzeichnungen erschienen als Buch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Helga Deen war die Tochter des aus Tilburg stammenden Chemikers Willy Deen (1891–1943) und von Käthe Wolff (1894–1943). Mit ihrem jüngeren Bruder Klaus Gottfried Albert Deen (1928–1943) wuchs sie in Stettin auf. Aufgrund der zunehmenden antijüdischen Maßnahmen nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in Deutschland zog die Familie im September 1933 zu Helga Deens Großmutter nach [[Tilburg]]. Ihre häusliche Erziehung war von kultureller Vielfalt und den fortschrittlichen Ansichten ihrer Mutter geprägt. Die Kinder erhielten Sexualerziehung, wurden mit Liebe zur Natur, Literatur, Musik und Kunst erzogen. Helga zeichnete und wollte später Kinderbuchillustratorin werden, ihr Bruder beschäftigte sich mit Bildhauerei und Malerei. Helga Deen besuchte mit ihrem Bruder die öffentliche Grundschule in der Korte Schijfstraat und wechselte im September 1937 zum König-Wilhelm-II.-Staatsgymnasium an der Ringbaan-Oost, das sie bis 1941 besuchte. Dort lernte sie [[Kees van den Berg]] kennen, mit dem sie später eine Liebesbeziehung verband. Ab 1941 mussten Helga Deen und ihr Bruder mit dem Zug von Tilburg nach [[’s-Hertogenbosch]] fahren, wo ein jüdisches Lyzeum gegründet worden war. Ab Kriegsbeginn war Helga Deens Vater im [[Judenrat]] von Tilburg aktiv und mit Reise- und Umzugsgenehmigungen befasst, sie selbst arbeitete ab dem 15. September 1942 in der Abteilung „Ausreisehilfe“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Astrid de Beer |url=https://resources.huygens.knaw.nl/vrouwenlexicon/lemmata/data/Deen |titel=Deen, Helga (1925-1943)|hrsg=huygens instituut |datum=2016-05-02 |sprache=NL |abruf=2025-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1943 wurde Helga Deen mit ihrer Familie in das [[KZ Herzogenbusch]] bei [[Vught]] deportiert, wo sie etwa einen Monat lang in [[Niederländische Sprache|niederländischer Sprache]] heimlich ihre Gedanken, Eindrücke und Erlebnisse im Lager festhielt. Dabei beschrieb sie unter anderem „die Schrecken einer Entlausungsaktion oder ihre Erschütterung über den Abtransport von Kindern“,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/panorama/nazi-graeuel-aufzeichnungen-eines-juedischen-maedchens-entdeckt-a-323823.html &amp;#039;&amp;#039;Nazi-Gräuel: Aufzeichnungen eines jüdischen Mädchens entdeckt&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel online&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Oktober 2004. Abgerufen am 22. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; ihre Gefühle der Ohnmacht, der Verzweiflung, aber auch der Sehnsucht nach ihrer Jugendliebe Kees. Sie richtete ihre Aufzeichnungen an Kees als „Liebsten“ und schrieb auf Schulheftseiten. Der letzte Eintrag datiert vom 1. Juli 1943. Am 2. Juli 1943 wurde Deen zunächst in das [[Durchgangslager Westerbork]] und am 13. Juli nach Sobibór [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]], wo sie zusammen mit ihren Eltern sowie ihrem Bruder am 16. Juli im Vernichtungslager ermordet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beer&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ12032007&amp;quot;&amp;gt;siehe Süddeutsche Zeitung Nr. 59, 12. März 2007, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Tagebuch wurde von einigen Freunden aus dem Lager Westerbork geschmuggelt und später Kees überreicht. Dieser hielt es sein Leben lang versteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass und Gedenken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des holländischen Künstlers Kees van den Berg entdeckte sein Sohn Conrad im Atelier des Vaters eine alte braune Damenhandtasche mit Briefen, Postkarten sowie einem grau-grünen Schulheft mit der Aufschrift „Chemie H. Deen“. Das unscheinbare Heft enthält das Tagebuch seiner großen Jugendliebe – Helga Deen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ12032007&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;3&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Helga-Deen-Garten&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Helga Deentuin P1360317.jpg&lt;br /&gt;
 Verbondenheid van Margot Homan P1650790.jpg&lt;br /&gt;
 Beeldhouwwerk P1360315.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre im Oktober 2004 im [[Archiv|Regionalarchiv]] Tilburg der Öffentlichkeit vorgestellten Aufzeichnungen (21 Seiten), gerichtet an ihren Geliebten, über das Leben im holländischen Lager Vught wurden wiederholt mit dem [[Tagebuch der Anne Frank]] verglichen. Unter dem Titel „Wenn mein Wille stirbt, sterbe ich auch. Tagebuch und Briefe“ erschien im [[Rowohlt Verlag]] ein Buch über Helga Deen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ12032007&amp;quot;/&amp;gt; Übersetzt wurde der niederländische Text von Annette Wunschel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://portal.dnb.de/opac/showFullRecord?currentResultId=%22132934388%22%26any&amp;amp;currentPosition=0 Eintrag im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 wurde der Helga-Deen-Garten an der Willem II straat neben der Synagoge der Liberalen Jüdischen Gemeinde in Tilburg eröffnet. Zu ihrem Gedenken wurde in diesem Park das Kunstwerk „Verbondenheid“ von Margot Homan aufgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= Helga Deen | Titel= «Wenn mein Wille stirbt, sterbe ich auch» | TitelErg= Tagebuch und Briefe | Auflage= 1 | Verlag= Rowohlt | Ort= Hamburg | Datum= 2007-04-23 | ISBN= 9783498013257 | Seiten= 144}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= Andreas Pflock | Titel= Auf vergessenen Spuren | TitelErg= Ein Wegweiser zu Gedenkstätten in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg | Auflage= 1 | Hrsg= [[Bundeszentrale für politische Bildung]] | Ort= Bonn | Datum= 2006-01-01 | ISBN= 389331685X | Seiten= 167}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|132934388}}&lt;br /&gt;
* [http://wiki.regionaalarchieftilburg.nl/Helga_Deen Informationen des Regionalarchivs, überwiegend niederl.] mit Bildern&lt;br /&gt;
* [http://archiv.twoday.net/stories/379289/ Hinweise auf deutsche Pressemeldungen]&lt;br /&gt;
* [http://www.gedenken-in-benelux.de/content/index.php?navID=16&amp;amp;tID=8&amp;amp;aID=0 Umfassende deutschsprachige Informationen über das KL Herzogenbusch/Lager Vught]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132934388|LCCN=nb/2007/16426|VIAF=35630699}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deen, Helga}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Herzogenbusch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Niederländisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Durchgangslager Westerbork]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im Vernichtungslager Sobibor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaust-Biograph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Deen, Helga&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Jüdin, Holocaust-Opfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. April 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juli 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vernichtungslager Sobibor]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wieggy</name></author>
	</entry>
</feed>