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	<title>Helfta - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T06:12:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helfta&amp;diff=727402&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dusdia am 22. November 2025 um 15:25 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-22T15:25:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &amp;lt;nowiki /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lutherstadt Eisleben&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Helfta.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/30/37/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/34/36/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 119 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 5721&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://service.eisleben.eu/PDF/Integriertes_Stadtentwicklungskonzept_der_Lutherstadt_Eisleben_2040_INSEK_Teil_2.PDF?ObjSvrID=3918&amp;amp;ObjID=469&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF&amp;amp;WTR=1&amp;amp;_ts=1746520271#page=72 |format=PDF; 23,7&amp;amp;nbsp;MB |titel=Kurzcharakteristik Helfta |werk=Integriertes Stadtentwicklungskonzept der Lutherstadt Eisleben 2040 |hrsg=Lutherstadt Eisleben |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1960-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06295&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03475&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Helfta in Eisleben.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Helfta in der Lutherstadt Eisleben&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helfta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Lutherstadt Eisleben]] im [[Landkreis Mansfeld-Südharz]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Der historische Ort existiert seit dem 9. Jahrhundert und ist auch durch das 1999 revitalisierte [[Kloster Helfta]] und dessen Bildungshaus bedeutsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Helfta liegt im [[Südosten]] der Lutherstadt Eisleben, an der Straße nach [[Halle (Saale)]], südlich des „3E-Gewerbegebietes“. Im Süden befindet sich der [[Hornburger Sattel]] und im Osten der [[Süßer See|Süße See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Helfta - Liboriushaus Kirche und Konvent.jpg|mini|links|Kloster Helfta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem zwischen 881 und 899 entstandenen [[Hersfelder Zehntverzeichnis|Verzeichnis der Zehnten des Klosters Hersfeld]] wird Helfta als zehntpflichtiger Ort &amp;#039;&amp;#039;Helpide&amp;#039;&amp;#039; im [[Friesenfeld]] erstmals urkundlich erwähnt. Helpidi wird 969 als villa in der Grafschaft Sigifrids im [[Hassegau]] bezeichnet. Gleichzeitig erwähnt wird die Burg Helfta als &amp;#039;&amp;#039;Helphideburc&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Reg. Thur. Nr. 287&amp;lt;/ref&amp;gt;, die zur [[Königspfalz Helfta]] wurde. Die Grundmauern der vor 968 erbauten, nach der [[Reformation]] abgetragenen und um 2009 wiederentdeckten [[Radegundiskirche]] innerhalb der Königspfalz werden seit 2021 freigelegt. Bei den [[Ausgrabung]]en wurde mit dem [[Kindergrab von Helfta]] eine herrschaftliche Bestattung eines möglichen Angehörigen des Geschlechts der [[Liudolfinger|Ottonen]] entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mitte des 13. bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts befand sich im Ort das [[Kloster Helfta]], das besondere Bekanntheit im Mittelalter erlangte. In ihm lebten bedeutende Mystikerinnen und Theologinnen ihrer Zeit. Überregional bekannt wurden vor allem [[Gertrud von Helfta]] und [[Mechthild von Hackeborn]]. Das Kloster wurde nach der [[Reformation]] aufgelöst. Es gehört heute zur [[Straße der Romanik]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1641 kam der Ort durch [[Adam von Pfuel]] in den Besitz der Familie [[von Pfuel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ankermann1997&amp;quot;&amp;gt;{{cite book|author=Maren Ankermann|title=Gertrud die Grosse von Helfta: eine Studien zum Spannungsverhältnis von religiöser Erfahrung und literarischer Gestaltung in mystischen Werken|url=https://books.google.com/books?id=UB3kAAAAMAAJ|year=1997|publisher=Kümmerle Verlag|isbn=978-3-87452-886-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der französischen Zeit (1807–1813) war der Ort Namensgeber und für den [[Kanton Helfta]] im [[Distrikt Halle]] des [[Departement der Saale|Departements der Saale]] im [[Napoléon Bonaparte|napoleonischen]] [[Königreich Westphalen]]. In den Jahren 1824 bis 1826 wurde die [[preußische Staatschaussee]] von Halle nach Nordhausen eröffnet, an der sich Helfta befand, und aus der die Fernstraße 80 – später Reichsstraße 80, dann erneut Fernstraße 80 und [[Bundesstraße 80]], in Helfta heute Landesstraße 151 – wurde. Bis heute haben sich an der Halleschen Straße zwei Meilensteine erhalten ([[Meilenstein (Helfta)|Viertelmeilenstein]], [[Meilenstein (Eisleben)|Ganzmeilenobelisk]]), die unter Denkmalschutz stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.&amp;amp;nbsp;April 1945 errichteten Einheiten der [[1. US-Armee]] ein [[Kriegsgefangenenlager]] an der Nord- und Ostseite der Halde des Hermannsschachtes bei Helfta. Auf einer Fläche von etwa 80.000&amp;amp;nbsp;m² wurden deutsche Soldaten und Zivilisten unter freiem Himmel interniert. Insgesamt befanden sich hier 90.000 Gefangene, davon etwa 22.000 – 50.000 zeitgleich. Circa 2.000 bis 3.000 von ihnen starben an den unmenschlichen Verhältnissen. Das Lager wurde am 23.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 aufgelöst, die Gefangenen wurden in andere Städte gebracht. Die sterblichen Überreste der Verstorbenen konnten bis heute nicht gefunden werden. Am 20.&amp;amp;nbsp;Mai 1995 wurde im Gedenken an diese Menschen ein Kriegsgefangenen-Denkmal in Helfta aufgestellt und eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Robby Zeitfuchs, Volker Schirmer: &amp;#039;&amp;#039;Zeitzeugen. Der Harz im April 1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgeber: Volker Schirmer, Verlag: BoD – Books on Demand, 2000, ISBN 3-89811-654-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.harz-saale.de/wordpress/das-kriegsgefangenenlager-von-helfta-bei-eisleben-und-das-ende-des-zweiten-weltkrieges-in-eisleben/ &amp;#039;&amp;#039;Das Kriegsgefangenenlager von Helfta bei Eisleben und das Ende des Zweiten Weltkrieges in Eisleben&amp;#039;&amp;#039;], Blogbeitrag auf www.harz-saale.de, 8. Dezember 2012, abgerufen am 17. August 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 80]] und die [[Bundesstraße 180]] führen auf der Ortsumfahrung Eisleben am Ort vorbei. Der Ort hatte einen Haltepunkt an der [[Bahnstrecke Halle–Hann. Münden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Mechthild von Magdeburg]] (um 1207–1282), mittelalterliche Mystikerin im Kloster Helfta&lt;br /&gt;
* [[Gertrud von Hackeborn]] (1232–1292), Zisterzienserin und mittelalterliche Mystikerin im Kloster Helfta&lt;br /&gt;
* [[Mechthild von Hackeborn]] (1241–1299), Zisterzienserin und mittelalterliche Mystikerin im Kloster Helfta&lt;br /&gt;
* [[Gertrud von Helfta]] (1256–1301/02), Zisterzienserin und mittelalterliche Mystikerin im Kloster Helfta&lt;br /&gt;
* [[Willi Schober]] (* 1913, gestorben nach 1965), Fußballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Kurt Böttger]] (1923–1993), DDR-Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Detlef Herrmann]] (1944–2013), Bildhauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Nahe den Kriegerdenkmälern in der Hauptstraße steht eine der ältesten [[Kornelkirsche]]n Deutschlands. Sie ist über 9&amp;amp;nbsp;m hoch bei einem Stammumfang von 1,80&amp;amp;nbsp;m und wird auf ein Alter von 250 Jahren geschätzt. Ursprünglich stand das als [[Naturdenkmal]] geschützte Exemplar hinter dem Pfarrhaus der St.-Georgskirche, das aber um 1970 wegen Einsturzgefährdung abgebrochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.alt-helfta.de Helfta, wie es früher einmal war (Helfta in alten Bildern, Fotos, Ansichten, Postkarten und Beschreibungen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Eisleben}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1130194205|VIAF=8101149296294380670002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mansfeld-Südharz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mansfeld-Südharz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Lutherstadt Eisleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1960]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dusdia</name></author>
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