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	<title>Helfensteiner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T17:08:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helfensteiner&amp;diff=230326&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-10-07T05:31:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Helfensteiner Lehrensteinsfeld 20080928.jpg|mini|hochkant|Helfensteiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helfensteiner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Rebsorte|Rotweinsorte]], die auch unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blauer Weinsberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt ist. Sie entstand 1931 durch [[Kreuzung (Genetik)|Kreuzung]] von [[Frühburgunder]] und [[Trollinger|Blauem Trollinger]] an der [[Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg|Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau]] in [[Weinsberg]]. Der [[Sortenschutz]] der [[Neuzüchtung]] wurde 1960 erteilt. Züchter der Rebsorte ist [[August Herold]], der auch als Züchter der Rebsorten &amp;#039;&amp;#039;[[Kerner (Rebsorte)|Kerner]]&amp;#039;&amp;#039; (1929), &amp;#039;&amp;#039;[[Heroldrebe]]&amp;#039;&amp;#039; (1929) und &amp;#039;&amp;#039;[[Dornfelder]]&amp;#039;&amp;#039; (1955) gilt. Die Angaben des Züchters zu den Kreuzungseltern konnten in der Zwischenzeit durch DNA-Analyse bestätigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;“ Die Kreuzungseltern deutscher Rebenneuzüchtungen im Fokus – Was sagt der genetische Fingerabdruck”, von Erika Maul, Fritz Schumann, Bernd H.E. Hill, Frauke Dörner, Heike Bennek, Valérie Laucou, Jean-Michel Boursiquot, Thierry Lacombe, Eva Zyprian, Rudolf Eibach und Reinhard Töpfer;  in „Deutsches Weinjahrbuch 2013“  (64. Jahrgang) – Seite 128 bis 142, ISBN 978-3-8001-7783-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich von der [[Burg Helfenstein (Geislingen an der Steige)|Burg Helfenstein]] in der Nähe von [[Geislingen an der Steige|Geislingen]] ab. Die Sorte wird im Anbaugebiet [[Württemberg (Weinbaugebiet)|Württemberg]] angebaut; die bestockte Rebfläche beträgt ca. 25 [[Hektar]]. Die [[Rotwein]]e sind feinfruchtig und gefällig und die [[Roséwein]]e sind von guter Qualität. Die geringe Akzeptanz der Sorte bei den Weinbauern liegt an den schwankenden Erträgen, die durch ihre Blühempfindlichkeit bedingt sind. Helfensteiner ist eine Varietät der [[Edle Weinrebe|Edlen Weinrebe]] (&amp;#039;&amp;#039;Vitis vinifera&amp;#039;&amp;#039;). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstfruchtend. Beim [[Weinbau]] wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind weitere Züchtungen aus dem Helfensteiner hervorgegangen, wovon vor allem der [[Dornfelder]], eine Kreuzung mit der [[Heroldrebe]], ein großer Erfolg ist. Die Sorte [[Hegel (Rebsorte)|Hegel]] stammt von den gleichen Eltern wie der Dornfelder ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch den Artikel [[Weinbau in Deutschland]] sowie die [[Liste von Rebsorten]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Synonyme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Blauer Weinsberger, Zuchtnummer We S 5332&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abstammung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: [[Frühburgunder]] x [[Trollinger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ampelographische Sortenmerkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Helfensteiner 04c 4.jpg|mini|Blätter und Trauben der Rebsorte Helfensteiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Triebspitze ist offen. Sie ist spinnwebig bis weißwollig behaart und von weißlich-grüner Farbe.&lt;br /&gt;
* Die großen bis sehr großen, dunkelgrünen Blätter (siehe auch den Artikel [[Blattform]]) sind dreilappig bis schwach fünflappig. Die Stielbucht ist überlappend geschlossen. Der Blattrand ist spitz gesägt. Im Vergleich zu anderen Rebsorten sind die Zähne weit gesetzt. Die Blattoberfläche (auch Spreite genannt) ist blasig.&lt;br /&gt;
* Die leicht konisch- bis walzenförmige Traube groß, geschultert und dichtbeerig (je nach Grad der Blühempfindlichkeit auch lockerbeerig!). Die leicht rundlichen, leicht länglichen Beeren sind mittelgroß und von bläulich-schwarzer Farbe. Der Saft der knackigen Beeren ist leicht rötlich gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helfensteiner treibt mittelfrüh bis spät aus und entgeht damit nicht immer späten Frühjahrsfrösten. Die Winterfrostfestigkeit ist mäßig gut. Die stark wüchsige Sorte kann sehr gute Erträge erbringen. Sie neigt jedoch zu geringer Blühfestigkeit. Generell gilt jedoch auch für Helfensteiner: wenn die Rebe nicht korrekt zurückgeschnitten wird (→ [[Reberziehung]]), besteht trotz Blühempfindlichkeit die Gefahr zu hoher Erträge mit der damit einhergehenden Reduzierung der Qualität. Der Ertrag kann bei hohen 100 Hektoliter/Hektar liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erreicht häufig mittelhohe [[Mostgewicht]]e. Im Durchschnitt liegt das Mostgewicht einige [[Grad Oechsle]] über dem des [[Blauer Portugieser|Blauen Portugieser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blütezeitpunkt liegt spät. Der Helfensteiner reift nur einige Tage nach dem [[Gutedel]] und gilt somit als früh reifend. Er kann kurz nach dem Portugieser geerntet werden. Die Rebsorte ist wenig empfindlich gegen den [[Falscher Mehltau der Weinrebe|Falschen]] und den [[Echter Mehltau|Echten Mehltau]]. Durch die harte Beerenhülse ist die Sorte kaum anfällig gegen die [[Grauschimmelfäule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Rebflächen in Deutschland verteilten sich im Jahr 2007 wie folgt auf die einzelnen Anbaugebiete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weinbaugebiet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rebfläche (Hektar)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Ahr (Weinbaugebiet)|Ahr]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Baden (Weinbaugebiet)|Baden]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Franken (Weinbaugebiet)|Franken]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Hessische Bergstraße]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Mittelrhein (Weinbaugebiet)|Mittelrhein]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Mosel (Weinbaugebiet)|Mosel]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Nahe (Weinbaugebiet)|Nahe]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | unter 0,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Pfalz (Weinbaugebiet)|Pfalz]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Rheingau (Weinbaugebiet)|Rheingau]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Rheinhessen (Weinbaugebiet)|Rheinhessen]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Saale-Unstrut-Region|Saale-Unstrut]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | unter 0,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sachsen (Weinbaugebiet)|Sachsen]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Stargarder Land (Weinbaugebiet)|Stargarder Land]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Württemberg (Weinbaugebiet)|Württemberg]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | TOTAL Deutschland 2007 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Rebflächenstatistik vom 13. März 2008, [[Statistisches Bundesamt]], [[Wiesbaden]] 2008 in Beschreibende Sortenliste des Bundessortenamtes 2008, Seite 198ff.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundessortenamt.de/bsa/media/Files/BSL/bsl_rebe_2008.pdf Beschreibende Sortenliste des Bundessortenamtes 2008 (PDF; 519&amp;amp;nbsp;kB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Jancis Robinson]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Oxford Weinlexikon, 3. überarbeitete Ausgabe&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gräfe und Unzer Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8338-0691-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Pierre Galet]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Dictionnaire encyclopédique des cépages&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hachette Livre&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=2-01-236331-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff&lt;br /&gt;
   |Titel=Taschenbuch der Rebsorten&lt;br /&gt;
   |Auflage=13.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Fachverlag Fraund&lt;br /&gt;
   |Ort=Mainz&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-921156-53-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{VIVC|5345}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzüchtung (Rebsorte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotweinsorte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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