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	<title>Helene von Watter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:26:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helene_von_Watter&amp;diff=2601802&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Christine R. Auer: /* Literatur */ +1</title>
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		<updated>2025-02-12T18:26:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; +1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2001-1119-506, Königsberg, DNVP-Parteitag, Frauenvertreterinnen.jpg|thumb|Auf einem DNVP-Parteitag in Königsberg, von links: [[Elsa Hielscher-Panten]], [[Else von Sperber]], [[Annagrete Lehmann]], dahinter [[Magdalene von Tiling]], [[Margarete Behm]], dahinter [[Therese Deutsch]], Helene Freiin von Watter, [[Paula Müller-Otfried]], dahinter [[Ulrike Scheidel]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helene Wilhelmine Marie Sophie Auguste Freiin von Watter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. April]] [[1895]] in [[Berlin]]; † [[22. Juli]] [[1972]] in [[Waldbröl]]) war eine deutsche [[Medizin]]erin und [[Politiker]]in ([[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Helene Freiin von Watter entstammte dem alten pommerschen [[Adel]]sgeschlecht derer von [[Watter (Adelsgeschlecht)|Watter]]. Sie wurde als Tochter des Königlich Württembergischen Generalleutnants Maximilian Ludwig Hermann Fidel Freiherr von Watter (1848–1911) und dessen Ehefrau Helene Wilhelmine Marie Pauline Reichsgräfin von Zeppelin-Aschhausen (1858–1911) geboren. Ihre drei Geschwister, alles Mädchen, waren früh verstorben.&amp;lt;ref&amp;gt;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 1935, S. 589 f. &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Besuch der [[Höhere Töchterschule|Höheren Mädchenschule]] erhielt sie zunächst Privatunterricht, legte dann das Abitur am Realgymnasium ab und absolvierte im Anschluss eine Ausbildung zur Krankenpflegerin, die sie mit dem staatlichen Krankenpflegeexamen abschloss. In der Folgezeit arbeitete sie als Dolmetscherin für [[Englische Sprache|Englische]] und [[Französische Sprache]]. Danach nahm sie ein Studium der Medizin und Volkswirtschaftslehre an den Universitäten in [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] auf, das sie mit dem Staatsexamen und 1923 mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Doktor|Dr. med.]] beendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlernte die russische Sprache und bereiste zweimal inkognito die [[Sowjetunion]]. Über die Lage der Menschen dort berichtete sie auf Vorträgen und veröffentlichte das Buch &amp;#039;&amp;#039;Eine deutsche Frau erlebt Sowjetrussland&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Watter war von 1923 bis 1933 als praktische [[Arzt|Ärztin]] in [[Potsdam]] tätig. Sie gehörte dem [[Hartmannbund]] an, war Mitglied des [[Bund Deutscher Ärztinnen|Bundes Deutscher Ärztinnen]] (BDÄ) und von 1925 bis 1933 Mitglied des [[Preußischer Landesgesundheitsrat|Preußischen Landesgesundheitsrates]]. Darüber hinaus betätigte sie sich in verschiedenen gesundheits- und sozialpolitischen Verbänden. Sie gehörte dem [[Bund Königin Luise]], dem [[Deutscher Evangelischer Frauenbund|Deutsch-Evangelischen Frauenbund]], dem [[Deutscher Frauenbund|Deutschen Frauenbund]] und dem [[Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andrea Süchting-Hänger |Titel=Das „Gewissen der Nation“. Nationales Engagement und politisches Handeln konservativer Frauenorganisationen 1900 bis 1937. |Auflage=1. |Verlag=Droste |Ort=Düsseldorf |Datum=2002 |ISBN=3-7700-1613-0 |Seiten=179}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1927 bis 1934 leistete sie Mitarbeit für die &amp;#039;&amp;#039;Ärztlichen Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039;. Während der Zeit der [[Weimarer Republik]] trat sie in die DNVP ein, für die sie von 1924 bis 1933 als Abgeordnete dem [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] angehörte. Sie fungierte als Expertin für [[Eugenik|Rassenhygiene]] in der DNVP und hielt zahlreiche Vorträge zu diesem Thema.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andrea Süchting-Hänger |Titel=Das „Gewissen der Nation“. Nationales Engagement und politisches Handeln konservativer Frauenorganisationen 1900 bis 1937. |Auflage=1. |Verlag=Droste |Ort=Düsseldorf |Datum=2002 |ISBN=3-7700-1613-0 |Seiten=279/280 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem gehörte sie der Expertenkommission an, die den Vorschlag für ein [[Sterilisationsgesetze|Sterilisationsgesetz]] erarbeitete, den der preußische Landesgesundheitsrat im Juli 1932 dem preußischen Minister für Volkswohlfahrt vorlegte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Asmus Nitschke |Titel=Die „Erbpolizei“ im Nationalsozialismus. Zur Alltagsgeschichte der Gesundheitsämter im Dritten Reich. |Auflage=1. |Verlag=Westdeutscher Verlag |Ort=Opladen / Wiesbaden |Datum=1999 |ISBN=978-3-531-13272-3 |Seiten=55}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helene von Watter arbeitete von 1933 bis 1934 als Kassenärztin in [[Gladbeck]] und praktizierte von 1936 bis 1948 in gleicher Funktion in Berlin. Von 1948 bis 1960 war sie ärztliche Geschäftsführerin der Bezirks- und Abrechnungsstelle der [[Kassenärztliche Vereinigung|Kassenärztlichen Vereinigung]] Nordrhein mit Sitz in [[Köln]]. Gleichzeitig fungierte sie als Ausbilderin von Sprechstundenhilfen. Sie betätigte sich erneut politisch und kandidierte dreimal erfolglos für den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]], bei der [[Bundestagswahl 1949]] auf der [[Landesliste]] der [[Deutsche Konservative Partei – Deutsche Rechtspartei|DKP-DRP]], bei der [[Bundestagswahl 1961]] auf der Landesliste der [[Gesamtdeutsche Partei|GDP]] und bei der [[Bundestagswahl 1969]] auf der Landesliste der [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine deutsche Frau erlebt Sowjetrußland&amp;#039;&amp;#039;, Bergstadtverlag, Breslau 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Praxisfibel: Leitfaden für die Arzthelferin&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Ärzteverlag, 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kienast]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für den Preußischen Landtag&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe für die 5. Wahlperiode, Berlin 1933, S. 394.&lt;br /&gt;
* [[Herrmann A. L. Degener]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?|Wer ist&amp;#039;s?]]&amp;#039;&amp;#039; 9. Ausgabe, Leipzig 1928, S. 1650.&lt;br /&gt;
* Asmus Nitschke: &amp;#039;&amp;#039;Die „Erbpolizei“ im Nationalsozialismus. Zur Alltagsgeschichte der Gesundheitsämter im Dritten Reich,&amp;#039;&amp;#039; Opladen / Wiesbaden 1999.&lt;br /&gt;
* Andrea Süchting-Hänger: &amp;#039;&amp;#039;Das „Gewissen der Nation“. Nationales Engagement und politisches Handeln konservativer Frauenorganisationen 1900 bis 1937,&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 2002.&lt;br /&gt;
* Christiane Streubel: &amp;#039;&amp;#039;Radikale Nationalistinnen. Agitation und Programmatik rechter Frauen in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt/New. York 2006.&lt;br /&gt;
* [[Volker Klimpel]] (2025): &amp;#039;&amp;#039;Watter, Helene von (1895–1972)&amp;#039;&amp;#039;. In: Hubert Kolling (Hrsg.)(2025): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte „Who was who in Nursing history“&amp;#039;&amp;#039;. Band 11. Hungen: hpsmedia: 269–270&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|107643138}}&lt;br /&gt;
* https://geschichte.charite.de/aeik/biografie.php?ID=AEIK00971 Ärztinnen im Kaiserreich&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107643138|VIAF=49747532}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Watter, Helene von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DKP-DRP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Watter, Helene von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Watter, Helene Wilhelmine Marie Sophie Augusta Freiin von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Medizinerin und Politikerin (DNVP), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. April 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juli 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Christine R. Auer</name></author>
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