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	<title>Helene Nathan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Miklas am 22. März 2026 um 11:22 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helene Nathan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[23. August]] [[1885]] in [[Oleśnica|Oels]]; gestorben am [[23. Oktober]] [[1940]] in [[Berlin]]) war Bibliothekarin, Bibliotheksleiterin und ist Namensgeberin der [[Stadtbibliothek Neukölln|Helene-Nathan-Bibliothek]] in [[Berlin-Neukölln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1921 begann Helene Nathan ihre Arbeit als Leiterin der Bibliothek in Neukölln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LuiseLexStr&amp;quot;&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=14 |id=H404 |zlb98=830 |kaupert=Helene-Nathan-Weg-12355-Berlin |name=Helene-Nathan-Weg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Zeitpunkt gab es nur wenige Frauen, die solch eine Position in einer größeren Bibliothek einnahmen. Ihr besonderes Interesse galt der Jugendbibliotheksarbeit, weshalb sie 1923 eine Filiale zur Ausleihe von Kinderbüchern eröffnete. Helene Nathan war [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Mitglied und verstand ihre Arbeit als bildungspolitisches Instrument im Arbeiterbezirk Neukölln. Eine kurze Zeit war sie Leiterin der [[Private Volksschule des Jüdischen Schulvereins|Privaten Volksschule des Jüdischen Schulvereins]] in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Hrsg = Helga Lüdtke  |Kapitel=Helene Nathan: Eine Großstadtbibliothek und ihre Bibliothekarin (S. 172-195) |Autor=Inka Bertz| Titel =Leidenschaft und Bildung - zur Geschichte der Frauenarbeit in Bibliotheken |ISBN=3922166792 | Ort = Berlin  | Datum =1992 | Seiten =310 | Online = https://openlibrary.org/works/OL19185524W/Leidenschaft_und_Bildung_Zur_Geschichte_der_Frauenarbeit_in_Bibliotheken_%28Der_andere_Blick%29_%28German_?edition=leidenschaftundb0000unse#editions-list  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihres politischen Engagements und ihrer [[Jude|jüdischen]] Herkunft wurde Nathan im März 1933 durch das [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] [[Adolf Hitler|Hitlers]] als Stadtbibliotheksrätin mit sofortiger Wirkung beurlaubt und am 20. August desselben Jahres gekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1935 und 1937 arbeitete sie in der jüdischen [[Buchhandlung]] Kedem. Später bekam sie das Angebot, nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] auszuwandern. Dieser Plan scheiterte jedoch mit Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der ihr aussichtslos erscheinenden Lage nahm sich Helene Nathan im Alter von 55 Jahren am 23. Oktober 1940 in Berlin durch eine Vergiftung mit Schlafmitteln das Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GedenkbuchJudenBundesarchiv |ID=1125677 |Eintrag=Nathan, Helene}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie starb im [[Jüdisches Krankenhaus Berlin|Krankenhaus der Jüdischen Gemeinde]] in Berlin-Wedding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Helene-Nathan-Bibliothek Berlin-Neukölln.jpg|mini|Helene-Nathan-Bibliothek Berlin-Neukölln]]&lt;br /&gt;
Eine [[Gedenktafel]] zur Erinnerung an Helene Nathan befindet sich in der Ganghoferstraße 3–5 in Berlin-Neukölln, wo sich damals die Stadtbibliothek befand. In den 1950er Jahren wurde in der Erlanger Straße eine neue Stadtbibliothek für Neukölln errichtet, die nach Helene Nathan benannt wurde. Das Gebäude wurde für den Bau des Forum Neukölln (heute [[Neukölln Arcaden]]) Ende der 1990er Jahre abgerissen. Die Helene-Nathan-Bibliothek zog nach Fertigstellung in das oberste Stockwerk des Einkaufszentrums ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helene Nathan war Namensgeberin für den Helene-Nathan-Weg in [[Berlin-Rudow|Rudow]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;LuiseLexStr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Claudia von Gélieu]]: &amp;#039;&amp;#039;Wegweisende Neuköllnerinnen: Von der Britzer Prinzessin zur ersten Stadträtin.&amp;#039;&amp;#039; Trafo Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-89626-148-7, S. 173–179.&lt;br /&gt;
* Herausgegeben von [[Dorothea Kolland]]: &amp;#039;&amp;#039;Zehn Brüder waren wir gewesen … Spuren jüdisches Lebens in Berlin-Neukölln &amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Edition Hentrich, Berlin 1988, ISBN 3-926175-52-4, S. 221–233 (Reihe Deutsche Vergangenheit &amp;#039;&amp;#039;Stätten der Geschichte Berlins&amp;#039;&amp;#039;,  Band 29).&lt;br /&gt;
* Eine [[Graphic Novel]] von Anna Faroqhi: &amp;#039;&amp;#039;Andersdenkerinnen: Annäherungen an Helene Nathan, [[Anna Seghers]] und [[Hannah Arendt]]&amp;#039;&amp;#039;. edition q im be.bra verlag, Berlin / Brandenburg 2022, ISBN 978-3-86124-756-2, S. 5–49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.berlin.de/stadtbibliothek-neukoelln/bibliotheken/bezirkszentralbibliothek-helene-nathan-bibliothek/artikel.175175.php Wer war Helene Nathan?] Stadtbibliothek Neukölln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1035256223|VIAF=301695973}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nathan, Helene}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nathan, Helene&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Bibliothekarin, Bibliotheksleiterin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. August 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oleśnica|Oels]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Oktober 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miklas</name></author>
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