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	<title>Helene Jacobs - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T15:23:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helene_Jacobs&amp;diff=400108&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schreiben: /* Literatur */ Wikilink</title>
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		<updated>2026-02-01T22:21:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helene Jacobs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Februar]] [[1906]] in [[Schneidemühl]], [[Kreis Kolmar i. Posen]]; †&amp;amp;nbsp;[[13. August]] [[1993]] in [[Berlin]]) war eine [[Widerstandskämpfer]]in gegen den [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldfriedhofdahlelm ehrengrab Jacobs, Helene.jpg|mini|hochkant|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006-07-24 Gedenktafel Helene Jacobs Bonner Str 2.jpg|mini|Gedenktafel am Haus Bonner Straße&amp;amp;nbsp;2 in [[Berlin-Wilmersdorf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helene Jacobs wurde 1906 in Schneidemühl in der [[Freistaat Preußen|preußischen]] [[Provinz Posen]] geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eberhard Röhm, Jörg Thierfelder |Hrsg=Eberhard Röhm, Jörg Thierfelder |Titel=Juden, Christen, Deutsche 1933–1945. |Band=Band 4, Teil 1 |Verlag=Calwer |Ort=Stuttgart |Datum=2004 |ISBN=3-7668-3887-3 |Seiten=245}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Eltern waren beide als Lehrkräfte tätig, die Mutter Gertrud Jacobs (geb. Marquard) als Volksschullehrerin und der Vater Theodor Jacobs als Gymnasiallehrer. Ihr Vater gehörte der freikirchlichen [[Katholisch-apostolische Kirche|katholisch-apostolischen Kirche]] an. Die politische Prägung durch ihr Elternhaus beschrieb Jacobs später einerseits als kosmopolitisch-tolerant durch ihren Vater und als national geprägt durch ihre Mutter, „aber in einem Sinne, der den Nationalsozialismus als einen Verrat am Vaterland empfunden habe.“&amp;lt;ref&amp;gt;Dossier Helene Jacobs, Interview mit Helene Jacobs vom 11. Juli 1983. Belegarchiv der [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]], S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 zogen die Eltern mit Helene und ihrem älteren Bruder Theodor August nach [[Berlin-Siemensstadt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rudolph&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Katrin Rudolph |Hrsg=Publikationen der Gedenkstätte Stille Helden |Titel=Hilfe beim Sprung ins Nichts. Franz Kaufmann und die Rettung von Juden und „nichtarischen“ Christen. |Band=7 |Auflage=überarbeitete |Ort=Berlin |Datum=2017 |ISBN=978-3-936411-77-5 |Seiten=91}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den frühen Tod des Vaters im Jahr darauf wurde die Familie ohne finanzielle Absicherung hinterlassen und befand sich in ärmlichen Verhältnissen. Die Familie lebte vom geringen Schulgeld, das die Mutter durch die Privatschule, die sie eröffnete, verdiente und sie wohnten in den Nebenräumen der Schule.&amp;lt;ref&amp;gt;Dossier Helene Jacobs, Interview mit Helene Jacobs vom 11. Juli 1983. Belegarchiv der [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]], S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während Helenes Bruder von Verwandten auf ein Internat geschickt wurde, erhielt Helene Jacobs Privatunterricht bei ihrer Mutter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rudolph&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Besuch des Spandauer Lyzeums besuchte Jacobs einen Handelskursus der Victoria-Fachschule Berlin und bekam im August 1924 eine Stelle als Sekretärin und Anwaltsgehilfin bei dem jüdischen Berliner Patentanwalt Herrmann Barschall.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Katrin Rudolph |Hrsg=Publikationen der Gedenkstätte Stille Helden |Titel=Hilfe beim Sprung ins Nichts. Franz Kaufmann und die Rettung von Juden und „nichtarischen“ Christen. |Band=7 |Auflage=überarbeitete |Ort=Berlin |Datum=2017 |ISBN=978-3-936411-77-5 |Seiten=92}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1934 war Jacobs Mitglied der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]]. Sie schloss sich einer Gruppe um den Juristen [[Franz Herbert Kaufmann]] an, die seit 1940 half, dass jüdische Verfolgte untertauchen und das Land verlassen konnten. Jacobs versteckte aus christlich-sozialer Motivation heraus einige Menschen in ihrer Wohnung, bis sie 1943 denunziert und anschließend zu zweieinhalb Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] arbeitete Jacobs als Beamtin im [[Wiedergutmachung|Entschädigungsamt]] in [[West-Berlin]] und wurde dort 1963 strafversetzt, weil sie sich zu sehr für die Antragsteller eingesetzt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Pross: &amp;#039;&amp;#039;Wiedergutmachung: der Kleinkrieg gegen die Opfer.&amp;#039;&amp;#039; Athenäum, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-610-08502-9, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacobs war seit der Gründung 1949 Mitglied der [[Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin]]. Sie wird seit 1968 von der Gedenkstätte [[Yad Vashem]] als [[Gerechter unter den Völkern|Gerechte unter den Völkern]] geehrt. Sie verstarb 1993 im Alter von 87 Jahren und wurde auf dem [[Waldfriedhof Dahlem]] in Berlin beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Grabnummer: 3-108&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Nerger |url=https://knerger.de/html/jacobshesonstige_91.html |titel=Das Grab von Helene Jacobs |werk=knerger.de |abruf=2023-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Grab ist seit 2004 als [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab der Stadt Berlin]] gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
„Mit Illegalität hatte ich nichts zu tun. Meine Welt ging kaputt, die wollte ich verteidigen. Ich hatte am 30. Januar 1933, als Hitler Reichskanzler wurde, mein Vaterland verloren. Besonders die [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitischen]] [[Nürnberger Gesetze]] (1935), die einen Teil der Bevölkerung willkürlich aus der Gemeinschaft ausschlossen, gingen mir unter die Haut. Diesen verfolgten Menschen wollte ich helfen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Aro Kuhrt |url=https://www.brunnenstrasse.de/_buch/23.shtml |titel=Vom Rosenthaler Thor zum Gesundbrunnen: Die Geschichte der Brunnenstraße: Faschismus und Widerstand |werk=Brunnenstrasse.de |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Am Haus in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Wilmersdorf#Bonner Straße*|Bonner Straße]] 2 in der [[Künstlerkolonie Wilmersdorf]] wurde eine Gedenktafel mit folgender Inschrift angebracht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:5em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Hause lebte von 1935 bis zu ihrem Tode&lt;br /&gt;
die Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:larger&amp;quot;&amp;gt;Helene Jacobs&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.02.1906–13.08.1993&lt;br /&gt;
Sie versteckte in ihrer Wohnung untergetauchte Juden und&lt;br /&gt;
verhalf ihnen zur Flucht. Sie wurde von der Nazi-Justiz&lt;br /&gt;
zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt.&lt;br /&gt;
Berlin, im April 1997&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Berlin-Schmargendorf]] bekam im April 2020 die U-förmig das Neubaugebiet „Maximilians-Quartier“ umschließende [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schmargendorf#Helene-Jacobs-Straße*|Helene-Jacobs-Straße]] ihren Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Beate Kosmala]]: &amp;#039;&amp;#039;Zivilcourage in extremer Situation: Retterinnen und Retter von Juden im „Dritten Reich“ (1941–1945).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerd Meyer (Politikwissenschaftler)|Gerd Meyer]], Ulrich Dovermann, Siegfried Frech, Günther Gugel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zivilcourage lernen: Analysen – Modelle – Arbeitshilfen.&amp;#039;&amp;#039; [[Bundeszentrale für politische Bildung]], Bonn 2004, ISBN 3-89331-537-3, S. 106–115, hier: S. 110; [http://www.bpb.de/files/VU4I4T.pdf bpb.de] (PDF; 360&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* Katrin Rudolph: &amp;#039;&amp;#039;Hilfe beim Sprung ins Nichts: [[Franz Kaufmann (Jurist)|Franz Kaufmann]] und die Rettung von Juden und „nichtarischen“ Christen&amp;#039;&amp;#039;. Metropol, Berlin 2005, ISBN 3-936411-77-8.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Werner Grimm]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Geschichte(n) im Spiegel ihrer Quellen&amp;#039;&amp;#039;. In: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Im Gespräch. 50 Jahre Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; – Eine Festschrift, Konzeption/Redaktion: Ulrich Werner Grimm. Berlin 1999.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629101838/http://www.bautz.de/bbkl/j/jacobs_h.shtml |band=14|spalten=1105-1108|autor=Ursula Henseler}}&lt;br /&gt;
* [[Christiane Kruse (Kunsthistorikerin, 1954)|Christiane Kruse]]: &amp;#039;&amp;#039;Helene Jacobs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frauen gegen Hitler. Weiblicher Widerstand im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039; BeBra Verlag, 2024, ISBN 978-3-89809-252-4, S. 113–114.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|helene-jacobs}}&lt;br /&gt;
* Kirsten Müller: {{Webarchiv |url=http://www.kuenstlerkolonie-berlin.de/bewohner/jacobs.htm |text=Helene Jacobs in der Künstlerkolonie Berlin |wayback=20140929133902}} kuenstlerkolonie-berlin.de&lt;br /&gt;
* [http://www.yadvashem.org/de/righteous/stories/jacobs.html &amp;#039;&amp;#039;Helene Jacobs.&amp;#039;&amp;#039;] [[Yad Vashem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1070178497|VIAF=315940180}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jacobs, Helene}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerechter unter den Völkern (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (christlich-jüdischer Dialog)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jacobs, Helene&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schneidemühl]], Kreis Kolmar i. Posen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. August 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
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