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	<title>Helene Fleischer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T08:40:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helene_Fleischer&amp;diff=1096694&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-21T21:59:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fleischer, Helene.jpg|miniatur|hochkant|Helene Fleischer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helene Fleischer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geborene &amp;#039;&amp;#039;Lätzsch&amp;#039;&amp;#039;; * [[11. Juni]] [[1899]] in [[Leumnitz]] bei [[Gera]]; † [[26. Juni]] [[1941]] in [[Stadtroda]]) war eine deutsche kommunistische [[Politikerin]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Helene Fleischer, Tochter eines Arbeiters und langjährigen Sozialisten, war Textilarbeiterin von Beruf und schloss sich 1919 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] an; 1923 wechselte sie zur [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Sie war seit 1924 Mitglied der KPD-Unterbezirksleitung sowie seit 1926 Mitglied des Betriebsrates der Textilfabrik „Louis Hirsch“ in Gera. Im [[Reichstagswahl Juli 1932|Juli]] und [[Reichstagswahl November 1932|November 1932]] wurde sie in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Deutschen Reichstag]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1933 arbeitete sie unter dem Decknamen „Hilde“ als illegale Instrukteurin ihrer Partei in mehreren Thüringer Kreisgebieten. Am 13. Januar 1934 verhaftet die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] Fleischer in ihrer [[Apolda]]er Wohnung. Am 30. Mai 1934 vom [[Thüringer Oberlandesgericht|Oberlandesgericht Jena]] wegen „[[Hochverrat]]s“ zu drei Jahren Haft verurteilt, wurde sie in [[Gräfentonna]] und [[Hohenleuben]] inhaftiert und im Mai 1937 in das Frauen-[[KZ Moringen]] überstellt. Gesundheitlich schwer angeschlagen arbeitete Fleischer nach ihrer Entlassung 1938 in der Gera-Greizer Kammgarnspinnerei. Im Februar 1941 wurde sie erneut verhaftet und im Mai 1941 nach schweren Misshandlungen vom Gefängnis Gera in die Landesheilanstalt Stadtroda verbracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Droste-Verlag, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-5162-9, S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fleischer, der zuvor „schwere [[Schizophrenie]] und [[Tuberkulose|Lungentuberkulose]]“ diagnostiziert wurden, verstarb dort unter nicht geklärten Umständen am 26. Juni 1941 in der von [[Rosemarie Albrecht]] geleiteten Frauenabteilung. Der Verdacht ist begründet, dass sie dort ein Opfer der [[Geschichte der Euthanasie#Nationalsozialistischer Krankenmord|nationalsozialistischen Krankenmorde]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Zeiss: [http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&amp;amp;dig=2001/01/27/a0257 „Das Gestern im Heute“], &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. Januar 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Helene Fleischer.JPG|miniatur|Gedenktafel am Haus ihres Verstecks in der Christian-Zimmermann-Straße 15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SarahEwart-138.JPG|miniatur|Gedenktafeln am Reichstag]]&lt;br /&gt;
* Am Haus ihres Apoldaer Verstecks wurde zu DDR-Zeiten eine Gedenktafel angebracht. Die Straße, die nach ihr benannt war, wurde 1990 umbenannt.&lt;br /&gt;
* In Gera erinnert noch heute ein Straßenname und eine Gedenktafel (Helene-Fleischer-Straße 2) an die Widerstandskämpferin. Ein Altenpflegeheim &amp;#039;&amp;#039;(Helene-Fleischer-Haus)&amp;#039;&amp;#039; der [[Volkssolidarität]] trägt ihren Namen. Nach ihr war bis 1991 die 27. [[Polytechnische Oberschule]] in [[Gera]]-[[Lusan]] benannt. Vor ihrem Wohnhaus in Gera-Leumnitz (Naulitzer Straße 9) wurde 2012 ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt.&lt;br /&gt;
* Seit 1992 erinnert in Berlin in der Nähe des [[Reichstagsgebäude|Reichstags]] eine der [[Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete|96 Gedenktafeln für von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete]] an Fleischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation II.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-89331-391-5.&lt;br /&gt;
* Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtliche Wegweiser&amp;#039;&amp;#039;, Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen&amp;#039;&amp;#039;. Erfurt 2003, ISBN 3-88864-343-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=5005 Fleischer, Helene]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* [[Lena Saniye Güngör]], Helen Alexandra Kramer, Kevin Reichenbach: &amp;#039;&amp;#039;»...die gefährlichste Kommunistin Mitteldeutschlands« - Das Leben und Wirken der Helene Fleischer&amp;#039;&amp;#039; (Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen, 2022)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://th.rosalux.de/publikation/id/46558/die-gefaehrlichste-kommunistin-mitteldeutschlands |titel=Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen |abruf=2022-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130322008}}&lt;br /&gt;
* [http://www.thueringen.de/imperia/md/images/landtag/kontakt/schriftenreihe/heft20b.jpg Fotografie auf der Seite des Freistaates Thüringen]&lt;br /&gt;
* Katrin Zeiss: [http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&amp;amp;dig=2001/01/27/a0257 „Das Gestern im Heute“], &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. Januar 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130322008|VIAF=50331361}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fleischer, Helene}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Moringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Gera ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Gera)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Folteropfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fleischer, Helene&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lätzsch, Helene (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (KPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juni 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leumnitz]] bei [[Gera]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stadtroda]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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