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	<title>Helene Christaller - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helene_Christaller&amp;diff=668840&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hof-Antiquariat: /* Werke (Auswahl) */ Ergänzung</title>
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		<updated>2026-02-02T17:07:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke (Auswahl): &lt;/span&gt; Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Helene Christaller.jpg|mini|Helene Christaller im Alter von 17 Jahren.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helene Christaller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geborene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[31. Januar]] [[1872]] in [[Darmstadt]]; † [[24. Mai]] [[1953]] in [[Jugenheim (Seeheim-Jugenheim)|Jugenheim]]/[[Bergstraße]]) war eine der bekanntesten evangelischen Schriftstellerinnen ihrer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Helene Heyer wurde 1872 als Tochter eines Rechtsanwaltes in Darmstadt geboren. Ihre Mutter Elisabeth ist die Tochter des hessischen Hofbibliothekdirektors [[Philipp Alexander Ferdinand Walther|Philipp Walther]]. Sie besuchte die höhere Töchterschule in Darmstadt, der Konfirmandenunterricht prägte sie. Im Jahr 1890 heiratete sie als 18-Jährige den Pfarrer und Schriftsteller [[Erdmann Gottreich Christaller]]. Sie lebte mit ihm mehrere Jahre im [[Schwarzwald]] in [[Altensteig|Berneck]], wo sie 1891 die Tochter [[Else Schubert-Christaller|Else]] und 1893 den Sohn [[Walter Christaller]] gebar. Ab 1894 wohnte die Familie in [[Straubenhardt|Ottenhausen]] bei [[Pforzheim]]. Dort kamen die Töchter Gertrud (1894) und Erika, die spätere bildende Künstlerin Nöldecke-Christaller (1896–1963), zur Welt. Ihr Mann wurde aufgrund seiner 1901 erschienenen Satire &amp;#039;&amp;#039;Prostitution des Geistes&amp;#039;&amp;#039; dienstlich suspendiert und ließ sich wegen seiner zunehmenden Schwerhörigkeit vorzeitig pensionieren. Zu dieser Zeit war Helene Christaller Leiterin von Schulgottesdiensten&amp;lt;ref name=&amp;quot;tenberg&amp;quot;&amp;gt;Tenberg 2016, S. 421 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie begann mit dem erwerbsmäßigen Schreiben, in dem sie für Kinder Erzählungen und Kurzgeschichten, aus persönlichen Erfahrungen verfasste,&amp;lt;ref name=&amp;quot;tenberg&amp;quot; /&amp;gt; um die Familie zu versorgen, die bald nach Jugenheim an der Bergstraße zog. Ihr 1907 erschienener Roman &amp;#039;&amp;#039;Gottfried Erdmann und seine Frau&amp;#039;&amp;#039; war sehr erfolgreich und erlebte zahlreiche Auflagen. Sehr bekannt ist auch &amp;#039;&amp;#039;Magda, Geschichte einer Seele 1905&amp;#039;&amp;#039;. Sehr viele Romane wurden in andere Sprachen übersetzt. Die meisten spielen in Pfarrhäusern oder haben ein dörfliches Thema.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tenberg&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1917 ließ sie sich von ihrem Mann scheiden und zog nach Darmstadt um. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] verlor Helene Christaller ihren Bruder, ihr Sohn kehrte seelisch geschädigt aus dem Krieg zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer ihren Romanen, Novellen und biografischen Erzählungen verfasste sie auch viele Artikel für [[Friedrich Naumann]]s Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Hilfe&amp;#039;&amp;#039;, zum Familienblatt &amp;#039;&amp;#039;[[Daheim (Zeitschrift)|Daheim]]&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Mädchenbuch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Westermanns Monatshefte]]n&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurde 1917 mit dem Rheinischen Dichterpreis ausgezeichnet. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]], dem sie kritisch gegenüberstand, war ihr Buch &amp;#039;&amp;#039;Adam geht auf Wanderschaft&amp;#039;&amp;#039; als „wehrkraftzersetzend“ in Deutschland verboten, erschien aber weiterhin in der Schweiz. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden einige ihrer Werke bis in die 1980er Jahre neu aufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christaller verstarb 1953 in Jugenheim und wurde auf dem Friedhof Jugenheim im Familiengrab beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war die Tante des Konfessionskundlers [[Friedrich Heyer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* In [[Darmstadt-Kranichstein]] wurde eine Straße (&amp;#039;&amp;#039;Helene-Christaller-Weg&amp;#039;&amp;#039;) nach Helene Christaller benannt.&lt;br /&gt;
* In [[Jugenheim (Seeheim-Jugenheim)|Jugenheim]] wurde eine Straße (&amp;#039;&amp;#039;Helene-Christaller-Weg&amp;#039;&amp;#039;) nach Helene Christaller benannt.&lt;br /&gt;
* In Straubenhardt-Ottenhausen wurde eine Straße (&amp;#039;&amp;#039;Helene-Christaller-Weg&amp;#039;&amp;#039;) nach Helene Christaller benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gottfried Erdmann und seine Frau.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Reinhardt, Basel 1907.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schiffe im Sturm. Erzählung.&amp;#039;&amp;#039; Hans Bartholdi, Wismar 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Gotteskind.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Reinhardt, Basel 1910, {{DNB|450780619}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heilige Liebe. Eine Geschichte aus Assisis alten Tagen.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Reinhardt, Basel 1911, {{DNB|572601298}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lichter im Strom. Erzählungen und Legenden.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Reinhardt, Basel 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Liebe. Novellen und Skizzen.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Reinhardt, Basel 1915, {{DNB|580818349}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verborgenheit.&amp;#039;&amp;#039; Strecker &amp;amp; Schröder, Stuttgart 1920, {{DNB|572601514}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Tagebuch der Annette. Ein Stück aus dem verborgenen Leben der Annette von Droste-Hülshoff.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Reinhardt, Basel 1925, {{DNB|572601484}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Als Mutter ein Kind war. Eine Geschichte aus dem Leben.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Reinhardt, Basel 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Blaue Haus. Eine Geschichte aus dem Leben.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Reinhardt, Basel 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adam geht auf Wanderschaft. Lebenslauf eines Pfarrersohnes.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Reinhardt, Basel 1936, {{DNB|572601131}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Mutter. Ein erfülltes Leben.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Reinhardt, Basel 1937, {{DNB|572601352}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von großen und kleinen Leuten.&amp;#039;&amp;#039; [[Christliche Verlagsanstalt Konstanz|Christliche Verlagsanstalt]], Konstanz 1940, {{DNB|57260128X}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christine. Eine Lebensgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Reinhardt, Basel 1942, {{DNB|572601182}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Albert Schweitzer. Ein Leben für andere.&amp;#039;&amp;#039; Acker-Verlag, Berlin 1932. Fortführung und Nachwort von Richard Kik. Steinkopf, Stuttgart 1953, {{DNB|450780759}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|218|218|Christaller, Helene|Hans Schwerte|11650787X}}&lt;br /&gt;
* Gisela Wilkending (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mädchenliteratur der Kaiserzeit&amp;#039;&amp;#039;. Metzler, Stuttgart 2003, ISBN 3-476-01963-2, S. 306.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629082959/http://www.bautz.de/bbkl/c/christaller_h.shtml |autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Christaller, Helene|band=1|spalten=1000–1001}}&lt;br /&gt;
* Reinhard Tenberg: &amp;#039;&amp;#039;Christaller, Helene.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilhelm Kühlmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Killy Literaturlexikon]]. Autoren und Werke des deutschsprachigen Kulturraumes.&amp;#039;&amp;#039; 2., vollständig überarbeitete Auflage. 13 Bände. Band 2, WBG, Darmstadt 2016 [Nachdruck de Gruyter, Berlin/Boston 2008–2012], ISBN 978-3-534-26833-7, S.&amp;amp;nbsp;421 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11650787X}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|christal}}&lt;br /&gt;
* [http://helenechristaller.blogspot.com/ Liste der Werke und Lebensdaten Helene Christallers]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=11650787X|titel=Christaller, Helene|datum=2021-01-07}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11650787X|LCCN=no/96/4045|VIAF=32750338}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Christaller, Helene}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Christaller, Helene&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heyer, Helene&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Januar 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Mai 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Seeheim-Jugenheim|Jugenheim]], [[Bergstraße]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hof-Antiquariat</name></author>
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