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	<title>Helen Thomas - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Helen Thomas - USNWR.jpg|mini|hochkant|Helen Thomas (1976)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helen Amelia Thomas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. August]] [[1920]] in [[Winchester (Kentucky)|Winchester]], [[Kentucky]]; † [[20. Juli]] [[2013]] in [[Washington, D.C.]]) war eine [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Journalismus|Journalistin]] libanesischer Herkunft. Sie war das dienstälteste Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;White House Press Corps&amp;#039;&amp;#039;, einer Gruppe von [[Korrespondent]]en, die regelmäßig von den [[Pressekonferenz]]en der US-Regierung im [[Weißes Haus|Weißen Haus]] berichten. Thomas hat die [[Präsident der Vereinigten Staaten|Präsidenten der Vereinigten Staaten]] von [[John F. Kennedy]] bis [[Barack Obama]] begleitet und war das erste weibliche Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;White House Correspondents’ Association&amp;#039;&amp;#039;. In ihren späten Jahren war sie eine Kritikerin der [[Irakkrieg|Irak]]-Politik von Präsident [[George W. Bush]] und fiel durch antizionistische Aussagen auf, worauf die [[Wayne State University]] die Vergabe des &amp;#039;&amp;#039;Helen Thomas Spirit of Diversity in Media Award&amp;#039;&amp;#039; einstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Helen Thomas wurde in Winchester, Kentucky, als Kind griechisch-orthodoxer [[Libanon|libanesischer]] Einwanderer geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://jewishornot.blogspot.de/2013/07/is-helen-thomas-jewish.html Kurzbio]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wuchs in [[Detroit]] auf, wo sie von 1938 bis 1942 an der [[Wayne State University|Wayne University]] &amp;#039;&amp;#039;[[Sieben freie Künste#Liberal Arts in den USA|Liberal Arts]]&amp;#039;&amp;#039; studierte. Schon während ihrer Studienzeit schrieb Thomas Artikel für die [[Studentenzeitung|Campuszeitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss ihres Studiums nahm Thomas eine Stellung bei der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Washington Daily News&amp;#039;&amp;#039; an. Innerhalb weniger Monate stieg sie zur Reporterin auf, wurde dann aber nach einem Journalistenstreik entlassen. 1943 fand Thomas eine neue Anstellung im [[Washington, D.C.|Washingtoner]] Büro der [[Nachrichten- und Presseagentur|Nachrichtenagentur]] &amp;#039;&amp;#039;United Press&amp;#039;&amp;#039;, die später in der &amp;#039;&amp;#039;[[United Press International]]&amp;#039;&amp;#039; (UPI) aufging. Sie assistierte den Reportern, wertete die [[Nachrichtenticker]] aus und erstellte Berichte für das Radioprogramm von &amp;#039;&amp;#039;United Press&amp;#039;&amp;#039;. 1955 nahm Thomas ihre Tätigkeit als Reporterin wieder auf. Sie berichtete in den folgenden Jahren von verschiedenen Institutionen und Ministerien im Regierungsviertel von Washington, unter anderem aus dem [[Justizministerium der Vereinigten Staaten|Justizministerium]], dem [[Gesundheitsministerium der Vereinigten Staaten|Gesundheitsministerium]], dem [[United States Postal Service]], der [[Federal Communications Commission]] und dem [[Federal Bureau of Investigation|FBI]].&amp;lt;ref&amp;gt;Helen Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Front Row at the White House.&amp;#039;&amp;#039; S. 35–36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1959 bis 1960 übernahm Helen Thomas die Präsidentschaft des &amp;#039;&amp;#039;Women’s National Press Club&amp;#039;&amp;#039;. In dieser Funktion besuchte sie im Oktober 1960 die [[Sowjetunion]]. Während dieser Reise verfolgte Thomas die Fernsehdebatte zwischen [[Richard Nixon]] und [[John F. Kennedy]] im Vorfeld der [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1960|US-amerikanischen Präsidentschaftswahl]].&amp;lt;ref&amp;gt;Helen Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Front Row at the White House.&amp;#039;&amp;#039; S. 53–55.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fasziniert von Kennedys Auftritt beschloss Helen Thomas, den Weg des Siegers der Präsidentschaftswahl ins Weiße Haus zu verfolgen. Thomas schrieb Artikel über die Familie [[Kennedy (Familie)|Kennedy]], insbesondere über John F. Kennedys Frau [[Jacqueline Kennedy Onassis|Jacqueline Kennedy]], und berichtete ausführlich über die Geburt von [[John F. Kennedy jr.]] Ende November 1960. Nach dem Amtsantritt von John F. Kennedy beobachtete Helen Thomas weiter den Präsidenten und unterstützte die Korrespondenten der UPI in ihrer Berichterstattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Korrespondentin im Weißen Haus ===&lt;br /&gt;
Ab dem Amtsantritt von John F. Kennedy begleitete Helen Thomas alle US-Präsidenten als Reporterin. Bald schon vertrat sie den Leiter des Washingtoner Büros von UPI, Albert Merriman Smith, bei den täglichen Pressekonferenzen im Weißen Haus. Nach Smiths Tod im Jahr 1970 wurde Thomas offizielle Korrespondentin im Weißen Haus. Sie setzte die von Smith eingeführte Tradition fort, Pressekonferenzen des Präsidenten mit dem Satz „Thank you, Mr. President“ zu beenden. Dieser Schlusssatz entwickelte sich zu ihrem Markenzeichen, bis sie George W. Bush als offene Kritikerin seiner Irakpolitik diese Verabschiedung verweigerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helen Thomas etablierte sich während des [[Vietnamkrieg]]s als eine hartnäckige Fragerin, die vor allem dem Präsidenten in den Pressekonferenzen auch unangenehme Fragen stellte. Als erste Korrespondentin im Weißen Haus hatte Thomas eine Vorreiterrolle bei der Emanzipation der Frau in der US-amerikanischen Medienlandschaft übernommen; als Anfang 1971 der &amp;#039;&amp;#039;National Press Club&amp;#039;&amp;#039; erstmals weibliche Mitglieder aufnahm, wurde Helen Thomas zur [[Schatzmeister]]in des [[Presseclub (Verein)|Presseclubs]] gewählt. Im selben Jahr heiratete sie den Journalisten Douglas B. Cornell. Cornell starb im Jahr 1982 an den Folgen einer [[Alzheimer-Krankheit|Alzheimer-Erkrankung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie begleitete seit der Präsidentschaft [[Richard Nixon]]s die Präsidenten auch regelmäßig bei ihren Auslandsreisen. So zählte Helen Thomas im Februar 1972 als einzige Frau zum ausgewählten Journalistenkreis, der Nixons historische Reise nach China begleitete, die den Höhepunkt der sogenannten [[Ping-Pong-Diplomatie]] zwischen Peking und Washington darstellte. Während der [[Watergate-Affäre]] sorgten Thomas’ Interviews mit Martha Mitchell, der Ehefrau des ehemaligen Justizministers [[John N. Mitchell]], für Aufsehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[St. Petersburg Times (USA)|St. Petersburg Times]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://news.google.com/newspapers?id=xdIMAAAAIBAJ&amp;amp;sjid=3mADAAAAIBAJ&amp;amp;pg=6204,2798810 Martha: Now I’m Happy]&amp;#039;&amp;#039;, 3. Juli 1972.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1974, kurz nach Nixons Rücktritt, wurde Thomas zur Chefkorrespondentin der UPI in Washington ernannt. 1975 übernahm sie die Präsidentschaft der &amp;#039;&amp;#039;White House Correspondents’ Association&amp;#039;&amp;#039; und wurde als erste Frau Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Gridiron Clubs&amp;#039;&amp;#039;, des ältesten Presseclubs Washingtons.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Los Angeles Times]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://articles.latimes.com/1985-05-01/news/vw-11782_1_helen-thomas Helen Thomas and Her 6 Presidents. Veteran Reporter’s View of the Top]&amp;#039;&amp;#039;, 1. Mai 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später wurde Helen Thomas vom &amp;#039;&amp;#039;World Almanac&amp;#039;&amp;#039; als eine der 25 einflussreichsten Frauen der Vereinigten Staaten beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helen Thomas wurde über die Jahrzehnte zu einer Institution in Washington und selbst zu einer Berühmtheit.&amp;lt;ref&amp;gt;[[The Washington Post]]: &amp;#039;&amp;#039;Thirty Years at the White House&amp;#039;&amp;#039;, 21. Oktober 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den Schlussworten „Thank you, Mr. President“ eröffnete Thomas auch regelmäßig die Pressekonferenzen der US-Präsidenten mit der ersten Frage. In den 1990er Jahren hatte sie Gastauftritte in den Filmen &amp;#039;&amp;#039;[[Dave (Film)|Dave]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Hallo, Mr. President]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theguardian.com/world/2010/jun/08/helen-thomas-reporter-why-resign |titel=Chris McGreal |datum=2010-06-07 |sprache=en |abruf=2010-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1998 wurde Thomas erste Preisträgerin des nach ihr benannten &amp;#039;&amp;#039;Helen Thomas Lifetime Achievement Award&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;White House Correspondents’ Association&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Mai 2000 trat Helen Thomas unvermittelt von ihrem Posten als Korrespondentin für UPI zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[The New York Times]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9F04E2DF1F3BF934A25756C0A9669C8B63 Helen Thomas, Washington Fixture, Resigns as U.P.I. Reporter]&amp;#039;&amp;#039;, 17. Mai 2000 (aufgerufen am 10. Oktober 2008).&amp;lt;/ref&amp;gt; UPI war am Vortag von der &amp;#039;&amp;#039;News World Communications&amp;#039;&amp;#039; des Begründers der [[Vereinigungskirche]], [[Sun Myung Moon]], aufgekauft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolumnistin für Hearst ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bushandhelenthomas.jpg|mini|hochkant=1.3|Präsident George W. Bush gratuliert Helen Thomas zu ihrem 86. Geburtstag während einer Pressekonferenz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur zwei Monate nach ihrem Rücktritt bei UPI kehrte die 79-jährige Helen Thomas im Juli 2000 als [[Kolumne|Kolumnistin]] für die &amp;#039;&amp;#039;[[Hearst Corporation]]&amp;#039;&amp;#039; auf die politische Bühne zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[The New York Times]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9D0DE2D91538F933A25754C0A9669C8B63 Helen Thomas Is Back as a Columnist With Hearst]&amp;#039;&amp;#039;, 10. Juli 2000 (aufgerufen am 10. Oktober 2008).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende des Jahres hatte Thomas einen Auftritt in dem [[Kurzfilm]] &amp;#039;&amp;#039;Final Days&amp;#039;&amp;#039;, in dem [[Bill Clinton]] sich selbst als scheidenden Präsidenten parodierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Clintons Nachfolger George W. Bush entwickelte sich eine schwierige Beziehung. Die als [[Linksliberalismus|Linksliberale]] bekannte Kolumnistin&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deseret News]]: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://deseretnews.com/article/1,5143,515033920,00.html |wayback=20090603235926 |text=Liberal journalist hails truth at Y. |archiv-bot=2025-06-22 14:30:43 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;, 24. September 2003 (aufgerufen am 10. Oktober 2008).&amp;lt;/ref&amp;gt; erwies sich als harte Kritikerin Bushs. Sie lieferte sich mit den Regierungssprechern regelmäßig Streitgespräche während der [[Briefing]]s,&amp;lt;ref&amp;gt;[[The New York Times]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20090604070245/http://www.nytimes.com/2003/06/09/opinion/ari-fleischer-poet.html Ari Fleischer, Poet]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Juni 2003 (aufgerufen am 10. Oktober 2008).&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde aber in den präsidialen Pressekonferenzen zunehmend ignoriert, da sie nicht mehr als Korrespondentin, sondern nur noch als Kolumnistin aktiv war. Zwei Wochen vor dem Ausbruch des [[Irakkrieg]]s im März 2003 zählte Helen Thomas zu den Journalisten, die in der von Kritikern als Inszenierung betrachteten Pressekonferenz&amp;lt;ref&amp;gt;San Diego Union Tribune: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.signonsandiego.com/news/op-ed/lubrano/20030317-9999_1e17lubrano.html Did press conference follow a script?]&amp;#039;&amp;#039; vom 17. März 2003 (aufgerufen am 11. Oktober 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht mehr von Präsident Bush aufgerufen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[The Washington Times]]: &amp;#039;&amp;#039;Press Corps Doyenne Gets No Notice&amp;#039;&amp;#039;, 7. März 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurde Helen Thomas bei allen Pressekonferenzen Bushs vom Präsidenten übergangen, präsentierte sich aber in ihren Kolumnen und bei den Pressebriefings als eine der härtesten Gegnerinnen des Irakkriegs. Erst am 21.&amp;amp;nbsp;März 2006 stellte George W. Bush sich wieder Thomas’ Fragen in einem aufsehenerregenden Wortgefecht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[San Francisco Chronicle]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?file=/chronicle/archive/2006/03/24/EDGU9GJG0B1.DTL Bush tangles with Helen Thomas]&amp;#039;&amp;#039;, 24. März 2006 (aufgerufen am 11. Oktober 2008).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ende April 2006 der Komiker [[Stephen Colbert]] anlässlich des Dinners der &amp;#039;&amp;#039;White House Correspondents’ Association&amp;#039;&amp;#039; in Anwesenheit von Bush eine satirische Lobesrede hielt, wurde auch ein Video gezeigt, in dem Colbert als neuer Pressesprecher Bushs von Helen Thomas durch die Straßen Washingtons gehetzt wurde, um endlich die Frage beantwortet zu bekommen, warum die Vereinigten Staaten in den Irak einmarschiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Helen Thomas 2009.jpg|mini|hochkant|Helen Thomas (2009)]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 drohte Helen Thomas nach 46 Jahren ihren Stammplatz im renovierten &amp;#039;&amp;#039;[[James S. Brady Press Briefing Room]]&amp;#039;&amp;#039; zu verlieren.&amp;lt;ref&amp;gt;The Politico: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.politico.com/news/stories/0207/2847.html Helen Thomas Moving Back After 46 Years Down Front]&amp;#039;&amp;#039;, 21. Februar 2007 (aufgerufen am 11. Oktober 2008).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;White House Correspondents’ Association&amp;#039;&amp;#039; entschied sich aber, Thomas in Anerkennung ihrer Leistungen auch weiterhin einen Platz in der vordersten Sitzreihe zu reservieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.huffingtonpost.com/eat-the-press/2007/03/17/helen-thomas-gets-her-fro_e_43651.html |titel=Helen Thomas Gets Her Front Row Seat Back In White House Press Room; Fox Shunted To Second Row |hrsg=[[The Huffington Post]] |datum=2007-03-17 |sprache=en |abruf=2008-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helen Thomas wurde im August 2008 in [[Rory Kennedy]]s Fernsehdokumentation &amp;#039;&amp;#039;Thank You, Mr. President: Helen Thomas at the White House&amp;#039;&amp;#039; porträtiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Februar 2009 zählte Thomas zu den ausgewählten Journalisten, die in [[Barack Obama]]s erster Pressekonferenz als Präsident der Vereinigten Staaten aufgerufen wurden. Obama war somit der zehnte US-Präsident, der von Helen Thomas in einer Pressekonferenz befragt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[The New York Times]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.nytimes.com/2009/02/10/us/politics/10media.html New Media Breaks in, but Tradition Lives On]&amp;#039;&amp;#039;, 10. Februar 2009 (aufgerufen am 11. Februar 2009).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rabbiner]] David Nesenoff fragte Thomas am 27. Mai 2010 bei einer „American Jewish Heritage Celebration Day“-Veranstaltung im [[Weißes Haus|Weißen Haus]], ob sie einen Kommentar zu [[Israel]] habe. Die 89-jährige Journalistin antwortete wörtlich: „Tell them to get the hell out of [[Palästinensische Autonomiegebiete|Palestine]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.breitbart.tv/helen-thomas-tells-jews-get-the-hell-out-of-palestine-and-go-back-to-germany-poland |wayback=20100608085840 |text=Video: Helen Thomas Tells Jews — ‘Get the Hell Out of Palestine’ and Go Back to Germany &amp;amp; Poland |archiv-bot=2025-06-22 14:30:43 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf die Frage, wohin die Juden gehen sollten, antwortete sie: „They should go home“ – sie sollten nach Hause gehen, nach Polen, Deutschland, Amerika und „everywhere else“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stein&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sam Stein |url=http://www.huffingtonpost.com/2010/06/04/ari-fleischer-fire-helen-thomas_n_601565.html |titel=Ari Fleischer: Fire Helen Thomas |werk=[[The Huffington Post]] |datum=2010-06-04 |abruf=2010-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach heftiger Kritik an ihrem Statement entschuldigte sich Helen Thomas für ihre Aussage und teilte am 7. Juni 2010 mit, sie gehe in den Ruhestand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://thehill.com/homenews/administration/101731-helen-thomas-announces-retirement |text=Archivlink |webciteID=5qPIVDRlZ}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Dezember 2010, kurz vor ihrer Rede in einer arabisch-amerikanischen Konferenz in [[Dearborn]], teilte Thomas den Reportern mit, dass sie noch immer zu ihren gegenüber Nesenoff gemachten Aussagen stehe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://matzav.com/helen-thomas-stands-by-remarks-about-israelis/ Helen Thomas stands by remarks about Israelis.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Rede sagte sie dann:  „Der US-Kongress, das Weiße Haus, Hollywood und Wall Street sind meiner Meinung nach fraglos im Besitz der Zionisten.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;upi.com&amp;quot;&amp;gt;[http://www.upi.com/Top_News/US/2010/12/04/Wayne-State-ends-Helen-Thomas-Award/UPI-69151291511834/ Wayne State ends Helen Thomas Award.] UPI.com vom 4. Dezember 2010: “United States Congress, the White House, Hollywood and Wall Street are owned by Zionists.  No question, in my opinion.”&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Äußerung verteidigte sie einige Tage später mit den Worten, dass die Leute darüber aufgeklärt werden müssten, wer in den USA die Meinung kontrolliere.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.freep.com/article/20101209/NEWS05/12090446/Helen-Thomas-says-Anti-Defamation-League-is-intimidating-her/ |text=Helen Thomas says Anti-Defamation League is intimidating her. |wayback=20130617010117}} Detroit Free Press vom 9. Dezember 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolge dieser als [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|antisemitisch]] qualifizierten Bemerkungen stellte die [[Wayne State University]] in [[Detroit]] die Vergabe des &amp;#039;&amp;#039;Helen Thomas Spirit of Diversity in Media Award&amp;#039;&amp;#039;, den sie mehr als zehn Jahre verliehen hatte, ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;upi.com&amp;quot; /&amp;gt; Als Grund dafür gab die Universität an, dass der für Meinungsvielfalt vergebene Preis nunmehr seinen Zweck nicht mehr erfüllen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Januar 2011 bis Januar 2012 veröffentlichte Thomas Kolumnen in der Wochenzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Falls Church News-Press&amp;#039;&amp;#039;. Aus gesundheitlichen Gründen musste sie diese Kolumne aufgeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas F. Benton: &amp;#039;&amp;#039;[http://fcnp.com/2013/07/20/reflections-on-her-last-years-by-the-editor-who-sought-her-rebound/ The Helen Thomas I Knew: Reflections on Her Last Years by the Editor Who Sought Her Rebound]&amp;#039;&amp;#039;. Falls Church News-Press, 20. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Helen Thomas verstarb nach langer Krankheit zwei Wochen vor ihrem 93. Geburtstag in ihrem Haus in Washington.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/kultur/medien/tod-nach-langer-krankheit-beruehmte-us-journalistin-helen-thomas-mit-92-gestorben_aid_1049335.html Berühmte US-Journalistin Helen Thomas mit 92 gestorben.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Focus]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Juli 2013. Abgerufen am 23. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dateline: White House&amp;#039;&amp;#039;. Macmillan, New York 1975, ISBN 0-02-617620-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Front Row at the White House – My Life and Times&amp;#039;&amp;#039;. Scribner, New York 2000, ISBN 0-684-86809-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Thanks for the Memories, Mr. President – Wit and Wisdom from the Front Row at the White House&amp;#039;&amp;#039;. Scribner, New York 2003, ISBN 0-7432-0225-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Watchdogs of Democracy? – The Waning Washington Press Corps and How It Has Failed the Public&amp;#039;&amp;#039;. Scribner, New York 2006, ISBN 0-7432-6781-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Schuler: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/von-kennedy-bis-clinton--helen-thomas-ist-die-dienstaelteste-reporterin-im-weissen-haus-immer-das-letzte-wort,10810590,9803056.html Immer das letzte Wort].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 27. Mai 2000.&lt;br /&gt;
* Julian Borger: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.theguardian.com/media/2006/apr/28/pressandpublishing.usnews &amp;#039;A blend of journalism and acupuncture&amp;#039; – the 85-year-old who terrifies presidents].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Guardian]].&amp;#039;&amp;#039; 28. April 2006. (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.thebostonchannel.com/helenthomas/index.html Helen Thomas’ Kolumne auf &amp;#039;&amp;#039;The Boston Channel&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{YouTube |id=Xy_cUpxT884 |titel=Thomas nimmt Stellung zu den kontroversen Aussagen in einem Interview}}&lt;br /&gt;
* {{NNDB Name|857/000022791}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0858915}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13348257X|LCCN=n82220849|NDL=00458614|VIAF=60271845}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thomas, Helen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolumnist]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thomas, Helen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Thomas, Helen Amelia&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Journalistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. August 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Winchester (Kentucky)|Winchester]], Kentucky&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Juli 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Washington, D.C.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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