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	<title>Heldritt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T09:18:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heldritt&amp;diff=533817&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leher Brit: Beleg ohne Bezug gelöscht</title>
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		<updated>2026-04-01T17:11:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beleg ohne Bezug gelöscht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort Heldritt. Zum Adelsgeschlecht siehe [[Heldritt (Adelsgeschlecht)]]. Zum Dominikaner und Weihbischof in Bamberg siehe [[Johannes von Heldritt]].}}[[Datei:Heldritt (13).jpg|mini|Oberschloss, Kirche und Pfarrhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen der Heldritt.jpg|mini|links|150px|Wappen derer von Heldritt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heldritt-Dorfplatz.jpg|mini|Dorfplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heldritt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der Stadt [[Bad Rodach]] im [[Oberfranken|oberfränkischen]] [[Landkreis Coburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] Heldritt liegt etwa 16 Kilometer nordwestlich von [[Coburg]] und drei Kilometer nordöstlich von Bad Rodach in einer Mulde vor den [[Lange Berge|Langen Bergen]].&amp;lt;ref name=Teufel&amp;gt;[[Richard Teufel]]: &amp;#039;&amp;#039;Bau- und Kunstdenkmäler im Landkreis Coburg&amp;#039;&amp;#039;. E. Riemann’sche Hofbuchhandlung, Coburg 1956, S. 80&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Mühlbach, ein Quellbach der [[Rodach (Itz)|Rodach]], fließt durch den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet von Heldritt wurden alte Siedlungsspuren nachgewiesen; in der Ortsflur wurde ein Männergrab aus der jüngeren Bronzezeit (etwa 1300 bis 750 v. Chr.) gefunden.&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von Heldritt geht auf das Jahr 1234 zurück, als „Karolus de Helderit“ ein Gut in [[Zilgendorf]] (heute Ortsteil von [[Bad Staffelstein]]) gegen je ein Gut in „Mouder“ ([[Meeder]]) und in „Guberstatt“ ([[Gauerstadt]]) eintauschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Heldritt waren Vasallen der [[Grafen von Henneberg]]. Sie besaßen neben zwei [[Ansitz]]en (Ober- und Unterschloss) in Heldritt auch Ansitze in [[Bockstadt]], [[Brattendorf]], [[Einöd (Heldburg)|Einöd]], [[Gompertshausen]], [[Goßmannsrod]], [[Harras (Eisfeld)|Harras]], [[Schwarzbach (Auengrund)|Schwarzbach]], [[Tannhausen]], [[Waldsachsen (Rödental)|Waldsachsen]], [[Fladungen|Weimarschmieden]] und Weißenbrunn. Sie machten über die Jahrhunderte umfangreiche Zuwendungen an umliegende Klöster.&lt;br /&gt;
Aus dem Geschlecht von [[Heldritt (Adelsgeschlecht)|Heldritt]] stammte wohl auch der 1416 verstorbene [[Liste der Weihbischöfe in Bamberg|Bamberger Weihbischof]] Johann von Heldritt, von dem sich in der Kirche des [[Dominikanerkloster Bamberg|Dominikanerklosters Bamberg]] die Grabplatte erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1474 wurde die erste Kirche in Heldritt, eine Filialkirche der Rodacher Pfarrei, errichtet. 1511 wurde die [[St. Nikolaus (Heldritt)|Nikolauskirche]] unter dem Patronat des Veit von Heldritt selbständig. Ab 1528 hatte Heldritt einen protestantischen Pfarrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1626 und 1630 forderte die Pest in Heldritt Todesopfer. Bald darauf, im Jahr 1632, wurde Heldritt durch bayerische und [[Kaiserliche Armee (HRR)|kaiserliche Soldaten]] weitgehend zerstört. 1642 war Heldritt fast ausgestorben, ein Drittel der Bewohner hatte überlebt und die Ackerflur lag zu zwei Dritteln [[Wüstung|wüst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle Bewohner des Oberschlosses gestorben waren, erwarb es 1662 Adam Koelbel von Geissing. Seit 1831 befindet sich das Oberschloss im Eigentum der Familie [[Buttlar (Adelsgeschlecht)|von Butler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1703 bis 1705 wurde eine neue Kirche errichtet. 1790 starb mit Erdmann von Heldritt der letzte männliche Besitzer des unteren Schlosses. Von seinen sechs Töchtern erwarb die Gemeinde Heldritt das untere Schloss samt zugehörigem Grundbesitz für 17.000 Gulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 bis 1848 wurde die Kirche umgebaut und erhielt im Wesentlichen ihr heutiges Aussehen. 1867 erhielt sie eine neue Orgel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 wurde der Turnverein (heute TSV Heldritt), 1877 der Gesangverein Heldritt gegründet. Elektrisches Licht ist seit dem 26. Februar 1923 in Heldritt verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1875 nahm die Brauerei Schubert die Produktion auf. Sie gehörte zur Gastwirtschaft Zum Braunen Roß und stellte 1902 den Betrieb ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Vatke: &amp;#039;&amp;#039;Coburger Brauereien Stadt und Land&amp;#039;&amp;#039;. Veste-Verlag Roßteutscher, Coburg 2008, ISBN 978-3-925431-03-6, S. 161&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Waldbühne Heldritt]] wird seit 1930 bespielt; der 1950 von Ferdinand Morgenroth gegründete Heimatverein organisiert seitdem die Bespielung der Bühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1971 schloss sich Heldritt mit [[Grattstadt]] zur Gemeinde [[Langenbergen]] zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=442}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese wurde am 1. Mai 1978 nach Rodach bei Coburg eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart/Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 679}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heldritt hat als größter Stadtteil von Bad Rodach etwa 800 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* Johann von Heldritt († 1416), [[Weihbischof]] in [[Erzbistum Bamberg|Bamberg]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Christoph Wiegleb]] (1690–1749), Orgelbauer des Barock&lt;br /&gt;
* [[Peter von Butler (General)|Peter von Butler]] (1913–2010), Generalleutnant&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht von Butler (General, 1924)|Ruprecht von Butler]] (1924–2024), Generalmajor&lt;br /&gt;
* [[Peter von Butler (Diplomat)|Peter von Butler]] (1940–2014), Diplomat und Botschafter der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* [[Carl-Hubertus von Butler]] (* 1950), Generalleutnant a.&amp;amp;nbsp;D.&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht von Butler (General, 1967)|Ruprecht von Butler]] (* 1967), Generalmajor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heldritt}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ferien-bei-laube.de/index.php?main=historie/index.html Heldritt im Internet]&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Heldritt |ID= ODB_S00039916 |abruf=2023-06-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bad Rodach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1060238438|VIAF=311442808}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Coburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Rodach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Coburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1234]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leher Brit</name></author>
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