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	<title>Heldra - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heldra&amp;diff=1080862&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carrot account: /* Ortsgeschichte */Präziser #-Link zur Erklärung.</title>
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		<updated>2025-12-17T23:35:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ortsgeschichte: &lt;/span&gt;Präziser #-Link zur Erklärung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Heldra&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wanfried&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/07/39.28/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/11/46.73/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 173 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 169&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 183&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.0&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 490&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2013-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|wayback=20160215091312 |url=http://www.geodatenzentrum.de/gdzwfs/gnb_aufruf1a?gdz_search_string=Heldra |text=Geodatenzentrum: Heldra}}, abgerufen im Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 37281&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05655&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Heldra.jpg &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Heldra vom [[Heldrastein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahn Schwebda-Wartha Bahnhof Großburschla.JPG|mini|Der zu Heldra gehörende frühere Bahnhof Großburschla]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heldra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein dörflicher Stadtteil von [[Wanfried]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Werra-Meißner-Kreis]]. Zu Heldra gehört die Siedlung [[Bahnhof Großburschla]], die sich im Laufe der Jahre um den in der Gemarkung Heldra gelegenen Bahnhof des thüringischen Nachbarortes entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Heldra liegt am östlichen Rand [[Nordhessen]]s an der Mündung des [[Heldrabach]]s in die [[Werra]]. Das Dorf ist an drei Seiten von [[Thüringen|thüringischem]] Gebiet umgeben. Am nördlichen Ortsrand treffen sich die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;3244 und die [[Kreisstraße]]&amp;amp;nbsp;6; beide führen zur nahen [[Bundesstraße 250]]. Südlich erhebt sich, jenseits der Werra auf thüringischer Seite, der {{Höhe|503.8}} hohe Berg [[Heldrastein]], für den Heldra namensgebend war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte und gesicherte schriftliche Erwähnung erfolgte unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Heldron&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 876.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Nach Angabe  der Regesten von Schwebda aus dem Jahr 1600 lag Heldra sehr lange wüst und war kurz zuvor erst wieder neu besiedelt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nördlichen [[Flur (Gelände)|Flur]] des Ortes markiert die sogenannte „Feldmühle“ den Standort einer [[Wüstung]]. Sie soll nach der örtlichen Überlieferung Vorgängerort von Heldra gewesen sein. Im 15. Jahrhundert siedelte man den Ort in die Nähe der Hellerburg um.&lt;br /&gt;
[[Datei:V5 pg169 Hellerstein.jpg|mini|Der Heldrastein (Lithographie)]]&lt;br /&gt;
In Heldra wurde im 18. Jahrhundert [[Henningshöhle#Räuber Henning|Florian Henning]], ein im Werratal berüchtigter Räuber, geboren; er hauste in der [[Henningshöhle]] am Heldrastein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 erhielt Heldra Anschluss an die [[Bahnstrecke Schwebda–Wartha]], die nach 1945 durch die Teilung Deutschlands zwischen Heldra und [[Treffurt]] unterbrochen und 1970 stillgelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heldra gehörte bis 1945 zur preußischen Provinz [[Hessen-Nassau]] und war im Westen, Süden und Osten vom Gebiet der [[Provinz Sachsen]] umschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Topographische Karte 1:25000, Blatt Treffurt von 1909, einzelne Nachträge 1936 ([http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/71055321/df_dk_0010001_4827 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemäß den [[Zonenprotokoll]]en wurde nach dem Zweiten Weltkrieg die Grenze zwischen den westlichen und der östlichen [[Besatzungszone#Besatzungszonen in Deutschland|Besatzungszone]] zwischen diesen Provinzen gezogen. Der Ort mit dem [[Friedrich Wilhelm von Steuben|Steuben]]-Haus wurde damit der amerikanischen Besatzungszone zugeteilt. Dieser Grenzverlauf wurde später nicht geändert, so dass Heldra von 1949 bis 1990 nach Westen, Süden und Osten vom Territorium der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] umschlossen und somit nur von Norden aus zugänglich war. In den 1960er und 1970er Jahren war es ein beliebter Ausflugspunkt, von dem aus man rundum in die DDR schauen konnte. Hierzu waren wie vielerorts entlang der [[innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]] besondere Informationspavillons eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der besondere Grenzverlauf wurde von Amts wegen als „Heldraer Zipfel“ bezeichnet. Tatsächlich konnte man vom obersten „im Westen“ erreichbaren Aussichtspunkt nur den eigenen Ort (Heldra) und die Verbindungsstraße von Großburschla nach [[Schnellmannshausen]] sowie ein Stück von Treffurt einsehen, denn der 500 m hohe Heldrastein versperrte die Sicht nach Thüringen. Diese Stelle, wie überhaupt der Ort Heldra, war über Jahre im &amp;#039;&amp;#039;[[Kalter Krieg|Kalten Krieg]]&amp;#039;&amp;#039; ein beliebtes Motiv für westliche Kamerateams, um direkt vom &amp;#039;&amp;#039;[[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhang]]&amp;#039;&amp;#039; zu berichten. Gegenüber dem Aussichtspunkt stand hinter den Grenzzäunen und jenseits der Straße ein mittelgroßer [[Beobachtungsturm der Grenztruppen der DDR|Beobachtungsturm (BT 11)]] der [[Grenztruppen der DDR|DDR-Grenztruppen]]. Er sollte potentielle Flüchtlinge vom Überwinden der Sperranlage abhalten, die hier wegen der extremen Steilhanglage lediglich aus zwei Streckmetallzäunen im Abstand von nur ca. 10 m und wegen der Hundelaufspur ohne Minenfeld bestand. Der Bevölkerung von Großburschla, die täglich mit Bus oder Pkw am Zaun vorbeifuhr, war es streng verboten, den nur einen Steinwurf entfernten Leuten am Aussichtspunkt „im Westen“ durch Gesten wie Winken oder Nicken zu antworten. Außerdem galt absolutes strenges [[Halteverbot]], denn ein kleiner Teil der Straße war vom Turm nicht einsehbar, ausgerechnet dort verlief die Grenze für etwa 150 m unmittelbar neben der Straße und die Zäune lagen wegen des steilen Geländes an einem Punkt auch noch halb unter Straßenniveau, so konnte diese Stelle nur mit regelmäßigen Patrouillen überwacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau dort gelang am frühen Morgen des 3. März 1989 einem Lkw-Fahrer, der die Strecke gut kannte, die [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|Flucht aus der DDR]]. Er hielt an, legte eine aus einem langen Rohr selbstgebaute Konstruktion (die erfolgreich den übernächtigten Kontrollposten in Schnellmannshausen einen zum Fahrzeug gehörenden Kran vortäuschte), waagerecht von der Ladefläche aus. Die reichte aber nur über den ersten Zaun, er entschloss sich, trotzdem darüber zu krabbeln, musste allerdings jetzt in den Zwischenraum springen. Er sprach trotz Aufregung den Hund freundlich an, der zu seinem Erstaunen friedlich blieb und stellte jetzt erst fest, dass er in der Falle saß, denn der zweite Zaun war zum Überklettern etwas zu hoch. Da half ihm ein unglaublicher Zufall, er sah, dass das Dach auf der Hundehütte nur lose auflag, er benutzte es als Steighilfe und konnte so über den Zaun klettern. In dem steil abfallenden Gelände schaffte er es schnell über die tatsächliche Grenze und verschwand im dichten Wald auf der hessischen Seite. Wie alle Fluchtversuche war auch dieser lebensgefährlich – weniger als neun Monate vor der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heldra wurde 2003 Landessieger im Wettbewerb „Unser Dorf“ und errang 2004 eine Silbermedaille im Bundeswettbewerb [[Unser Dorf hat Zukunft|„Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft“]].&lt;br /&gt;
[[Datei:20100922 152118 Altenburschla Großburschla-Bhf.jpg|mini|Der Verlauf der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Großburschla (links) und Bahnhof Großburschla (rechte Bildmitte) ist nicht an allen Stellen des Luftbilds leicht zu erkennen.]] &lt;br /&gt;
Die ungewöhnliche Lage des früher „westlichen“ Heldra östlich des „östlichen“ Großburschla ermöglicht es heute Reisenden von [[Kassel]] nach [[Mühlhausen/Thüringen]], die den Weg über Großburschla und Heldra wählen, dreimal innerhalb kurzer Zeit die frühere innerdeutsche Grenze zu überqueren. Ein Picknickplatz mit Informationstafeln befindet sich in unmittelbarer Nähe des Dreikreiseecks Werra-Meißner-Kreis (Hessen), [[Unstrut-Hainich-Kreis]] und [[Wartburgkreis]] (Thüringen) östlich des [[Grünes Band Deutschland|Grünen Bandes Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1972 wurde im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Heldra auf freiwilliger Basis als Stadtteil nach Wanfried [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=389}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Heldra wurde ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.wanfried.de/wp-content/uploads/2020/04/Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6|werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Wanfried |format=PDF;&amp;amp;nbsp;169&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2021-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Heldra angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nach 1365: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]], [[Amt Wanfried]]&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich,  [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], Amt Wanfried&lt;br /&gt;
** 1627–1834: [[Hessen-Rotenburg|Landgrafschaft Hessen-Rotenburg]] (sogenannte [[Rotenburger Quart]]), teilsouveränes Fürstentum unter reichsrechtlicher Oberhoheit der Landgrafschaft Hessen-Kassel bzw. des [[Kurfürstentum Hessen|Kurfürstentums Hessen]]&lt;br /&gt;
* ab 1806: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Rotenburger Quart, Amt Wanfried&lt;br /&gt;
* ab 1807: [[Königreich Westphalen]], [[Departement des Harzes]], [[Distrikt Heiligenstadt]], [[Kanton Treffurt]]&lt;br /&gt;
* ab 1815: [[Kurfürstentum Hessen]], [[Amt Eschwege]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821: Kurfürstentum Hessen, [[Provinz Niederhessen]], [[Kreis Eschwege]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=222 (&amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821) S.&amp;amp;nbsp;72 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Wanfried|Fürstlich Rotenburgisches Justizamt Wanfried]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Eschwege]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]], [[Königreich Preußen]], [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], [[Landkreis Eschwege]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege, Stadt Wanfried&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, [[Werra-Meißner-Kreis]], Stadt Wanfried&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Heldra 459 Einwohner. Darunter waren 3 (0,7 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 63 Einwohner unter 18 Jahren, 156 waren zwischen 18 und 49, 126 zwischen 50 und 64 und 114 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 207 Haushalten. Davon waren 54 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 60 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 69 Paare mit Kindern, sowie 21 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 3 [[Wohngemeinschaft]]en. In 48 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 120 Haushaltungen leben keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1574: 54 [[Hausgesess|Haushaltungen]]&lt;br /&gt;
* 1747: 75 Haushaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Heldra |width=450|float=none|maxEinwohner=920&lt;br /&gt;
|412|420|426|436|427|473|406|412|436|436|453|465|497|566|858|926|838|760|676&lt;br /&gt;
|vor1834=&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,545)(1980,-1)(1987,541)(2000,-1)(2011,459)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 435 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 99,77 %), ein [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] (= 0,23 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 694 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 91,32 %), 66 katholische (= 8,68 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ESW HELDRA 1.jpg|mini|Das &amp;#039;&amp;#039;Steuben-Haus&amp;#039;&amp;#039; in Heldra]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ESW HELDRA 2.jpg|mini|Das &amp;#039;&amp;#039;Franckesche Gut&amp;#039;&amp;#039; Heldra]]&lt;br /&gt;
* Im Ort befinden sich viele Fachwerkhäuser und -gehöfte, darunter die Häuser der Ahnen von [[August Hermann Francke]] und [[Friedrich Wilhelm von Steuben]].&lt;br /&gt;
* Weitere Sehenswürdigkeiten sind der [[Heldrastein]], das &amp;#039;&amp;#039;Franckesche Gut&amp;#039;&amp;#039;, die [[Johanniskirche Heldra|Kirche]] und das benachbarte &amp;#039;&amp;#039;Steuben-Haus&amp;#039;&amp;#039; im Ortszentrum sowie das Heimatmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
* Im Dorf steht ein [[Bürgerhaus|Dorfgemeinschaftshaus]].&lt;br /&gt;
* In Heldra befindet sich eine Bootsanlegestelle.&lt;br /&gt;
* Weiterhin gibt es [[Kinderspielplatz|Kinderspielplätze]] und einen [[Sportplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wanfried.de/rathaus/stadtteile/ &amp;#039;&amp;#039;Stadtteile&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Wanfried.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=5967|titel=Heldra, Werra-Meißner-Kreis}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=11631950X|GND=4686395-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=5967|titel=Heldra, Werra-Meißner-Kreis |datum=2025-10-05}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Titel=Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag d. Waisenhauses&lt;br /&gt;
 |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 |Datum=1818&lt;br /&gt;
 |Seiten=13 f&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=eYQAAAAAcAAJ|Seite=RA2-PA13}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=62 |seiten=58 und 114 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-01 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=62 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Wanfried}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4686395-3|VIAF=248289774}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Werra-Meißner-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wanfried)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Werra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Werra-Meißner-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carrot account</name></author>
	</entry>
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