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	<title>Heldengedenktag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heldengedenktag&amp;diff=44820&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tempsb: /* Liste der Heldengedenktage */ Ergänzung</title>
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		<updated>2026-02-23T22:47:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Liste der Heldengedenktage: &lt;/span&gt; Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Heldengedenktag zur Zeit des Nationalsozialismus. Zu weiteren Gedenktagen siehe [[Heldentag]].}}[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2005-1017-523, Berlin, Heldengedenkfeier.jpg|mini|Heldengedenktag 1935 in Berlin]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heldengedenktag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Gedenktag]] in der [[Zeit des Nationalsozialismus]]. Er ging durch Umbenennung aus dem bisherigen [[Volkstrauertag]] hervor, im Zentrum stand jedoch nicht die [[Trauer]] um die [[Gefallener|Gefallenen]] des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]], sondern ihre [[Verehrung]] als [[Held]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Republik]] wurde der [[Volkstrauertag]] vom [[Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge]] initiiert und durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Gesetz über die Feiertage]] vom 27. Februar 1934 wurde der Volkstrauertag auf den zweiten [[Fastensonntag]] festgelegt und in Heldengedenktag umbenannt. Die Umbenennung geschah nach direkter Intervention des Präsidenten des Volksbundes [[Siegfried Emmo Eulen]] bei [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Propagandaminister]] [[Joseph Goebbels]]. Auch der Charakter des Tages wurde vollständig geändert: Nicht mehr [[Memorialwesen|Totengedenken]] sollte im Mittelpunkt stehen, sondern Heldenverehrung. Träger waren nun die [[Wehrmacht]] und die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Goebbels als Propagandaminister erließ die Richtlinien über Inhalt und Durchführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Februar 1939 verlegte [[Adolf Hitler]] per Erlass&amp;lt;ref&amp;gt;[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=dra&amp;amp;datum=1939&amp;amp;page=553&amp;amp;size=45 RGBl. 1939] I, S.&amp;amp;nbsp;322 vom 25. Februar 1939. – Zusätzlich wurde der 9. November als „Gedenktag für die Gefallenen der Bewegung“ eingeführt.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Heldengedenktag auf den 16. März,&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Peter Petersen: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Volkstrauertages&amp;#039;&amp;#039;. Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.&amp;amp;nbsp;V., 1998, S.&amp;amp;nbsp;22 ([https://web.archive.org/web/20140913201624/http://www.volksbund.de/fileadmin/redaktion/Landesverbaende/Niedersachsen/Volkstrauertag/Sonst_Downloads/13_Geschichte_VTT.pdf volksbund.de], PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; den Tag der [[Wehrgesetz|Wiedereinführung der Wehrpflicht]], wenn dieser Tag auf einen Sonntag fiel, andernfalls sollte er am Sonntag vor dem 16. März begangen werden. Damit wurde die Bindung an den [[Kirchenjahr|kirchlichen Kalender]] aufgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.verfassungsschutz.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/die_glorifizierung_des_sinnlosen_sterbens.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Glorifizierung des sinnlosen Sterbens&amp;#039;&amp;#039;, |wayback=20120804084552}} Verfassungsschutz Brandenburg; abgerufen am 16. Februar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich waren alle der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen am Heldengedenktag verboten. 1939 wurden das Verbot auf Veranstaltungen beschränkt, bei welchen „nicht der der Bedeutung dieses Tages entsprechende soldatische und heroische Charakter gewahrt“ war.&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnung vom 8. März 1939 (RGBl. I. S. 427) ([https://www.verfassungen.de/de33-45/feiertage34-v1.htm Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nationalsozialistische Propaganda|Propagandawirkung]] des Tages wurde so hoch eingeschätzt, dass alle entscheidenden Schritte der Kriegsvorbereitung bis einschließlich 1939 auf ein Datum in unmittelbarer Nähe zum Heldengedenktag gelegt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexandra Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Von Helden und Opfern – Eine Geschichte des Volkstrauertags&amp;#039;&amp;#039; (= Campus Historische Studien, Bd.&amp;amp;nbsp;56). Campus-Verlag, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-593-39288-2, S.&amp;amp;nbsp;184.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2008-1016-501, Berlin, Heldengedenktag, Erich Raeder.jpg|mini|[[Erich Raeder]] am Rednerpult während des Staatsakts zum Heldengedenktag 1939. Im Hintergrund gesenkte [[Truppenfahne]]n der Wehrmacht, überhöht von einer Abbildung des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]]es.]]&lt;br /&gt;
Der [[Staatsakt (Veranstaltung)|Staatsakt]] in [[Berlin]] begann um zwölf Uhr in der [[Staatsoper Unter den Linden]], wo Ehrenplätze für Hitler und hohe Vertreter aus [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Partei]], Wehrmacht, der Reichsregierung reserviert waren. Hinzu kamen Veteranen der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]], Ritter des &amp;#039;&amp;#039;[[Pour le Mérite]]&amp;#039;&amp;#039;, ausländische [[Militärattaché]]s, Abordnungen von [[Kriegerverein]]en und Pressevertreter. Beim Eintreffen Hitlers mit seinen Gästen spielte die [[Staatskapelle Berlin|Staatskapelle]] [[Ludwig van Beethoven|Beethovens]] Trauermarsch aus der [[3. Sinfonie (Beethoven)|3. Sinfonie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Rede erfolgte das „Kommando: Fahnen auf! Fahnen senkt!“ und darauf das Lied &amp;#039;&amp;#039;[[Der gute Kamerad]]&amp;#039;&amp;#039;, gefolgt vom [[Das Lied der Deutschen|Deutschlandlied]] und dem [[Horst-Wessel-Lied]] mit anschließenden [[Hitlergruß]]. Anschließend begaben sich die Ehrengäste zur Tribüne vor dem [[Berliner Schloss]], wo Hitler eine [[Militärparade]] abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Reichskriegsflagge]]n wurden nicht mehr, wie am Volkstrauertag, auf [[Trauerbeflaggung|halbmast]] gehisst, sondern, während des Spielens des [[Präsentiermarsch]]es, &amp;#039;&amp;#039;vollstock&amp;#039;&amp;#039; gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|dkv|15|03|1941|2|Beflaggung am Heldengedenktag|HERVORHEBUNG=Beflaggung&amp;amp;#32;aniHelöengedenktLg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Garnison|Orten mit Truppenbelegung]] fanden militärische Gedenkfeiern vor oder nach dem Staatsakt in Berlin statt, nachdem gemeinsam die Rundfunkübertragungen der Feierlichkeiten angehört worden waren. An [[Kriegerdenkmal|Kriegerdenkmälern]] wurden Kränze abgelegt, das Lied &amp;#039;&amp;#039;Der gute Kamerad&amp;#039;&amp;#039; gespielt und eine Truppenparade abgehalten. Teilweise fanden auch nur Kranzniederlegungen auf den Friedhöfen statt. Einzuladen waren Vertreter der NSDAP und ihrer Verbände, der örtlichen Behörden, der [[Deutsche Arbeitsfront|DAF]] sowie Kriegsopfer und Hinterbliebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Kranzniederlegungen sollten den Gräbern [[Paul von Hindenburg]]s ([[Tannenberg-Denkmal]]), [[Erich Ludendorff]]s ([[Tutzing]]) und [[Franz Conrad von Hötzendorf]]s ([[Wien]]) erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An allen Kriegerdenkmälern waren seit 1939 [[Ehrenwache]]n abzustellen. Die Teilnahme an „Heldengedenkgottesdiensten“ war dagegen freiwillig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Orten ohne Truppenbelegung wurde der Heldengedenktag durch die NSDAP und in Mitarbeit durch den [[Kyffhäuserbund]] und den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heldengedenktag wurde bis 1939 auch auf deutschen [[Soldatenfriedhof|Soldatenfriedhöfen]] im Ausland begangen, so in [[Paris]], [[Moskau]], [[Istanbul]], [[Washington, D.C.]] und [[Sydney]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde der Staatsakt „soldatisch“ vereinfacht und in das [[Zeughaus (Berlin)|Zeughaus]] verlegt. Nach der [[Schlacht von Stalingrad]] 1943 fanden nur noch einfache Gedenkstunden ohne Paraden und Teilnahme der Bevölkerung statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Heldengedenktage ==&lt;br /&gt;
* 17. März 1935&lt;br /&gt;
* 8. März 1936, ein Tag nach der [[Rheinlandbesetzung (1936)|Remilitarisierung des Rheinlands]]&lt;br /&gt;
* 21. Februar 1937&lt;br /&gt;
* 13. März 1938, ein Tag nach dem [[Anschluss Österreichs|Einmarsch deutscher Truppen nach Österreich]]&lt;br /&gt;
* 12. März 1939, drei Tage vor der [[Zerschlagung der Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
* 10. März 1940&lt;br /&gt;
* 16. März 1941&lt;br /&gt;
* 15. März 1942&lt;br /&gt;
* 21. März 1943, von Adolf Hitler ausnahmsweise um eine Woche verschoben, dort fand der gescheiterte Attentatsversuch von [[Rudolf-Christoph von Gersdorff]] statt&lt;br /&gt;
* 12. März 1944&lt;br /&gt;
* 11. März 1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Totengedenktage ==&lt;br /&gt;
Kirchliche Totengedenktage waren [[Totensonntag]] (evangelisch) und [[Allerseelen]] (katholisch), Gedenktag für die „Gefallenen der Bewegung“ der [[9. November (Deutschland)|9. November]] (Jahrestag des [[Hitlerputsch]]es).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tag der Wehrmacht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Badge (AM 1996.71.283).jpg|mini|hochkant|Abzeichen für Teilnehmer des &amp;#039;&amp;#039;Tags der Wehrmacht&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Am auf den Heldengedenktag folgenden Sonntag veranstaltete das [[Winterhilfswerk des Deutschen Volkes]] ab 1939 den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tag der Wehrmacht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, an dem Spenden gesammelt wurden und der Bevölkerung das Kriegsgerät vorgeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Erwin Max Konstantin von Hausen, Hellmuth Rössler, Heinrich Stadelmann |Titel=Grundriss der deutschen Wohlfahrtspflege |Verlag=W.&amp;amp;nbsp;Kohlhammer, Abteilung Schaeffer |Datum=1944 |Online=https://books.google.de/books?id=z2baAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA129 |Abruf=2025-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heidemarie Uhl]], Richard Hufschmied, [[Dieter-Anton Binder|Dieter A. Binder]] |Titel=Gedächtnisort der Republik: Das Österreichische Heldendenkmal im Äußeren Burgtor der Wiener Hofburg. Geschichte – Kontroversen – Perspektiven |Verlag=Böhlau |Ort=Wien |Datum=2021-04-12 |ISBN=978-3-205-20907-2 |Online=https://books.google.de/books?id=Qr7kEAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA291 |Abruf=2025-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da am 22. März 1942 die reichseinheitliche „[[Jugendweihe#Zeit des Nationalsozialismus|Verpflichtung der Jugend]]“ stattfand, wurde der Tag um eine Woche auf den 28. und 29. März verschoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|obz|09|03|1942|4|Der neue Termin des „Tages der Wehrmacht“|HERVORHEBUNG=am&amp;amp;#32;28.&amp;amp;#32;und&amp;amp;#32;29,&amp;amp;#32;März}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Kaisenberg: &amp;#039;&amp;#039;Das neue Feiertagsrecht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv des öffentlichen Rechts]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 65 (N.F. 26), Nr. 1 (1935), S. 90–101 ([https://www.jstor.org/stable/44302757 Vorschau]).&lt;br /&gt;
* Thomas Peter Petersen: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Volkstrauertages.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte Auflage. Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Bad Kleinen 1998 ([https://www.volksbund.de/fileadmin/redaktion_BG/Mediathek/Volkstrauertag/1998_geschichte_des_volkstrauertages_petersen.pdf PDF; 5,78&amp;amp;nbsp;MB]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Nina Janz |Titel=Der Heldengedenktag in der Wehrmacht |Verlag=[[FernUniversität Hagen]] |Datum=2013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heldengedenktag|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{ANNO|nwg|14|03|1942|1|Der Heldengedenktag 1942|HERVORHEBUNG=}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|obz|13|03|1944|1|Deutscher Heldengedenktag}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|obz|12|03|1945|1|Heldengedenktag des deutschen Volkes|HERVORHEBUNG=Der&amp;amp;#32;Heldengedenktag}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenk-, Feier- oder Aktionstag im März]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesellschaft (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feste und Brauchtum (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenktag in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sonntag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenken an den Ersten Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tempsb</name></author>
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