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	<title>Heldburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gliwi: (GR)  File:Wappen Bad Colberg-Heldburg.png → File:DEU Heldburg COA.svg PNG → SVG</title>
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		<updated>2026-03-21T05:13:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Wappen_Bad_Colberg-Heldburg.png&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Wappen Bad Colberg-Heldburg.png (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Wappen Bad Colberg-Heldburg.png&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:DEU_Heldburg_COA.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:DEU Heldburg COA.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:DEU Heldburg COA.svg&lt;/a&gt; PNG → SVG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den thüringischen Ort &amp;#039;&amp;#039;Heldburg&amp;#039;&amp;#039;. Für weitere Bedeutungen des Wortes siehe [[Heldburg (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Art               = Stadt&lt;br /&gt;
| Name              = Heldburg&lt;br /&gt;
| Wappen            = DEU Heldburg COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad       = 50/16/47&lt;br /&gt;
| Längengrad        = 10/43/32&lt;br /&gt;
| Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
| Landkreis         = Hildburghausen&lt;br /&gt;
| Verwaltungsgemeinschaft = Heldburger Unterland&lt;br /&gt;
| Lageplan          = Heldburg in HBN.png&lt;br /&gt;
| Höhe              = &lt;br /&gt;
| PLZ               = 98663&lt;br /&gt;
| Vorwahl           = 036871&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 16069063&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE HUR&lt;br /&gt;
| Gliederung        = 14 Stadtteile&lt;br /&gt;
| Adresse           = Häfenmarkt 164&amp;lt;br /&amp;gt;98663 Heldburg&lt;br /&gt;
| Adresse-Verband   = &lt;br /&gt;
| Website           = [https://stadt-heldburg.de/ stadt-heldburg.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister     = Christopher Other&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMwahl2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bürgermeistertitel = &lt;br /&gt;
| Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heldburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt im [[Landkreis Hildburghausen]] im äußersten Süden [[Thüringen]]s. Heldburg liegt im Zentrum des [[Heldburger Land]]es, ist Verwaltungssitz der Verwaltungsgemeinschaft [[Heldburger Unterland]] und hat knapp 3500 Einwohner, davon ca. 1000 im Ortsteil Heldburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb der Stadt liegt die [[Veste Heldburg]] mit dem 2016 eröffneten [[Deutsches Burgenmuseum|Deutschen Burgenmuseum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Veste Heldburg, von Südwesten-002.jpg|mini|Die Veste Heldburg über der Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heldburg, Schuhmarkt, Unteres Tor 20161030-001.jpg|mini|Schuhmarkt mit dem Unteren Tor (auch Untertor)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heldburg-Stadtkirche01.jpg|mini|hochkant|Stadtkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heldburg-Happachsches-Haus.jpg|mini|hochkant|Happachsches Haus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heldburg - Forsthaus - 2016.jpg|mini|hochkant|Forsthaus Heldburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Heldburg liegt an der [[Kreck (Fluss)|Kreck]], einem Nebenfluss der [[Rodach (Itz)|Rodach]], jeweils etwa 20&amp;amp;nbsp;km entfernt von [[Hildburghausen]] (Thüringen) im Norden, [[Coburg]] ([[Oberfranken]]) im Osten und [[Bad Königshofen]] ([[Unterfranken]]) im Westen. Die nächstgelegenen [[Oberzentrum|Oberzentren]] nach Coburg sind [[Bamberg]], 45&amp;amp;nbsp;km südlich und [[Schweinfurt]] 45&amp;amp;nbsp;km südwestlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zur Stadt gehörende Gebiet ist somit größtenteils von [[Bayern|bayerischen]] Gemeinden umgeben, an drei längeren Abschnitten grenzt es direkt an Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des Krecktals befinden sich Wiesen und Ackerflächen, während weite Waldgebiete die übrige Umgebung Heldburgs einnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Das Stadtgebiet gliedert sich in folgende Ortsteile:&lt;br /&gt;
* [[Albingshausen]]&lt;br /&gt;
* [[Bad Colberg]]&lt;br /&gt;
* [[Einöd (Heldburg)|Einöd]]&lt;br /&gt;
* [[Gellershausen (Heldburg)|Gellershausen]]&lt;br /&gt;
* [[Gompertshausen]]&lt;br /&gt;
* Heldburg&lt;br /&gt;
* [[Hellingen (Heldburg)|Hellingen]]&lt;br /&gt;
* [[Holzhausen (Heldburg)|Holzhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Käßlitz]]&lt;br /&gt;
* [[Lindenau (Heldburg)|Lindenau]]&lt;br /&gt;
* [[Poppenhausen (Heldburg)|Poppenhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Rieth (Heldburg)|Rieth]]&lt;br /&gt;
* [[Völkershausen (Heldburg)|Völkershausen]]&lt;br /&gt;
* [[Volkmannshausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden der Stadt sind, von Norden beginnend im Uhrzeigersinn: [[Westhausen (bei Hildburghausen)|Westhausen]], [[Straufhain]], [[Bad Rodach]], [[Ummerstadt]], [[Seßlach]], [[Maroldsweisach]], [[Schweickershausen]], [[Sulzdorf an der Lederhecke]], [[Trappstadt]] und [[Schlechtsart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals wurde Heldburg wie auch Hellingen in der am 17. Oktober 837 ausgestellten Urkunde Nr.&amp;amp;nbsp;507 des [[Codex Eberhardi]] genannt. Sigibald, Testamentsvollstrecker des Grafen Asis, übertrug darin Güter in Heldburg und weiteren Orten an das Kloster Fulda. Die 1317 erstmals genannte Veste war Herrschaftssitz der [[Grafschaft Henneberg|Grafen von Henneberg]], nach denen das Gebiet 1353 an die Burggrafen von [[Nürnberg]] und 1374 an die [[Wettiner]] fiel. Heldburg erhielt Stadtrecht am 2. Dezember 1394, der Rat ist 1396 bezeugt und hatte in beschränktem Umfang die Niedergerichte inne. Im 16. Jahrhundert wurde Heldburg befestigt. Die Stadtkirche Unser lieben Frauen unterstand im Mittelalter dem Landkapitel Coburg des [[Bistum Würzburg|Bistums Würzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Amtseinführung des Pfarrers und späteren [[Superintendent]]en Friedrich Schwalbe im Jahr 1528/29 wurde die [[Reformation]] eingeführt. Schwalbe betreute auch den 1537 vollendeten Bau der neuen Stadtkirche und spendete den Taufstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heldburg war 1557–1700 von der [[Hexenverfolgung]] betroffen. 22 Frauen und der Sohn einer Angeklagten gerieten in [[Hexenprozess]]e. Fünf Frauen wurden hingerichtet, drei starben unter der Folter. Im letzten Hexenprozess war Dorothea Schütz aus Heldburg sieben Monate im Kerker und wurde zweimal gefoltert, bis sie 1700 unter der Folter starb.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kai Lehmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung „Luther und die Hexen“.&amp;#039;&amp;#039; Bereich Heldburg, Bibliothek Museum Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden, 2012; Ronald Füssel: &amp;#039;&amp;#039;Die Hexenverfolgungen im Thüringer Raum.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichungen des Arbeitskreises für historische Hexen- und Kriminalitätsforschung in Norddeutschland, Band 2, Hamburg 2003, S. 237&amp;amp;nbsp;f.; Egbert Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Hexenjagd im Raum Rodach und die Hexenprozessordnung von Herzog Johann Casimir&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Rodacher Rückert-Kreises.&amp;#039;&amp;#039; Heft 19), Rodach 1995, S. 192–236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner betrieben vor allem Landwirtschaft und Handwerk. 1833 wurden 1185 Einwohner gezählt, um diese Zeit wanderten viele Einwohner nach Nordamerika aus. 1922 wurde [[Einöd (Heldburg)|Einöd]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der deutschen Teilung waren Heldburg und das benachbarte [[Ummerstadt]] die südlichsten Städte der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Das [[Heldburger Land]] bildete einen Zipfel, der an drei Seiten vom Gebiet der Bundesrepublik Deutschland umgeben war. Das führte dazu, dass das Gebiet vollständig in die 1952 geschaffene Sperrzone an der innerdeutschen Grenze geriet. Die isolierte Lage behinderte Bewohner, Wirtschaft und Verkehr massiv und führte zu Stagnation und Abwanderung der Bevölkerung. Weitere Bevölkerungsverluste entstanden durch zwei Zwangsaussiedlungen (1952 [[Aktion Ungeziefer]] und 1961 [[Aktion Kornblume]]) aus dem Sperrgebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Klaus Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Billmuthausen–Das verurteilte Dorf.&amp;#039;&amp;#039; Greifenverlag zu Rudolstadt &amp;amp; Berlin, 2009, ISBN 978-3-86939-004-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. März 1993 gründeten die sechs ehemals selbstständigen Gemeinden [[Bad Colberg]], [[Gellershausen (Heldburg)|Gellershausen]], Heldburg mit Einöd, [[Holzhausen (Heldburg)|Holzhausen]], [[Lindenau (Heldburg)|Lindenau]] und [[Völkershausen (Heldburg)|Völkershausen]] die Einheitsgemeinde [[Bad Colberg-Heldburg]]. Am 1. Januar 2019 schlossen sich die Gemeinden Hellingen und Gompertshausen mit der Stadt Bad Colberg-Heldburg zur Stadt Heldburg zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Kommunalwahl am 26. Mai 2024]] wurde bei einer Wahlbeteiligung von 72,6 % der Stadtrat mit folgendem Ergebnis gewählt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=069&amp;amp;gemnr=69063 |titel=Stadtratswahl Heldburg 2024 |hrsg=wahlen.thueringen.de |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei/Liste !! Stimmenanteil !! Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 59,1 % || 9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Wählergruppe|FW/UB]]{{FN|1}} || 31,8 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| BZH{{FN|2}} || {{0}}9,1 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Gesamt !! 100 % !! 16&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNBox|{{FNZ|1|&amp;#039;&amp;#039;Freie Wähler / Unabhängige Bürger&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
  {{FNZ|2|&amp;#039;&amp;#039;Bündnis Zukunft Hildburghausen&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Thüringen 2019|Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019]] wurde Christopher Other (CDU) bei einer Wahlbeteiligung von 70,8 % mit 91,1 % der abgegebenen gültigen Stimmen zum hauptamtlichen Bürgermeister der neuen Stadt gewählt. Er war der einzige aufgestellte Kandidat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMwahl2019&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=2019&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=069&amp;amp;gemnr=69063 |titel=Bürgermeisterwahl Heldburg 2019 |hrsg=wahlen.thueringen.de |abruf=2019-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 9. März 2025 wurde Other mit 87,5 % der abgegebenen gültigen Stimmen ohne Gegenkandidaten für eine zweite Amtszeit gewählt, die Wahlbeteiligung lag bei 53,7 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=069&amp;amp;gemnr=69063 |titel=Wahlen in Thüringen, Bürgermeisterwahl 2025 in Thüringen, Heldburg |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2025-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Es zeigt auf rotem Wappenschild einen silbernen Zinnenturm, an den ein aufgerichteter goldener Löwe seine Pranken legt. Das Wappen entstammt den alten nachweisbaren Siegeln der Stadt. Die Ähnlichkeit mit dem Wappen der Stadt [[Meißen]], ein aufgerichteter schwarzer Löwe legt dort seine Pranken an einen roten Zinnenturm, weist deutlich auf die wettinische Herkunft des Heldburger Wappens hin. Der sogenannte [[Meißner Löwe]] ist in zahlreichen Wappen der ehemaligen wettinischen Städte zu finden. Der Zinnenturm weist auf die Wehrhaftigkeit der Stadt nach ihrer Befestigung mit einer Stadtmauer hin. Die Farbgebung des Heldburger Wappens ist mehrfach verändert worden. Ein wiederaufgefundenes holzgeschnitztes Wappen von 1833, es hängt im Rathaus, zeigt einen goldenen Löwen und einen goldenen Turm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Nordöstlich der Stadt befindet sich die [[Veste Heldburg]], in der sich das [[Deutsches Burgenmuseum|Deutsche Burgenmuseum]] befindet. Nach jahrelangen Sanierungs- und Bauarbeiten an der Veste wurde das Museum am 8.&amp;amp;nbsp;September 2016 durch den thüringischen Ministerpräsidenten eröffnet. Das Museum umfasst 40&amp;amp;nbsp;Räume, welche sich mit der Bedeutung und Funktion von Burgen beschäftigten. Zudem werden ihre bauliche Entwicklung und das Leben auf Burgen, sowohl in Friedens- als auch in Kriegszeiten, dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutschesburgenmuseum.de/ Das Deutsche Burgenmuseum] In: Homepage des Deutschen Burgenmuseums, aufgerufen am 13. September 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert ist auch die Altstadt mit ihren restaurierten Fachwerkbauten aus der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]]. Sie ist von einer Stadtmauer aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert umgeben. Erhalten sind neben Mauerabschnitten fünf der ehemals 14&amp;amp;nbsp;Türme (siehe [[Apothekerturm Heldburg]]) sowie das Untertor als eines von ehemals vier Stadttoren. Die evangelische [[Stadtkirche Unserer Lieben Frauen (Heldburg)|Stadtkirche Unserer Lieben Frauen]] an der Westseite des Marktplatzes stammt aus der Zeit zwischen 1502 und 1537, der Turm ist älter. Die 1497 erstmals erwähnte [[St. Leonhard (Heldburg)|Friedhofskapelle St.&amp;amp;nbsp;Leonhard]] diente seit 1950 viele Jahre auch als katholische Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rathaus ist ein Fachwerkbau mit Dachreiter und befindet sich am Markt im Stadtzentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe der Auffahrt zur Veste Heldburg steht die abgestorbene Schießeiche mit einem Brusthöhenumfang von 7,05 m (2014).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Monumentale Eichen|Link=historische-eichen-1/abgestorbene-eichen/heldburg/|Abruf=2017-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Heldburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Heldburg ist nach wie vor landwirtschaftlich geprägt, es gibt keine größeren Gewerbebetriebe am Ort. Die Stadt nimmt Verwaltungs- und Versorgungsfunktionen für das nähere Umland wahr.&lt;br /&gt;
Es bestand ein Bahnhof an der Strecke [[Bahnstrecke Hildburghausen–Lindenau-Friedrichshall|Hildburghausen–Lindenau-Friedrichshall]]. Die feierliche Einweihung der Teilstrecke von Hildburghausen nach Heldburg erfolgte am 1. Juli 1888. Am 1. Dezember wurde das Reststück in Betrieb genommen. Im Jahr 1946 mussten die Schienen im Rahmen der [[Reparation#Deutsche Reparationen nach 1945|Reparationsleistungen]] an die Sowjetunion demontiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesstraßen verbinden Heldburg mit [[Gleichamberg]] im Nordwesten, [[Hildburghausen]] im Norden, [[Bad Rodach]] im Nordosten, [[Coburg]] im Osten, [[Seßlach]] im Südosten und [[Maroldsweisach]] im Südwesten. In [[Bahnhof Coburg|Coburg]] und [[Bahnstrecke Eisenach–Lichtenfels|Hildburghausen]] befinden sich derzeit die nächsten Anschlüsse ans Eisenbahn- und [[Bundesautobahn 9|Autobahnnetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geplant sind (Stand 2025) fünf Solarparks der RWE mit einer Fläche von zusammen circa 2 km² entsprechend 1,8 % des Stadtgebiets mit Baubeginn im Jahr 2027. Im März 2025 wurde ein Bürgerbegehren gegen diese Planung zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg als Ehrenbürger|Paul von Hindenburg]] (1847–1934), Generalfeldmarschall&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinsam mit 82 anderen Thüringer Städten anlässlich seines 70. Geburtstages am 2. Oktober 1917, vgl. &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche&amp;#039;&amp;#039; 1917 [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00247618/SDH_19376538_1917_Der_Deutsche_1029.tif Nr. 231].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Söhne und Tochter des Ortes sowie Personen mit Bezug zu Heldburg ===&lt;br /&gt;
* [[Eucharius Hoffmann]] (1540–1588), Komponist, Organist, Chorleiter, Musikdokumentar in Stralsund, geboren in Heldburg&lt;br /&gt;
* [[Johann Gerhard (Theologe)|Johann Gerhard]] (1582–1637), bedeutender Vertreter der lutherischen Orthodoxie, Kirchenvater, Superintendent in Heldburg (1606–1615), Generalsuperintendent in Coburg, Lehramt am Gymnasium Casimirianum in Coburg, Professor in Jena, Autor&lt;br /&gt;
* [[Paul Matthias Wehner]] (1583–1612), Jurist, Autor, geboren in Heldburg&lt;br /&gt;
* [[Georg Achatz Heher]] (1601–1667), Jurist, Diplomat und Kanzler, von 1648 bis 1659 Oberamtmann in Heldburg&lt;br /&gt;
* [[Johann Eichel von Rautenkron]] (1621–1688), Ethnologe und Jurist, geboren in Heldburg&lt;br /&gt;
* [[Johann Wolfgang Rosenfeld]] (1644–1709), Jurist und leitender Beamter im Dienst des Herzogs von Sachsen-Zeitz&lt;br /&gt;
* [[Georg Schubart]] (1650–1701), Professor in Jena, lehrte Jura, Philosophie, Universalgeschichte, Poesie und Eloquenz, geboren in Heldburg&lt;br /&gt;
* [[Johann Christian Thomae]] (1668–1724), Rektor, Buchautor, geboren in Heldburg&lt;br /&gt;
* [[Johann Wilhelm Wagner]] (1681–1745), Astronom, geboren in Heldburg&lt;br /&gt;
* [[Lorenz Adam Bartenstein]] (1711–1796), Hofmeister&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|2|93|93 |Bartenstein, Lorenz Adam |Georg Brückner |ADB:Bartenstein, Lorenz Adam}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Rektor des [[Casimirianum Coburg|Casimirianums]] in Coburg&lt;br /&gt;
* [[August Friedemann Rühle von Lilienstern]] (1744–1828), Jurist, Publizist, Schriftsteller, geboren in Heldburg&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|29|610|611|Rühle v. Lilienstern, August Friedemann |Wilhelm Sauer |ADB:Rühle von Lilienstern, August Friedemann}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Paulus Motz]] (1817–1904), Mundartdichter, zeitweise Förster in Heldburg&lt;br /&gt;
* [[Conrad Bonsack]] (1830–1899), Lehrer, archäologischer Sammler(Steinsburg)&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Friedrich von Heim]] (1835–1912), Staatsminister des Herzogtums Sachsen-Meiningen, Ehrenbürger von Heldburg&lt;br /&gt;
* [[Adolf Brodführer]] (1845–1907), Generalarzt&lt;br /&gt;
* [[Fritz Binde]] (1867–1921), Schriftsteller, Prediger und Evangelist, geboren in Heldburg&lt;br /&gt;
* [[Julius Klee (Schauspieler)|Julius Klee]] (1899–1989), Schauspieler, geboren in Heldburg&lt;br /&gt;
* [[Johannes W. Schneider]] (1928–2010), Psychologe, Waldorfpädagoge, Anthroposoph, Autor, geboren in Heldburg&lt;br /&gt;
* [[Alfred Ehrhardt (Heldburg)]] (1939–2008), Maler, Lithograph, geboren in Heldburg&lt;br /&gt;
* [[Birgit Dahlenburg]] (1959–2017), Kunstwissenschaftlerin, Kustodin [[Universität Greifswald|Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald]], Autorin, geboren in Heldburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Heldburg |Band=9 |Seite=46}}&lt;br /&gt;
* Max-Rainer Uhrig: &amp;#039;&amp;#039;Das Heldburger Land.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankenland, Zeitschrift für fränkische Landeskunde und Kulturpflege.&amp;#039;&amp;#039; Heft 6, Würzburg, Juni 1990 ([http://frankenland.franconica.uni-wuerzburg.de/login/data/1990_137.pdf#view=FitBV frankenland.franconica.uni-wuerzburg.de] Universität Würzburg).&lt;br /&gt;
* Norbert Klaus Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Das Heldburger Land – ein historischer Reiseführer.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2013, ISBN 978-3-86777-349-2.&lt;br /&gt;
* Stadt Bad Colberg-Heldburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Heldburg-Buch; Beiträge zur 1175-jährigen Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bad Colberg-Heldburg 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://stadt-heldburg.de/ Website von Heldburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Heldburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Hildburghausen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4239421-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Hildburghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1394]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ersterwähnung 837]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gliwi</name></author>
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