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	<title>Hekatoncheiren - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T10:43:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hekatoncheiren&amp;diff=52653&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der gut zu tanzen weiß: Änderungen von ~2026-26287-92 (Diskussion) auf die letzte Version von ~2025-38043-93 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-30T08:15:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-26287-92&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-26287-92&quot;&gt;~2026-26287-92&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-26287-92&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-26287-92 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:~2025-38043-93&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:~2025-38043-93 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;~2025-38043-93&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Paul Rubens 108.jpg|mini|300px|Die Titanen brechen unter den von den Hekatoncheiren geschleuderten Felsbrocken zusammen (&amp;#039;&amp;#039;Der Sturz der Titanen&amp;#039;&amp;#039; von [[Peter Paul Rubens]], 1637–1638, [[Königliche Museen der Schönen Künste|Musée Royaux des Beaux Arts]], [[Brüssel]])]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hekatoncheiren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Ἑκατόγχειρες|Hekatóncheires|de=Hunderthänder|la=Centimani}}, aus {{lang|grc|ἑκατόν|hekatón|de=hundert}}, und {{lang|grc|χείρ|cheír|de=Hand, Arm}}) sind Gestalten der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]], drei riesenhafte Söhne des [[Uranos]] und der [[Gaia (Mythologie)|Gaia]]. Jeder von ihnen hat 100 Arme und in manchen Überlieferungen zudem 50 Köpfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Namen sind &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Briareos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|Βριάρεως|Briáreōs}}; auch &amp;#039;&amp;#039;Obriareos&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gyges&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|Γύγης|Gýgēs}}; auch &amp;#039;&amp;#039;Gyes&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kottos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|Κόττος|Kóttos}}). Wesentliche Quelle für den Mythos ist die &amp;#039;&amp;#039;[[Theogonie]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Hesiod]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Vater Uranos hasste die Hekatoncheiren von Anfang an und verbarg sie sofort nach ihrer Geburt an einem finsteren Ort in der Erde, wohin niemals das Sonnenlicht drang. Ihre Mutter litt unter dem ungerechten Schicksal der Söhne und stiftete ihre anderen Kinder aus dem [[Titan (Mythologie)|Titanengeschlecht]] an, ihren Vater mit einer Sichel aus [[Adamant]] zu [[Kastration|kastrieren]], unter den Titanen war aber nur [[Kronos]] zu dieser Tat bereit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hesiod Theogonie 147ff&amp;quot;&amp;gt;Hesiod, &amp;#039;&amp;#039;Theogonie&amp;#039;&amp;#039; 147 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Gefängnis unter der Erde am Rande der Welt wurden die Hekatoncheiren aber erst von [[Zeus]], dem Sohn des Kronos, befreit. Zeus und seine Geschwister kämpften nämlich seit 10 Jahren einen nicht zu entscheidenden Krieg gegen die anderen Titanen (siehe [[Titanomachie]]). Gaia aber hatte geweissagt, dass mit Hilfe der Hekatoncheiren Zeus den Sieg erringen könnte. Zeus befreite also die Hekatoncheiren aus dem [[Erebos]], gab ihnen [[Nektar (Mythologie)|Nektar]] zu trinken und [[Ambrosia]] zu essen, wodurch sie nach der langen Gefangenschaft ihre Riesenkräfte wieder zu voller Entfaltung brachten und gestärkt in den Kampf gegen die Gegner des Zeus zogen. Unter dem Angriff der Hundertarmigen brachen die Titanen zusammen: Briareos, Gyges und Kottos türmten 300 Felsen aufeinander und begruben die Titanen darunter. Die Besiegten wurden gefesselt und in den Tartaros verbannt, die Hekatoncheiren aber wurden zu ihren Wächtern bestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hesiod Theogonie 147ff&amp;quot; /&amp;gt; Briareos erhielt zudem von Poseidon die Hand seiner Tochter [[Kymopolea]], die ihm die Nymphe [[Oiolyke]] gebar.&amp;lt;ref&amp;gt;Hesiod, &amp;#039;&amp;#039;Theogonie&amp;#039;&amp;#039; 807 ff. und [[Stesichoros]] Fragment 299 (Scholion zu [[Apollonios von Rhodos]], &amp;#039;&amp;#039;Argonautika&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Briareos&amp;#039;&amp;#039; wird auch mit [[Aigaion (Mythologie)|Aigaion]] ({{lang|grc|Αἰγαίων|Aigaíōn}}) identifiziert, so bei [[Vergil]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vergil, &amp;#039;&amp;#039;[[Aeneis]]&amp;#039;&amp;#039; 10,565 [https://www.gottwein.de/Lat/verg/aen10de.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; und in den &amp;#039;&amp;#039;[[Fasti (Ovid)|Fasten]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Ovid]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ovid, &amp;#039;&amp;#039;Fasti&amp;#039;&amp;#039; 3,793 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Gleichsetzung findet sich schon bei [[Homer]], der im ersten Gesang schreibt, dass &amp;#039;&amp;#039;Briareos&amp;#039;&amp;#039; nur von den Göttern so genannt werde, dass die Menschen ihn aber Aigaion nennen, da er den Vater an Stärke überrage. Er sei so mächtig gewesen, dass selbst Götter sich scheuten, ihm entgegenzutreten: Als einst sich [[Hera]], [[Poseidon]] und [[Athene]] verschworen hatten, [[Zeus]] zu überwältigen und zu fesseln, rief [[Thetis (Mythologie)|Thetis]] den Briareos auf den Olymp, der sich neben Zeus setzte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em; font-style:italic;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser nun saß bei Kronion dem Donnerer, freudigen Trotzes.&lt;br /&gt;
Drob erschraken die Götter, und scheuten sich, jenen zu fesseln.&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;[[Ilias]]&amp;#039;&amp;#039; 1,395–406&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Roscher|1,2|1910||Hekatoncheiren|[[Julius Adolf Bernhard]]}}&lt;br /&gt;
* {{Roscher|1,1|140|143|Aigaion|Julius Adolf Bernhard}}&lt;br /&gt;
* {{Roscher|1,1|818|819|Briareos 1|Julius Adolf Bernhard}}&lt;br /&gt;
* {{RE|VII,2|2797|2799|Hekatoncheires|[[Ludolf Malten]]||[https://elexikon.ch/RE/VII,2_2801 Digitalisat]}}&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Mayer (Archäologe)|Maximilian Mayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Giganten und Titanen in der antiken Sage und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Weidmann, Berlin 1887, S. 120ff.&lt;br /&gt;
* {{DNP|5|271||Hekatoncheires|[[Reviel Netz]]|[https://archive.org/details/der-neue-pauly-addition/DNP%201996-2008/DNP%2005%20%281998%29%20Gru-Iug/page/n73/mode/1up Digitalisat]}}&lt;br /&gt;
* {{LIMC|4|481|482|Hekatoncheires|[[Erika Simon]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hecatonchires|Hekatoncheiren}}&lt;br /&gt;
* [https://www.theoi.com/Titan/Hekatonkheires.html Hekatonkheires] im Theoi Project (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreatur der griechischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männliche Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Riese (Mythologie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der gut zu tanzen weiß</name></author>
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