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	<title>Heizwagen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T04:03:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heizwagen&amp;diff=341875&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andreas Ley: /* Heizwagen für elektrische Zugheizungen */ Interpunktion</title>
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		<updated>2026-03-11T02:43:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Heizwagen für elektrische Zugheizungen: &lt;/span&gt; Interpunktion&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heizwagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Eisenbahnwagen, die für den Betrieb der Heizungen in Zügen eingesetzt werden. Da die Versorgung der Heizung meist vom Triebfahrzeug aus erfolgt oder die Wagen über autonome Heizsysteme verfügen, stellt der Einsatz von Heizwagen eine Ausnahme dar. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heizkesselwagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden zur Versorgung von Dampfheizungen verwendet, sie sind heute nur noch von historischer Bedeutung. Zur Versorgung der heute üblichen elektrischen Zugheizungen werden manchmal [[Generatorwagen]] verwendet. Weiters existieren Heizwagen, die für elektrisch beheizte Züge Strom aus der [[Oberleitung]] entnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heizwagen-Mai-2010.jpg|mini|Heizkesselwagen der Bauart 1931–1943 der [[Ulmer Eisenbahnfreunde]] beim Süddeutschen Eisenbahnmuseum Heilbronn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:13-04-21-dagebuell-by-RalfR-008.jpg|mini|Generatorwagen der [[Norddeutsche Eisenbahngesellschaft Niebüll|Norddeutschen Eisenbahngesellschaft Niebüll]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heizwagen RhB.JPG|mini|Kombinierter Gepäck- und Heizwagen der [[Rhätische Bahn|Rhätischen Bahn]] zur Versorgung der elektrischen Zugheizung mit Energie aus der Oberleitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Heizwagen ==&lt;br /&gt;
=== Heizkesselwagen ===&lt;br /&gt;
Ab Ende der 1860er Jahre wurde begonnen, Reisezüge mit durchlaufenden [[Dampfheizung (Eisenbahn)|Dampfheizleitungen]] auszustatten. Schon damals entstanden auch Heizwagen, es setzte sich aber schon bald durch, den Dampf über Druckminderer aus den Kesseln der [[Dampflokomotive]]n zu entnehmen. Nur bei sehr langen Zügen wurden in kalten Regionen weiterhin zusätzlich Heizkesselwagen eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dr. Freiherr v. Röll |url=http://www.zeno.org/Roell-1912/A/Heizung+der+Eisenbahnwagen |titel=Heizung der Eisenbahnwagen (Enzyklopädie des Eisenbahnwesens) |datum=1914 |abruf=2024-07-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten Heizwagen waren zwei- oder dreiachsig.&amp;lt;ref&amp;gt;Zander, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen des elektrischen Betriebs erhielten Reisezugwagen schrittweise entweder zusätzliche oder, bei regional im elektrischen Betrieb eingesetzten Wagen, ausschließlich Einrichtungen für eine elektrische Zugheizung. Elektrolokomotiven wurden eher selten mit Heizkesseln ausgestattet, wobei dies regional unterschiedlich war. Insbesondere im überregionalen Verkehr entstand für Züge, die noch nicht mit elektrischer Heizung ausgestattet waren, ein Bedarf an Heizkesselwagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Triebfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren waren zunächst häufig mit Heizkesseln für die Zugheizung ausgestattet. Mit kleiner werdendem Anteil der Dampftraktion wurde zunehmend die Dampfheizung von Zügen obsolet. Für den Personenverkehr konzipierte Dieseltriebfahrzeuge wurden ab den 1960er Jahren (auch hier mit regionalen Unterschieden) mit Heizstromgeneratoren und nicht mehr mit Heizkesseln ausgestattet. Mit dem Ende der Dampfheizung endete auch der Bedarf nach Heizkesselwagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heizwagen für elektrische Zugheizungen ===&lt;br /&gt;
Die seit der Einführung der elektrischen Traktion gebräuchlichen elektrischen Zugheizungen werden über eine [[Zugsammelschiene|Heizstromleitung]] mit Energie versorgt. Nachdem diese Leitung heute Klimaanlagen und andere Verbraucher versorgt, wird sie als Zugsammelschiene bezeichnet. Auch die Zugsammelschiene wird meist vom Triebfahrzeug versorgt. Seltener erfolgt die Versorgung mit [[Generatorwagen]], die teilweise auch als Heizwagen bezeichnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.lok-report.de/news/deutschland/mit-der-kamera-notiert/item/6454-dagebuell.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters gibt es Heizwagen, die mit Stromabnehmern und Transformatoren die Zugsammelschiene mit Energie aus der [[Fahrleitung]] versorgen.  Solche Wagen sind auf Schweizer Schmalspurbahnen in Verwendung, weil die Zugsammelschiene nicht für die Länge und den Strombedarf der aktuell dort verkehrenden Züge ausgelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heizwagen in einzelnen Ländern ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
==== Heizwagen der Bauart 1931–1943 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:042 Eisenbahnmuseum Schwarzenberg - Flickr - KlausNahr.jpg|mini|Heizwagen im [[Eisenbahnmuseum Schwarzenberg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der [[Elektrifizierung]] der Bahnstrecke [[Bahnstrecke Stuttgart–Ulm|Stuttgart – Ulm – Augsburg – München]] im Mai 1933 stellte die [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutsche Reichsbahn]] vierachsige [[Drehgestell]]wagen in Dienst, passend zu den damals angeschafften [[Schnellzugwagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Heizwagen wurden von 1931 bis 1943 angeschafft. Allein in den Jahren 1941 bis 1943 wurden 180 Stück vorrangig für militärische Zwecke gebaut (Truppentransporte, [[Krankentransportzug|Lazarettzüge]]). Die Wagen verfügen über einen Seitengang und können in der Zugmitte eingestellt werden, um die Reisezugwagen an beiden Zugenden gleichmäßig zu versorgen. Das Gewicht dieser Heizwagen beträgt 62,2&amp;amp;nbsp;t, die Länge über [[Puffer (Bahn)|Puffer]] 17,10&amp;amp;nbsp;m. Wegen ihres relativ hohen Gewichts wurden die Wagen auch für entsprechende Testfahrten gerne eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz R. Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Die Baureihen VT 08 und VT 12&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;. Die „Eierköpfe“ der Deutschen Bundesbahn&amp;#039;&amp;#039;. EK-Verlag, Freiburg 2018, ISBN 978-3-8446-6033-3, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kessel zur Dampferzeugung wurde im ursprünglichen Zustand mit Kohle befeuert, die durch Klappen im Dach in entsprechende Kohlenkästen eingefüllt wurde. An jedem Ende des Wagens befanden sich zudem Wasserkästen. Die Feuerung wurde durch ein Gebläse angefacht, weil anders als in Lokomotiven kein [[Blasrohr (Saugzug)|Blasrohr]] verwendet werden konnte, da der Dampf komplett für Heizzwecke benötigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz der Heizwagen endete bei der [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]] vermutlich ca. 1965, es wurden aber auch noch betriebsfähige Heizwagen um 1971/72 beobachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;www.Drehscheibe-online.de [http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,8046243 Bild 8: betriebsfähiger Heizwagen der DB um 1971/72 in Helmstedt], abgerufen am 3. Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn]] (DR) waren sie bis 1993 im Einsatz. Dort wurden sie zuletzt als strategische Reserve zur Versorgung von Lazarett- und [[Militärzug|Militärzügen]] vorgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vierachsigen Heizwagen haben heute bei Museumsbahnen eine besondere Bedeutung bekommen. Einerseits ermöglichen sie das Vorheizen der historischen Wagenzüge vor Beginn der Zugfahrten, andererseits werden sie zum Vorwärmen der Schwerölvorräte, Ölfeuerungsanlagen und Kessel der Dampflokomotiven verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhalten sind zwei betriebsfähige Heizwagen der Bauart 1931–1943, davon einer kohlegefeuert, bei den [[Ulmer Eisenbahnfreunde]]n. Ein Wagen ist auf dem Gelände des [[Süddeutsches Eisenbahnmuseum Heilbronn|Süddeutschen Eisenbahnmuseums Heilbronn]] vorhanden. Dort wird dieses [[Fahrzeug]] zum Vorheizen ölgefeuerter Dampflokomotiven verwendet. Ein weiterer Heizwagen wird derzeit bei der Dampflok-Gemeinschaft 41 096 e.&amp;amp;nbsp;V. zu diesem Zweck aufgearbeitet. Der &amp;#039;&amp;#039;Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde in Schwarzenberg e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; ist im Besitz eines derartigen Heizwagens, der restauriert wird. Schließlich ist ein nicht betriebsfähiger Heizwagen von außen und innen im [[Bayerisches Eisenbahnmuseum|Bayerischen Eisenbahnmuseum]] in [[Nördlingen]] zu besichtigen. Das in Nördlingen zubesichtigende Fahrzeug hat folgende Daten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohle 7,0 Tonnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasser 15,3m³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine Dienstmasse von 40,1 Tonnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Länge über [[Puffer (Bahn)|Puffer]] 17,10 m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremsgewicht  bei Rangierfahrt 56 Tonnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei Personenzug 50 Tonnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güterzug 34 Tonnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zulässige Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser wird dort mit der Betriebsnummer: 701344 Mü und als Gattung Hkw im Freigelände ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dampfspeicherwagen DB 7030 Mainz ====&lt;br /&gt;
Als bei der [[Meterspur]]-[[Eisenbahnstrecke]] [[Bahnstrecke Ludwigshafen–Meckenheim|Ludwigshafen–Meckenheim]] die Dampflokomotiven abgelöst werden sollten, stellte sich die Frage nach der Zugheizung. Die neuen [[Diesellokomotive]]n der [[DB-Baureihe V 29|Baureihe V 29]] besaßen im Gegensatz zu den [[normalspur]]igen Baureihen [[DB-Baureihe V 100|V&amp;amp;nbsp;100]] oder [[DB-Baureihe 215|215]] keine Heizkessel. An den [[Bahnhof#Endbahnhof|Endbahnhöfen]] wurden deshalb Dampfspeicherwagen, also spezielle [[Kesselwagen]], mit Dampf gefüllt und die Züge mit diesen beheizt. Das Prinzip der Energiespeicherung funktionierte wie bei den [[Dampfspeicherlokomotive]]n. Nach der Einstellung des [[Personenverkehr]]s gelangten die Wagen zur [[Schmalspurbahn Nagold–Altensteig]], wo sie nach kurzer Zeit durch [[Webasto]]-[[Standheizung]]en in den Wagen ersetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Osthannoversche Eisenbahnen ====&lt;br /&gt;
Der zweiachsige [[Osthannoversche Eisenbahnen|OHE]]-Heizwagen 0103² ist im Bestand des VBV – Braunschweig erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
==== Geschichte ====&lt;br /&gt;
[[Datei:XD99005SBBCFFFFSi.jpg|mini|Heizwagen X&amp;lt;sup&amp;gt;d&amp;lt;/sup&amp;gt; 99005 der [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]] (SBB), 1920 umgebaut aus einer Dampflokomotive des Typs [[VSB Ec 2/2|Ec 2/2]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SBB Xd90109 P6A1683.JPG|mini|Heizwagen X 90109 der SBB, 1922 erbauter Einheitstyp, 1961–62 umgebaut auf Ölfeuerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die früh begonnene Elektrifizierung wurden die schweizerischen Reisezugwagen bereits ab diesem Zeitpunkt mit elektrischer Heizung ausgerüstet. Hingegen erforderte die Heizung internationaler Zugskompositionen die Bereitstellung von Heizwagen. Zudem waren zu Beginn der Elektrifikation in den 1920er Jahren für einzelne Inlandzüge Heizwagen erforderlich. Die SBB bauten ab 1919 mehr als dreißig solcher Wagen teilweise aus Dampflokomotiven ([[VSB Ec 2/2#Umbau in Heizwagen Xd 99001–99005|Xd 99001-05, 1919–20]], Xd 99006–13 1925–27) oder Gepäckwagen (Xdü 99026–30 ex Fü 17502–06 ex GB 1642–46&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Schöngut/Heinz Sigrist: &amp;#039;&amp;#039;Das Rollmaterial der Gotthardbahn 1874–1909.&amp;#039;&amp;#039; VRS, Winterthur 1988, Seite 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;) um, teilweise mit Gepäckwagen-ähnlichen Aufbauten neu auf (Xdü 99031–45).&amp;lt;ref&amp;gt;SBB-Zugförderungs- und Werkstättedienst: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Triebfahrzeuge, Personen-, Kranken-, Gepäck- und Dienstwagen der schweizerischen Bundesbahnen. Bestand am 1. Januar 1925.&amp;#039;&amp;#039; Nachdruck 1976, Minirex, Luzern, Seite 46&amp;lt;/ref&amp;gt; Zehn dieser Wagen wurden Anfang der 1960er Jahre noch auf Ölfeuerung (Xd 90101–10) umgebaut. Der Xd 90109 ist erhalten geblieben und wird vom Verein Mikado1244 im ehemaligen Depot Brugg aufgearbeitet&amp;lt;!--stand 2015--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 wurde versuchsweise der Gepäckwagen Fü 17501 (ex GB 1641) mit einem elektrischen Dampferzeuger ausgerüstet und als Xdü 99099 in Betrieb genommen. Das Experiment blieb ohne Nachfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den SBB hatte die [[Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn|BLS]], die 1913 elektrisch in Betrieb ging, fünf Heizwagen Xdü 9201–05 in Betrieb genommen. Diese waren bis in die 1930er Jahre im planmäßigen Einsatz und wurden ab 1935 zu Gepäck- oder Dienstwagen umgebaut. Anfang der 1920er Jahre wurden die von der BLS mitbetriebenen sogenannten Dekretsbahnen auf Anordnung («per Dekret») der Berner Regierung elektrifiziert. Der Umbau der Wagen auf elektrische Heizung zog sich danach bis Anfang der 1930er Jahre hin. Um diese Zeit zu überbrücken, erhielten 15 Gepäckwagen sogenannte Elektrodampfer eingebaut, also elektrische Durchlauferhitzer, die mit Heizstrom von der Lokomotive Dampf erzeugten. Dazu war ein Wasserbehälter von 1500 Liter eingebaut worden. Im Gegensatz zum größeren Wagen der SBB haben sich diese Wagen, die vom Lokführer vor der Fahrt in Betrieb gesetzt werden konnten, über rund zehn Jahre bewährt, bis sie nicht mehr gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Theo Stolz: &amp;#039;&amp;#039;Die Bahnen der BLS-Gruppe, Geschichte und Rollmaterial. 2.1: Das Rollmaterial 1872–1943.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag 1989, ISBN 3-907976-07-X, Seiten 166–167.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Heutiger Einsatz von Heizwagen ====&lt;br /&gt;
Wegen der nur sehr niedrigen Heizspannung von 320 [[Volt|V]] setzt die [[Rhätische Bahn]] auf der [[Albulabahn]] seit einigen Jahren in aus [[Personenwagen]] gebildeten Zügen Heizwagen ein. Es handelt sich um umgebaute Gepäckwagen mit Stromabnehmer und Transformator.&amp;lt;ref&amp;gt; mr: &amp;#039;&amp;#039;RhB stellt neue Albula-Züge vor&amp;#039;&amp;#039;. In: Eisenbahn-Revue International 2/2016, S. 66ff (66, 68). &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Italien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisenbahnmuseum Lecce Heizwagen.JPG|mini|Heizwagen VDrz 809.251 im [[Eisenbahnmuseum von Apulien]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Ferrovie dello Stato Italiane]] (FS) setzte Heizwagen in Zügen ein, wenn deren Lokomotiven entweder keine Einrichtung zum Beheizen der Züge mit Dampf hatten oder diese zu schwach war, um den ganzen Zug zu versorgen. In den Wagen standen [[Boiler]], mit denen Dampf für die Heizung erzeugt wurde. Die ersten Heizwagen beschaffte die [[Staatsbahn]] 1907/1908. Ab den 1950er Jahren, mit der zunehmenden Umstellung auf elektrische Zugheizung, wurden die Fahrzeuge nach und nach ausgesondert.&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Apulia Railway Museum&amp;#039;&amp;#039;. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solcher Heizwagen, VDrz 809.251 (ursprünglich VDr 917), ist im [[Eisenbahnmuseum von Apulien]] erhalten, wo er 2011 restauriert wurde und nun in einer Ausstellungshalle präsentiert wird. Er wurde von [[Breda]] in [[Mailand]] gebaut. Ursprünglich wurde er mit [[Steinkohle]] beheizt, 1966 wurden zwei Tanks eingebaut. Diese fassten 1.250 Liter [[Heizöl]] und 8,3 Kubikmeter Wasser. Das Fahrzeug diente im Übrigen als [[Gepäckwagen (Eisenbahnwagen)|Gepäckwagen]].&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Apulia Railway Museum&amp;#039;&amp;#039;. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== USA ===&lt;br /&gt;
In den USA bauten einige Bahngesellschaften Dampfheizwagen aus [[Diesellokomotive]]n um. Beispielsweise betrieb die [[Denver and Rio Grande Western Railroad]] bis 1983 Jahre Heizwagen, die in den 1960er Jahren aus [[ALCO PA|Alco PB-1]] umgebaut und später mit anderen Drehgestellen versehen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.flickr.com/photos/151089709@N08/37733874761 A Water Boiler on Rails], Foto des Heizwagens DRGW 253, James Belmont, 1983&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Apulia Railway Museum. Illustrated Guide&amp;#039;&amp;#039;. Cartografica Rosato 2015. &amp;lt;small&amp;gt;Ohne Seitenzählung &amp;lt;/small&amp;gt;, S. [17].&lt;br /&gt;
* Peter Zander: &amp;#039;&amp;#039;Schienenfahrzeugbau in Kassel&amp;#039;&amp;#039;. In: Lutz Münzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Drachen zur RegioTram. Eisenbahngeschichte in der Region Kassel&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 2014, ISBN 978-3-933617-56-9, S. 132–142.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kdtroeger.de/ohe618.htm zweiachsiger Heizwagen der OHE]&lt;br /&gt;
* [http://www.laenderbahn-forum.de/journal/die_wagenheizung_im_koenigreich_bayern/die_entwicklung_der_wagenheizung_bei_den_eisenbahnen_im_koenigreich_bayern-kapitel1.html Heizwagen bei der K.Bay.Sts.B.]&lt;br /&gt;
* [http://www.uef-dampf.de/-ettlingen/pages/fahrzeuge/421.html vierachsiger Heizwagen der Bauart 1931-1943 der Ulmer Eisenbahn-Freunde]&lt;br /&gt;
* [http://www.dg41096.de/projekte/heizwagen/ vierachsiger Heizwagen der Bauart 1931-1943 der Dampflok-Gemeinschaft 41 096 e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.vse-eisenbahnmuseum-schwarzenberg.de/ vierachsiger Heizwagen der Bauart 1931-1943 beim Eisenbahnmuseum Schwarzenberg e.&amp;amp;nbsp;V. (Museum - Fahrzeuge - Heizkesselwagen)]&lt;br /&gt;
* [http://www.bahnbilder.burkhkoe.de/K-Zug1-htm/K-Zug1-506_HW.htm Heizwagen der strategischen Reserve der DR]&lt;br /&gt;
* [https://www.lokifahrer.ch/Lokomotiven/Loks-BLS/BLS-Fb_5-7/Hilfsbetriebe.htm Beschreibung der Heizkesselwagen für die Lötschbergbahn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reisezugwagen-Bauart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andreas Ley</name></author>
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