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	<title>Heitkamp Bauholding - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heitkamp_Bauholding&amp;diff=1923195&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Asperatus: lk</title>
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		<updated>2025-11-03T20:17:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Heitkamp BauHolding GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = Heitkamp bauholding.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1892&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 2011&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = Insolvenz&lt;br /&gt;
| Sitz             = Herne, Deutschland&lt;br /&gt;
| Leitung          = Michael Müller, Jörg Kranz, Gerhard Wilwerding (Geschäftsführer)&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 330 (Stand: Anfang 2015)&lt;br /&gt;
| Branche          = Bauunternehmen&lt;br /&gt;
| Website          = heitkamp-ug.de&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hikb.jpg|mini|Unternehmenssitz der Heitkamp BauHolding GmbH in Herne]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heitkamp Bauholding GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus dem westfälischen [[Herne]] stand an der Spitze eines deutschen Baukonzerns, der in den Bereichen Ingenieur- und Kraftwerksbau und Infrastrukturbau tätig war. Mit seiner Insolvenz im November 2011 zerfiel der Konzern; die ehemalige Konzerngesellschaft [[Heitkamp Ingenieur- und Kraftwerksbau]] mit Sitz in Essen besteht als Tochter des türkischen [[Rönesans Holding|Rönesans]] Konzerns fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seinen Ursprung hat das Unternehmen Heitkamp in der 1892 durch &amp;#039;&amp;#039;Engelbert Scharpwinkel [[Genanntname|gen.]] Heitkamp&amp;#039;&amp;#039; in [[Wanne (Herne)|(Herne-)Wanne]] gegründeten [[Tiefbau]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;unternehmung &amp;#039;&amp;#039;E. Heitkamp&amp;#039;&amp;#039;. Zum Ende des [[19. Jahrhundert]]s wurden anfänglich für die Bauern der Nachbarschaft Kanäle und Straßen gebaut. 1902 übernahm der Sohn des Gründers, &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Heitkamp&amp;#039;&amp;#039;, die Leitung des noch jungen [[Bauunternehmen]]s und baute das Betätigungsfeld aus – u.&amp;amp;nbsp;a. mit der Ausführung von Bauarbeiten unter und über Tage für den das [[Ruhrgebiet]] prägenden Steinkohlen-[[Bergbau]]. In den folgenden Jahrzehnten wurden die Bauaktivitäten über die Region hinaus erweitert. In diese Zeit fielen z.&amp;amp;nbsp;B. der Neubau des [[Bahnhof Herne|Bahnhofs Herne]], der Bau der [[Chemiepark Marl|Chemischen Werke Hüls]] in [[Marl]], Erd-, Kanal- und Regulierungsarbeiten für die [[Emschergenossenschaft]] und den [[Lippeverband]], der Bau von Autobahnen sowie zahlreiche Abteuf-Arbeiten für [[Zeche Shamrock]], [[Zeche Unser Fritz]] u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1946 bis 1963 ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erfolgte 1946 die [[Firma|Umfirmierung]] des inzwischen als &amp;#039;&amp;#039;E. Heitkamp Tiefbaugeschäft&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Unternehmens in &amp;#039;&amp;#039;Bauunternehmung E. Heitkamp [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Gesellschafter]] waren neben Heinrich Heitkamp sen. seine Söhne Heinrich jun. und Robert. Nach umfangreichen Arbeiten bei der Enttrümmerung in der Region wurde die Geschäftstätigkeit des Unternehmens auf weitere Bereiche ausgeweitet. Hochbauten für Behörden und die [[Deutsche Bundesbahn]] wurden erstellt, und Anfang der 1950er Jahre erfolgte der Einstieg als Bergbau-Spezial-Unternehmen mit Gleisbauarbeiten unter Tage. 1957 stieg Heitkamp außerdem mit einem Auftrag für das [[Kraftwerk Westerholt]] der [[Hibernia AG]] in den Kraftwerksbau ein. Für den Damm- und Straßenbau wurden erstmals Bergehalden als [[Baustoff]]-Ressource genutzt.&lt;br /&gt;
Heitkamp war am Gesamtausbau des [[Ruhrschnellweg]]s zwischen [[Essen]] und [[Dortmund]] ebenso beteiligt wie am Neubau der Bundesbahnstrecke von [[Gelsenkirchen]] nach [[Haltern am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten Beteiligungen am Neubau des Stahlwerks 2 der [[Henrichshütte]] in Hattingen und beim Bau des &amp;#039;&amp;#039;Kraftwerks [[Zeche Brassert|Brassert]]&amp;#039;&amp;#039; in Marl und des [[Kraftwerk Springorum|Kraftwerks Springorum]] in Bochum-Weitmar. Für die durch Heitkamp entwickelte [[Gleisstopfmaschine]] für den Gleisbau unter Tage wurde am 28. Mai 1958 ein entsprechendes [[Patent]] erteilt. 1960 stieg Heitkamp mit dem Bau des Erbscheidt-Tunnels im Zuge der Errichtung der [[Biggetalsperre]] in den Bereich [[Tunnelbau]] ein. Hinzu kamen Aufträge für den Bau des [[Bundesministerium der Verteidigung|Bundesministeriums der Verteidigung]] auf der [[Hardthöhe]] in Bonn. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte Heitkamp rund 4.000 Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1964 bis 1980 ===&lt;br /&gt;
1964 übernahm Robert Heitkamp die alleinige Unternehmensführung und baute in den kommenden Jahrzehnten das im Familienbesitz befindliche Unternehmen zu einem der zehn größten Bauunternehmen Deutschlands aus. Im selben Jahr erstellte Heitkamp den ersten [[Naturzugkühlturm]] am [[Kraftwerk Ibbenbüren]]. Diesem folgten bis heute deutschlandweit 53 und weltweit weitere 38 Kühltürme (u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Australien]], [[Amerika]], [[Afrika]], [[Griechenland]], [[Spanien]], den [[Niederlande]]n usw.). Im Jahre 1995 errichtete Heitkamp im Zuge des bisher in der Geschichte des Unternehmens größten Einzelauftrags beim Neubau des [[Kraftwerk Lippendorf|Kraftwerks Lippendorf]] zwei Naturzugkühltürme und 1998 den mit einer Höhe von 200&amp;amp;nbsp;m höchsten Naturzugkühlturm der Welt für das [[Kraftwerk Niederaußem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1970 bis 1981 ===&lt;br /&gt;
In den Jahren 1970 bis 1981 war Heitkamp national und international an verschiedenen Bauvorhaben u.&amp;amp;nbsp;a. im Bereich Kraftwerks- und [[Kernkraftwerk]]sbau, Verkehrsbau, Ingenieurbau, Hochbau, Wasserbau und Bergbau beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heitkamp war u.&amp;amp;nbsp;a. am Bau der Kernkraftwerke [[Kernkraftwerk Brunsbüttel|Brunsbüttel]], [[Kernkraftwerk Philippsburg|Philippsburg]] I und II und [[Kernkraftwerk Brokdorf|Brokdorf]] beteiligt wie auch international an Kernkraftwerken in Österreich ([[Kernkraftwerk Tullnerfeld]] / Zwentendorf) und der Schweiz ([[Kernkraftwerk Gösgen]]-Däniken). Als Konsequenz aus den Erfahrungen im Kernkraftwerksbau wurde Heitkamp zusammen mit den Unternehmen [[Hochtief]] und [[Dyckerhoff &amp;amp; Widmann]] mit dem Bau der [[Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf]] beauftragt, deren Bau 1989 aus politischen Gründen gestoppt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgebliche Beteiligungen am Bau bzw. Ausbau der U-Bahn-Systeme in Berlin, Hannover, Bielefeld, Dortmund, Stuttgart und München wie auch wesentliche Arbeiten am Bau der [[Bundesautobahn 42]] (Emscherschnellweg) und [[Bundesautobahn 45]] (Sauerlandlinie) waren die nationalen Infrastrukturprojekte. International erfolgten Straßenbaumaßnahmen im [[Jemen]] (Sana’s – Taiz und Taiz zum Roten Meer), Beteiligung am U-Bahn Bau in Wien wie auch die Technische Federführung beim Bau des ersten [[Ärmelkanaltunnel]]s Dover – Calais, der später aus politischen Gründen unterbrochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nationale Wasserbauprojekte waren in dieser Zeit u.&amp;amp;nbsp;a. die Beteiligungen am Bau des Staudammes Obernau und an der Verlegung des Ruhr-Laufs bei [[Neheim-Hüsten|Neheim]], international erfolgte der Bau eines Entwässerungsprojekts in [[Hofuf]] in [[Saudi-Arabien]] und der Bau eines Wasserstollens in [[Venezuela]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ingenieur- und der Hochbau, besonders Leistungen im Bereich des [[Schlüsselfertigbau]]s, wurden ausgebaut. Brückenbauwerke (z.&amp;amp;nbsp;B. die dreifeldrige Straßenbrücke „Zum Fürstenmoor“ in [[Hamburg-Harburg]], die Emscherbrücke in [[Deusen]], die Brücke Annener Berg bei [[Annen (Witten)|Annen]]) wie auch die Beteiligungen am Bau der Tiefgarage am Kölner Dom und der meisten Tunnelprojekte im Zuge der Bundesbahn-[[Hochgeschwindigkeitsstrecke]] Kassel-Würzburg spiegeln die ingenieurbautechnischen Beteiligungen wider. Ebenso wirkte Heitkamp beim Bau des [[Olympiapark (München)|Münchener Olympia-Geländes]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese Zeit fallen auch der Neubau des [[Technisches Rathaus (Frankfurt am Main)|Technischen Rathauses]] in Frankfurt am Main, der Bau des Gelsenkirchener [[Parkstadion]]s, Neubauten für die [[Technische Universität Berlin]], Aufträge beim Ausbau der Flughäfen in Frankfurt am Main und Hannover-Langenhagen, der Neubau des Niedersächsischen Landtags in Hannover, Hotelneubauten (Penta-Hotel und Steigenberger Hotel in Berlin) und der Neubau der Krankenhäuser der [[Bundesknappschaft]] in [[Recklinghausen]] und [[Bochum]] sowie des Großklinikums Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des Bergbaus war Heitkamp am Bau des Stahlbeton-Förderturms über Schacht 3 der [[Zeche Consolidation]] in [[Gelsenkirchen]] und am Bau der neuen [[Ruhrkohle]]-Schachtanlage „An der Haard“ im [[Kreis Recklinghausen]] beteiligt. Begonnen wurde in dieser Zeit auch mit der Abfuhr, Vermarktung oder Aufhaldung von [[Bergematerial]] der Ruhrgebiets-[[Zechen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unternehmensbereich [[Eisenbahnbau]] wickelte u.&amp;amp;nbsp;a. einen Gleisauftrag der [[Elmshorn-Barmstedt-Oldesloer Eisenbahn]] AG ab und international erfolgte die Beteiligung an der Erneuerung der Bahnlinie Riad-[[Dammam]] in [[Saudi-Arabien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Vorsitzender des 1975 neu eingerichteten Beirats des Unternehmens wurde [[Alfred Herrhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1981 bis 1999 ===&lt;br /&gt;
1981 beschäftigte das Unternehmen ca. 8.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von ca. 1,1 Mrd. [[Deutsche Mark|DM]]. In diesem Jahr zog sich Robert Heitkamp aus dem [[Operatives Geschäft|operativen Geschäft]] zurück und übergab den Vorsitz der Geschäftsführung an seinen Sohn Engelbert Heitkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur [[Wiedervereinigung Deutschlands]] 1990 erweiterte Heitkamp das Betätigungsfeld um die Bereiche [[Sanierung (Bauwesen)|Sanierung]], Modernisierung und Umgestaltung von Bauwerken. Eines der ersten Modernisierungsprojekte waren die beiden Rathaustürme in Marl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bereits bestehenden Aktivitäten kam ein weiteres Standbein hinzu: Die Gründung der [[Tochtergesellschaft]] &amp;#039;&amp;#039;Heitkamp Umwelttechnik GmbH&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die breite Einführung des Mobilfunks wurden durch Heitkamp Stationen für das [[C-Netz]] der [[Deutsche Bundespost|Deutschen Bundespost]] und später auch für das private [[D-Netz]] erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heitkamp beteiligte sich an der Ausführung des [[Euro-Tunnel]]s zwischen Calais und Dover und national an U-Bahn und S-Bahn-Projekten, z.&amp;amp;nbsp;B. in Dortmund. Für die Deutsche Bahn wurden im Bereich der Neubaustrecke Köln – Rhein/Main mehrere Ingenieurbauwerke ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baumaßnahmen in diesen Jahren waren u.&amp;amp;nbsp;a.:&lt;br /&gt;
* Beschichtung der Kühlturmaußenschale am Naturzugkühlturm des Heizkraftwerks Völklingen&lt;br /&gt;
* Naturzugkühlturm für das [[Kernkraftwerk Isar]] 2 bei [[Landshut]]&lt;br /&gt;
* Eisenbahntunnel Hoheward an der Halde Hoheward in [[Herten]]&lt;br /&gt;
* ICE-[[Außenreinigungsanlage]] der Deutschen Bundesbahn in Hamburg-Eidelstedt&lt;br /&gt;
* U-Bahn-Bauten u.&amp;amp;nbsp;a. in Frankfurt am Main, Nürnberg, Duisburg und Berlin&lt;br /&gt;
* Beteiligungen am Bau der [[BAB 560]], Umgehung [[Hennef]] und [[BAB 57]] von [[Goch]] bis zur Niederländischen Staatsgrenze&lt;br /&gt;
* Beteiligung am Bau des Brennelement-Zwischenlagers in Ahaus&lt;br /&gt;
* Appartement-Hotel, Verwaltungsgebäude, Ärztehaus mit Supermarkt am Ungererpark in [[München]]&lt;br /&gt;
* Neubau der Hauptverwaltung der [[Veba]] Öl AG in [[Gelsenkirchen-Scholven]]&lt;br /&gt;
* Beteiligung am Neubau der [[Daimler-Benz]]-Hauptverwaltung in [[Stuttgart-Möhringen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 war Heitkamp an Baumaßnahmen im Bereich der fünf neuen Bundesländer beteiligt und verfügte über Niederlassungen in [[Chemnitz]], [[Dresden]], [[Erfurt]], [[Magdeburg]], [[Potsdam]], [[Halle (Saale)]] und [[Rostock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarisch zu nennen sind u.&amp;amp;nbsp;a. der Wiederaufbau der [[Neue Synagoge (Berlin)|Neuen Synagoge]] an der Oranienburger Straße in Berlin, die Beschichtung des Naturzugkühlturms in [[Rostock]], Beteiligung an der Bebauung &amp;#039;&amp;#039;Markt Nordseite&amp;#039;&amp;#039; in [[Weimar]], [[Rekonstruktion (Architektur)|Rekonstruktionen]] im [[Holländisches Viertel|Holländischen Viertel]] in [[Potsdam]], Beteiligung am Bau des [[Siemens]]-Microelectronics-Center in [[Dresden]], die Beteiligung an der Tieferlegung des Rheinufertunnels in [[Düsseldorf]] und der Ausbau der [[BAB 2]] im Bereich von [[Bottrop]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der Bergbauaktivitäten sind u.&amp;amp;nbsp;a. die koksseitige Entstaubungsanlage der [[Kokerei Zollverein]] in Essen-Katernberg zu nennen wie auch verschiedene Rekonstruktionen im Bereich des Bergbaus im [[Erzgebirge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 [[Fusion (Wirtschaft)|fusionierte]] Heitkamp mit der [[Carl Deilmann Bergbau- und Tiefbau|Deilmann]]-Haniel GmbH. Die Bauaktivitäten beider Unternehmen werden als &amp;#039;&amp;#039;E. Heitkamp GmbH&amp;#039;&amp;#039; und die Bergbauaktivitäten als &amp;#039;&amp;#039;Deilmann-Haniel GmbH&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst. Ebenso wurden die Tiefbau-Aktivitäten der Bauunternehmung E. Heitkamp GmbH in der rechtlich selbstständigen Tochtergesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Heitkamp Erd- und Straßenbau GmbH&amp;#039;&amp;#039; zusammengeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2000 bis 2010 ===&lt;br /&gt;
2001 wurde die ehemalige Hauptniederlassung Eisenbahnbau in die eigenständige Tochtergesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Heitkamp Rail GmbH&amp;#039;&amp;#039; überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielhaft zu nennen sind die nachfolgenden Bauvorhaben, die durch oder mit Heitkamp erstellt wurden:&lt;br /&gt;
* sog. „Bügelbauten“ des [[Berlin Hauptbahnhof|Berliner Hauptbahnhofs]]&lt;br /&gt;
* [[Gläserne Manufaktur]] der [[Volkswagen AG]] in [[Dresden]]&lt;br /&gt;
* [[Zollernhof]] in Berlin mit dem [[ZDF]]-Hauptstadtstudio&lt;br /&gt;
* Neubau des Gebäudes der Nationalbank in [[Riga]], [[Lettland]]&lt;br /&gt;
* Bau der [[Schleuse Hohenwarthe]]&lt;br /&gt;
* Modernisierung des ehemaligen [[Mannesmann-Hochhaus]]es in Düsseldorf&lt;br /&gt;
* Neubau und Modernisierung des Komplexes „Marstallplatz München“ an der [[Maximilianstraße (München)|Maximilianstraße]] in München&lt;br /&gt;
* Bau der Neubaustrecke Köln – Rhein/Main der Deutschen Bahn&lt;br /&gt;
* Bau eines Universitätsgebäudes mit Bibliothek für die Universität Malmö in [[Malmö]], [[Schweden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 wurden die ingenieurbautechnischen Abteilungen der Bauunternehmung E. Heitkamp GmbH in der Tochtergesellschaft [[Heitkamp Ingenieur- und Kraftwerksbau]] GmbH zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach massiven Auftragsrückgängen im Bergbaubereich und aufgrund der sich verschärfenden Wettbewerbssituation in der deutschen Bauindustrie beschloss die Heitkamp-Deilmann-Haniel GmbH Ende 2005 einschneidende Restrukturierungsmaßnahmen. Im Zuge dieser Restrukturierungsmaßnahmen erwarben u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Aton GmbH]] die internationale und Teile der nationalen Bergbauspezialsparte, die heutige &amp;#039;&amp;#039;Deilmann-Haniel International Mining and Tunneling GmbH&amp;#039;&amp;#039;, und der niederländische Konzern [[Heijmans]] die Heitkamp Rail GmbH. Zudem wurde die Hauptniederlassung Schlüsselfertigbau in [[Ratingen]] mit den Niederlassungen in [[Düsseldorf]], [[Dortmund]], [[Hamburg]], [[München]] und [[Stuttgart]] geschlossen. 2008 firmierte die Heitkamp-Deilmann-Haniel GmbH in die heutige &amp;#039;&amp;#039;Heitkamp BauHolding&amp;#039;&amp;#039; um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heitkamp Bauholding vereinte fortan die vier Geschäftsfelder:&lt;br /&gt;
* Ingenieur- und Kraftwerksbau (Heitkamp Ingenieur- und Kraftwerksbau GmbH)&lt;br /&gt;
* Infrastrukturbau (Heitkamp Umwelttechnik GmbH, Heitkamp Erd- und Straßenbau GmbH)&lt;br /&gt;
* Universalbau (domoplan GmbH, Heitkamp ProjektPartner GmbH)&lt;br /&gt;
* Spezialbau (BuM Beton- und Monierbau GmbH, Bergsicherung Schneeberg GmbH, Bergsicherung Ilfeld GmbH)&lt;br /&gt;
Im Februar 2009 übernahm [[Jürgen Thumann]], ein Urenkel des Unternehmensgründers, mehrheitlich die Anteile der Heitkamp-Gruppe und stand zuletzt dem [[Aufsichtsrat]] des Unternehmens vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulf Meinke |url=https://www.waz.de/wirtschaft/article3409789/baufirma-heitkamp-schreibt-wieder-gewinne.html |titel=Baufirma Heitkamp schreibt wieder Gewinne |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2010-08-04 |abruf=2025-05-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Insolvenz und Abwicklung ===&lt;br /&gt;
Für das Unternehmen Heitkamp BauHolding wurde am 23. November 2011 eine vorläufige [[Insolvenzverwaltung]] angeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Arne Poll |url=https://www.waz.de/staedte/herne-wanne-eickel/article6099051/bau-riese-heitkamp-aus-herne-meldet-insolvenz-an.html |titel=Bau-Riese Heitkamp aus Herne meldet Insolvenz an |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2011-11-22 |abruf=2012-05-08 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einzelne nicht insolvente Töchter wurden im Laufe des Frühjahrs 2012 veräußert und führen den Namen Heitkamp teilweise weiter; der Heitkamp-Konzern besteht seither nicht mehr. Im März 2012 wurden die sieben nicht-insolventen Tochtergesellschaften veräußert:&lt;br /&gt;
* Infrastrukturbau&lt;br /&gt;
** Heitkamp Erd- und Straßenbau zur Dobau Holding GmbH&lt;br /&gt;
** Heitkamp Umwelttechnik (circa 300 Mitarbeiter) ebenfalls zur Dobau Holding GmbH&lt;br /&gt;
:Die Dobau Holding gehört zur Dortmunder Unternehmensgruppe Stricker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.rws-verlag.de/aktuell/newsticker-kanzleien/stricker-gesellschaft-uebernimmt-bereich-infrastrukturbau-der-heitkamp-bauholding-34061/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ingenieur- und Kraftwerksbau&lt;br /&gt;
** Heitkamp Ingenieur- und Kraftwerksbau (ca. 200 Mitarbeiter) zur Zech Group mit Sitz in Bremen; 2014 übernahm die Renaissance Construction die Heitkamp Ingenieur- und Kraftwerksbau mehrheitlich, 2015 erfolgte die 100%ige Übernahme durch die Renaissance Construction.&lt;br /&gt;
* Universalbau&lt;br /&gt;
** Domoplan (ca. 80 Mitarbeiter) zur Echterhoff Bau Gruppe aus [[Westerkappeln]] im [[Tecklenburger Land]]&lt;br /&gt;
* Spezialbau&lt;br /&gt;
** Bergsicherung Ilfeld (Thüringen) zur Feldhaus-Gruppe in [[Schmallenberg]]&lt;br /&gt;
** Bergsicherung Schneeberg(Sachsen) ebenfalls zur Feldhaus-Gruppe&lt;br /&gt;
** [[Beton- und Monierbau]] in Herne (circa 250 Beschäftigte) ebenfalls zur Feldhaus-Gruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heitkamp|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Bauunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Herne)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energietechnikhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Herne)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asperatus</name></author>
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