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	<title>Heisterbacher Talbahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{BS-header|Heisterbacher Talbahn}}&lt;br /&gt;
{{BS-daten&lt;br /&gt;
|DE-STRECKENNR=&lt;br /&gt;
|DE-KBS=&lt;br /&gt;
|LÄNGE=&lt;br /&gt;
|SPURWEITE=750&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
{{BS-table}}&lt;br /&gt;
{{BS|exKBHFa|0,0|Niederdollendorf}}&lt;br /&gt;
{{BS|exABZg+l|||von Rheinlager }}&lt;br /&gt;
{{BS|exKRZu|||[[Siebengebirgsbahn]] (ab 1911)}}&lt;br /&gt;
{{BS|exABZgl|1,1||nach Römlinghovenerberg}}&lt;br /&gt;
{{BS|exDST|1,2|Betriebswerk}}&lt;br /&gt;
{{BS|exSTRo|||Oberdollendorfer Viadukt}}&lt;br /&gt;
{{BS|exHST|2,0|Oberdollendorf}}&lt;br /&gt;
{{BS|exBHF|2,4|Luftbahn}}&lt;br /&gt;
{{BS|exBHF|3,5|Heisterbach}}&lt;br /&gt;
{{BS|exHST|4,6|Weilberg Verschönerungsweg}}&lt;br /&gt;
{{BS|exABZg+l|||Basaltbruch Weilberg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Tunnelportale|de|i2007|text=Basaltbruch Weilberg}}. Die Zufahrt erfolgte vom Bahnhof / der Betriebsstelle &amp;quot;Auf dem Scheid&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{BS|exBHF|4,8| Auf dem Scheid}}&lt;br /&gt;
{{BS|exHST|6,0|Heisterbacherrott}}&lt;br /&gt;
{{BS|exBST|6,1|Basaltbruch Limberg}}&lt;br /&gt;
{{BS|exBST|6,2|Freiladegleis}}&lt;br /&gt;
{{BS|exBST|6,5|Steinbruch Uhrmacher}}&lt;br /&gt;
{{BS|exBHF|6,8|Grengelsbitze}}&lt;br /&gt;
{{BS|exSTR||| Basaltbruch Großer Scharfenberg}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberdollendorf Roemlinghoven.jpg|mini|Oberdollendorfer Viadukt der Talbahn auf einer Postkarte der Jahrhundertwende]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heisterbacher Talbahngesellschaft (HTB)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[Verkehrsunternehmen]], das eine [[Schmalspurbahn]] (mit 750&amp;amp;nbsp;mm Spurweite) vom [[Rhein]]tal in das [[Siebengebirge]] betrieb. Sie führte von [[Niederdollendorf]] über [[Oberdollendorf]], [[Kloster Heisterbach]], [[Heisterbacherrott]] und [[Thomasberg (Königswinter)|Thomasberg]] bis zur [[Grengelsbitze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1889 wurde der Bau begonnen. Am 22. Oktober 1891 konnte die (ohne [[Stichbahn]]en) 7,2&amp;amp;nbsp;Kilometer lange Strecke eröffnet werden; eine Erweiterung folgte 1894. Im Jahr 1895 [[Pachtvertrag (Deutschland)|pachtete]] die [[Bröltalbahn|Brölthaler Eisenbahn AG]], die spätere &amp;#039;&amp;#039;Rhein-Sieg-Eisenbahn AG&amp;#039;&amp;#039;, die im Vulkangebiet des [[Westerwald]]s mehrere [[Basalt]]steinbrüche erschlossen hatte und die HTB als Konkurrenz ansah, deren Betrieb. Im Jahr 1901 – nach anderen Quellen am 8. Oktober 1903 – wurde die HTB von der RSE erworben und die HTB [[Liquidation|liquidiert]]. Aufgrund des Baus der ersten Teilstrecke der [[Siebengebirgsbahn]] 1910/1911 war bei Oberdollendorf eine Absenkung der zu überführenden Trasse der Heisterbacher Talbahn um zwei Meter erforderlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Brugsch: &amp;#039;&amp;#039;Die elektrischen Vorortbahnen Bonn–Siegburg und Bonn–Königswinter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Elektrische Kraftbetriebe und Bahnen&amp;#039;&amp;#039; ({{ZDB-ID|214586-8}}), 10. Jahrgang 1912, Heft 27 (vom 24. September 1912), S. 566–572, hierzu S. 569 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Schuchert: &amp;#039;&amp;#039;Straßen, Gassen, Wege und Pfade in Oberdollendorf und Römlinghoven.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimatverein Oberdollendorf und Römlinghoven e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Oberdollendorf und Römlinghoven. Ein Festbuch zum 25jährigen Jubiläum des Heimatvereins Oberdollendorf und Römlinghoven 1962–1987.&amp;#039;&amp;#039; Königswinter 1986, S. 129–145, hierzu S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Klein- und Privatbahnen. Band 4, Nordrhein-Westfalen, Südlicher Teil.&amp;#039;&amp;#039; EK-Verlag, Freiburg (Breisgau) 1997, ISBN 3-88255-660-9, S. 250 (Abbildung), S. 255.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahn diente hauptsächlich dem Abtransport von Erzeugnissen aus den diversen [[Steinbruch]]betrieben, der [[Braunkohle]] aus Thomasberg und den Abstichen von [[Ton (Bodenart)|Ton]] zur [[Rechte Rheinstrecke|Hauptbahnstrecke]] nach Niederdollendorf (wo nach 1888 ein Güterbahnhof gebaut wurde), vor allem aber zur Verladestelle am Rhein. Bis 1930 wurde auch öffentlicher Personenverkehr angeboten, Fahrpläne geben eine Fahrtdauer von etwa 35 Minuten für die Strecke von Grengelsbitze bis Niederdollendorf an. Die Einstellung des Personenverkehrs erfolgte, nachdem bereits 1926 die Strecke Dollendorf–[[Oberpleis]] von [[Omnibus]]sen der [[Bröltalbahn|Rhein-Sieg-Eisenbahn]] übernommen worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reisezugwagen der Heisterbacher Talbahn wechselten später zur Rhein-Sieg Eisenbahn AG. Eine historische Aufnahme aus Quirrenbach mit RSE-Dampflokomotive 52 zeugt davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbindung zwischen der Heisterbacher Talbahn (750&amp;amp;nbsp;mm) und der Rhein-Sieg-Eisenbahn (785&amp;amp;nbsp;mm) war geplant. Eine Querverbindung von Heisterbacherrott (HTB) aus quer durch das Siebengebirge nach Herresbach/Oberpleis (RSE) hätte dazu verwirklicht und die komplette Heisterbacher Talbahn auf die Spurweite der RSE umgespurt werden müssen. Damit hätte ein gegenseitiger Tausch der Wagenumläufe stattfinden können. Aufgrund der aufwändigen und schwierigen Umsetzung wurde dieser Plan im Laufe der Jahre aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Güterverkehr, der stets die wichtigste Einnahmequelle darstellte, wurde auf der Hauptstrecke 1942 eingestellt und die abgebauten Gleise gingen in die [[Ostfront (Zweiter Weltkrieg)|östlichen Frontgebiete]]. Manche Gleisreste wurden erst nach dem Krieg entfernt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 8. September 1949, S. 5. ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3936437?query=%22Heisterbachtalbahn%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt;, im Dezember 1949 das [[Viadukt]] in Oberdollendorf abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Dezember 1949, S. 8. ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3937222?query=%22Heisterbachertalbahn%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt; Der letzte Zug auf den Stichstrecken nach [[Römlinghoven]] (Tontransport) und zu den Fabriken fuhr 1950.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kloster Heisterbach Torhaus 1905.jpg|Ansicht des HTB-Haltepunkts Heisterbach zu Betriebszeiten der Bahn&lt;br /&gt;
Heisterbacher Talbahn, Haltepunkt Heisterbach.jpg|Ehemaliger HTB-Haltepunkt Heisterbach im Januar 2016, links lagen die 750-mm-Gleise&lt;br /&gt;
2013-09-24 Brückenhofmuseum, Bachstraße 93, Königswinter-Oberdollendorf IMG 1043.jpg|Das Oberdollendorfer Brückenhofmuseum beschäftigt sich mit der Geschichte der Heisterbacher Talbahn.&lt;br /&gt;
20150604 Weilberg 2.JPG|Der ehemalige Steinbruch am Weilberg wurde einst von der HTB bedient. Der hölzerne Zaun besteht teils aus ehemaligen Schienen, vermutlich den letzten erhaltenen der HTB.&lt;br /&gt;
Wilhelm Steuerwaldt (Umkreis) Klosterruine Heisterbach im Winter.jpg|Klosterruine Heisterbach, touristisch durch die HTB erschlossen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stichbahnen von der Hauptstrecke ==&lt;br /&gt;
* Stichbahn von der Grengelsbitze zur Verladestelle des Steinbruchs [[Scharfenberg (Siebengebirge)|Scharfenberg]], Länge etwa 1,5 km&lt;br /&gt;
* Stichbahn von der Grengelsbitze zum Braunkohlebergwerk in Thomasberg im [[Limperichsberg]]&lt;br /&gt;
* Stichbahn zur Verladestelle am Steinbruch [[Weilberg]], diese Strecke hatte als einzige einen kurzen Tunnel&lt;br /&gt;
* Stichbahn zur Talstation der [[Flachseilbahn|Seilbahn]] der Tonförderung [[Brocksiefen]]&lt;br /&gt;
* Stichbahn zur Talstation der Luftbahn des Steinbruchs am [[Petersberg (Siebengebirge)|Petersberg]]&lt;br /&gt;
* Stichbahn zu den zwei Tonladestellen an den Talstationen der zwei Flachseilbahnen am [[Karschberg]] in Römlinghoven&lt;br /&gt;
* Stichbahn zu den Verladestellen am Rhein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jean Assenmacher: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an die Heisterbacher Talbahn.&amp;#039;&amp;#039; Kreis der Heimatfreunde Niederdollendorf, Königswinter 1983.&lt;br /&gt;
* Carsten Gussmann, Wolfgang Clössner: &amp;#039;&amp;#039;Die Heisterbacher Talbahn und Industriebahnen im Siebengebirge. Geschichte, Fahrzeuge, Gleispläne und Karten.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Regionale Verkehrsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 39.) EK-Verlag, Freiburg (Breisgau) 2006, ISBN 3-88255-456-8.&lt;br /&gt;
* Gerd Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Klein- und Privatbahnen. Band 4, Nordrhein-Westfalen, Südlicher Teil.&amp;#039;&amp;#039; EK-Verlag, Freiburg (Breisgau) 1997, ISBN 3-88255-660-9. S. 246–253.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://virtuellesbrueckenhofmuseum.de/museum/historie/uebersicht.php?virt=Heisterbacher%20Talbahn%20%20-%20%20HTB Virtuelles Brückenhofmuseum: &amp;#039;&amp;#039;Heisterbacher Talbahn - HTB (102 Bilder)&amp;#039;&amp;#039; – mit der „Modellanlage Weilberg“ und mehreren VIDEOs]&lt;br /&gt;
* [http://www.emfs.de/heisterbacher_talbahn.htm Eisenbahn- und Modellbahnfreunde Siebengebirge e. V.: &amp;#039;&amp;#039;Heisterbacher Talbahn&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/71056204/df_dk_0010001_5309 Streckenführung Meßtischblatt von 1942] ([[Deutsche Fotothek]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurweite 750 mm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Königswinter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Bonn/Rhein-Sieg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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