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	<title>Heischebrauch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T09:09:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heischebrauch&amp;diff=277693&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&quot;G&quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt), Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, http nach https umgestellt</title>
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		<updated>2026-02-19T09:35:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&amp;quot;G&amp;quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt), Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, http nach https umgestellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sternsinger.jpg|mini|Sternsinger aus [[Wien]], 2008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufsetzen des Kirchturmhahns.webm|mini|Heischelauf der [[Dachdecker]] zum Aufsetzen des neuen [[Windrichtungsgeber|Kirchturmhahns]] auf [[St. Katharina (Hackenbroich)|St. Katharina]] in [[Dormagen]]-[[Hackenbroich]], 1984.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfingsteiersingen.webm|mini|[[Pfingstsingen|Pfingsteiersingen]] in [[Schönenberg (Ruppichteroth)]], 1980]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heischebrauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von &amp;#039;&amp;#039;heischen&amp;#039;&amp;#039;, „fordern, verlangen“)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dwds.de/wb/heischen &amp;#039;&amp;#039;Heischen&amp;#039;&amp;#039;.] DWDS&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein [[Brauch]], bei dem es um das Fordern oder Erbitten von Gaben geht. Eine Sonderform ist der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einkehrbrauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei dem man sich in der Stube des Gastgebers bewirten lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
Meistens sind es Kinder, die durch die Straßen oder von Haus zu Haus ziehen und um Gaben bitten. Dabei sagen sie Heischeverse auf oder singen Heischelieder. Auch [[Junggeselle|Jungmänner]] ziehen zum Beispiel beim [[Pfingstsingen]] von Haus zu Haus, singen das Pfingstlied und bitten um Eier. Schließlich ist auch bekannt, dass [[Zünfte|berufsständisch]] ausgerichtete Personen heischend durch die Ortschaften ziehen. Regional unterschiedlich wünschen teilweise die [[Müllabfuhr|Müllmänner]] und die [[Schornsteinfeger]] ein gutes neues Jahr, um ein [[Trinkgeld]] zu erbitten. Solch ein Neujahrstrinkgeld kann ebenso für die [[Freiwillige Feuerwehr]] oder Zeitungszusteller üblich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässe für Heischebräuche sind Kirchenfeste, jahreszeitliche Ereignisse ([[Neujahr]], [[Erntedank]]) und Familienfeste wie [[Hochzeitsfeier|Hochzeiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionale Heischebräuche (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- „(Auswahl)“ meint hier: nur belegte bzw. mit eigenem WP-Artikel kenntliche Einträge! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor dem Winter, im Kontext des [[Erntedank]]s:&lt;br /&gt;
* [[Gescher#Brauchtum|Äppelken poop Äppelken]] (‚Äpfelchen, kleine Äpfelchen‘): Bei diesem alten Heischebrauch, der jedes Jahr am Tag des Erzengels Michael (29. September) stattfindet, ziehen die Kinder in den Nachbarschaften der Stadt [[Gescher]] von Haus zu Haus und singen ein altes plattdeutsches Lied, worauf hin sie von den Bewohnern des Hauses Süßigkeiten bekommen. Bei diesem alten Brauch, der so wohl nur in Gescher erhalten geblieben ist, wurden den Kindern Äpfel geschenkt, z.&amp;amp;nbsp;B. das Fallobst oder zu kleine, für die Eigenverwertung nicht brauchbare, Äpfel.&lt;br /&gt;
* [[Rübengeistern]], auch „Flenntippln“, „Rubebötz“, oder ähnlich: Bei diesem traditionellen Brauch werden Futter- oder Zuckerrüben nach der Erntezeit ausgehöhlt und an einer Seite Fratzen hineingeschnitten. Mit einer Kerze von innen beleuchtet, werden die Rübengeister ans Fenster oder vor Häuser gestellt oder die Kinder erheischen damit kleine Gaben.&lt;br /&gt;
* [[Halloween]] (31. Oktober), ursprünglich irisch, über die Vereinigten Staaten wieder nach Europa verbreitet, heute weltweit zu finden. Es ist zu beobachten, dass Halloween Lokaltraditionen wie das zehn bzw. elf Tage später stattfindende Martinssingen verdrängt.&lt;br /&gt;
* [[Martinisingen]] (10. November): bezogen auf [[Martin Luther]] (in evangelischen Gebieten, vor allem im norddeutschen Raum)&lt;br /&gt;
* [[Martinssingen]] (11. November): bezogen auf den [[Martin von Tours|heiligen Martin]] (auch: „Gripschen“, „Dotzen“, „Schnörzen“, „Kötten“, „Mätensingen“&amp;#039; oder „Mattenherrn“ genannt; in katholischen Gebieten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Advent]]szeit:&lt;br /&gt;
* [[Andreasnacht]] in bestimmten Regionen&lt;br /&gt;
* [[Anklöpfeln]] in der Adventszeit im Alpenraum&lt;br /&gt;
* Einkehrbrauch mit „Bassen“ (=&amp;amp;nbsp;Gruppen) aus [[Nikolaus von Myra|Nikolaus]], [[Buttnmandllauf|Buttnmandl]] oder [[Krampus|Kramperl]] in den Gemeinden des [[Berchtesgadener Land]]es&lt;br /&gt;
* [[Percht]]enläufe, regional mit Einkehrbrauchtum: „[[Glöckler]]“ im Salzkammergut und Nachbarregionen&lt;br /&gt;
* Nikolauslaufen der Kinder: [[Glowesabend]] im Kasseler Raum, [[Sunnerklauslaufen]] in und um Bremen&lt;br /&gt;
* [[Kuchensingen]] im Erzgebirge, Vogtland und der Lausitz, meist zur Adventszeit, auch an manchen Feiertagen&lt;br /&gt;
* [[Julklapp]] in Skandinavien zur Weihnachtszeit&lt;br /&gt;
* [[Christbaumloben]], regional mit Einkehrbrauchtum: Oberschwaben. Bevorzugt finden Besuche bei Nachbarn und Freunden statt, vereinzelt aber auch bei völlig Fremden. Für den Fall eines Besuchs wird vom Christbaumbesitzer vorab Schnaps bereitgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.brauchwiki.de/Christbaumloben brauchwiki.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Koledari]], in mehreren slawischen Sprachen in Osteuropa und auf dem Balkan &amp;#039;&amp;#039;koleda, koliada&amp;#039;&amp;#039; oder ähnlich: Weihnachtssingen&lt;br /&gt;
* Regölés: Heischegesang in Ungarn. Die Sänger (&amp;#039;&amp;#039;regös&amp;#039;&amp;#039;) beginnen mit der Formel „Die Knechte des heiligen Stephan sind da“.&amp;lt;ref&amp;gt;Janka Szendrei: &amp;#039;&amp;#039;„Hier sind die Stephansknechte“. Die deutsche Parallele eines Regös-Motives.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studia Musicologica Academiae Scientiarum Hungaricae,&amp;#039;&amp;#039; Band 16, Nr. 1/4, 1974, S. 133–150&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rauhnächte]] (Je nach Tradition die [[Zwölf Weihnachtstage]] bis zum [[Dreikönigstag]] oder von der [[Thomasnacht]] bis [[Neujahr]])&lt;br /&gt;
* [[Schappen]] in Kärnten und der Steiermark am [[Tag der Unschuldigen Kinder]] (28.&amp;amp;nbsp;Dezember)&lt;br /&gt;
* [[Julbock|gå julebukk]] (dän. &amp;#039;&amp;#039;gå julebuk&amp;#039;&amp;#039;, schwed. &amp;#039;&amp;#039;gå julbock&amp;#039;&amp;#039;), in den [[Nordische Länder|nordischen Ländern]] in der Zeit um Weihnachten&amp;lt;ref&amp;gt;[https://norwegenstube.de/julebukk-und-juleskakk Norwegenstube: &amp;#039;&amp;#039;Julebukk und Juleskåkk&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://runeberg.org/salmonsen/2/13/0243.html vgl. Salmonsens konversationsleksikon: &amp;#039;&amp;#039;Julebuk&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ordnet.dk/ods/ordbog?query=julebuk&amp;amp;search=S%C3%B8g vgl. Ordbog over det danske sprog: &amp;#039;&amp;#039;Julebuk&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* An [[Silvester]]:&lt;br /&gt;
** [[Rummelpottlaufen]] in Norddeutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* An [[Neujahr]]:&lt;br /&gt;
** Wensken (Wünschen) auf [[Helgoland]]: „Die Kinder besuchen vormittags Verwandte und enge Freunde, wünschen alles Gute für das neue Jahr und erhalten als Dank ein Geldstück. Nachmittags ziehen die Männer los, während die verheirateten Frauen zu Hause die Neujahrswünsche entgegen nehmen und die Besucher mit Sherry oder Portwein bewirten.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Britta Schwanenberg, Annette Holtmeyer |url=https://www.planet-wissen.de/kultur/nordsee/helgoland/index.html |titel=Nordsee – Kultur |werk=Planet Wissen |datum=2012-08-28 |abruf=2016-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[Berchtoldstag]] (2. Januar):&lt;br /&gt;
** [[Zweitjänner]] in [[Sigriswil]] ([[Berner Oberland]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[Dreikönigstag]]:&lt;br /&gt;
** [[Sternsinger|Sternsingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Darstellung des Herrn|Lichtmesstag]]:&lt;br /&gt;
* [[Lichtmesssingen]] in [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karneval, Fastnacht und Fasching]]:&lt;br /&gt;
* [[Zampern]] in der Lausitz&lt;br /&gt;
* [[Murauer Faschingrennen]] in der [[Steiermark]]&lt;br /&gt;
* [[Faslam]] in Nordwestdeutschland&lt;br /&gt;
* [[Rommeln]] im [[Kreis Düren|Dürener Land]]&lt;br /&gt;
* Klingeln in [[Beckum]] am [[Fastnachtsdienstag#Klingeldienstag|&amp;#039;&amp;#039;Klingeldienstag&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* [[Fastnachtsdienstag#Schübligziischtig und Chlinä Ziischtig|&amp;#039;&amp;#039;Schübligziischtig und Chlinä Ziischtig&amp;#039;&amp;#039;]] im [[Kanton Zürich]] am [[Fastnachtsdienstag]]&lt;br /&gt;
* [[Schmidmühlen#Kultur|Fischzug]] in [[Schmidmühlen]] (von dort aus auch in anderen Orten des [[Landkreis Amberg-Sulzbach|Landkreises Amberg-Sulzbach]] übernommen) am [[Aschermittwoch]]&lt;br /&gt;
* Fuen oder Fuien in [[Ostfalen]], unter anderem in [[Salzgitter]]-[[Ringelheim]]&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Humburg: [https://www.lwl.org/voko-download/BilderNEU/422_005Humburg.pdf &amp;#039;&amp;#039;Städtisches Fastnachtsbrauchtum in West- und Ostfalen. Die Entwicklung vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 32&amp;amp;nbsp;MB) Volkskundliche Kommission für Westfalen, 1976, S. 140&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bürgerblatt Salzgitter-Ringelheim: {{Webarchiv |url=http://www.rautmann.info/Ringelheim/Buergerblatt/2002_3/Buergerblatt-Kopf_3-2002.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Bürgerblatt 3/2002 der Bürgerschaft Ringelheim und Freundeskreis e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20141129052458}}, siehe Abschnitt ganz unten, online unter &amp;#039;&amp;#039;rautmann.info&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Verschiedene Heischebräuche, verbunden mit dem Aufsagen der Fasnetsprüche, im Bereich der [[Schwäbisch-alemannische Fastnacht|schwäbisch-alemannischen Fastnacht]]&lt;br /&gt;
* Wurstaufholen im westfälischen Bocholt. Gesungen wird dabei das Heischelied „Frau, gaoh nao ’n Schorsteen&amp;amp;nbsp;…“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karnevalsbrauchtum in Bocholt: [https://www.grenztroepfkes.de/historie.php &amp;#039;&amp;#039;Karnevalsbrauchtum in Bocholt&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Fuckepotterei am unteren Niederrhein: „Fuckepotterei, Fuckepotterei, chäff min e Stüver, dann go ek vorbei. Hebb chen Geld, öm Brot te koope, Geld es min dör de Bocks cheloope. Fuckepotterei, Fuckepotterei, chäf min e Stüver, dann go ek vorbei.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dat-portal.lvr.de/themen/dialekte/einzelne-dialekte/emmerich &amp;#039;&amp;#039;Emmerich.&amp;#039;&amp;#039;] Dat Portal&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Hüttenbrennen]] oder [[Burgbrennen]] ist ein Brauchtum aus der Eifel, das alljährlich am ersten [[Fastensonntag]], der auch deswegen auch [[Funkensonntag]] genannt wird, praktiziert wird und der Austreibung des Winters diente. Es gibt dafür eigene Heischeverse, die von Kindern gesungen oder gesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frühling|Frühjahr]] und zu [[Ostern]]:&lt;br /&gt;
* Peterlistag am Fest [[Kathedra Petri (Fest)|Petri Stuhlfeier]] (22.&amp;amp;nbsp;Februar) im [[Kinzig (Rhein)|Kinzigtal]] im Schwarzwald&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/ortenau2006/0445?sid=f805f1c9a8f978ce9cf277f6f720e960 dl.ub.uni-freiburg.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sommersonntag (Summersunntich) an [[Laetare]] (4.&amp;amp;nbsp;Fastensonntag), z.&amp;amp;nbsp;B. mit dem Lied: &amp;#039;&amp;#039;Summer, Summer, Summer, ich bin a kleener Pummer&amp;#039;&amp;#039;, in Niederschlesien&lt;br /&gt;
* [[Brezelsingen]] an Laetare in [[Peritz]], [[Streumen]], [[Lichtensee (Wülknitz)|Lichtensee]] und [[Tiefenau (Wülknitz)|Tiefenau]] in Sachsen&lt;br /&gt;
* [[Klappern]] in der [[Karwoche]] mit darauf folgendem Einsammeln&lt;br /&gt;
* [[Gründonnerstag]]ssingen in Teilen der [[Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
* [[Maisingen]] in der Schweiz&lt;br /&gt;
* Virvonta in Finnland, wo Kinder als „Osterhexen“ verkleidet von Haus zu Haus gehen und mit Palmkätzchenzweigen und Sprüchen jedes Haus segnen und im Gegenzug Süßigkeiten bekommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://gbtimes.com/palm-sunday-witches-in-finland-a-curious-religious-and-cultural-mix?cat=life-culture |text=Palm Sunday witches in Finland (a curious religious and cultural mix) |wayback=20190426104751 |archiv-bot=2025-06-22 11:14:44 InternetArchiveBot}}, gbtimes.com vom 12. April 2019, abgerufen am 26. April 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu [[Pfingsten]]:&lt;br /&gt;
* [[Pfingstsingen]] im [[Bergisches Land|Bergischen Land]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pingsterbrut&amp;#039;&amp;#039; („Pfingstbraut“) in Münsterland und Emsland&amp;lt;ref&amp;gt;[http://plattfilm.de/pingsterbrut plattfilm.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das [[Wasservogelsingen]] ist ein alter Heischebrauch im bayerischen Schwaben bis hin zum östlichen Altbayern, der alljährlich am Pfingstsonntag bzw. am Pfingstmontag stattfindet. Dabei ziehen mehrere Gruppen von Haus zu Haus, um Gaben zu erheischen, wofür im Gegenzug der von der Gruppe ernannte Wasservogel von den Hausbewohnern mit Wasser übergossen werden darf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.brauchwiki.de/Wasservogel brauchwiki.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der [[Latzmann]] am Pfingstmontag in [[Volkersheim (Ehingen)|Volkersheim]] und einigen anderen oberschwäbischen Dörfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Johannistag]] (24. Juni):&lt;br /&gt;
* [[Hansafüratle]] in [[Markdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahreszeitenunabhängig:&lt;br /&gt;
* [[Rummeln]] in Norddeutschland, nach dem Spruch „Rummel, rummel, roken, giv mi nen Appelkooken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen von [[Kirchweihe]]n:&lt;br /&gt;
* [[Bärentreiben]] ist ein in vielen Orten der [[Oberpfalz]], insbesondere im [[Landkreis Amberg-Sulzbach]] verbreiteter Brauch, der in der Regel am Montag des [[Kirchweih]]-Wochenendes ausgeübt wird.&lt;br /&gt;
* In [[Benediktbeuern]] und [[Kochel am See|Ried]] gibt es am Kirchweihsamstag im Oktober den Brauch des Glockenlaufens. Dabei laufen die Buben am Abend mit Kuhglocken von Haus zu Haus und erhalten Geld und Süßigkeiten. Ursprung ist das Eintreiben des Lohnes der Almhirten nach erfolgtem Almabtrieb. Außerdem sollen offenbar als heidnisches Relikt in diesem Brauch mit dem Läuten die bösen Geister vertrieben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Franziska Florian: [https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/die-glockenlaeufer-von-ried-ziehen-auch-in-diesem-jahr-durchs-dorf-90072230.html &amp;#039;&amp;#039;Die Glockenläufer von Ried ziehen auch in diesem Jahr durchs Dorf&amp;#039;&amp;#039;], Artikel vom 17. Oktober 2020 im [[Münchner Merkur]], online unter &amp;#039;&amp;#039;merkur.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Heischen |Band=10 |Sp=897–902 |lemid=H05645}}&lt;br /&gt;
* Konrad Köstlin, Martin Scharfe: &amp;#039;&amp;#039;Heischebräuche&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Bausinger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dörfliche Fasnacht zwischen Neckar und Bodensee&amp;#039;&amp;#039;. (= Volksleben; 12). Tübinger Vereinigung für Volkskunde, Tübingen 1966,  S. 156–195.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Begging traditions|Heischebräuche|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heischebrauch| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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